Veröffentlicht am 26.07.2026 08:40

Feierliche, heilige Messe für alle verstorbenen Chormitglieder im Kleinod der Diebiser Marienkapelle.

von Michael Götz

Ruhestandspfarrer Josef Beer steht am Altar des hell erleuchteten Kirchleins, im Hintergrund die Madonna der Gottesmutter. Links Chorsängerinnen, rechts Karin Hottner vor der Orgel. Die Marienkapelle in Diebis sieht man gut von der vorbeiführenden Staatstraße aus.  (Bild: Michael Götz)
Ruhestandspfarrer Josef Beer steht am Altar des hell erleuchteten Kirchleins, im Hintergrund die Madonna der Gottesmutter. Links Chorsängerinnen, rechts Karin Hottner vor der Orgel. Die Marienkapelle in Diebis sieht man gut von der vorbeiführenden Staatstraße aus. (Bild: Michael Götz)
Ruhestandspfarrer Josef Beer steht am Altar des hell erleuchteten Kirchleins, im Hintergrund die Madonna der Gottesmutter. Links Chorsängerinnen, rechts Karin Hottner vor der Orgel. Die Marienkapelle in Diebis sieht man gut von der vorbeiführenden Staatstraße aus. (Bild: Michael Götz)

Der Pittersberger Kirchenchor gestaltete am Freitag der vergangenen Woche eine besondere Eucharistiefeier im kleinen Kirchlein von Diebis für all seine verstorbenen Chormitglieder der letzten Jahre.

Die derzeit rund 20köpfige Gemeinschaft unter der Leitung von Chorleiterin Karin Hottner gedachte dabei beispielsweise ihrem Vorgänger als früherem Leiter Anton Galli, der rund 50 Jahre sich für den Chorgesang am Pittersberg engagierte, außerdem Mitglied Hans Forster oder auch Organistin Helene Bauer und der erst vor vier Wochen verstorbenen Anna Schanderl sowie weiterer Sängerinnen und Sänger. Für den Kirchenchor war es in der dortigen Marienkapelle quasi die Premiere. Ein gemeinsam gebeteter Rosenkranz mit den Gläubigen der drei kleinen, zusammengehörenden Orte von Diebis, Ipflheim sowie Schafhof, ging voraus.

Ruhestandspfarrer Josef Beer stand am Altar und wies ebenso auf die weiteren Intensionen der Heiligen Messe hin. Er dankte dem Chor für die zur Messe verwendete Zeit sowie auch die Wertschätzung der Chormitglieder und die der Verstorbenen generell. Alle Gläubigen, die der feierlichen Messe beiwohnten, Jung, wie auch Alt, stimmten gerne in die Lieder mit ein.

Am Ende sagte der Seelsorger allen wörtlich Vergelts Gott für all das Gebet im Jenseits für unsere lieben Verstorbenen, wie er meinte, die dafür sicher dankbar sind. Der Geistliche dankte ebenso den beiden derzeitigen Mesnersleuten von Diebis, nämlich Elisabeth und Peter Reinhart, die stets die Marienkapelle mit Blumenschmuck, wie er sagte, zur Ehren der Gottesmutter sowie des Herrgotts besonders schön machen und auch äußerlich pflegen. Von daher seien die Diebiser Gläubigen immer auch stolz auf ihr kleines, helles und freundliches Gotteshaus.

Das Lied „Segne du Maria” beschloss die doch schöne Messe, es war trotz des Heranziehens einer dunklen Gewitterwolke weithin zu hören.

Artikel melden

Hier können Sie diesen Artikel wegen Verstößen melden.

Möchten Sie von uns eine Antwort erhalten?

Dann geben Sie hier bitte Ihre Kontaktdaten an:

* erforderlich

north