Viele von ihnen zogen alle drei Tage durch, waren von morgens bis spätnachmittasg als Sternsinger in der Pfarrei Schwarzenfeld unterwegs. Bei teils eisigen Temperaturen und anfangs auch Schneeregen. Deswegen lobte Gemeindereferent Markus Seefeld die Mädels und Jungs am Ende auch: „Euer Einsatz ist mit Geld nicht aufzuwiegen.” Bis zu sieben Gruppen mit den Caspars, Melchiors und Balthasars schrieben den Neujahrsgruß an die Türen und trugen ihre Verse vor, um in diesem Jahr für Kinder in Bangladesch zu sammeln. Und da kamen an den Haustüren am Ende 9700 Euro zusammen. Da erfahrungsgemäß in den nächsten Tagen immer noch der ein oder andere Euro dazukommt, dürften es am Ende um die 10000 Euro sein. Auch einige Eltern hatten die Kinder wieder auf der Tour begleitet.
Die Aktion stand in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Eröffnungsgottesdienst am Neujahrstag hatten Pfarrvikar Christian Ogu und Seefeld die beiden Kinder Nour und Tazim aus dem asiatischen Land in den Mittelpunkt gestellt. „Die ganze Welt könnt ihr nicht verändern” sagte Seefeld. „Aber die Spenden, die ihr sammelt, machen es möglich, dass Kinder wie Nour und Tazim Hilfe bekommen und dass ihre Familien neue Hoffnung haben.” Anschließend segnete Ogu Weihrauch und Kreise.
Die Sternsingeraktion war auch in diesem Jahr wieder ein großes Gemeinschaftswerk. Als die Minis mittags zur Pause ins Schwarzenfelder Pfarrheim zurückkamen, hatten fleißige Helfer schon ein leckeres Mittagessen, Nachspeisen und heißen Tee vorbereitet.