Zu einem Familienkreuzweg im Vorfeld der Heiligen Erstkommunion 2026 und für die gesamte Pfarreiengemeinschaft unternahmen heuer am Pittersberg die Gemeindereferentin Kathrin Blödt und ihre Praktikantin Sarah Koch, zusammen mit den Eltern sowie ihren Kindern. Auch Pfarrer Josef Dotzler war anwesend und unterstützte beide.
Herrliches Frühjahrswetter lockte auch viele weitere Familien und lud sie quasi dazu ein, mitzugehen. Die Erstkommunionkinder voran trugen das Kreuz, Mitglieder des Pfarrgemeinderats lasen Texte vor und die Gitarre begleitete die in die Fastenzeit passenden Lieder. An den jeweiligen Stationen und Feldkreuzen wurde gebetet und gesungen, auch wurden an die Kinder Bänder mit den unterschiedlichen Farben von grün, über schwarz bis hin zu weiß verteilt. Sie schmückten damit ihr kleines, persönliches Kreuzchen.
So wie sich damals vor rund 2000 Jahren gemäß der Überlieferung eben auch für Jesus die Karwoche darstellte, vom Zujubeln mit den Palmzweigen am Palmsonntag, über die Angst in der Nacht des Gründonnerstags und des letzten Abendmahls, wie auch seinen Tod und die Kreuzigung am Karfreitag bis hin zur Auferstehung am Ostersonntagmorgen. Das örtliche Schweinzer- sowie Hammer- und auch Wegmacherkreuz waren in den Kreuzweg vor Ort einbezogen. Und auf dem jeweiligen Stück Weg dorthin durfte man sich auch menschlich austauschen, genauso wie eben damals zur Zeit Jesu auf dem Weg hin zur Höhe Golgota. Gegenseitiges Kennenlernen und auch netter Plausch war auf diese Weise möglich.
Das gemeinsame Vaterunser am Ziel vor dem Pfarrheim mit Blick auf die Erstkommunionkinder sowie mit der abschließenden Bitte „Gott sei uns allen im Leben nahe und stelle uns auch gute Menschen zur Seite. Sei uns gnädig und begleite uns und bleib bei uns alle Tage unseres Lebens.” Das gemeinsame Lied „Immer und überall” schloss sich am Ende ebenso an, genauso wie ein abschließender, guttuender Meinungsaustausch der ganzen Pfarrfamilie bei Kaffee und Kuchen im schönen Pfarrsaal.