Eine Gruppe von rund 50 tapferen und überzeugten Bittgängern aus der Nikolauspfarrei und Gläubigen auch darüber hinaus machte sich heuer am ersten Tag des Monats Mai im Gebet von Pittersberg aus auf den Weg zur Gottesmutter zum Amberger Mariahilfberg. Eine seit Tagen strahlend aufgehende, klare Sonne begleitete die Pilger, der Tag hätte vom Wetter her nicht besser motivieren können. Bei Glockengeläut machten sich die Beter von St. Nikolaus von der Höhe weg durch Wald und Flur gemeinsam auf den etwa 20 Kilometer weiten Weg. Und bemerkenswert war auch, dass diesmal die Jugend des Ortes mit sichtlichem Engagement sowie Freude dabei war und beispielsweise für den Frieden in der Welt mitbetete. Pfarrer Sagai überzeugte durch Beispiel, packte seinen Rucksack und ging selbst mit. Zusammen mit dem Pfarrgemeinderat und seinen Helfern Laura Damm, Antonia Raß sowie Christian Götz und weiteren Betern bzw. Kräften kümmerte er sich um die Organisation sowie Abstimmung. In Högling stieß man auf die rund 130 Wallfahrer aus Dürnsricht, Wolfring sowie Jeding und in gewohnt guter Nachbarschaft sowie im Gebet um die Fürbitte Marias bei Gott für uns Menschen, wie auch oftmals im guten Gespräch untereinander, ging es über den Ort Moos und Gärmersdorf weiter zum „Berg“. An Gottes und der Himmelmutter Gnade ist eben alles gelegen, so die Pilger. Und mit dem Eingangslied „Maria Himmelskönigin“ grüßten die Wallfahrer in der mächtigen Bergkirche auch ihre stete Fürbitterin. Die derzeit beiden zuständigen Seelsorger der Pfarreien, Pfarrer Celestine Thazhuppil und Pfarrer Sagai, feierten schließlich auch zusammen mit ihren Gläubigen unter dem Gnadenbild Marias den Pilgergottesdienst. Die Fensterbacher Blaskapelle, ebenso wie der Kirchenchor, umrahmten den schönen, gemeinsamen Tag musikalisch kirchlich gekonnt. Bei seiner Predigt meinte der Dürnsrichter Seelsorger, dass es ein besonderes Glück sei, auch heute noch in unserem Land in Frieden leben zu können, trotz der vielen Kriege in der Welt. Unser Vertrauen gehöre deshalb der Gottesmutter Maria, als Schutzfrau Bayerns und das seit Jahrhunderten. Am Ende dankten die beiden Priester ihren Gläubigen fürs Mitgehen und Mitbeten sowie letztlich für den Zusammenhalt. Und das schöne Schlusslied vom Kirchenchor her an Maria gerichtet wiederholte quasi die Gebetsbitte der Pilger, das da am Ende lautete: Schirm unsere Heimat und schütze das Land!