Zu einer wunderschönen Wanderung zur Dämmerung und Abendzeit lud heuer die Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur die jungen Familien und Kinder des Ortes kürzlich ein. Und eine stattliche Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern mit ihrem Nachwuchs war auch gekommen, wenn gleich starker Nebel die zwei Abendstunden zusätzlich prägte.
Die Kinder hielten natürlich auch Ausschau auf den möglichen Nikolaus, mit dem auf dem Wanderweg genauso zu rechnen war wie beispielsweise mit Rehen oder sonstigem Wild. Und die Kinder wurden herangeführt an die Abend- und die Nachtzeit, in der beim Miteinander die mögliche Angst der Kleinen verloren ging und es so auch Spaß machte. Vorsitzender Michael Götz begrüßte alle und freute sich über den großen Zuspruch.
Vom Flurkreuz am ehemaligen „Hallerbauerhof” aus startete die Wanderung mit auch zwischendurch Advents- und Kinderliedern, wie zum Beispiel „Weißt du wieviel Sternlein stehen, an dem blauen Himmelszelt” oder auch „Es wird scho glei dumper, es wird scho glei Nacht.” Der Wanderweg an der frischen Luft führte dabei beispielsweise insbesondere auch ins schöne und stille Pittersberger Wiegental, wo in der Stille der Natur die totale Ruhe herrscht und sich Reh, Fuchs und Hase dadurch sozusagen „Gute Nacht” sagen. Alle Wanderer, wie auch die Kinder lernten auf diese Weise, sich der Ruhe durch den Wald anzupassen. Der Weitere Weg der Abendwanderer führte dann über den Pfennigweg in die Ortsmitte zum Kirchplatz.
Und unter der dortigen Straßenlaterne tauchte dann doch auch plötzlich aber nicht der Heilige Nikolaus auf, sondern der Knecht Rupprecht mit tatsächlich vollem Sack und Rute. Er verteilte an alle anwesenden Kinder seine süßen Sachen und ermahnte die Kleinen, zu Eltern und Geschwistern aufgrund Weihnachten lieb und zu sein, was sie dem Nikolo schließlich auch alle versprachen. Das gemeinsame Lied „Leise sinkt der Abend nieder und das Tagwerk ist vollbracht” rundete die tolle Wanderung bei viel Nikolausflair ab.