Die Jahreshauptversammlung 2026 dieser Tage der drei Pittersberger Jäger und ihren Jagdgenossen in puncto der Jagd Pittersberg-Ortsflur war wieder einmal sehr kollegial sowie harmonisch. Das neue Jagdjahr ab dem 1. April wurde aktuell wieder miteinander abgestimmt und im Rückblick vom alten von den Jägern detailliert berichtet.
Die Gesamtjagdfläche von Pittersberg-Ortsflur sind 197,58 Hektar und Wildschäden gab es laut Jagdvorstand Martin Schmid im abgelaufenen Jagdjahr 2025 nicht. Schmid begrüßte eingangs seine anwesenden 19 Jagdgenossen, die Liste zählt allerdings immerhin 114 Mitglieder an der Zahl. Der Rest schenkte ihr Vertrauen der Vorstandschaft schon im Vorfeld. Und herzlich willkommen hieß er auch die drei Jagdpächter mit Sprecher Johann Vornlocher, Hans Rester sowie Hubert Huger. Für organisiertes, gutes Jägergulasch mit Semmelknödeln als Stärkung schon eingangs bedankten sich alle bei Gabriela Beer.
Bei kurzer Stille wurde zu Beginn auch des 2025 verstorbenen, langjährigen Kassiers der Gemeinschaft Peter Scheibl gedacht, sein Sohn Andreas habe, so Schmid, das Kassengeschäft übernommen. Der Erläuterung seiner Ausgaben im abgelaufenen Jahr folgte die Bestätigung der Richtigkeit durch Kassenprüfer Georg Raß.
Und ein insgesamt positiver Bericht für das abgelaufenen Jagdjahr 25/26 durch Jägersprecher Johann Vornlocher schloss sich an. Der dreijährige Abschussplan sei erfüllt worden, wobei er hierfür auch seinen Jägerkollegen dankte. Jagdvorstand Martin Schmid mit dessen Vorstandschaft, wie auch allen Jagdgenossen sagte er gleichen Dank für die ganzjährige, konstruktive und, wie er meinte, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Interesse von Jagd und Ort.
Sein wichtigster Grundsatz bleibe auch für die Zukunft: Bei Jagdproblemen aller Art „miteinander reden und nicht übereinander!“ Im Bereich der B 85 seien 2025 beispielsweise drei Stück Fallwild angefallen und bei tatsächlichem Verbiss durch Wild müsse halt in Absprache der Jäger mit den Jagdgenossen teilweise der Jagddruck erhöht werden. Vornlocher verwies in dem Zusammenhang auch ausführlich auf das aktuell ab dem 1.4.2026 geänderte bayerische Jagdgesetz durch den Landtag.
Schließlich wurde von den Jagdgenossen ab dem 1.4.2026 auch der beantragten Änderung der Jägergemeinschaft einvernehmlich zugestimmt. Hans Rester von Arling schied nach gut 50 Jahren als Jäger offiziell aus, sein Sohn Christian tritt als Waidmann in des Vaters Fußstapfen und geht so künftig ebenso leidenschaftlich der Jagd nach. Beide bedankten sich bei den Jagdgenossen herzlich. Und beim Punkt Verschiedenes kam der weitere Wegebau um den Ort zur Sprache. Die Jagdgenossen stimmten dem Vorschlag von keiner Pachtauszahlung zu, sondern mit dem Geld wolle man in Absprache weiter den Vorteil des Wegeausbaus zugunsten aller Bürger verfolgen.