Das ganze Jahr über machen viele in der Pfarrei St. Margareta ehrenamtlichen Dienst. Diese Arbeiten geschehen meist still, ohne großes Aufsehen und selbstverständlich. So wurden die Ehrenamtlichen auch heuer wieder zu einem Dankeschön-Abend eingeladen. Der Abend begann mit dem Ehrenamtsgottesdienst in der Pfarrkirche. Eingangs stellte Diakon Ulrich Wabra heraus, dass für diese Ehrenamtlichen die Kirche eine Heimat ist. Er dankte ihnen für ihre Dienste, die meist unbemerkt zum Wohle der Kirche und Gläubigen geschehen. Pater Jo Jovilla Kurian zelebrierte gemeinsam mit dem Diakon und den Ehrenamtlichen die Messe. In seiner Predigt stellte er die Ehrenamtlichen in den Mittelpunkt: „Heute ist ein besonderer Tag. Ein Tag des Dankes. Ein Tag der Anerkennung. Ein Tag, an dem wir innehalten wollen, um zu würdigen, was oft ganz still und leise im Hintergrund geschieht – und doch für unsere Pfarrei unverzichtbar ist. Viele eurer Arbeiten sind im Alltag unscheinbar. Kaum jemand sieht, wer am Samstagabend die Kirche vorbereitet. Kaum jemand weiß, wer im Hintergrund die Technik betreut, wer Blumen schmückt, wer sich um die Sauberkeit kümmert, wer liturgische Dienste übernimmt, usw. Ihr seid Kirche – mitten im Alltag. Und Papst Franziskus hat einmal gesagt: Die Kirche ist keine Elite von Priestern, Ordensleuten und Theologen. Sie ist das Volk Gottes – und alle haben einen Platz. Alle sind eingeladen, sich einzubringen. Ihr gestaltet Kirche dort, wo ihr seid – mit euren Gaben, mit eurer Persönlichkeit, mit eurer Freude und eurer Hingabe. Ihr seid lebendige Steine, aus denen diese Gemeinde gebaut ist. Ohne euch wäre unsere Pfarrei ärmer, leerer, stummer,“ so der Geistliche. Nach dem Gottesdienst waren alle zur Agapefeier in den Gasthof Maier eingeladen. Hier kam die Unterhaltung, neben dem Essen, nicht kurz unter den Ehrenamtlichen mit dem Diakon und Pater und die Sänger des Männergesangsverein „Liederkranz“ sangen dazu.