Bild

Tango im Kunsthaus von hochkarätigen Musikern geboten

Wer am 9. Mai für 19.30 Uhr noch nichts geplant hat, ist gut aufgehoben im Kunsthaus Waldsassen. Mit dem Ensemble TRIOnfal begegnen sich drei Musikerpersönlichkeiten, die den Tango Argentino in seiner ganzen emotionalen Tiefe und kammermusikalischen Raffinesse erlebbar machen: Carlos Nozzi, ehemaliger Cellist von Astor Piazzolla, der peruanische Pianist und Komponist Gustavo La Cruz sowie Susanne Hofmann an der Violine. Im Zentrum des Programms stehen Astor Piazzollas berühmte „Cuatro Estaciones Porteñas“ – die „Vier Jahreszeiten von Buenos Aires“. In diesen Werken verbindet Piazzolla Elemente des traditionellen Tangos mit klassischer Kammermusik, Jazz und leidenschaftlicher Rhythmik zu einer unverwechselbaren Klangsprache. Ein weiterer Höhepunkt des Abends sind die „Esbozos Latinoamericanos“ von Gustavo La Cruz. Diese Komposition schlägt eine faszinierende Brücke zwischen europäischer Tradition und lateinamerikanischer Musik. Jeder Satz eröffnet dabei eine eigene Klangwelt: Motive aus der Oper Carmen werden in eine lateinamerikanisch geprägte Tonsprache verwandelt. Eine argentinische Zamba, deren charakteristische Rhythmen durch eine traditionelle Trommel, ein Bombo legüero, eindrucksvoll hervorgehoben werden, leitet über in eine kunstvolle Fuge, die auf einem peruanischen Volkslied basiert. Abgerundet wird das Programm durch weitere ausgewählte Tangos aus dem Repertoire des Tango Argentino. Tickets gibt es bei den üblichen Vorverkaufsstellen.
David Frischholz, Vorsitzender aus Erbendorf und Wolfgang Horn, Vorsitzender aus Waldsassen (v. li.), eröffneten die schöne Ausstellung der Künstlerinnen und Künstler aus dem Steinwald.  (Bild: Ulla Britta Baumer)

Erbendorfer Kunst gibt es jetzt im Kunsthaus Waldsassen zu sehen und zu erleben.

Erbendorfer Kunst im Kunsthaus Waldsassen (KuWa) gibt es seit Freitag noch bis 24. Mai zu sehen und zu erleben. Erstmals stellt der Erbendorfer Kunst- und Kulturverein (KuKuve) in dem schönen Demizil der Klosterstädter Künstlerkollegen- und kolleginnen aus. 70 Werke von 13 Erbendorfer Kunstschaffenden sind auf drei Ebenen verteilt zu sehent, darunter Acrylgemälde, Zeichnungen und Skulpturen. Bereits im Foyer erleben die Besucher eine Besonderheit: Die Erbendorfer haben Bilder aus fluoreszierender Farbe mitgebracht, die in einem Darkroom erst ihre eindrucksvolle Wirkung entfalten. Bei der Vernissage gab es ein weiteres Schmankerl mit der Band „Franka und the Tiny Mister”, die kurzweilige und beschwingte Songs interpretierten. KuWa-Vorsitzender Wolfang Horn berichtete von der Entstehung und der durchgehenden Erfolgsgeschichte des Kunsthauses vor 10 Jahren, das unter Trägerschaft der Stadt Waldsassen steht. „Ich habe damals gesagt, wenn es nicht funktioniert, kaufe ich das Gebäude für mich selbst. Leider funktioniert es nun bestens”, meinte er schmunzelnd. Auf der Suche nach einer ebenso schönen Heimat sei man aktuell in Erbendorf, berichtete David Frischholz, Vorsitzender aus Erbendorf. Er bedankte sich herzlich bei den Waldsassenern für die Überlassung der Räumlichkeiten zur Ausstellung, die noch bis 24. Mai besichtigt werden könne. Frischholz freute sich über die Zusammenarbeit der beiden Vereine, die bis in die Anfänge aus Erbendorf vor fünf Jahren zurückgehen. „Damals haben wir bei der Gründung aus Waldsassen von Wolfgang Horn viele Tipps und Impulse bekommen”, erklärte Frischholz. Die Ausstellung kann bis 24. Mai jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden. Am 22. Mai findet im Rahmen der Präsentation ein Konzert im Kunsthaus mit Erbendorfer Musikern statt.
Andreas Sagstetter hatte ein Bild mitgebracht, das er zum 19. Geburtstag von Günther Holzapfel geschenkt bekam.  (Bild: Paul Zrenner)

Großes Interesse an Bildern von Fußmaler Günther Holzapfel im Kunsthaus und in der Basilika Waldsassen

Im Kunsthaus Waldsassen ist am Sonntag die Ausstellung mit Bildern des Fußmalers Günther Holzapfel (1942 - 2019) aus Steinburg/Hunderdorf eröffnet worden. Angeregt hatte die Präsentation Andreas Sagstetter. Er stammt aus dem gleichen Ort wie Holzapfel; beide waren miteinander befreundet. Groß war das Interesse an der Ausstellung, worüber sich der Vorstand des Kunsthauses Waldsassen um Vorsitzenden Wolfgang Horn freute. Zur Vernissage gekommen war auch eine Delegation aus Steinburg/Hunderdorf. Mit dabei war Waldfride Holzapfel, die Schwester des Künstlers, sowie Ursula Sagstetter, die Mutter des Waldsassener Kirchenmusikers. Anfang Februar hatten Kunsthaus-Vorsitzender Wolfgang Horn, Stellvertreter Paul Zrenner und Andreas Sagstetter die Bilder in Steinburg/Hunderdorf abgeholt. Besonders beeindruckend, so Horn, sei der Blick ins Atelier des Künstlers gewesen. Er war von Geburt an spastisch gelähmt und konnte nur seine Fuße kontrolliert bewegen. Andreas Sagstetter zeichnete in seiner Laudatio den Lebensweg des Künstlers nach, der seit 1964 der Vereinigung fuß- und mundmalender Künstler angehörte. Der Kirchenmusiker hatte ein Bild dabei - ein persönliches Geschenk des Künstlers zu Sagstetters 19. Geburtstag. Es zeigt den Kirchenmusiker an der Orgel, wegen der Widmung auf der Rückseite blieb es ungerahmt. Ebenfalls gut besucht war zuvor ein Kreuzweg für Kranke in der Basilika. Die Bilder malte ebenfalls Günther Holzapfel, auch die Texte hatte er verfasst. Holzapfel war mit der Familie von Angela Dauth aus Kirchenthumbach eng verbunden. Nach dem Tod des Künstlers nahm sie die Kreuzwegbilder in Obhut und stellt sie interessierten Pfarreien zur Verfügung. Der Rhythmische Chor gestaltete Kreuzweg und Vernissage. Dort musizierten außerdem Stefanie Heinrich (Violine) und Andreas Sagstetter (Klavier). Die Bilder sind während der Fastenzeit sowohl in der Basilika als auch im Kunsthaus zu sehen; es ist jeweils samstags und sonntags von 14 bis 167 Uhr geöffnet.
Tamara Clarke (links, zusammen mit ihrer Freundin und Kunsthaus-Jugendbeauftragter Eva Reif) zeigt aktuell bei ihrer ersten großen Einzelausstellung im Kunsthaus Waldsassen Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen. (Bild: Jürgen Klein)

Ausstellung „Ausbruchsakte” mit Bildern von Tamara Clarke im Kunsthaus Waldsassen

„Ausbruchsakte” - so lautet der Titel der aktuellen Bilderausstellungen im Kunsthaus Waldsassen. Tamara Clarke aus Tirschenreuth gibt in ihrer ersten großen Einzelausstellung einen umfangreichen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen und lässt das Publikum auf den drei Etagen „Farbe, Gefühl und Ausbruch” erleben, wie sie selbst sagt. Bei der Eröffnung am Samstag, 10. Januar, freute sich Kunsthaus-Vorsitzender Wolfgang Horn über die Vielzahl von Gästen - darunter die Familie, Wegbegleiter und Freunde der 21-Jährigen. Ein großer Teil des Publikums war zum ersten Mal in das Domizil des Vereins an der Kunstgasse gekommen. Dass Tamara Clarke seit ihrer Kindheit fasziniert ist von Farben und Leinwänden, schilderte Zweiter Vorsitzender Paul Zrenner in seiner Laudatio. In den folgenden Jahren wurde die Malerei immer mehr zur Leidenschaft: Nach dem Abschluss der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen in Waldsassen tauchte Tamara Clarke im Gestaltungszweig der Fachoberschule in Weiden ganz tief in die Materie ein, absolvierte 2022 das Fachabitur und widmet sich seither ausschließlich ihrer Kunst. Bei der musikalischen Gestaltung der Vernissage gab es eine Premiere: Stephanie Gold („Steph Gold”) aus Mitterteich präsentierte auf der Bühne live gesungen Stücke ihres ersten Albums „Her Portrait” mit eigenen Titeln. Der erste Song „Lullaby” ist seit wenigen Tagen auf Streaming-Plattformen verfügbar. Die Ausstellung „Ausbruchsakte” im Kunsthaus Waldsassen dauert bis zum 8. Februar 2026 und ist samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Fotoclub-Vorsitzender Dr. Hartmut Bombosch mit einer der Bildcollagen der Ausstellung „Fotografische Zitate”. Kunsthaus Vorsitzender Wolfgang Horn (links) freut sich über die Bereicherung des Veranstaltungsprogramms an der Kunstgasse. (Bild: Paul Zrenner)

Fotoclub Arzberg feiert 75. Jubiläum mit Ausstellung im Kunsthaus Waldsassen

Der Fotoclub Arzberg präsentierte sich bereits vor einigen Jahren im Kunsthaus Waldsassen. Jetzt gastieren die Oberfranken erneut in der Oberpfalz - aus besonderem Anlass: Zum 75-jährigen Bestehen des Fotoclubs Arzberg zeigen die Mitglieder vom 21. September bis 26. Oktober im Kunsthaus Waldsassen ihre Arbeiten. „Fotografische Zitate” ist die Schau überschrieben. Vernissage ist am 20. September. Einen Querschnitt ihres fotografischen Schaffens zeigen die Fotoclub-Mitglieder. Sie sind sowohl aus Oberfranken als auch aus der Oberpfalz, so Vorsitzender Dr. Hartmut Bombosch. Entsprechend überschreitet die dreiteilige Veranstaltungsreihe zum Jubiläum auch die Bezirksgrenzen: Nach dem Jubiläumsauftakt im Frühjahr in Arzberg folgt nun in Waldsassen die Ausstellung. Die Verantwortlichen des Kunstvereins in Waldsassen um Vorsitzenden Wolfgang Horn freuen sich über die Bereicherung des Programms an der Kunstgasse. Die Bilder werden auf allen drei Ausstellungsebenen gezeigt. In der Folge wird die Ausstellung in Marktredwitz zu sehen sein. Der Titel der Ausstellung weist auf eine Besonderheit hin: Die Fotografien auf den Leinwänden korrespondieren mit Zitaten, die zu den Bildern passen. Dabei sind die Texte teils vorgegeben und zum Teil auch spontan entwickelt, wie Dr. Bombosch erklärt. „Fotografische Zitate” - Ausstellung des Fotoclubs Arzberg im Kunsthaus Waldsassen, von 21. September bis 26. Oktober, geöffnet jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Über beiunsdaheim.de:

north