Das erfolgreiche Team der Feuerwehr Döllnitz (Bild: Sieglinde Schärtl)

Reife Leistung der Feuerwehr Döllnitz

Es zeigte sich wieder, dass die Feuerwehr Döllnitz (Gemeinde Leuchtenberg) über eine schlagkräftige Truppe verfügt. Insgesamt neun Feuerwehrleute stellten sich dem Leistungstest und überzeugten. Als Schiedsrichter fungierten Dieter Malzer aus Waldthurn, Harald Dirnberger von der Feuerwehr Muglhof und KBM Matthias Schmidt aus Hagendorf. Kommandant Matthias Maier hatte die „Gruppe im Löscheinsatz” in den letzten Wochen entsprechend vorbereitet. Das Schiedsrichter-Team konnte bei der Prüfung am Feuerwehrhaus in Döllnitz keinerlei Fehler erkennen – mustergültig wurden die einzelnen Aufgaben erfüllt. Der Leuchtenberger zweite Bürgermeister Gerd Scharff verfolgte die Leistungsprüfung und freute sich über die positiven Leistungen sowie das Engagement der Einsatzkräfte der Döllnitzer Feuerwehr. Auch Vorsitzender Johann Kellner stellte sich, ebenso wie seine Stellvertreterin Yvonne Kammerer, die als Gruppenleiterin fungierte, erfolgreich der Prüfung. Anschließend wurde im Döllnitzer Schützenhaus entsprechend gefeiert. Die Aktiven der Feuerwehr Döllnitz, die sich der Leistungsprüfung unterzogen und diese erfolgreich abgelegt haben: Gruppenführerin: Yvonne Kammerer (BFV 1 – Bronze) Maschinist: Florian Bayerl (BFV 1 – Bronze), Manuel Bodensteiner (Stufe 5 – Gold/Grün), Sebastian Eckl (Ersatz), Johannes Hartwig (Stufe 3 – Gold), Anton Kammerer (BFV 1 – Bronze), Johann Kellner (BFV 1 – Bronze), Hannes Rosemann (Stufe 2 – Silber) und Matthias Schösser (BFV 1 – Bronze).
Die Vorstandschaft: Anna Meindl, Maria Bodensteiner, Steffi Malzer (neue Vize), Gisela Guse, Manuela Weißenburger (neue Vorsitzende) Christa Brünsch, Anita Kleber, Kerstin Rieder, Sabine Beierl und Bürgermeister Anton Kappl (von rechts)  (Bild: Sieglinde Schärtl)

Manuela Weißenburger wurde zur ersten Vorsitzenden bei der Frauengruppe Döllnitz gewählt

Manuela Weißenburger übernahm nach einstimmiger Wahl neu das Amt der Vorsitzenden bei der Frauengruppe Döllnitz. Sie führte seit dem Tod der bisherigen Vorsitzenden Martina Maier als zweite Vorsitzende das Amt bis zur Wahl weiter. Neu wurde Steffi Malzer als ihre Stellvertreterin gewählt. Sie werden von Schatzmeisterin Anita Kleber, Schriftführerin Christa Brüntsch, den Beisitzerinnen: Maria Bodensteiner, Gisela Guse, Anna Meindl, Sabine Beierl und Kerstin Rieder, die beiden Letzten auch Kassenprüferinnen, unterstützt. Bei dieser Jahreshauptversammlung im Schützenhaus ging Weißenburger auf ein sehr reges und ereignisreiches Jahr des Vereins ein. So mussten sie von drei Mitglieder Abschied nehmen und konnten aber acht Frauen zu ihren Geburtstagen und einer Silberhochzeit gratulieren. Die Mitglieder trafen sich sehr oft zum Frühstücken, besuchten Theater, feierten das Sommernachtsfest, informierten sich bei Vorträgen, nahmen an der 900-Jahrfeier in Leuchtenberg teil, besuchten das KZ-Flossenbürg, waren beim Abschied von Pfarrer Adam Nieciecki und bei der Einführung von Pater Jo Jovilla und Diakon Wabra vertreten, begleiteten die Fronleichnamsprozession, beteten die Maiandacht und den Oktoberrosenkranz und verkauften für einen guten Zweck Minibrote am Erntedanksonntag. Es zeigt, das bei diesem Gesellschaftsverein, Leib und Seele zusammengehören. Die neue Vorsitzende dankte ihrem „tollen Team“ und bat um weiteren Zusammenhalt und das Einbringen von vielen Ideen aller Mitglieder. Für die nächste Zeit ist geplant, in der St. Jakobuskirche die Maiandacht zu beten anschließe Einkehr in der Eisdiele in Vohenstrauß, am 7. Mai Theaterbesuch in Pirk, am Sonntag, 10. Mai Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder und sich regelmäßig wieder zum Frühstücken zum Treffen. Schriftführerin Christa Brünsch ging auf alle Termine des zurückliegendes Vereinsjahr detailliert ein und Schatzmeisterin, konnte trotz mehr Ausgaben, einen guten Kassenbericht vorweisen. Bürgermeister Anton Kappl gratulierte der gewählten Vorstandschaft, besonders der neuen Vorsitzenden, die voriges Jahr auf die Schnelle denn Verein als Vize übernommen hatte. Er dankte allen für ihren hervorragenden Zusammenhalt mit sozialem Hintergrund, „der noch dazu wohlwollend durch den Magen geht.“
Bild: Vorsitzender Bernhard Kammerer (vorne) mit seiner Vorstandschaft, die wieder- und neu gewählt wurde mit BSB-Kreisvorsitzenden Richard Berger (rechts), Bürgermeister Anton Kappl (links) und Kreisreservistenbetreuer Brian Berger (Dritter von links) <br> (Bild: Sieglinde Schärtl)

Bernhard Kammerer abermals als Vorsitzender bestätigt

Bernhard Kammerer wurde einstimmig wieder zum Vorsitzenden der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) gewählt. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen, alle drei Jahre, gab es Veränderungen. Walter Imbs, stellte nach 37 Jahren sein Amt als Vize zur Verfügung und sein Nachfolger wurde Helmut Bamler. Schriftführer bleibt Matthias Maier, Kassier Hans Balk und Schießwart Anton Kammerer. Beisitzer Günter Beierl, Johann Lindner und neu: Walter Imbs, Florian Federl, Karl Liegl und Robert Rieder. Kassenprüfer: Michael Roth und neu Florian Federl. Bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim wurde auch mit dem Soldatenlied „Ich hatt`einen Kameraden“ der verstorbenen Mitglieder gedacht. Kammerer dankte seinen Mitgliedern für die hervorragende tatkräftige Unterstützung bei dem sehr arbeitsintensiven und erfolgreichen Jahr, „denn nur so geht es.“ Die Veranstaltungen waren auch finanziell ertragreich und hier dankte er der Gemeinde, denn beim Burgfest konnten sie ihre Vereinskasse aufbessern. Der Verein (32 Mitglieder, davon 24 Reservisten und 14 Sportschützen) führte erfolgreich die Christbaumversteigerung durch, war sehr aktiv bei der Vorbereitung und Mitarbeit des Burgfestes im Juni, nahm auswärts an der Frühjahrskreisversammlung und am Kreiskriegertreffen teil. Kammerer dankte Walter Imbs, der abermals die Kriegsgräbersammlung übernahm und dankte allen, dass sie ehrenvoll den Volkstrauertag mit durchführten. Schießwart Anton Kammerer teilte mit, dass die Schützen neue Ausweise bekommen haben und Schriftführer Matthias Maier verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Kassier Hans Balk konnte vortragen, dass die Kasse durch die Aktivitäten im abgelaufen Jahr gut gefüllt wurde. Kammerer lud seine Mitglieder für den 14. März als Gastgeber für die Frühjahrskreisversammlung ein. Auch werden sie am 21. Juni am Kreiskriegertreffen mit Veteranentag in Vohenstrauß teilnehmen. Außerdem braucht die SRK einen Nachfolger für den Böllerschützen Walter Imbs, der 30 Jahre an Festen, insbesondere am Volkstrauertag diese Aufgabe inne hatte, abgibt.


Weitere Artikel

 Vorsitzender Johann Kellner informierte die Mitglieder über das abgelaufene Jahr und dankte allen für die stete Unterstützung und Schriftführerin Jasmin Kellner-Hartwig (rechts) verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Ein einsatzreiches Jahr war zu bewältigen

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter der Feuerwehr Döllnitz, dass war den Berichten vom Vorsitzenden Johann Kellner und Kommandanten Matthias Maier zu entnehmen. Im Schützenhaus hatten sich die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung zusammen gefunden. Zuvor gedachten sie in der Vorabendmesse in der St. Jakobus Kirche ihrer verstorbenen Mitglieder. Pater Jo Jovilla Kurian bat um den Segen, damit sie von den Einsätzen immer wieder gesund zurückkehren. Der Wehr gehören 94 Mitglieder (33 Frauen, 61 Männer) an, so Kellner. Zwei Mitglieder wurden zum 70. Geburtstag gratuliert und zwei Mitglieder mussten sie zu Grabe geleiten. Sie stellten den Maibaum auf, waren bei der 900-Jahrfeier in der Marktgemeinde vertreten, luden zum Wintergrillen ein und fuhren zum Weihnachtsmarkt nach St. Englmar. Heuer richten die Döllnitzer am 2. Mai den Florianstag aus und an den 150jährigen FFW-Jubiläen in Teunz und Kleinschwand beteiligen sie sich. Kassier Johannes Kammerer konnte einen sehr positiven Kassenbericht vorweisen und zuvor hatten Martin Weißenburger und Thomas Hierold die Kasse überprüft. 24 Aktive, davon 16 männlich und 8 weiblich) sind gut ausgebildet, so Kommandant Matthias Maier. Dies zeigte vor allem der Großbrand im Sommer, denn hier waren sie 156 Stunden im Einsatz. Der Kommandant dankte seinem Stellvertreter Sebastian Eckl und Jugendwart Andreas Bäumler. Für dieses Jahr ist ein Leistungsabzeichen geplant und es kann jetzt auch ab 40 Jahren wieder an Prüfungen teilgenommen werden. Kreisbrandmeister Christian Demleitner stellte lobend heraus, das der Brand zeigte, das diese Wehr gut ausgebildet ist und das alle FFW beim Ernstfall ineinander greifen. Hochachtung sprach auch Bürgermeister Anton Kappl der aktiven Wehr aus, die enormes leisteten auch noch Tage nach dem Brand waren sie im Einsatz. Er dankte auch den Mitgliedern mit ihrem Vorsitzenden für die Unterstützung bei den Feierlichkeiten zu 900 Jahre Leuchtenberg.
Die 19 Sternsinger der Expositur St. Jakobus und der Filialkirche St. Emmeram, die gemeinsam von Pater Jo Jovilla Kurian (rechts) ausgesandt wurden. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Gegen Kinderarbeit sammelten die Sternsinger

„Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihn anzubeten! Mit dieser Begründung und Absichtserklärung kommen die Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem. Und als sie das Kind finden, fallen sie vor ihm nieder und huldigen ihm. Das ist die Botschaft des Festes Erscheinung des Herrn: Gott erscheint vor den Kennern und Könnern, vor der Weisheit der Welt, im kleinen Kind im Stall. So entsteht vor unseren Augen ein wunderbares Bild: Hirten und Könige sind an der Krippe versammelt, die einfachen Menschen und die Deuter der Zeichen der Zeit, Menschen aus allen Schichten erkennen in der Geburt in der Krippe von Bethlehem die entscheidende Zeitenwende und brechen deshalb dahin auf“, dies stellte Pater Jo Jovilla Kurian unter anderem in seiner Predigt heraus. In der Expositurkirche St. Jakobus in Döllnitz zelebrierte der Priester am Vorabend des Dreikönigstag mit 19 Sternsingern und Gläubigen den Gottesdienst. Die Sternsinger aus der Expositur und der Filialkirche St. Emmeram aus Woppenrieth waren zugleich Messdiener und um dem Volksaltar versammelt. Während der Messfeier wurden auch Wasser und Kreide geweiht. Gesanglich und auf der Orgel wurde der Gottesdienst von Talina Winter umrahmt und die Gläubigen stimmten mit ein. Am Ende der Messfeier stellte Pater Jo die Sternsinger den Gläubigen vor, stellte ihre Bedeutung heraus und dankte ihnen, dass sie sich auf dem Weg machen. Die heurige Aktion „Dreikönigssingen“ steht unter dem Motto: „Gegen Kinderarbeit - Schule statt Fabrik.“ Am nächsten Tag machten sich, die Ministranten als Sternsinger verkleidet mit Kronen auf den Weg, um dafür zu sammeln und brachten, nachdem sie ihren Spruch aufgesagt hatten, den Segen in die Häuser. An die Türen schrieben sie die den Segensspruch „C+M+B“ und wurden von den Empfängern mit Dank und Spenden belohnt.
Pater Jo segnet die Erntekrone mit den Früchten aus Garten und Feld, die vor dem Volksaltar aufgebaut ist. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Minibrote für Herzenswunsch-Krankenwagen

„Erntedank=Danken und Denken und Nachdenken“, so die auffordernden Worte in der Predigt am Erntedanksonntag von Pater Jo. Vor dem Volksaltar in der St. Jakobuskirche war die Erntekrone aufgestellt und mit den Früchten aus Feld und Garten dekoriert. „Was vor Monaten gesät und gepflanzt wurde konnte jetzt geerntet werden und das geschieht nicht nur durch der Händearbeit, sondern auch das Wetter und vor allem mit Gottes Hilfe ist das alles möglich.“ Er sprach auch an, nicht nur im Supermarkt zu vergleichen was günstig ist, sondern mehr Wertschätzung zu betreiben. Auch sollte man an die Menschen denken und danken, die im verborgenen ihre Arbeit vollbringen und dabei nicht im Mittelpunkt stehen. Das Danken war im ganzen Gottesdienst der Mittelpunkt und nicht nur in der Predigt zu hören. Bei den Lesungen, vorgetragen von Michaela Simon, war das Danken vordergründig und auch in den Liedern, die Karin Preßl auf der Orgel begleitete. Am Schluss der Messfeier segnete Pater Jo die Erntegaben und die Minibrote, die gegen eine Spende die Gläubigen mitnehmen konnten. Die Frauengruppe Döllnitz, mit den Vorstandsmitgliedern Gisela Guse, Anna Meindl und Kerstin Rieder verteilten am Kirchenausgang diese Brote, von der Bäckerei Woldrich aus Leuchtenberg. 60 Brote fanden reißenden Absatz und auch der große Laib, der die Erntekrone schmückte, konnte gegen eine Spende abgegeben werden. Seit 1988 sorgt die Frauengruppe dafür, dass mit dieser Aktion soziale Einrichtungen unterstützt werden und dieses Mal bekommen die Malteser in Weiden für die Aktion „Herzenswunsch-Krankenwagen“ den Erlös.
 Markus Süß begleitet die Sänger mit der Gitarre während des Festgottesdienst mit Pfarrer Adam Nieciekci. (Bild: Sieglinde Schärtl)

„Passt scha” umrahmt das Patrozinum

Das Patrozinium des Kirchenheiligen St. Jakobus wurde am Sonntag gefeiert. War es vor einem Jahr noch ein riesen Festereignis, da Bischof Dr. Rudolf Voderholzer es mit den Gläubigen feierte, so war es diesmal wieder ein kleinerer Rahmen. Für Pfarrer Adam Nieciecki, vom Urlaub zurück gekommen, war es das letzte Patrozinium in Döllnitz. Er geht ab 1. September in Ruhestand und kehrt in seine Heimat Polen zurück. So wird die Expositur Döllnitz mit von dem Salisianer-Pater Jo Jovial Kurien aus Waldershof betreut. Unterstützt wird er vom Diakon Ulrich Wabra aus Oberviechtach. So bildet die Pfarrei Leuchtenberg, zu der Döllnitz gehört, mit den Pfarreien Michldorf und Roggenstein eine Pfarreiengemeinschaft. Der Festgottesdienst zum Patronzinium wurde diesmal von einem hervorragendem Chor „Passt scha“ umrahmt. Der gemischte Chor, geleitet von Markus Süß mit Begleitung auf der Gitarre, umrahmte den Festgottesdienst. Dazwischen ertönte auch die Orgel, gespielt von Talina Winter, somit konnten die Gläubigen auch mitsingen. Der Pfarrer dankte besonders dem Chor für ihre wunderbare Umrahmung und somit wurde die Messfeier ein Höhepunkt und die Gläubigen dankten mit Applaus. Bei der Festmesse wirkte die Freskomalerei des Kreuzweges wieder mal besonders, vor allem die Farbe blau stach hervor. Das passiert immer dann, wenn viel Feuchtigkeit im Raum ist. Die Kirche wurde 1928 von Pfarrer Josef Hofmann erbaut, er war von 1923 bis 1930 in Döllnitz Seelsorger. Das Bildnis des Hochaltar zeigt den Kirchenheiligen und ein Statue von ihm, die einst auf dem Hochaltar stand, ist an der rechten Seite im Gotteshaus angebracht. Obwohl die Expositurkirche dem Jakobus geweiht ist, ist sie nicht am Jakobsweg angebunden.
north