In gemütlicher Runde informierte kürzlich das Bestattungsinstitut Hauer aus Schwandorf die Senioren der Gemeinde zum Thema „Bestattungen heute” im Schützenheim. Auch bei mehreren Möglichkeiten von Begräbnissen heutzutage, so Firmenchefin Sonja Pusz, die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen müssen eingehalten werden.
Das Bestattungswesen in Deutschland sei Ländersache. Die Referentin berichtete dabei auch aus ihren 42 Jahren an Berufserfahrung als Bestatterin, diese sei sehr wichtig, weil eine Bestattung auch eine sensible Angelegenheit mit Rücksicht auf die Angehörigen sei. Ziel des Vortrags war es deshalb ebenso, den Senioren auch ein wenig die Angst vor einem plötzlichen Sterbefall zu nehmen. Frau Pusz lud folglich zu regem Meinungsaustausch miteinander ein und fachliche Unterlagen dazu stellte sie ihnen zur ebenso Verfügung.
Einem Sterbefall im Leben könne man nicht ausweichen, zeitgerechte Vorsorge in Form von Infos tun deshalb gut, so die Fachkraft weiter. Innerhalb der Familie solle man darüber reden und die Sache nicht vor sich herschieben. Und dies beginne beispielsweise schon mit der Frage: Feuer- oder Erdbestattung?, und etliches andere mehr. Im übrigen kenne die Schweiz im Rahmen der Bestattungen den markanten Begriff „Oase der Ewigkeit.” Und bei jedem Begräbnis gelte es zum einen auf den letzten Willen des Verstorbenen und zum anderen auf dessen Wertschätzung zu achten. Schließlich gelte dabei stets auch der Grundsatz: Der Bestatter berät und organisiert, die Angehörigen entscheiden!