„Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihn anzubeten! Mit dieser Begründung und Absichtserklärung kommen die Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem. Und als sie das Kind finden, fallen sie vor ihm nieder und huldigen ihm. Das ist die Botschaft des Festes Erscheinung des Herrn: Gott erscheint vor den Kennern und Könnern, vor der Weisheit der Welt, im kleinen Kind im Stall. So entsteht vor unseren Augen ein wunderbares Bild: Hirten und Könige sind an der Krippe versammelt, die einfachen Menschen und die Deuter der Zeichen der Zeit, Menschen aus allen Schichten erkennen in der Geburt in der Krippe von Bethlehem die entscheidende Zeitenwende und brechen deshalb dahin auf“, dies stellte Pater Jo Jovilla Kurian unter anderem in seiner Predigt heraus. In der Expositurkirche St. Jakobus in Döllnitz zelebrierte der Priester am Vorabend des Dreikönigstag mit 19 Sternsingern und Gläubigen den Gottesdienst. Die Sternsinger aus der Expositur und der Filialkirche St. Emmeram aus Woppenrieth waren zugleich Messdiener und um dem Volksaltar versammelt. Während der Messfeier wurden auch Wasser und Kreide geweiht. Gesanglich und auf der Orgel wurde der Gottesdienst von Talina Winter umrahmt und die Gläubigen stimmten mit ein. Am Ende der Messfeier stellte Pater Jo die Sternsinger den Gläubigen vor, stellte ihre Bedeutung heraus und dankte ihnen, dass sie sich auf dem Weg machen. Die heurige Aktion „Dreikönigssingen“ steht unter dem Motto: „Gegen Kinderarbeit - Schule statt Fabrik.“ Am nächsten Tag machten sich, die Ministranten als Sternsinger verkleidet mit Kronen auf den Weg, um dafür zu sammeln und brachten, nachdem sie ihren Spruch aufgesagt hatten, den Segen in die Häuser. An die Türen schrieben sie die den Segensspruch „C+M+B“ und wurden von den Empfängern mit Dank und Spenden belohnt.