Eine stolze Summe konnten die Pirker Erstkommunionkinder Peter Wasel für das Kinderheim Windischeschenbach übergeben. (Bild: Peter Wasel)

Pirker Kommunionkinder schenken Kindern einen Ausflug

Die Kommuniongewänder sind zurückgegeben, die festlichen Tage längst vorbei. Doch bevor die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi ihre gemeinsame Kommunionzeit endgültig abschlossen, stand noch eine gute Tat auf dem Programm. Gemeinsam mit ihren Eltern verzichteten die Familien auf Gegengeschenke zur Erstkommunion und sammelten stattdessen 800 Euro für das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Elisabeth in Windischeschenbach. Bei der Rückgabe der Gewänder übergaben die Kinder die Spende an Einrichtungsleiter Peter Wasel. Die Freude darüber war groß. „Wir werden mit dem Geld den Kindern einen tollen Ausflug nach eigenen Wünschen ermöglichen“, erklärte Wasel. Das Haus St. Elisabeth unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg begleitet seit 1966 Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen. An den Standorten Windischeschenbach und Weiden werden in heilpädagogischen Wohngruppen sowie weiteren Angeboten rund 270 Kinder, Jugendliche und Familien betreut. Mit ihrer Spende wollten die Kommunionkinder etwas von der Freude weitergeben, die sie selbst rund um ihren großen Festtag erleben durften. Für die Pfarrgemeinde ist die Kommunionzeit damit zwar abgeschlossen, für einige der Kinder beginnt jedoch schon bald ein neues Kapitel: Sieben von ihnen haben sich entschieden, Ministrantinnen und Ministranten zu werden. Bei der nächsten Ministrantenaufnahme werden sie ihren Platz am Altar einnehmen und damit der Pfarrgemeinde auch künftig eng verbunden bleiben.
Die Waldthurner Frauenbund-Vorsitzende Sieglinde Zielbauer überreicht 800 Euro an Susanne Wagner der Leistung des Hospiz Sankt Felix (Bild: Carmen Marterer)

Aus Kräuterbüscheln für Mariä Himmelfahrt wird eine Spenden zu Gunsten dem Hospiz Sankt Felix

Dem alten Brauch folgend, sammelten die Mitglieder des Waldthurner Frauenbunds Kräuter und banden diese zu den traditionellen Kräuterbüscheln. Einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf spendete der Frauenbund dem Hospiz Sankt Felix. Im Zuge der Spendenübergabe wurden die Mitglieder des Frauenbunds von Susanne Wagner durch das Hospiz geführt und ihnen dabei auch ein praktischer Einblick in die Arbeit vor Ort gegeben. Neben den Informationen zu Anmeldung, Finanzierung, Personalausstattung etc. klärt Wagner die Anwesenden auch über ergänzende Pflegemaßnahmen wie z. B. die Anwendung von „Wickeln und Auflagen” und der „Aromapflege” auf. Da bei diesen Pflegemaßnahmen auch die Heilkräfte der Pflanzen genutzt werden, schloss sich der Kreis zu den Kräuterbüscheln, welchen man Heil- und Abwehrkraft zuschreibt. Wagner erläuterte hierzu, dass die Pflegefachkraft Sigrid Lehner im vergangenen Jahr zur Aromaexpertin weitergebildet wurde. Damit ist gewährleistet, dass das Pflegeteam immer auf dem aktuellen Stand in der Anwendung der Aromapflegeprodukte bleibt. Den Gästen des Hospizes werden individuelle Waschungen, Einreibungen, Wickel und Auflagen, entsprechend ihrer Symptomatik und Vorlieben, angeboten. So dankte Wagner den Frauen abschließend sehr, da Sie mit Ihrem Engagement helfen, diese von den Kostenträgern nicht gegenfinanzierten „ergänzenden Pflegemaßnahmen” weiterhin anbieten zu können.
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