Die Rote Waldameise ist nicht nur in unserer Region bestens bekannt und daheim, so steht es beispielsweise auch im Lexikon, sondern ebenso fast auf der ganzen Welt. Die Gemeinschaft für Schöpfung, Umwelt und Kultur hat nämlich dieser Tage im Zusammenhang mit der Pflege ihrer gepflanzten Obstbaumallee an der Freihölser Straße am gegenüberliegenden Waldrand bei viel Sonnenlicht einige dieser Ameisenburgen entdeckt und zusammen mit den Kindern gestaunt, was für ein reges Leben dort täglich den ganzen Arbeitstag für die Ameisen herrscht. Die Kleinen waren entsprechend begeistert und lernten auf diese Weise zugleich auch dazu, nämlich dass sie das „Ameisenhaus” in der Natur zwar anschauen, aber auch stets in Ruhe lassen müssen.
Schätzungsweise an die Millionen dieser kleinen, niedlichen Tierchen dürften da in jedem dieser Kunstbaue unserer Erde an Ameisen Leben, so Michael Götz und seine Helfer von der „grünen Truppe,” wie sie am Pittersberg vor Ort auch genannt wird. Die Rote Waldameise baue zum Beispiel auch die so genannten Haufennester und sie sei besonders nützlich als Vertilger von Insekten. Und der Nachwuchs von Schöpfung, Umwelt und Kultur hörte sichtlich aufmerksam zu.
Der Naturschutz halte deshalb auch hier vom Gesetz her seine schützende Hand darüber. Und die Waldameise baue ihre Burg auch vielseitig auf andere Weise, so heiße es in verschiedener Literatur weiter. Für die Kinder jedenfalls, die einerseits bei der Wasseraktion für die neu gepflanzten Bäume, wie auch bei der Betrachtung des regen Lebens der Ameisenburgen dabei waren, war der Tag auf jeden Fall ein echtes sowie tolles Ferienerlebnis, von dem sie nach den Ferien bei Schulbeginn in der Klasse viel erzählen können!