Die KLJB-Vorsitzender Martina Meißner (Mitte) ging in der Jahreshauptversammlung auf die vielen Aktivitäten ein und dankte allen fürs Mitmachen. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Kirchlich, gesellig und sozial war die KLJB aktiv

Nahezu 90 Mitglieder sind bei der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) dabei und sie nehmen gerne weitere junge Leute auf. Da machte ihnen Pater Jo Jovilla, im Beisein von Pfarrgemeinderatsprecherin Maria Bodensteiner, bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim den Vorschlag: „Doch mal eine Aktion mit den Ministranten zu unternehmen.“ Er sprach ihnen auch den Dank aus, dass sie im sozialen Bereich, bei den Kindern und Senioren so aktiv sind. Dem Bericht von Vorsitzender Martina Meißner war zu entnehmen, dass sie das ganze Jahr wieder kirchlich, sozial und gesellschaftlich unterwegs waren. So beteten sie den Kreuzweg um die Burg, legten den Blumenteppich zu Fronleichnam, richteten den Erntedankaltar her, entzündeten das Osterfeuer, luden zum Emmausgang ein, waren bei der Verabschiedung von Pfarrer Adam Nieciecki und der Einführung von Pater Jo Jovilla und Diakon Ulrich Wabra stark vertreten. Die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz sowie beim Minigolf, beim Kirwafeiern, beim Besuch des Weihnachtsmarktes in Pilsen und sie waren auch bei der 900 Jahrfeier der Marktgemeinde auf der Burg aktiv vertreten. Im Pfarrgarten pflanzten sie neue Bäume und wichtig für die KLJB war wieder der alljährliche Nikolausdienst bei den Kindern. Auch werden sie seit Jahren von den Senioren mit Freude erwartet. Hier bringen sie Selbstgefertigtes und vor allem Zeit mit und das schätzen die Frauen und Männer von den Jugendlichen sehr. Auch in diesem Jahr ist dies alles wieder im Programm und zusätzlich wurde der Wunsch geäußert mal wieder ein Stodlfest und das Kickerturnier ab zu halten. Neben den Berichten von Schriftführerin Johanna Bodensteiner und dem Kassenbericht von Sarah Woppmann wählte die Versammlung Sebastian Meißner zum Vorsitzenden und Josef Rupprecht zum Fahnenträger. Dritter Bürgermeister Harald Dirnberger dankte den sehr aktiven Jugendlichen und bot die Unterstützung der Marktgemeinde an: „geht auf uns zu und vor allem halt’s weiter so zam.“
Die Erstkommunionkinder mit Diakon Ulrich Wabra, Pater Jo Jovilla, Konrektorin Sonja Kramer und Religionslehrerin Sophie Wittmann von der Grundschule Leuchtenberg(von links). (Bild: Sieglinde Schärtl)

Neun Kinder gingen zum ersten Mal zum Tisch des Herrn in der Pfarrkirche St. Margareta

Es war eine Kommunionfeier voller Leben, Liebe, Vertrauen, Freude und verbunden mit Gottes Segen. Das feierten Veronika Baier, Sebastian Ettl, Nikolaus Ermer, Lilly Lindner, Emily Norgauer, Lian Sonnenkalb, Maximilian Schönberger, Fynn Simmons und Franz Zachmann am Weißen Sonntag. Sie traten zum ersten Mal zum Tisch des Herren in der Pfarrkirche St.Margareta und empfingen, versammelt um dem Volksaltar, von Pater Jo Jovilla den Leib Christi. Im Beisein ihrer Paten wurden beim Beginn des Festgottesdienstes die Kommunionkerzen entzündet. Pater Jo ging eingangs auf das Motto der Kommunion ein, „das Jesus euer Freund ist und ihr mit ihm eine große Gemeinschaft seid. Wenn wir uns auch nicht alle kennen, so gehören wir alle zusammen.“ Er bat die Kommunionkinder sich um zu drehen ob auch alle da sind und das Gotteshaus war übervoll von Familie, Verwandten und weitern Gläubigen. In der Predigt stellte Diakon Wabra die Kinder als prächtige junge Menschen in der Familie heraus, denn eure Eltern haben euch viel Talente mitgegeben. Jeder von euch ist anders und jeder hat Fähigkeiten. Er bat sie, dass sie später auch Ministranten werden, wie die, die heute beim Festtag Messdienste leisten. Mütter von den Erstkommunionkindern trugen die Lesung vor und unterstützen sie bei den Fürbitten. Hier baten sie um Frieden, dass alle Menschen Freunde werden und einander helfen und sie stets gute Freunde und Vorbilder im Leben treffen. Die Kommiunionkinder erneuerten ihr Taufgelübte und brachten für die Gabenbereitung die Gaben zum Altar. Um den Volksaltar versammelt sangen sie das Vater unser. Musikalisch wurde der Festgottesdienst von Hans-Josef Völkl auf der Trompete und Orgel mit Talina Winter und Sängern umrahmt. Bevor Pater Jo Jovilla den Schlusssegen erteilte, danke er allen, die bei den Vorbereitungen zu diesem Festtag so aktiv mitgewirkt haben und besonders Diakon Ulrich Wabra, der die Kinder wochenlang begleitete.
Beförderungen zur Jahreshauptversammlung (Bild: Selina Högler)

Feuerwehr Leuchtenberg richtet Blick auf 150-jähriges Jubiläum 2027

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Leuchtenberg am 15. März standen neben dem Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr vor allem die Vorbereitungen für das 150-jährige Gründungsjubiläum im Juni 2027. Vorständin Nicole Scharff gab einen Überblick über die zahlreichen besuchten Veranstaltungen und Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr. Dabei wurde deutlich, dass bereits viele Termine und Maßnahmen im Zeichen der Vorbereitungen auf das große Jubiläum stehen. Festleiter Gerd Scharff appellierte an die Mitglieder, sich weiterhin rege an den anstehenden Veranstaltungen und Festbesuchen zu beteiligen. Kommandant Manuel Tschierschke berichtete über insgesamt 31 Einsätze im vergangenen Jahr. Davon entfielen 20 Einsätze auf technische Hilfeleistungen. Sein Dank galt allen Einsatzkräften für ihre engagierte und zuverlässige Einsatzbereitschaft. Im Rahmen der Versammlung wurden außerdem Beförderungen ausgesprochen: Roman Scharff und Peter Scharff wurden beide zum Oberfeuerwehrmann, Laura Friedl zur Hauptfeuerwehrfrau ernannt. Alle anderen zu Befördernden waren nicht anwesend. Jugendwartin Laura Friedl lobte die Jugendlichen für ihr großes Engagement bei den zahlreichen Übungsstunden, sowie die erfolgreich abgelegten Abzeichen im vergangenen Vereinsjahr. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Ausflug in die Feuerwehrerlebniswelt. Die Versammlung machte deutlich, dass die Feuerwehr Leuchtenberg geschlossen und engagiert auf das Jubiläumsjahr 2027 hinarbeite.
 Ein Teil der Geehrten mit dem jüngsten Mitglied Josef Zirngibl, (vorne) -11 Jahre jung, für 10 Jahre geehrt- von Vorsitzender Andrea Krapf (rechts) und für all Jene, die nicht da sein konnten, wird die Ehrung nachgereicht. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Jüngstes Mitglied wurde für 10 Jahre geehrt

Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kappl in Wieselrieth, wurde deutlich, das der OWV sehr viele treue und aktive Mitglieder hat. Die Vorsitzende Andrea Krapf berichtete vor der Ehrung vom Adventsglühen der Winterwanderung, des Umgestalten des Zunftbaumes zum Weihnachtsbaum, das stete Herrichten des Hellen Stein und der Digitalisierung der Wanderwege. Mit Urkunden und der Vereinsnadel dankte die Vorsitzende mit Norbert Griesbacher vom OWV-Hauptverein für 10 Jahre: Michael Bodensteiner, Manuel Bodensteiner, Hermann Federl, Dagmar Frischholz, Inge Frischholz, Regina Härtl, Christian Lukas, Daniel Maier, Christian Messer, Tanja Messer, Dorothea Ott, Dr. Jürgen Ott, Martin Reil, Josef Schönberger, Eliska Vavrova, Fabian Winter, Josef Zirngibl und Friedrich Zwack; für 15 Jahre: Josef Baier, Theresia Bausch, Erich Bausch, Elfriede Schick, Markus Federl, Reinhard Forster, Agnes Hammer, Julia Hammer, Michael Harteis, Siegfried Kammerer, Bernhard Kammerer, Sebastian Kellner, Ramona Knorr, Markus Kölbl, Antje Koller, Matthias Maier, Ute Meier, Robert Meier, Andreas Pausch, Maximilian Ram, Karl Reichenberger, Thomas Renner, Gertrud Renner, Johannes Rupprecht, Nicole Scharff, Daniel Siebert, Hannelore Süß, Helmut Süß, Rita Weidknecht, Edmund Weiderecht, Robert Zirngibl, Carola Zirngibl; für 25 Jahre: Michael Kellner, Renate Kraus, Markus Leiß, Daniel Schönberger und Hermann Strigl. Bürgermeister Anton Kappl und OWV-Vorstandsmitglied Norbert Griesbacher dankten für die hervorragende Arbeit und das beweist der enorme Besuch dieser Versammlung. „Es zeigt auch von Einigkeit, Zuspruch und Harmonie, für Diejenigen, die hier vorausgehen, Hut ab.“


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 Einstimmig wurde die Vorstandschaft des Förderverein „Burg Leuchtenberg e.V.“ mit ihrer Vorsitzenden und Burgwartin Rita Lingl (sechste von links) wieder gewählt und Bürgermeister Anton Kappl (links) dankte dem „wichtigen Verein“ für die größte Burganlage der Oberpfalz. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Sagenwanderung, Weinabend und Graphoskop für die größte Burganlage der Oberpfalz

Bei den Neuwahlen des Förderverein Burg Leuchtenberg gab es eine Veränderung. In der Jahreshauptversammlung im Gasthof Maier gab Josef Schieder sein Schriftführeramt an Johannes Herrmann weiter. Vorsitzende bleibt die Burgwartin Rita Lingl, seit 2003 im Amt, Vize: Karl Liegl; Kassier: Marcello Hofacker; Beisitzer: Harald Bischof, Jörg Pickelmann, Florian Mayer und neu Thomas Kern, Josef Schieder und Cornelia Gatzky; Kassenprüfer: Reinhold Dobmeier und Karl Meier. Dem Bericht von Vorsitzender Rita Lingl war zu entnehmen, das seit vergangenem Jahr die Rätselaktion „Rund um die Burg Leuchtenberg“ für die Kinder mit ihren Eltern gibt. Nach erfolgreicher Lösung werden die Kinder mit Pixi-Büchlein belohnt. Die Mitglieder sorgten dafür, das Holztore neu gestrichen und Torhalterungen restauriert. wurden. Der Kräutergarten musste wegen Baumaßnahmen ruhen und konnte erst Ende September vom Wildwuchs befreit werden. Der Förderverein unterstützte auch die 900-Jahrfeier der Marktgemeinde mit einem Essenstand und dabei konnte eine guter Umsatz erzielt werden.Trotz der Anschaffung von Vereins-T´Shirt gabs für die Vereinskasse ein Plus, so Kassier Marcello Hofacker. Für dieses Jahr plant der Förderverein auf der größten Burganlage der Oberpfalz, die Sagenführung „Elisabeth von Leuchtenberg“ an zu bieten. Im Herbst wird in die Burg zum Weinabend eingeladen und die sollte mit Liedern vom Männergesangverein „Liederkranz“ umrahmt werden. Die „Belebte Burg“ findet erst wieder im nächsten Jahr statt. Für die Burg gibt es das Angebot, die Aufstellung eines Graphoskop (Orientierungsfernrohr) um die Aussicht über die Oberpfalz genießen zu können. Mit diesem Münzfernrohr könne dies jeder Besucher selbst bedienen und ist mit Sicherheit eine Bereicherung, so Rita Lingl.
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