Andreas Sagstetter hatte ein Bild mitgebracht, das er zum 19. Geburtstag von Günther Holzapfel geschenkt bekam.  (Bild: Paul Zrenner)

Großes Interesse an Bildern von Fußmaler Günther Holzapfel im Kunsthaus und in der Basilika Waldsassen

Im Kunsthaus Waldsassen ist am Sonntag die Ausstellung mit Bildern des Fußmalers Günther Holzapfel (1942 - 2019) aus Steinburg/Hunderdorf eröffnet worden. Angeregt hatte die Präsentation Andreas Sagstetter. Er stammt aus dem gleichen Ort wie Holzapfel; beide waren miteinander befreundet. Groß war das Interesse an der Ausstellung, worüber sich der Vorstand des Kunsthauses Waldsassen um Vorsitzenden Wolfgang Horn freute. Zur Vernissage gekommen war auch eine Delegation aus Steinburg/Hunderdorf. Mit dabei war Waldfride Holzapfel, die Schwester des Künstlers, sowie Ursula Sagstetter, die Mutter des Waldsassener Kirchenmusikers. Anfang Februar hatten Kunsthaus-Vorsitzender Wolfgang Horn, Stellvertreter Paul Zrenner und Andreas Sagstetter die Bilder in Steinburg/Hunderdorf abgeholt. Besonders beeindruckend, so Horn, sei der Blick ins Atelier des Künstlers gewesen. Er war von Geburt an spastisch gelähmt und konnte nur seine Fuße kontrolliert bewegen. Andreas Sagstetter zeichnete in seiner Laudatio den Lebensweg des Künstlers nach, der seit 1964 der Vereinigung fuß- und mundmalender Künstler angehörte. Der Kirchenmusiker hatte ein Bild dabei - ein persönliches Geschenk des Künstlers zu Sagstetters 19. Geburtstag. Es zeigt den Kirchenmusiker an der Orgel, wegen der Widmung auf der Rückseite blieb es ungerahmt. Ebenfalls gut besucht war zuvor ein Kreuzweg für Kranke in der Basilika. Die Bilder malte ebenfalls Günther Holzapfel, auch die Texte hatte er verfasst. Holzapfel war mit der Familie von Angela Dauth aus Kirchenthumbach eng verbunden. Nach dem Tod des Künstlers nahm sie die Kreuzwegbilder in Obhut und stellt sie interessierten Pfarreien zur Verfügung. Der Rhythmische Chor gestaltete Kreuzweg und Vernissage. Dort musizierten außerdem Stefanie Heinrich (Violine) und Andreas Sagstetter (Klavier). Die Bilder sind während der Fastenzeit sowohl in der Basilika als auch im Kunsthaus zu sehen; es ist jeweils samstags und sonntags von 14 bis 167 Uhr geöffnet.
Tamara Clarke (links, zusammen mit ihrer Freundin und Kunsthaus-Jugendbeauftragter Eva Reif) zeigt aktuell bei ihrer ersten großen Einzelausstellung im Kunsthaus Waldsassen Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen. (Bild: Jürgen Klein)

Ausstellung „Ausbruchsakte” mit Bildern von Tamara Clarke im Kunsthaus Waldsassen

„Ausbruchsakte” - so lautet der Titel der aktuellen Bilderausstellungen im Kunsthaus Waldsassen. Tamara Clarke aus Tirschenreuth gibt in ihrer ersten großen Einzelausstellung einen umfangreichen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen und lässt das Publikum auf den drei Etagen „Farbe, Gefühl und Ausbruch” erleben, wie sie selbst sagt. Bei der Eröffnung am Samstag, 10. Januar, freute sich Kunsthaus-Vorsitzender Wolfgang Horn über die Vielzahl von Gästen - darunter die Familie, Wegbegleiter und Freunde der 21-Jährigen. Ein großer Teil des Publikums war zum ersten Mal in das Domizil des Vereins an der Kunstgasse gekommen. Dass Tamara Clarke seit ihrer Kindheit fasziniert ist von Farben und Leinwänden, schilderte Zweiter Vorsitzender Paul Zrenner in seiner Laudatio. In den folgenden Jahren wurde die Malerei immer mehr zur Leidenschaft: Nach dem Abschluss der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen in Waldsassen tauchte Tamara Clarke im Gestaltungszweig der Fachoberschule in Weiden ganz tief in die Materie ein, absolvierte 2022 das Fachabitur und widmet sich seither ausschließlich ihrer Kunst. Bei der musikalischen Gestaltung der Vernissage gab es eine Premiere: Stephanie Gold („Steph Gold”) aus Mitterteich präsentierte auf der Bühne live gesungen Stücke ihres ersten Albums „Her Portrait” mit eigenen Titeln. Der erste Song „Lullaby” ist seit wenigen Tagen auf Streaming-Plattformen verfügbar. Die Ausstellung „Ausbruchsakte” im Kunsthaus Waldsassen dauert bis zum 8. Februar 2026 und ist samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Fotoclub-Vorsitzender Dr. Hartmut Bombosch mit einer der Bildcollagen der Ausstellung „Fotografische Zitate”. Kunsthaus Vorsitzender Wolfgang Horn (links) freut sich über die Bereicherung des Veranstaltungsprogramms an der Kunstgasse. (Bild: Paul Zrenner)

Fotoclub Arzberg feiert 75. Jubiläum mit Ausstellung im Kunsthaus Waldsassen

Der Fotoclub Arzberg präsentierte sich bereits vor einigen Jahren im Kunsthaus Waldsassen. Jetzt gastieren die Oberfranken erneut in der Oberpfalz - aus besonderem Anlass: Zum 75-jährigen Bestehen des Fotoclubs Arzberg zeigen die Mitglieder vom 21. September bis 26. Oktober im Kunsthaus Waldsassen ihre Arbeiten. „Fotografische Zitate” ist die Schau überschrieben. Vernissage ist am 20. September. Einen Querschnitt ihres fotografischen Schaffens zeigen die Fotoclub-Mitglieder. Sie sind sowohl aus Oberfranken als auch aus der Oberpfalz, so Vorsitzender Dr. Hartmut Bombosch. Entsprechend überschreitet die dreiteilige Veranstaltungsreihe zum Jubiläum auch die Bezirksgrenzen: Nach dem Jubiläumsauftakt im Frühjahr in Arzberg folgt nun in Waldsassen die Ausstellung. Die Verantwortlichen des Kunstvereins in Waldsassen um Vorsitzenden Wolfgang Horn freuen sich über die Bereicherung des Programms an der Kunstgasse. Die Bilder werden auf allen drei Ausstellungsebenen gezeigt. In der Folge wird die Ausstellung in Marktredwitz zu sehen sein. Der Titel der Ausstellung weist auf eine Besonderheit hin: Die Fotografien auf den Leinwänden korrespondieren mit Zitaten, die zu den Bildern passen. Dabei sind die Texte teils vorgegeben und zum Teil auch spontan entwickelt, wie Dr. Bombosch erklärt. „Fotografische Zitate” - Ausstellung des Fotoclubs Arzberg im Kunsthaus Waldsassen, von 21. September bis 26. Oktober, geöffnet jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

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