Maria Lichtmess (Darstellung des Herrn im Tempel) war auch heuer wieder ein markanter Tag im Jahreskalender sowie im Leben der Gläubigen 2026. An diesem Tag wird von der Kirche den Kirchenbesuchern bekanntlich auch der Blasiussegen erteilt. Damals vor mittlerweile gut 2000 Jahren gingen Maria und Josef mit dem Knaben Jesus nach gängigem Brauch, wie auch viele andere Eltern, zum Tempel hinauf nach Jerusalem.
Das Heilige Paar, so sagt es die Schrift, brachte also auch das Kind Jesus dort hin samt ihren Freuden sowie Sorgen und mit allem, was ihm wichtig war. Die Heilige Familie versuchte somit die Gebote ihres Glaubens treu zu befolgen. Der alte, greise Simeon sowie Hanna begegneten dort im Tempel Maria und Josef mit dem Kinde, hielten es auch in den Armen und erzählten allen begeistert von Jesus. Auch waren sie voll Freude, dass sie im Tempel mit Jesus das Heil der Menschen gesehen hatten. Ebenso durften sie später, wie es in der Schrift auch heißt, in Frieden von dieser Welt scheiden. Und von dieser Geschichte erzählt letztlich Maria Lichtmess.
Pfarrer Josef Beer und Diakon Edwin Berner erteilten deshalb im Pfarrheim (das Gotteshaus St. Nikolaus am Pittersberg ist derzeit wegen Innenrenovierung komplett eingerüstet) den doch vielen überzeugten Gläubigen der Pfarrei den Segen von Bischof Blasius. Ein Gottesdienst ging voraus. Der Geistliche Beer erinnerte zu Beginn des Segens daran, dass wir Christen und Menschen darauf bauen sowie vertrauen können, dass sowohl Jesus für uns bei Gott auf unsere Bitten hin für uns eintritt, ebenso aber auch Maria, die stets uns alle liebende Gottesmutter.
Beer und Berner spendeten abschließend allen anwesenden Gläubigen den Blasiussegen mit folgenden Worten: Auf die Fürsprache des Heiligen Bischofs Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheiten und allem Bösen. Es segne dich Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen.