Der KDFB Waldthurn auf Plättenfahrt auf der Vils (Bild: Josef Kick)

Fahrt des Frauenbundes nach Amberg – Ein gelungener Tag

Der Kath. Frauenbund Waldthurn hat am vergangenen Sonntag eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Fahrt nach Amberg organisiert. Unter dem Motto „Für die Familie – sei dabei” erlebten die „Reisenden” einen Tag voller Kultur und Genuss. Bereits um 10.30 Uhr startete die Gruppe am Pfarrheim in Waldthurn. Weitere Zustiegsmöglichkeiten in Lennesrieth und Albersrieth wurden genutzt, sodass sich eine 24-köpfige gut gelaunte Frauenbund – Reisegruppe, auch mit einigen Männern auf den Weg machte. Ein erstes Highlight des Tages war die Plättenfahrt auf der Vils. Während der etwa einstündigen Fahrt konnten die Teilnehmer die idyllische Flusslandschaft und die besondere Atmosphäre auf dem Wasser genießen. Im Anschluss blieb genügend Zeit zur freien Verfügung, um die historische Altstadt Ambergs individuell zu erkunden, dabei wart an diesem Tag sogar Altstadtfest angesagt. Am Nachmittag stand eine Brauereibesichtigung bei der Traditionsbrauerei Bruckmüller auf dem Programm. Die Führung bot spannende Einblicke in die Kunst der Bierherstellung sowie in die bewegte Familiengeschichte des Hauses. Besonders beeindruckend war die über 500-jährige Biertradition, die bis heute lebendig gehalten wird. Eine Bierverkostung rundete diesen Programmpunkt genussvoll ab. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in der Brauereigaststätte. In den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Franziskanerklosters konnten die Teilnehmer regionale Spezialitäten in besonderem Ambiente genießen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Der Waldthurner Frauenbund bei der Jahreshauptversammlung 2026 mit Bürgermeister Josef Beimler und Pfarrer Norbert Götz. Stellv. Diözesanvorsitzende Rita Kleierl (Fünfte von links) aus Stulln nahm verschiedene Ehrungen vor. (Bild: Franz Völkl)

Aktive Frauen

Der katholische Frauenbund Waldthurn (KDFB) ist ein aktiver Zusammenschluss von Frauen, dies zeigte sich wieder bei der Jahreshauptversammlung im Waldthurner Pfarrheim. Vorsitzende Sieglinde Zielbauer konnte auch die stellvertretende Diözesanvorsitzende des KDFB, Rita Kleierl aus Stulln bei Schwarzenfeld, begrüßen. Im Fokus standen an diesem Abend verschiedene Ehrungen. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Anneliese Bergmann, Agnes Lang, Elisabeth Lukas, Karin Riedl und Christine Schönberger mit der silbernen Nadel des KDFB ausgezeichnet. Maria Glatter erhielt die Goldene Nadel für 40 Jahre Mitgliedschaft und 50 Jahre (Gold mit Stein) sind Margarete Bäuml, Anneliese Gmeiner, Erna Gollwitzer, Marianne Piehler und Annemarie Zellner beim Waldthurner Frauenbund. Die Albersrietherin Ernestine Beimler ist seit sechs Jahrzehnten dabei. Kleierl dankte allen für ihre Treue zum Frauenbund. Dies zeige Gemeinschaftssinn, Engagement und die Bedeutung von gelebten Werten. „Der Frauenbund lebe von solchen Frauen, gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, dass es Frauen gibt, die etwas bewegen wollen.“ Der KDFB biete gemeinsame christliche und weltliche Veranstaltungen und wirke so der Vereinsamung aktiv entgegen. Kassenführerin Gabi Holfelner erörterte die überaus positive Kassenlage. Insgesamt wurden durch Einnahmen aus verschiedensten Aktionen die Erlöse in Höhe von insgesamt 3800 Euro gespendet. Für die Christusfigur am Freialtar Fahrenberg 1000 Euro, aus den Kräuterbuschenaktionen jeweils 800 Euro an die Weidener Klinikclowns und an den Bunten Kreis, 400 Euro an Solibrot, 500 Euro an den Johanniter-Weihnachtstrucker, 200 Euro beim Weltgebetstag und 100 Euro an die Rumänienhilfe. Agnes Härtl blickte begleitet von einer medialen Präsentation auf das vergangene umfangreiche KDFB-Jahr zurück, wobei hier natürlich das 70-jährige Gründungsjubiläum im Mittelpunkt stand. Fußballfahrt, Kräuterbuschen binden, Kreuzwegandachten, Rosenkranz, Weltgebetstag, Solibrot-Aktion standen ebenso im Fokus wie weltliche Beteiligungen am Bürgerfest, Lerautal-Wanderung, Instagram- und Facebook-Workshop, Johanniter-Weihnachtstrucker oder auch Beteiligung am Waldthurner Faschings-Gänsemarsch. Die Präsentation zeigte, dass der Waldthurner Frauenbund ganz nach dem Motto „Dazu gehören lohnt sich“ agiert. „Ich bin froh, dass ich den Frauenbund in unserer Pfarrei habe“, meinte geistlicher Beistand Pfarrer Norbert Götz. Bürgermeister Josef Beimler bewunderte die unglaubliche Spendenbereitschaft des Waldthurner Frauenbunds. Der Bürgermeister dankte für 24 Jahre konstruktive Zusammenarbeit und wünschte dem Frauenbund eine gute Zukunft.
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