Die Erstkommunionkinder mit Diakon Ulrich Wabra, Pater Jo Jovilla, Konrektorin Sonja Kramer und Religionslehrerin Sophie Wittmann von der Grundschule Leuchtenberg(von links). (Bild: Sieglinde Schärtl)

Neun Kinder gingen zum ersten Mal zum Tisch des Herrn in der Pfarrkirche St. Margareta

Es war eine Kommunionfeier voller Leben, Liebe, Vertrauen, Freude und verbunden mit Gottes Segen. Das feierten Veronika Baier, Sebastian Ettl, Nikolaus Ermer, Lilly Lindner, Emily Norgauer, Lian Sonnenkalb, Maximilian Schönberger, Fynn Simmons und Franz Zachmann am Weißen Sonntag. Sie traten zum ersten Mal zum Tisch des Herren in der Pfarrkirche St.Margareta und empfingen, versammelt um dem Volksaltar, von Pater Jo Jovilla den Leib Christi. Im Beisein ihrer Paten wurden beim Beginn des Festgottesdienstes die Kommunionkerzen entzündet. Pater Jo ging eingangs auf das Motto der Kommunion ein, „das Jesus euer Freund ist und ihr mit ihm eine große Gemeinschaft seid. Wenn wir uns auch nicht alle kennen, so gehören wir alle zusammen.“ Er bat die Kommunionkinder sich um zu drehen ob auch alle da sind und das Gotteshaus war übervoll von Familie, Verwandten und weitern Gläubigen. In der Predigt stellte Diakon Wabra die Kinder als prächtige junge Menschen in der Familie heraus, denn eure Eltern haben euch viel Talente mitgegeben. Jeder von euch ist anders und jeder hat Fähigkeiten. Er bat sie, dass sie später auch Ministranten werden, wie die, die heute beim Festtag Messdienste leisten. Mütter von den Erstkommunionkindern trugen die Lesung vor und unterstützen sie bei den Fürbitten. Hier baten sie um Frieden, dass alle Menschen Freunde werden und einander helfen und sie stets gute Freunde und Vorbilder im Leben treffen. Die Kommiunionkinder erneuerten ihr Taufgelübte und brachten für die Gabenbereitung die Gaben zum Altar. Um den Volksaltar versammelt sangen sie das Vater unser. Musikalisch wurde der Festgottesdienst von Hans-Josef Völkl auf der Trompete und Orgel mit Talina Winter und Sängern umrahmt. Bevor Pater Jo Jovilla den Schlusssegen erteilte, danke er allen, die bei den Vorbereitungen zu diesem Festtag so aktiv mitgewirkt haben und besonders Diakon Ulrich Wabra, der die Kinder wochenlang begleitete.
Pater Jo Jovilla Kurian (stehend) und Diakon Ulrich Wabra (rechts davon sitzend) tauschten sich mit den Ehrenamtlichen aus. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Dank den Ehrenamtlichen in der Pfarrei St. Margareta

Das ganze Jahr über machen viele in der Pfarrei St. Margareta ehrenamtlichen Dienst. Diese Arbeiten geschehen meist still, ohne großes Aufsehen und selbstverständlich. So wurden die Ehrenamtlichen auch heuer wieder zu einem Dankeschön-Abend eingeladen. Der Abend begann mit dem Ehrenamtsgottesdienst in der Pfarrkirche. Eingangs stellte Diakon Ulrich Wabra heraus, dass für diese Ehrenamtlichen die Kirche eine Heimat ist. Er dankte ihnen für ihre Dienste, die meist unbemerkt zum Wohle der Kirche und Gläubigen geschehen. Pater Jo Jovilla Kurian zelebrierte gemeinsam mit dem Diakon und den Ehrenamtlichen die Messe. In seiner Predigt stellte er die Ehrenamtlichen in den Mittelpunkt: „Heute ist ein besonderer Tag. Ein Tag des Dankes. Ein Tag der Anerkennung. Ein Tag, an dem wir innehalten wollen, um zu würdigen, was oft ganz still und leise im Hintergrund geschieht – und doch für unsere Pfarrei unverzichtbar ist. Viele eurer Arbeiten sind im Alltag unscheinbar. Kaum jemand sieht, wer am Samstagabend die Kirche vorbereitet. Kaum jemand weiß, wer im Hintergrund die Technik betreut, wer Blumen schmückt, wer sich um die Sauberkeit kümmert, wer liturgische Dienste übernimmt, usw. Ihr seid Kirche – mitten im Alltag. Und Papst Franziskus hat einmal gesagt: Die Kirche ist keine Elite von Priestern, Ordensleuten und Theologen. Sie ist das Volk Gottes – und alle haben einen Platz. Alle sind eingeladen, sich einzubringen. Ihr gestaltet Kirche dort, wo ihr seid – mit euren Gaben, mit eurer Persönlichkeit, mit eurer Freude und eurer Hingabe. Ihr seid lebendige Steine, aus denen diese Gemeinde gebaut ist. Ohne euch wäre unsere Pfarrei ärmer, leerer, stummer,“ so der Geistliche. Nach dem Gottesdienst waren alle zur Agapefeier in den Gasthof Maier eingeladen. Hier kam die Unterhaltung, neben dem Essen, nicht kurz unter den Ehrenamtlichen mit dem Diakon und Pater und die Sänger des Männergesangsverein „Liederkranz“ sangen dazu.
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