Besonderes Glück hatten die Pittersberger Umweltschützer heuer mit ihrer Arbeitsaktion Ramadama im Ort ringsum und auch ein ganzes Stück darüber hinaus in die Fläche. Petrus schickte dazu am vergangenen Wochenende die eigentlich ersten richtig warmen Sonnenstrahlen und unterstützte die Idealisten so auf seine Weise. Mit Rücksicht und auf den Rat des Bund Naturschutz hin sowie die vielleicht schon angelegten Nistplätze und Nester der Vögel sowie anderer Tiere hatte die Pittersberger Gemeinschaft nämlich den Zeitpunkt des Einsatzes diesmal schon auf den Beginn des Monats März gelegt. Vorsitzender Michael Götz dankte allen fürs Kommen.
Gut 20 große und kleine Umweltaktivisten zogen bei Mitmach-Werbung auch schon im Kindergarten mit Warnwesten ausgestattet hinaus in die Flur, entlang der Straßen und Wege, genauso beispielsweise entlang der B 85 oder am Waldrand, um den Wohlstandsmüll unvernünftiger Zeitgenossen wieder einzusammeln. Es kam mehr Müll zusammen, als so mancher meinte. Auch war das Engagement der Erwachsenen sowie von Vater und Mutter für die Kleinen sichtlich wieder mal für sie sehr lehrreich und spornte sie nach dem altdeutschen Grundsatz auch an: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr! Die Eltern gaben ein gutes Beispiel und die ganze Familie hatte bei toller Frühlingssonne zugleich ein schönes Erlebnis. Umweltschützerin „Margit“ hatte sogar ihre Jagdhündin dabei, die brav unterstützte.
Eine Schwerstarbeit hob man sich schließlich bis zum Schluss auf. Ein alter, bleischwerer Heuwender aus den 70er Jahren ist an einem Waldrand inmitten der Natur gefunden worden, ihn galt es zu entsorgen. Unter Moos, Laub und Gehölz wurde er entdeckt. Er wurde mit einer Akku-Flex zerlegt und dann verladen. Die Maschine hatte ausgedient und der Bauer hatte ihn dort liegen gelassen. Leider! Wenn da der Pittersberg seine „grüne Truppe“, d. h. seine grünen Idealisten nicht hätte. Götz dankte allen seinen Helfern und schenkte den Kindern 5,– Euro Taschengeld. Und alle übrigen Idealisten hatten sich eine Brotzeit sowie mindestens ein frisches Seidel Bier oder Kragerl etc. verdient.