Bernhard Kammerer wurde einstimmig wieder zum Vorsitzenden der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) gewählt. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen, alle drei Jahre, gab es Veränderungen. Walter Imbs, stellte nach 37 Jahren sein Amt als Vize zur Verfügung und sein Nachfolger wurde Helmut Bamler. Schriftführer bleibt Matthias Maier, Kassier Hans Balk und Schießwart Anton Kammerer. Beisitzer Günter Beierl, Johann Lindner und neu: Walter Imbs, Florian Federl, Karl Liegl und Robert Rieder. Kassenprüfer: Michael Roth und neu Florian Federl. Bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim wurde auch mit dem Soldatenlied „Ich hatt`einen Kameraden“ der verstorbenen Mitglieder gedacht. Kammerer dankte seinen Mitgliedern für die hervorragende tatkräftige Unterstützung bei dem sehr arbeitsintensiven und erfolgreichen Jahr, „denn nur so geht es.“ Die Veranstaltungen waren auch finanziell ertragreich und hier dankte er der Gemeinde, denn beim Burgfest konnten sie ihre Vereinskasse aufbessern. Der Verein (32 Mitglieder, davon 24 Reservisten und 14 Sportschützen) führte erfolgreich die Christbaumversteigerung durch, war sehr aktiv bei der Vorbereitung und Mitarbeit des Burgfestes im Juni, nahm auswärts an der Frühjahrskreisversammlung und am Kreiskriegertreffen teil. Kammerer dankte Walter Imbs, der abermals die Kriegsgräbersammlung übernahm und dankte allen, dass sie ehrenvoll den Volkstrauertag mit durchführten. Schießwart Anton Kammerer teilte mit, dass die Schützen neue Ausweise bekommen haben und Schriftführer Matthias Maier verlas das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung. Kassier Hans Balk konnte vortragen, dass die Kasse durch die Aktivitäten im abgelaufen Jahr gut gefüllt wurde. Kammerer lud seine Mitglieder für den 14. März als Gastgeber für die Frühjahrskreisversammlung ein. Auch werden sie am 21. Juni am Kreiskriegertreffen mit Veteranentag in Vohenstrauß teilnehmen. Außerdem braucht die SRK einen Nachfolger für den Böllerschützen Walter Imbs, der 30 Jahre an Festen, insbesondere am Volkstrauertag diese Aufgabe inne hatte, abgibt.
Bürgermeister Anton Kappl dankte vor allem, dass die SRK den Volkstrauertag aufrecht erhalten, denn das ist mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr. Lob gab es auch, dass sie bei Festen, insbesondere der 900 Jahrfeier, so aktiv waren und somit ist alles gut gelaufen. Der Kreisvorsitzende im Bayerischen Soldatenbund (BSB) Richard Berger ging auf Eckpunkte des neuen Wehrdienstmodells ein, das seit 1. Januar in Kraft ist. Es werden alle ab 18 erfasst und Unterschiede gibt es nach Geschlecht, Männer verpflichtend, Frauen freiwillig und die Musterung ist für Männer ab Jahrgang 2008 verpflichtend. Das Ziel, die Freiwilligkeit stärken und die Dienstzeit sechs Monate Grundausbildung, danach monatliche Verlängerung bis zu 23 Monate. Berger zweifelt, hofft aber dass dieses Modell erfolgreich sein wird und er wünscht ein friedliches Jahr 2026.