Die alte und neue Vereinsführung der Pittersberger Gartler mit ihren steten Unterstützern. Von links: Dritter Bürgermeister Michael Götz, Pfarrer Sagai, Schriftführer Jürgen Damm, Gerätewart Eduard Helldörfer, erster Vorsitzender Gerhard Büchold, Kassenchef Gustav Meierhofer, die Beisitzerinnen Angela Bias und Iris Habinger, Kassenprüfer Markus Beer, Beissitzerin Simone Beer sowie Herbert Raß als Kassenprüfer und Hans Kolbeck als Vize-Chef des Vereins. Ihre Device: Froh gelaunt die weiteren vier Jahre anpacken! (Bild: Michael Götz)

Gartenbauverein Pittersberg durch die Neuwahl der Vereinsführung für die weiteren vier Jahre gerüstet.

Der gut 60 Mitglieder zählende, hiesige Verein der Pittersberger Gartler hielt seine Jahreshauptversammlung 2026 im Schützenheim ab. Die Gemeinschaft konnte dabei auf ein erfolgreiches, zurückliegendes Jahr mit allerlei konstruktivem Programm für seine Mitglieder verweisen. Doch vorher noch stärkten sich die Mitglieder und Besucher bei einer bewährt pikanten Gartler-Brotzeit, bestens zusammengestellt vom Team des Kräutergartens. Erster Vorsitzender Gerhard Büchold hieß alle Anwesenden willkommen, er zog eingangs auch eine kurze Bilanz der vergangenen 365 Tage und bat seine Mitglieder um eine Gedenkminute für die drei verstorbenen Mitglieder: Hans Forster, Peter Scheibl, sen. sowie Josef Huger, sen. Schriftführer Jürgen Damm ging auf die abgelaufenen Veranstaltungen 2025 der Gemeinschaft ein, so zum Beispiel den erfolgreich durchgeführten Baumschneidekurs, das Ferienprogramm im Kräutergarten für die Kinder oder auch die Teilnahme der Gartler als Mitorganisator beim örtlich äußerst lustigen Pittersberger Vereinsfasching, wie er sagte. Auch das Entenrennen beim Sommerfest im neu angelegten Dorfweiher nebenan sei beim Nachwuchs gut angekommen, alle Kinder hätten damit viel Freude gehabt und die Eltern so beim Meinungsaustausch ihre relative Ruhe. Der fürs Geld des Vereins verantwortliche Gustav Meierhofer legte seinen detaillierten Kassenbericht mit doch auch relativ umfangreichen Ausgaben vor. Max Koller zusammen mit Andreas Scheibl hatten die Kasse geprüft, alles bestens, wie sie in der Versammlung anmerkten. Gerhard Büchold und Jürgen Damm sagten schließlich auch ein großes Danke an die Gemeinde Ebermannsdorf und Gemeindechef Erich Meidinger für die im vergangenen Jahr doch auch größeren Investitionen mit Hütte und Wasseranschluss etc. im Kräutergarten, die die Veranstaltungen sehr erleichtern, wie sie meinten. Und auch für die Umgestaltung des Dorfweihers von nebenan als quasi Ruhe- und Verweilzone für die Familien mit Kindern erntete die Kommune Respekt sowie Anerkennung durch die Gartler. Am Ende wurde die Vereinsführung unter der Leitung von drittem Bürgermeister Michael Götz für weitere vier Jahre (2026–2030) neu gewählt. Alle Vorstandsmitglieder stellten sich wieder zur Verfügung, die Wahl erfolgte per Akklamation. Götz dankte der Gemeinschaft insbesondere für die stets gute Arbeit im Kräutergarten, denn er sei immer ein Aushängeschild des Ortes Pittersberg.
Pfarrer Sagai (links) und der Geistliche Thazhuppil (rechts) feiern in der Mariahilfbergkirche zusammen mit ihren gut 180 Gläubigen aus den beiden Pfarreien den Wallfahrtsgottesdienst am ersten Tag im Monat Mai. Das Gnadenbild im Altar prägt die festliche Bergkirche.  (Bild: Michael Götz)

Gemeinsam auf dem Weg zur Himmelmutter.

Eine Gruppe von rund 50 tapferen und überzeugten Bittgängern aus der Nikolauspfarrei und Gläubigen auch darüber hinaus machte sich heuer am ersten Tag des Monats Mai im Gebet von Pittersberg aus auf den Weg zur Gottesmutter zum Amberger Mariahilfberg. Eine seit Tagen strahlend aufgehende, klare Sonne begleitete die Pilger, der Tag hätte vom Wetter her nicht besser motivieren können. Bei Glockengeläut machten sich die Beter von St. Nikolaus von der Höhe weg durch Wald und Flur gemeinsam auf den etwa 20 Kilometer weiten Weg. Und bemerkenswert war auch, dass diesmal die Jugend des Ortes mit sichtlichem Engagement sowie Freude dabei war und beispielsweise für den Frieden in der Welt mitbetete. Pfarrer Sagai überzeugte durch Beispiel, packte seinen Rucksack und ging selbst mit. Zusammen mit dem Pfarrgemeinderat und seinen Helfern Laura Damm, Antonia Raß sowie Christian Götz und weiteren Betern bzw. Kräften kümmerte er sich um die Organisation sowie Abstimmung. In Högling stieß man auf die rund 130 Wallfahrer aus Dürnsricht, Wolfring sowie Jeding und in gewohnt guter Nachbarschaft sowie im Gebet um die Fürbitte Marias bei Gott für uns Menschen, wie auch oftmals im guten Gespräch untereinander, ging es über den Ort Moos und Gärmersdorf weiter zum „Berg“. An Gottes und der Himmelmutter Gnade ist eben alles gelegen, so die Pilger. Und mit dem Eingangslied „Maria Himmelskönigin“ grüßten die Wallfahrer in der mächtigen Bergkirche auch ihre stete Fürbitterin. Die derzeit beiden zuständigen Seelsorger der Pfarreien, Pfarrer Celestine Thazhuppil und Pfarrer Sagai, feierten schließlich auch zusammen mit ihren Gläubigen unter dem Gnadenbild Marias den Pilgergottesdienst. Die Fensterbacher Blaskapelle, ebenso wie der Kirchenchor, umrahmten den schönen, gemeinsamen Tag musikalisch kirchlich gekonnt. Bei seiner Predigt meinte der Dürnsrichter Seelsorger, dass es ein besonderes Glück sei, auch heute noch in unserem Land in Frieden leben zu können, trotz der vielen Kriege in der Welt. Unser Vertrauen gehöre deshalb der Gottesmutter Maria, als Schutzfrau Bayerns und das seit Jahrhunderten. Am Ende dankten die beiden Priester ihren Gläubigen fürs Mitgehen und Mitbeten sowie letztlich für den Zusammenhalt. Und das schöne Schlusslied vom Kirchenchor her an Maria gerichtet wiederholte quasi die Gebetsbitte der Pilger, das da am Ende lautete: Schirm unsere Heimat und schütze das Land!
Die 27 Erstkommunionkinder aus der Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf / Pittersberg nach ihrem Festgottesdienst in der Bruder-Konrad-Kirche. Links hinten Pfarrer Sagai, rechts die Gemeindereferentin Kathrin Blödt, mit ihrer Assistentin, Sarah Koch, sowie den Religionslehrerinnen der Kinder an den Schulen in Kümmersbruck und Ebermannsdorf. (Bild: Christine Wendl)

Erstkommunion in Ebermannsdorf - „Ihr seid meine Freunde!”

„Ihr seid meine Freunde!” – so lautete das Motto der diesjährigen Erstkommunion, die bei strahlendem Sonnenschein in der Bruder Konrad Kirche in Ebermannsdorf gefeiert wurde. Zwanzig Mädchen und sieben Buben aus der Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf / Pittersberg traten nach acht Monaten intensiver Vorbereitung zum ersten Mal an den Tisch des Herrn und empfingen die erste heilige Kommunion aus der Hand von Pfarrer Sagayaraj Lourdusamy. Bunte Fußspuren auf der einen Seite, weiße direkt daneben versinnbildlichten bereits beim Gang zum Altar, dass Jesus immer an der Seite der Kommunionkinder geht. Gemeindereferentin Kathrin Blödt hatte den Festgottesdienst zusammen mit den Kindern wunderbar vorbereitet und leitete sie mit Herz und Wärme durch ihren besonderen Gottesdienst. Alle Kinder waren aktiv dabei, sprachen Kyrierufe, Fürbitten und Meditationstexte, trugen christliche Symbole, wie die Taufkerze, die Bibel, einen Laib Brot, das Kreuz und einen Strauß Blumen zum Altar, die sie entsprechend erklärten und in Zusammenhang brachten. Schließlich versammelten sie sich um den Altar und empfingen feierlich den Leib Christi. So gestärkt strahlten die Kommunionkinder erleichtert und sangen umso lauter die wunderbaren Lieder mit, mit denen der Projektchor „conTakt & friends” stimmgewaltig und festlich instrumental den Gottesdienst umrahmte. Pfarrer Sagai dankte am Ende des Gottesdienstes unter anderem den Eltern und besonders der Gemeindereferentin Kathrin Blödt für die geduldige und intensive Vorbereitung auf diesen einmaligen Tag im Leben der Drittklässler. Mit großem Applaus unterstützten auch die Anwesenden diesen Dank, bevor die Familien den restlichen Tag gemeinsam feierten.


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Die Pittersberger Landjugend macht einen Neuanfang. Das Bild zeigt von links nach rechts: Phillip Rester, Bürgermeister Erich Meidinger, Sofia Friedl, Franziska Schanderl, Lucia Götz, Korbinian Götz, unmittelbar dahinter Andrea Reinhart, Andreas Raß, Matthias Bartmann, Pia Raß, Larissa-Rosalie Lüdtke, Julia Röbl und wieder direkt dahinter Johanna Bartmann.  (Bild: Michael Götz)

Kath. Landjugend Pittersberg wieder im Aufwind

Die Pittersberger Landjugend hat sich nach einer gewissen Flaute wieder aufgemacht „zu neuen Ufern,“ d. h. sie hat ihre Vorstandschaft auf neue Beine gestellt. Zusammenhalt und kraftvolles Miteinander sind erneut angesagt, so die junge Gemeinschaft. In den letzten Wochen hatte sie sich wieder rückbesonnen auf ihre doch früher schönen und auch großen Feste im Ort. An diese „Goldenen Zeiten“ wollen die Burschen und Mädels nun wieder anknüpfen, so die derzeit beiden Spitzen des Vereins Landjugend, Matthias Bartmann sowie Korbinian Götz. Beide haben die junge Truppe wieder motiviert nach dem Motto: Unter sich zu sein, das ist doch schön. Und ihnen gelang dies auch im Sinne von „Mama Merkel: „Wir schaffen das!” Die wöchentlichen Treffs im Jugendheim funktionieren wieder, sie bringen den Jugendlichen etwas, es macht allen Spaß sowie Freude. Und mit dem Jugendheim innerhalb des Vereinszentrums am Pittersberg hat die Jugend auch gute Voraussetzungen, um sich wohlzufühlen. Bürgermeister Erich Meidinger von der Kommune hat hierzu sofort seine Unterstützung zugesagt, genauso wie Pfarrer Sagai und dessen Kirchenverwaltung, die für die Pacht des Jugendheims sorgt. Der Gemeindechef leitete folglich auch gleich die Neuwahl der Vorstandschaft. Gut 60 Mitglieder zählt die Pittersberger Landjugend, die also den guten Geist der jungen Gemeinschaft vor Ort wieder aufleben lassen will und worauf der ganze Ort auch stolz ist. Und die im Juni 2026 beginnende Fußballweltmeisterschaft in den USA sowie Kanada und Mexiko wollen die Jungs und Mädels über den Fernseher auch wieder nutzen, mit Eltern und Gästen bei toller Atmosphäre im Heim wieder den Fußball anzuschauen. Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Zwei gleich berechtigte Vorsitzende, nämlich Matthias Bartmann und Korbinian Götz. Die Schriftführerin ist Sofia Friedl, die Kasse führt Julia Röbl. Andreas Raß ist künftig der Getränkewart und fünf Beisitzer verstärken die Spitze, dies sind Johanna Bartmann, Pia Raß, Phillip Rester, Larissa-Rosalie Lüdtke sowie Franziska Schanderl. Die Kassenprüfer sind: Lucia Götz und Andrea Reinhart. Und das Programm 2026 folgt in Kürze, so die Landjugend abschließend.
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