Die erfolgreichen bayerischen Vizemeisterinnen (links) und bayerischen Meisterinnen (rechts) im Gesellschaftstanz auf Schulebene mit ihren Medaillen (Bild: Martina Kick-Wittmann)

MRS kehrt erfolgreich aus Straubing zurück - bayerischer Meister und Vizemeister beim Schulwettbewerb „Tanz”

Beim diesjährigen Landesfinale der Schulen im Tanz in Straubing stellten am 21.04.2026 die Rock'n'Rollerinnen der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen erneut ihr Können unter Beweis. Die Mädchen starteten in der Kategorie Gesellschaftstanz in beiden Altersklassen (AK 2: 5.-9. Klasse; AK 1: 5.-13. Klasse). Schon im Vorkampf mussten sich beide Mannschaften gegen andere Tanzgruppen durchsetzen, um sich für den Endkampf zu qualifizieren, was beide Mannschaften nach einem gelungenen Auftritt erfolgreich meisterten. Die Rock'n'Rollerinnen der Wettkampfmannschaft 2 überzeugten die Jury mit einer unschlagbaren Darbietung ihrer Choreographie in puncto Technik und Harmonie. Und so sicherten sie sich zum wiederholten Male den begehrten Titel „Bayerischer Meister” im Schulsport Tanz. Die Wettkampfmannschaft 1 erkämpfte sich den Titel des bayerischen Vizemeisters durch eine perfekte Darbietung und konnte die Kampfrichter, die besonders die Ausstrahlung der Tänzerinnen hervorhoben, begeistern. Der Abstand zum 1. Platz war nach Angaben der Jury nur eine kleine Differenz. Doch diese Erfolge kommen nicht von ungefähr. „Hinter diesen Minuten auf der Tanzfläche stecken viele Stunden Vorbereitung und Schweiß”, so die Tänzerinnen der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen. Aber das viele anstrengende Training hat sich ausgezahlt. Mit dem 1. und 2. Platz beim Wettkampf Tanz in den bayerischen Schulen haben sich beide Mannschaften für den Bundeswettbewerb „Tanzen in der Schule” am 13.06.2024 in Frankfurt am Main qualifiziert. Die tanzbegeisterten und talentierten Tänzerinnen der MRS hoffen auf Spenden, damit die Fahrt zum Bundeswettbewerb stattfinden kann und sie den Meister-Titel in der Altersklasse 2 erfolgreich verteidigen können.
Eine Spielszene mit einer Episode aus der Heilerziehungspflege während des Interviews mit Irene Neugirg und Daniel Rodemer vom Sozialteam StiftlandOase und Betreutes Wohnen (Bild: Kerstin Reiter)

HERZWERKER-Projektwoche begeistert an der MRS Waldsassen Waldsassen

Eine Woche voller Kreativität, Engagement und spürbarem Herzblut liegt hinter der Mädchenrealschule der Zisterzienserinnen in Waldsassen: Im Rahmen der Initiative „HERZWERKER“ verwandelten die Schülerinnen der Klassen 9b und 10b die Klosteraula in ein lebendiges Talkshow-Studio und setzten damit ein starkes Zeichen für soziale Berufe. Mit beeindruckender Bühnenpräsenz und viel Einfühlungsvermögen präsentierten die Jugendlichen eine szenische Talkshow rund um Erziehungs- und Sozialberufe. Erarbeitet wurde das anspruchsvolle Projekt innerhalb von nur vier Tagen gemeinsam mit Theaterpädagogin Tabea Hildner von der Agentur „Kunstdünger“ aus Nürnberg. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Bewegende, nachdenkliche und humorvolle Momente wechselten sich ab und machten deutlich, wie vielseitig, herausfordernd und sinnstiftend soziale Berufe sind. Im Mittelpunkt standen authentisch inszenierte Interviews mit Fachkräften aus der Region. Daniela Buß vom Städtischen Kinderhaus Tausendfüßler, Irene Neugirg und Daniel Rodemer vom Sozialteam StiftlandOase und Betreutes Wohnen sowie Kathrin Röthig, Jugendsozialarbeiterin an der MRS, gewährten ehrliche und persönliche Einblicke in ihren Berufsalltag. Sie berichteten von berührenden Begegnungen, von schwierigen Situationen und von der großen Verantwortung, die ihre Arbeit mit sich bringt. Gleichzeitig wurde deutlich, wie viel Leidenschaft in diesen Berufen steckt und wie unverzichtbar sie für unsere Gesellschaft sind. Die Schülerinnen schafften es, die Gespräche sensibel und zugleich eindrucksvoll auf die Bühne zu bringen. Das Publikum – bestehend aus Eltern, Mitschülerinnen und Mitschülern sowie Freunden der MRS – zeigte sich begeistert und belohnte die Aufführung mit langanhaltendem Applaus. Die HERZWERKER-Projektwoche, eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, bot den Jugendlichen damit eine besondere Form der Berufsorientierung. Statt Informationsveranstaltungen stand hier das persönliche Erleben im Vordergrund – eine Erfahrung, die sicherlich noch lange nachwirken wird. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, insbesondere den engagierten Schülerinnen, den mitwirkenden Fachkräften und der Theaterpädagogin, die gemeinsam eine rundum gelungene Projektwoche auf die Beine gestellt haben.

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