Die Kommuniongewänder sind zurückgegeben, die festlichen Tage längst vorbei. Doch bevor die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi ihre gemeinsame Kommunionzeit endgültig abschlossen, stand noch eine gute Tat auf dem Programm. Gemeinsam mit ihren Eltern verzichteten die Familien auf Gegengeschenke zur Erstkommunion und sammelten stattdessen 800 Euro für das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Elisabeth in Windischeschenbach. Bei der Rückgabe der Gewänder übergaben die Kinder die Spende an Einrichtungsleiter Peter Wasel. Die Freude darüber war groß. „Wir werden mit dem Geld den Kindern einen tollen Ausflug nach eigenen Wünschen ermöglichen“, erklärte Wasel. Das Haus St. Elisabeth unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg begleitet seit 1966 Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen. An den Standorten Windischeschenbach und Weiden werden in heilpädagogischen Wohngruppen sowie weiteren Angeboten rund 270 Kinder, Jugendliche und Familien betreut. Mit ihrer Spende wollten die Kommunionkinder etwas von der Freude weitergeben, die sie selbst rund um ihren großen Festtag erleben durften. Für die Pfarrgemeinde ist die Kommunionzeit damit zwar abgeschlossen, für einige der Kinder beginnt jedoch schon bald ein neues Kapitel: Sieben von ihnen haben sich entschieden, Ministrantinnen und Ministranten zu werden. Bei der nächsten Ministrantenaufnahme werden sie ihren Platz am Altar einnehmen und damit der Pfarrgemeinde auch künftig eng verbunden bleiben.