David Frischholz, Vorsitzender aus Erbendorf und Wolfgang Horn, Vorsitzender aus Waldsassen (v. li.), eröffneten die schöne Ausstellung der Künstlerinnen und Künstler aus dem Steinwald.  (Bild: Ulla Britta Baumer)

Erbendorfer Kunst gibt es jetzt im Kunsthaus Waldsassen zu sehen und zu erleben.

Erbendorfer Kunst im Kunsthaus Waldsassen (KuWa) gibt es seit Freitag noch bis 24. Mai zu sehen und zu erleben. Erstmals stellt der Erbendorfer Kunst- und Kulturverein (KuKuve) in dem schönen Demizil der Klosterstädter Künstlerkollegen- und kolleginnen aus. 70 Werke von 13 Erbendorfer Kunstschaffenden sind auf drei Ebenen verteilt zu sehent, darunter Acrylgemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Bereits im Foyer erleben die Besucher eine Besonderheit: Die Erbendorfer haben Bilder aus fluoreszierender Farbe mitgebracht, die in einem Darkroom erst ihre eindrucksvolle Wirkung entfalten. Bei der Vernissage gab es ein weiteres Schmankerl mit der Band „Franka und the Tiny Mister”, die kurzweilige und beschwingte Songs interpretierten. KuWa-Vorsitzender Wolfang Horn berichtete von der Entstehung und der durchgehenden Erfolgsgeschichte des Kunsthauses vor 10 Jahren, das unter Trägerschaft der Stadt Waldsassen steht. „Ich habe damals gesagt, wenn es nicht funktioniert, kaufe ich das Gebäude für mich selbst. Leider funktioniert es nun bestens”, meinte er schmunzelnd. Auf der Suche nach einer ebenso schönen Heimat sei man aktuell in Erbendorf, berichtete David Frischholz, Vorsitzender aus Erbendorf. Er bedankte sich herzlich bei den Waldsassenern für die Überlassung der Räumlichkeiten zur Ausstellung, die noch bis 24. Mai besichtigt werden könne. Frischholz freute sich über die Zusammenarbeit der beiden Vereine, die bis in die Anfänge aus Erbendorf vor fünf Jahren zurückgehen. „Damals haben wir bei der Gründung aus Waldsassen von Wolfgang Horn viele Tipps und Impulse bekommen”, erklärte Frischholz. Die Ausstellung kann bis 24. Mai jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. Am 22. Mai findet im Rahmen der Präsentation ein Konzert im Kunsthaus mit Erbendorfer Musikern statt.
Die Familien mit ihren Neugeborenen und die Verantwortlichen der verschiedenen Organisationen und Stellen waren zum Empfang der Stadt Waldsassen ins Feuerwehrhaus gekommen. (Bild: Florian Müller)

Viele Infos für Familien mit Kindern

26 Familien mit Neugeborenen konnte die Stadt Waldsassen zum traditionellen Empfang ins Feuerwehrgerätehaus am vergangenen Sonntagnachmittag einladen. 1. Bürgermeister Bernd Sommer stellte kurz vor, was die Stadt für Familien bietet. Dabei nannte er auch die Sanierung und den Umbau der Grundschule sowie die Installation von Wickeltischen in den Stadtgebäuden. In allen Kinderhäusern gibt es noch freie Plätze. „Zudem sind die Preise bei uns im Vergleich zu größeren Städten niedrig.” Mängel in der Stadt können über die Heimat-Info-App ganz leicht gemeldet werden. Diana Männer als Familienbeauftragte verwies auf das Familiencafe „Regenbogen” und stellte das Netzwerk „Koki” vor. Dort können sich Eltern bei Fragen, Ängsten oder Überforderung anonym und kostenlos melden und erhalten darüber Unterstützung. Für die Eltern-Kind-Gruppe waren Ramona Mickisch und Theresa Richtmann gekommen. „10 Treffen, eines davon ohne Kinder, laden zum Austausch zwischen den Eltern ein und zum gemeinsamen spielen mit den Kindern. Darüber haben sich schon viele Freundschaften gebildet”, so die beiden Gruppenleiterinnen. Tina Schmidkonz von der BRK Bereitschaft Waldsassen informierte über das Kursangebot „Erste Hilfe am Kind”. „Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, es gibt viele Besonderheiten, die man beachten muss”. Auch dieses Jahr findet wieder ein solcher Kurs Ende April statt. Zuletzt wies Feuerwehr-Kommandant Tobias Tippmann noch auf die Brandgefahren im Haushalt hin. Immer mehr Akku-Geräte können gefährliche Zündquellen werden, etwa wenn diese nicht richtig geladen werden oder schon Defekte hätten. Rauchmelder seien günstige Lebensretter, die zudem auch seit einigen Jahren in Privathaushalten gesetzlich vorgeschrieben sind. Für die Bekämpfung von kleinen Entstehungsbränden erhielten die frischgebackenen Eltern ein Löschspray. Zusätzlich war in den Geschenktüten noch ein Halstuch der Stadt und Informationsmaterial der verschiedenen Stellen sowie Müllsäcke enthalten. „Denn gerade in den ersten Monaten nach der Geburt fällt meistens viel mehr Müll im Haushalt an”, erklärten die Verantwortlichen das außergewöhnliche Präsent. Im Anschluss an den Empfang lud die Freiwillige Feuerwehr Waldsassen alle Beteiligten noch zu Kaffee und Kuchen ein.


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