Aufmerksam hörten die Besucher dem Kirchenführer Hubert Zitzmann (stehend) zu, der die Geschichte der Kirche erläuterte. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Begeistert waren die Besucher aus Franken von der Oberpfalz und nachdenklich beim Besuch in Flossenbürg

Die Gläubigen von Bad Königshofen (Bistum Würzburg), allen voran der Seniorenkreis, besuchten ihren ehemaligen Pfarrer Pater Jo Jovilla Kurian in seiner jetzigen Wirkungsstätte. Mit dem Bus waren die 36 Frauen und Männer mit der Leiterin des Seniorenkreises Claudia Rebelein, Pfarrgemeindratsvorsitzende Sigrun Weigelt und Diakon Konrad Hutzler gekommen. Es zeigte bei den Besuchern, dass sie Ihren Pfarrer sehr schätzten, denn bereits im vergangen Jahr besuchten sie ihn in Waldershof. Für die Bad Königshofener war er 2021 bis 2024 ihr Priester und sie bedauerten es sehr, dass er versetzt wurde. Pater Jo empfing in Leuchtenberg seine ehemaligen „Schäfchen“ und machte mit ihnen eine Besichtigungstour zu wichtigen Stätten. Das erste Ziel war die Gedenkstätte Flossenbürg und danach ging’s zum Wallfahrtsort auf den Fahrenberg. Am Spätnachmittag wurden sie vom Katholischen Frauenbund mit Vorsitzender Claudia Rupprecht sowie Kirchenpflegerin Maria Schatz im Pfarrheim Leuchtenberg erwartet. Bei Kaffee und Kuchen stärkten sich alle und danach bedankten sich die Besucher mit Präsenten bei den Gastgebern. Es stand die Besichtigung der Pfarrkirche St. Margareta noch an und dazu führte sie Hubert Zitzmann und ging detailliert auf die Kirchengeschichte ein, Der Ausflug nach Leuchtenberg endete mit einem Abendessen im Gasthof Maier „Lindenhof“ bevor es wieder nach Franken ging.
Mit Freude und Stolz präsentieren die Mädchen und Buben ihre Schultüten nach der ersten Schulstunde ihrer Lehrerin Sophie Wittmann (Bild: Sieglinde Schärtl)

Mehr als doppelt soviele Kinder wie 2025 sind heuer in Leuchtenberg eingeschult worden

Lina, Lotta, Annika, Angelina, Mia, Laura, Emilia, Kurt, Marlo, Jonas, Lorenz, Maksym, Elias wurden von ihren Eltern in den neuen Lebensabschnitt begleitet. Während 2025 nur fünf Kinder eingeschult wurden sind es heuer 13 Mädchen und Jungs, die das erste Mal die Schulbank drücken dürfen. Gemeinsam betraten sie am Dienstag, dem ersten Schultag, das Klassenzimmer der Grundschule Leuchtenberg. Sie wurden bereits von ihrer Lehrerin Sophie Wittmann und den Zweitklässlern erwartet. Mit sehr viel Selbstbewusstsein, bepackt mit dem Schulranzen und der Schultüte, betraten sie den Lernraum und suchten sich ihre Plätze aus. Die Eltern durften sich während der ersten Schulstunde im Café der Mehrzweckhalle mit Kaffee und Kuchen stärken, dass der Elternbeirat für sie vorbereitet hatte. Die Lehrerin Sophie Wittmann erklärte den aufmerksamen Mädchen und Buben, was ab jetzt auf sie zu kommt. Die Kinder packten ihre Ranzen aus, vor allem das Federmäppchen und die Mappe und so begann die erste Schulstunde mit fast voller Aufmerksamkeit. Die Lehrerin verteilte danach die Stundenpläne, die sie ihren Eltern geben sollten, damit die auch informiert sind. Jeder hatte auf seinem Platz das Namensschild aufgestellt, so war das gegenseitige Kennenlernen ein leichtes und alle konnten ihren Namen schon lesen. Als Hausaufgabe bekamen sie auf, alles zu malen was in ihren Schultüten ist. Die ABC-Schützen wurden von den Mitschülern der zweiten Klasse unterstützt und sie wiesen sie in den Schulaltag mit ein. Die 19 Schüler der beiden Klassen werden in diesem Schuljahr von Sophie Wittmann unterrichtet. Für die dritte und vierte Klasse, 18 Kinder, übermittelt in diesem Schuljahr Selina Hofner den Unterricht. Ihnen stehen noch die Lehrerin Simone Friedl, Schulleiterin Katja Meidenbauer und ihre Stellvertreterin Sonja Kramer zur Seite.
:Nach getaner Arbeit gabs für alle Kaffee und Kuchen zur Stärkung. (Bild: Maria Winter)

80 Kräuterbüschl wurden gebunden und gegen eine Spende konnten die Kirchenbesucher sie mitnehmen

Erfolgreich war auch heuer wieder die Arbeit von den Mitglieder des Katholischen Frauenbund (KDFB). Mit ihrer Vorsitzenden Claudia Rupprecht trafen sie sich im Hof von ihrem Mitglied Maria Bernhard in Steinach, um für den Großen Frauentag Kräuterbüschl zu binden. Die Frauen hatten eine riesige Anzahl von unter schiedlichsten Kräutern und Blumen aus ihren Gärten und aus den Fluren mitgebracht. Insgesamt fertigen sie 80 Kräuterbuschen an und nach getaner Arbeit gab es für alle Kaffee und Kuchen. Am nächsten Tag wurden sie in Körben für die beiden Gottesdienste an Maria Himmelfahrt bereit gestellt. In Döllnitz in der Expositurkirche St. Jakob 30 und in der Pfarrkirche St. Margareta in Leuchtenberg 50 Sträuße. Pater Jo Jovilla Kurian segnete die Blumengebinde und in der Predigt ging er auf die Bedeutung der Kräuterbüschel ein. Er dankte auch den KDFB-Frauen, die alljährlich sich diese Mühe machen und damit diesen kirchlichen Brauch aufrecht erhalten. Es sind mindestens sieben Kräuter in jedem Büschl, es können auch neun, 12, 14 oder 24 Kräuter sein, je nach Region ist das unterschiedlich und jede Zahl hat eine besondere Bedeutung. Nach dem Gottesdienst konnten die Kirchenbesucher die Gebinde gegen eine Spende mit nach Hause nehmen. So kam in Döllnitz der Betrag von 153 Euro und in Leuchtenberg 305 Euro zusammen. Der KDFB spendet die Summe den beiden Gotteshäusern zur Verwendung für den Kirchenschmuck.


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