Veröffentlicht am 17.08.2026 09:47

Der vielfach angekündigte Klimawandel macht seinem Namen alle Ehre!

von Michael Götz

Ein von fleißigen Frauenhänden gebundener, schöner Kräuterbuschen, so wie es die Tradition und der Glaube zu Maria Himmelfahrt ist. Im Hintergrund heuer der sichtlich dürre Rasen aufgrund der diesjährigen extremen Trockenheit. (Bild: Michael Götz)
Ein von fleißigen Frauenhänden gebundener, schöner Kräuterbuschen, so wie es die Tradition und der Glaube zu Maria Himmelfahrt ist. Im Hintergrund heuer der sichtlich dürre Rasen aufgrund der diesjährigen extremen Trockenheit. (Bild: Michael Götz)
Ein von fleißigen Frauenhänden gebundener, schöner Kräuterbuschen, so wie es die Tradition und der Glaube zu Maria Himmelfahrt ist. Im Hintergrund heuer der sichtlich dürre Rasen aufgrund der diesjährigen extremen Trockenheit. (Bild: Michael Götz)

Mit der in den letzten Tagen bzw. Wochen bewiesenen Bärenhitze von teils knapp 40 Grad im Lande und mehr und damit verbunden auch die zahlreichen Waldbrände auf praktisch der ganzen Welt, dazu kamen noch die Niedrigwasserstände auf dem Rhein sowie der Donau bis nach Budapest usw., deshalb kann kein Mensch mehr, auch nicht der „große” Donald Trump, den Klimawandel auf unserer Erde leugnen und die Augen verschließen. Gott sei Dank, so sagten insbesondere ältere Bürger, die extreme Hochwetterlage im Europäischen Raum ist erst mal vorbei. Jung und Alt, Tier und Natur und vieles andere mehr, darf wieder Aufatmen.

Im Nachbarort Kreith, wo alljährlich von den Gläubigen im rund 300 Seelendorf in der Marienkapelle das Fest Maria Himmelfahrt groß und gebührend gefeiert wird, gestaltete der Singkreis Pittersberg den Festgottesdienst trotz der Wärme gerne mit. Die 15 Mitglieder zählende Chorgemeinschaft unter der Leitung von Marianne Boßle ehrte schon eingangs die Gottesmutter mit dem Lied „Mutter Gottes, wir dich grüßen, der du unsere Zuflucht bist!” Das kleine Gotteshaus wurde dazu von fleißigen Händen sehr schön geschmückt und das Kirchlein war voll von Gläubigen, aus nah und fern.

Seelsorger Josef Dotzler wies bei seiner Festtagspredigt darauf hin, dass Gott unsere Fürsprecherin Maria in den Himmel aufgenommen und gekrönt habe. Sie sei deshalb für uns Menschen auch unser Vorbild im Leben auf Erden gewesen, sie sei uns in den Himmel vorausgegangen. Der Geistliche segnete am Schluss der Glaubensfeier die wohlriechenden Kräuterbuschen mit den bekannten sieben Kräutern, unter anderem Salbai, Thymian oder auch die Kornblume und weiteren. Und die Pittersberger Sängerinnen und Sänger beschlossen die schöne Eucharistiefeier mit dem Altöttinger Lied von der „Schwarzen Madonna!”

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