Der Abschied von Gemeindeassistentin Sarah Koch am Pittersberg wurde quasi aufgrund immer guter Zusammenarbeit mit besonders schönen Sonnenblumen bereichert. Alle in der Nikolauspfarrei und auch darüber hinaus, sind dabei sichtlich gute Freunde geworden. Ein Wiedersehen hat man sich daher versprochen. Von links: Pfarrer Robin Sagai, Sarah Koch mit ihrem Schatzkästlein (vorne zu sehen), Gemeindereferentin Kathrin Blödt, Ruhestandspfarrer Josef Beer und Kirchenpfleger Josef Schlegl, der letztlich Kirchlich rundum für alles sorgt.  (Bild: Michael Götz)

Gemeindeassistentin Sarah Koch lässt Praktikum mit Stolz und Freude hinter sich und schaut positiv nach vorne.

Die Pfarrgemeinde Pittersberg mit Pfarrer Robin Sagai an der Spitze verabschiedete kürzlich im Rahmen eines Vorabendgottesdienstes Sarah Koch aus Schwarzenfeld und entließ die pastorale Mitarbeiterin somit aufgrund ihres in der Nikolauspfarrei sowie Ebermannsdorf und Theuern gut abgeschlossenen Praktikums auch auf Weisung des Bistums von Regensburg in ihre Berufswelt. Ihr künftiger Arbeitsmittelpunkt, so Frau Koch bei vorbereiteten, lieben Abschiedsworten an die Pittersberger Gläubigen sowie Mitstreiter, wird die Stadtpfarrkirche von Burglengenfeld sein. Sie freue sich darauf und auf die dortige Zusammenarbeit mit Dekan Michael Hirmer, wie sie weiter ausführte, wo sicher auch ein reiches Feld an Aufgaben und Arbeit auf beide warte. Frau Koch war Gemeindereferentin Kathrin Blödt, wie in der Regel innerhalb des Bistums üblich, in dem Fall in der hiesigen Pfarreiengemeinschaft zur Seite gestellt worden, damit sie für ihr künftiges Berufsleben möglichst reiche Erfahrung, die heutzutage mehr denn je nötig ist, sammeln konnte. Und Blödt wiederum bestätigte dabei ihrer Kollegin in den Dankesworten ihrerseits wörtlich gute, religiöse Arbeit auf festem Glaubensfundament. Schon eingangs des Dankgottesdienstes sang deshalb die Pfarrgemeinde zusammen: Singt dem Herrn ein neues Lied und niemand soll’s Euch wehren! Am Schluss der Eucharistie ergriff Kathrin Blödt am Ambo noch einmal das Wort. Viele Einsätze seien von Sarah Koch doch in dem Praktikumsjahr 2025/2026 zu meistern gewesen, teils miteinander und teils schon selbstständig, ob beispielsweise das Erntedankfest oder ein Familienkreuzweg, bis hin zu der „Kirche im Kleinen“, wie auch die Seniorennachmittage. Alle Aufträge habe sie couragiert gemeistert. Dafür sagte sie Koch öffentlich ein aufrichtiges Dankeschön, auch im Namen der drei Pfarrgemeinden, genauso wie für ihr umfangreiches, theologisches Wissen rund um die Liturgie, wie sie meinte. Das bleibende Geschenk der Erinnerung für Sarah Koch, so Blödt abschließend, solle das Schatzkästlein sein, das sie schon 2025 erhalten habe. Alle wichtigen, praktischen Erfahrungen für ihre weitere Arbeit solle sie darin auch weiterhin sammeln. Es sei letztlich ihr Fundament, wo sie stets darauf zurückgreifen könne. Und ihr allseits gewünschter, reicher Segen Gottes gehöre dazu. Ein Marienlied beschloss den herzlich schönen Pfarreiabschied.
An der Seite des Pittersberger Pfarrheims (die Nikolauskirche wird derzeit innen restauriert) standen die Fahrzeuge für die Weihe durch den Seelsorger. Pfarrer Sagai (unser Bild) besprengte alle Fahrzeuge mit Weihwasser und betete für die Gläubigen sowie Fahrzeuglenker um eine stets unfallfreie Fahrt. Auch der persönliche Schutzengel, so meinte er, fahre täglich im Straßenverkehr mit. (Bild: Michael Götz)

Auch im täglichen Straßenverkehr auf Gott bauen sowie vertrauen!

Die Nikolauspfarrei Pittersberg mit dem Pfarrgemeinderat und Seelsorger Sagai an der Spitze und im Bunde bot ihren Gläubigen am vergangenen Sonntag nach der Messfeier eine Fahrzeugsegnung nach dem schon seit vielen Jahrzehnten bewährten Grundsatz an: An Gottes Segen ist alles gelegen! Auch die Zweiräder aller Art waren dabei gefragt. Die Masse der Kirchenbesucher nutzte deshalb auch den Morgen des Wochenbeginns und die Gelegenheit, auf Gottes wichtige Hilfe für den Alltag zu bauen sowie letztlich im Leben fest zu vertrauen. Die Neufahrzeuge, aber auch die älteren und somit wichtigen Pkw der Familien, die für die Arbeitswelt täglich vonnöten sind, wurden von den Fahrzeuglenkern gereinigt und ebenso auf Hochglanz gebracht, denn Gottes Segen ist es aus der Sicht des gläubigen Christen auch wirklich wert. Der Geistliche Sagai segnete dazu am Altar auch die symbolischen Plaketten des heiligen Christophorus, der einmal zu seiner Zeit einen Jungen auf seiner Schulter sicher über einen Fluss getragen haben soll. Er sprach dabei ebenso mit den Gläubigen das Segensgebet für die Fahrzeuge. Als Lenker im Straßenverkehr müsse jeder für Behutsamkeit sorgen und beitragen, nur dann könne „Verkehr“ gelingen. Dazu gehöre auch die ganze Aufmerksamkeit und unser Herz müsse sich auf der Straße, wo auch immer, von Gott leiten sowie auch führen lassen. Nur so könne man beispielsweise auch aufgrund der Verkehrsdichte oder Schnelligkeit und Technik etc. heutzutage Unfälle vermeiden. Der Segen Gottes stärke und schütze uns vor den Gefahren, denen wir andererseits täglich ausgesetzt sind, ob zur Arbeit oder auch in den Urlaub. Und auch der persönliche Schutzengel fahre mit und begleite uns. Der Seelsorger schloss die Fahrzeugweihe mit den Worten: Beten wir auch um Gottes guten Geist und in hektischen Momenten um Ruhe sowie auch für das Gute in uns und den Menschen neben uns. Denn Vollkommenes gebe es hier auf Erden nicht, so der Pfarrer bereits bei seiner insgesamt treffenden Predigt sowie bei seinen guten Wünschen für alle Autofahrer für weiterhin eine unfallfreie und gute Fahrt!
Pfarrer Sagai (links) und der Geistliche Thazhuppil (rechts) feiern in der Mariahilfbergkirche zusammen mit ihren gut 180 Gläubigen aus den beiden Pfarreien den Wallfahrtsgottesdienst am ersten Tag im Monat Mai. Das Gnadenbild im Altar prägt die festliche Bergkirche.  (Bild: Michael Götz)

Gemeinsam auf dem Weg zur Himmelmutter.

Eine Gruppe von rund 50 tapferen und überzeugten Bittgängern aus der Nikolauspfarrei und Gläubigen auch darüber hinaus machte sich heuer am ersten Tag des Monats Mai im Gebet von Pittersberg aus auf den Weg zur Gottesmutter zum Amberger Mariahilfberg. Eine seit Tagen strahlend aufgehende, klare Sonne begleitete die Pilger, der Tag hätte vom Wetter her nicht besser motivieren können. Bei Glockengeläut machten sich die Beter von St. Nikolaus von der Höhe weg durch Wald und Flur gemeinsam auf den etwa 20 Kilometer weiten Weg. Und bemerkenswert war auch, dass diesmal die Jugend des Ortes mit sichtlichem Engagement sowie Freude dabei war und beispielsweise für den Frieden in der Welt mitbetete. Pfarrer Sagai überzeugte durch Beispiel, packte seinen Rucksack und ging selbst mit. Zusammen mit dem Pfarrgemeinderat und seinen Helfern Laura Damm, Antonia Raß sowie Christian Götz und weiteren Betern bzw. Kräften kümmerte er sich um die Organisation sowie Abstimmung. In Högling stieß man auf die rund 130 Wallfahrer aus Dürnsricht, Wolfring sowie Jeding und in gewohnt guter Nachbarschaft sowie im Gebet um die Fürbitte Marias bei Gott für uns Menschen, wie auch oftmals im guten Gespräch untereinander, ging es über den Ort Moos und Gärmersdorf weiter zum „Berg“. An Gottes und der Himmelmutter Gnade ist eben alles gelegen, so die Pilger. Und mit dem Eingangslied „Maria Himmelskönigin“ grüßten die Wallfahrer in der mächtigen Bergkirche auch ihre stete Fürbitterin. Die derzeit beiden zuständigen Seelsorger der Pfarreien, Pfarrer Celestine Thazhuppil und Pfarrer Sagai, feierten schließlich auch zusammen mit ihren Gläubigen unter dem Gnadenbild Marias den Pilgergottesdienst. Die Fensterbacher Blaskapelle, ebenso wie der Kirchenchor, umrahmten den schönen, gemeinsamen Tag musikalisch kirchlich gekonnt. Bei seiner Predigt meinte der Dürnsrichter Seelsorger, dass es ein besonderes Glück sei, auch heute noch in unserem Land in Frieden leben zu können, trotz der vielen Kriege in der Welt. Unser Vertrauen gehöre deshalb der Gottesmutter Maria, als Schutzfrau Bayerns und das seit Jahrhunderten. Am Ende dankten die beiden Priester ihren Gläubigen fürs Mitgehen und Mitbeten sowie letztlich für den Zusammenhalt. Und das schöne Schlusslied vom Kirchenchor her an Maria gerichtet wiederholte quasi die Gebetsbitte der Pilger, das da am Ende lautete: Schirm unsere Heimat und schütze das Land!
north