Die Vierbeiner zauberten den Seniorinnen und Senioren ein breites Lächeln ins Gesicht. (Bild: Annemarie Fischer)

Vierbeiniger Besuch im „Haus Mühlbühl”

Besondere Gäste sorgten kürzlich für Abwechslung im Alltag des BRK-Seniorenzentrums Haus Mühlbühl in Tirschenreuth: Frau Altnöder, die auch eine Hundeschule betreibt, besuchte die Einrichtung gemeinsam mit ihren beiden Hunden Ästa und Sammy. Die beiden zutraulichen Vierbeiner wurden von den Bewohnerinnen und Bewohnern sofort herzlich empfangen. Mit ihrer ruhigen und freundlichen Art bewegten sich die Hunde durch die Wohnbereiche und suchten immer wieder den Kontakt zu den Seniorinnen und Senioren. Viele nutzten die Gelegenheit, die Hunde ausgiebig zu streicheln, einige nahmen Ästa oder Sammy sogar auf den Schoß. Dabei entstanden ganz automatisch Gespräche über frühere eigene Haustiere, Spaziergänge mit dem Hund oder Erlebnisse aus vergangenen Jahren. Ein Hundebesuch bringt dabei mehr als nur Abwechslung: Die Tiere fördern Bewegung, regen zum Erzählen an und schaffen eine angenehme, ungezwungene Atmosphäre. Gleichzeitig wird Rücksicht auf alle genommen – die Hunde sind gut erzogen, bleiben ruhig und lassen den Bewohnerinnen und Bewohnern Zeit, sich auf die Begegnung einzulassen. Frau Altnöder nahm sich viel Zeit, erklärte den Umgang mit den Hunden und ging aufmerksam auf die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren ein. Auch für jene, die lieber aus etwas Abstand beobachteten, war der Besuch eine willkommene Abwechslung des Tages. Der Besuch von Ästa und Sammy zeigte einmal mehr, wie wertvoll tiergestützte Angebote im Alltag einer Senioreneinrichtung sein können. Eine gelungene Abwechslung, die bei vielen noch lange positiv in Erinnerung bleiben wird.
Die Sternsinger besuchten das BRK-Seniorenzentrum „Haus Mühlbühl”. (Bild: Cornelia Heindl)

Sternsinger bringen den Segen ins „Haus Mühlbühl”

Mit funkelnden Sternen, festlichen Gewändern und strahlenden Stimmen brachten die Sternsinger in diesen Tagen den Segen ins BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl. Ihr Besuch war für die Bewohnerinnen und Bewohner ein ganz besonderer Moment, der die weihnachtliche Zeit stimmungsvoll abrundete und den Start ins neue Jahr auf schöne Weise begleitete. Die Sternsinger zogen durch alle Wohnbereiche der Einrichtung und nahmen sich viel Zeit für die Seniorinnen und Senioren. Dabei wurde darauf geachtet, dass auch weniger mobile Bewohnerinnen und Bewohner an diesem besonderen Ereignis teilhaben konnten. Sie wurden – wenn nötig – mit ihren Betten in die Aufenthaltsräume gebracht, sodass niemand ausgeschlossen blieb. Diese Geste der Aufmerksamkeit und Fürsorge machte den Besuch für viele besonders berührend. Mit ihren traditionellen Liedern, Gebeten und Segenswünschen erfüllten die Kinder die Räume mit einer feierlichen Atmosphäre. Der Segensspruch „Christus segne dieses Haus“ wurde an der ein oder anderen Tür angebracht und steht symbolisch für Hoffnung, Frieden und Gemeinschaft – Werte, die gerade in einer Senioreneinrichtung eine besondere Bedeutung haben. Viele Bewohnerinnen und Bewohner sangen leise mit, andere lauschten aufmerksam und ließen sich von der Ruhe und Besinnlichkeit des Moments tragen. Neben dem Gesang nahmen sich die Sternsinger auch Zeit für kurze Gespräche. Dabei entstanden schöne Begegnungen zwischen Jung und Alt, die zeigten, wie verbindend solche Traditionen wirken können. Lächeln, dankbare Blicke und manchmal auch gerührte Augen machten deutlich, wie sehr dieser Besuch geschätzt wurde. Zum Besuch der Sternsinger gehört nicht nur das Singen und Segnen, sondern auch die Erinnerung daran, füreinander da zu sein und den Blick über den eigenen Alltag hinaus zu richten. Diese Botschaft kam im Haus Mühlbühl deutlich an und wurde von allen Beteiligten mit großer Wertschätzung aufgenommen.
Stimmungsvoll wurde es zur Weihnachtsfeier für die Bewohnerinnen und Bewohner im BRK-Seniorenzentrum „Haus Mühlbühl”. (Bild: Thomas Schrems)

Besinnliche Weihnachtsfeier im „Haus Mühlbühl”

Am Montagnachmittag, den 22.12.2025, fand im BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl die diesjährige Weihnachtsfeier statt. Das Foyer der Einrichtung war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende und Gäste gemeinsam einen festlichen und zugleich besinnlichen Nachmittag erlebten. In gemütlicher Atmosphäre wurden Weihnachtsgeschichten vorgelesen, Erinnerungen aus früheren Zeiten geteilt und zahlreiche bekannte Weihnachtslieder angestimmt. Musikalisch erhielt die Feier einen ganz besonderen Rahmen durch die Großkonreuther Blaskapelle, die mit ihren festlichen Klängen für Begeisterung sorgte und den Raum mit weihnachtlicher Stimmung erfüllte. Ein herzliches Dankeschön gilt hierbei Frau Kathrin Witt, Mitarbeiterin der Einrichtung und selbst Mitglied der Blaskapelle, die diesen besonderen musikalischen Beitrag organisiert hatte. Für eine süße Überraschung sorgte zudem Herr Gäbel, Angehöriger eines Bewohners, der extra für die Weihnachtsfeier originale Nürnberger Lebkuchen besorgt und der Einrichtung gespendet hatte. Diese Aufmerksamkeit wurde von den Seniorinnen und Senioren mit großer Freude angenommen und trug zusätzlich zur festlichen Stimmung bei. Besonders bewegend wurde es gegen Ende der Feier, als gemeinsam das Lied „Stille Nacht“ gesungen wurde. Das Licht im Foyer wurde gedimmt, und für einen Moment kehrte eine spürbare Ruhe ein, die vielen Anwesenden unter die Haut ging. Bei warmen Getränken, Gebäck und vielen Gesprächen klang der Abend bei einem leckeren Abendessen mit einer Entenbrust und Knödeln, zubereitet von der Küchenleitung Jennifer König, langsam aus. Die Weihnachtsfeier bot nicht nur Abwechslung vom Alltag, sondern schenkte den Bewohnerinnen und Bewohnern wertvolle Momente der Freude und des Miteinanders. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement, ihrer Musik, ihren Geschichten und kleinen Gesten dazu beigetragen haben, diesen Nachmittag zu etwas ganz Besonderem zu machen.
Als das Tirschenreuther Christkind Johanna ihren Prolog hielt, hörten die Seniorinnen und Senioren des Haus Mühlbühl gespannt zu. (Bild: Thomas Schrems)

Besinnlicher Besuch: Christkind verzaubert das „Haus Mühlbühl”

Ein ganz besonderer Hauch von Weihnachten zog kürzlich durch das BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl, als das Tirschenreuther Christkind die Einrichtung besuchte und den Bewohnerinnen und Bewohnern einen unvergesslichen Nachmittag schenkte. Schon beim Betreten des Raumes sorgte das Christkind für große Augen und staunende Gesichter. Nach einem gemeinsamen Willkommenslied und einem kurzen Moment des Innehaltens brandete herzlicher Applaus auf – die Freude war spürbar. Begleitet wurde das Christkind von seinem Rentier Janka Hannemann-Mathes, mit dem es gemeinsam den Weg ins Haus Mühlbühl gefunden hatte. Anschließend trug das Christkind seinen feierlichen Prolog vor, der die Seniorinnen und Senioren sofort in weihnachtliche Stimmung versetzte. Umrahmt von bekannten Weihnachtsliedern entstand eine warme, besinnliche Atmosphäre, die zum Verweilen und Zuhören einlud. Im weiteren Verlauf nahm sich das Christkind viel Zeit für persönliche Gespräche. In ruhigen Momenten sprach es mit den Bewohnerinnen und Bewohnern über Weihnachten, Kindheitserinnerungen und Wünsche für die bevorstehenden Feiertage. Dabei wurde gelächelt, geschmunzelt und nicht selten auch gerührt gelauscht. Besonders schön war, dass das Christkind im Anschluss auch einzelne Bewohnerinnen und Bewohner auf ihren Zimmern besuchte, um ihnen diesen besonderen Moment ganz persönlich zu schenken. Für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgte unsere engagierte Ehrenamtliche Renate Maurer, die sonst unter anderem den Singkreis der Einrichtung mit organisiert. Mit ihrer Unterstützung und den gemeinsam gesungenen Liedern wurde der Nachmittag zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Ein herzlicher Dank gilt dem Team des Stadtmarketings Tirschenreuth, Janka Hannemann-Mathes für die Organisation sowie dem Tirschenreuther Christkind Johanna für diesen wundervollen, berührenden Besuch.
Bei einem köstlichen Drei-Gänge-Menü wurden den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im Haus Mühlbühl gedankt. (Bild: Thomas Schrems)

Ein Abend des Dankes für unverzichtbares Engagement im „Haus Mühlbühl”

Ein besonderer Abend stand kürzlich im BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl ganz im Zeichen des Dankes. Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung waren eingeladen, um ihre Zeit, ihr Engagement und ihre große Verlässlichkeit zu würdigen – Eigenschaften, die den Alltag im Haus Mühlbühl maßgeblich prägen. In festlicher und zugleich herzlicher Atmosphäre ließ man es sich gemeinsam gutgehen. Für den kulinarischen Höhepunkt des Abends sorgten Küchenleitung Jennifer König und ihr Auszubildender Bastian Bäuml, die ein köstliches Drei-Gänge-Menü zauberten. Den Auftakt machte ein frischer Wintersalat mit aromatischer Roter Bete und fruchtigen Orangenfilets. Als Hauptgang wurde eine zarte Schweinelende im knusprigen Speckmantel serviert, begleitet von einer cremigen Champignonrahmsoße, Kohlrabi- und Karottenstiften sowie hausgemachten Spätzle. Den süßen Abschluss bildete ein feines Vanilleparfait mit heißen Glühweinbeeren, veredelt mit einem Hauch Eierlikör. Neben dem hervorragenden Essen standen vor allem die Begegnungen im Mittelpunkt. In entspannter Runde wurde viel gelacht, persönliche Gespräche geführt und Erinnerungen ausgetauscht. Die heitere Stimmung zeigte eindrucksvoll, wie eng die ehrenamtlichen Mitarbeitenden mit dem Haus Mühlbühl verbunden sind. Als kleines Zeichen der Wertschätzung durften sich die Gäste zudem über liebevoll ausgewählte Geschenke freuen. Ein besonders schöner Moment des Abends war die Anwesenheit von Erna Häring, die mit ihren 101 Jahren noch regelmäßig an den Singkreisen der Einrichtung teilnimmt und dort mit ihrer Gitarre für musikalische Höhepunkte sorgt. Ihre Teilnahme unterstrich einmal mehr, wie lebendig das Ehrenamt im Haus Mühlbühl gelebt wird. Der Abend war geprägt von Dankbarkeit, Gemeinschaft und Freude – ein gelungener Rahmen, um all jenen „Danke“ zu sagen, die Woche für Woche das Leben im Haus Mühlbühl mitgestalten und bereichern.
Im „Haus Mühlbühl” wurden fleißig Plätzchen gebacken. (Bild: Ilona Fritsche)

Plätzchenduft und vorweihnachtliche Stimmung im „Haus Mühlbühl”

Der Duft von frisch gebackenen Plätzchen lag kürzlich im BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl in der Luft und sorgte bei Bewohnerinnen und Bewohnern sofort für vorweihnachtliche Stimmung. Unter der Leitung von Ilona Fritsche, Mitarbeiterin im Betreuungsdienst, wurde gemeinsam gerührt, ausgestochen und gebacken. Mit großer Freude und viel Engagement waren die Bewohnerinnen und Bewohner bei der Sache. Teig wurde geknetet, Förmchen ausgesucht und Erinnerungen an frühere Weihnachtszeiten ausgetauscht. Schnell entwickelten sich angeregte Gespräche über alte Familienrezepte, Lieblingsplätzchen und frühere Adventsbräuche. Das gemeinsame Arbeiten, das Lachen und das gegenseitige Helfen machten den Tag zu etwas ganz Besonderem. Während die Bleche nach und nach aus dem Ofen kamen, wurde die Küche zum Treffpunkt voller Wärme und Gemeinschaft. Der süße Plätzchenduft weckte bei vielen schöne Erinnerungen und ließ die Vorfreude auf Weihnachten spürbar wachsen. Natürlich durfte auch das Probieren nicht fehlen – mit Stolz wurden die selbst gebackenen Leckereien bestaunt und gekostet. Solche Aktivitäten sind ein wichtiger Bestandteil des Alltags im Haus Mühlbühl, denn sie fördern nicht nur die motorischen Fähigkeiten, sondern vor allem das Miteinander und das emotionale Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner. Ein herzlicher Dank gilt Ilona Fritsche und dem Team der Betreuung für ihr Engagement, ihre Zeit und ihre liebevolle Vorbereitung. Mit Aktionen wie dieser trägt sie maßgeblich dazu bei, dass die Adventszeit im Haus Mühlbühl lebendig, genussvoll und voller schöner Momente ist.
Die Kinder aus BRK-Kinderhaus „Weltentdecker” waren im Haus Mühlbühl zu Gast und bastelten gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren. (Bild: Melanie Gmeiner)

Gemeinsam kreativ: Kinder und Senioren gestalten Weihnachtsbäume im „Haus Mühlbühl”

Am Donnerstag, den 11. Dezember, zog fröhliches Kinderlachen durch das BRK-Seniorenzentrum „Haus Mühlbühl”, als Kinder aus dem BRK-Kinderhaus „Weltentdecker“ die Einrichtung besuchten und gemeinsam mit den Seniorinnen und Senioren für einen besonders kreativen Vormittag sorgten. Passend zur Adventszeit stand dabei das gemeinsame Gestalten eines Weihnachtsbaums im Mittelpunkt. Groß und Klein arbeiteten Hand in Hand daran, den Baum mit zahlreichen bunten Kügelchen zu schmücken, die als selbst gestaltete Weihnachtskugeln den Baum nach und nach zum Leuchten brachten. Die Kinder unterstützten die Seniorinnen und Senioren besonders bei den feineren Arbeiten, bei denen Fingerspitzengefühl gefragt war. Umgekehrt gaben die Bewohnerinnen und Bewohner immer wieder wertvolle Tipps, teilten kleine Kniffe aus früheren Bastelzeiten und freuten sich sichtbar darüber, ihr Wissen weitergeben zu können. Nach einer kurzen anfänglichen Zurückhaltung entwickelte sich rasch eine lebendige und warme Atmosphäre. Es wurde gelacht, miteinander gesprochen und gemeinsam überlegt, welche Farbe oder welcher Platz für die nächste Kugel der richtige sein könnte. Kleine Gespräche, neugierige Fragen der Kinder und liebevolle Erzählungen der Senioren ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Solche Begegnungen zeigen eindrucksvoll, wie bereichernd der Austausch zwischen den Generationen sein kann. Für die Seniorinnen und Senioren bedeutete der Besuch eine willkommene Abwechslung vom Alltag, für die Kinder eine neue Erfahrung voller Eindrücke, Begegnungen und Wertschätzung. Der fertig geschmückte Weihnachtsbaum wurde dabei zum sichtbaren Symbol dieser gelungenen Zusammenarbeit. Das BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl bedankt sich herzlich beim BRK-Kinderhaus „Weltentdecker“ für den Besuch sowie bei den fleißigen Kindern, die mit ihrer Offenheit, Kreativität und Lebensfreude für viele strahlende Gesichter sorgten. Solche gemeinsamen Aktionen sind ein wertvoller Beitrag zu einem lebendigen Miteinander – besonders in der Weihnachtszeit.
Herr Rudolf Schoepke (rechts) war erneut zu Gast im Haus Mühlbühl und stand den Bewohnerinnen und Bewohnern bei einem kunstvollen Vormittag mit Rat und Tat zur Seite. (Bild: Thomas Schrems)

Kunst im Mittelpunkt: Rudolf Schoepke begeistert Bewohner im „Haus Mühlbühl”

Zum zweiten Mal verwandelte sich das BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl in einen Ort lebendiger Kreativität: Künstler Rudolf Schoepke aus Griesbach nahm sich erneut ausgiebig Zeit, um gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern einen inspirierenden Kunstnachmittag zu gestalten. Mit seiner gewohnt ruhigen, einfühlsamen Art knüpfte Schoepke nahtlos an seinen ersten Besuch an. Er brachte nicht nur neues Material und frische Ideen mit, sondern vor allem seine umfassende Erfahrung, die er geduldig und mit viel Herzblut weitergab. Die Seniorinnen und Senioren griffen mit großem Engagement zu Pinseln, Stiften und Farben, probierten mutig aus und ließen sich auf neue Techniken ein. Dabei blieb es nicht beim reinen Malen: Immer wieder entwickelte sich ein reger Austausch über Farben, Perspektiven und Motive. Gemeinsam wurde diskutiert, welcher Pinselstrich das beste Ergebnis bringt oder wie Licht und Schatten ein Bild lebendiger wirken lassen. Schoepke stand dabei jederzeit mit Rat und tatkräftiger Unterstützung zur Seite – aufmerksam, ermutigend und wertschätzend. Besonders bemerkenswert war die Konzentration, mit der die Teilnehmenden bei der Sache waren. Viele arbeiteten lange und mit sichtbarer Freude an ihren Werken, während der Künstler geduldig jeden Schritt begleitete und individuelle Tipps gab. Kleine Fortschritte wurden gemeinsam gefeiert, und nicht selten entlockte eine unerwartete Farbkombination ein Schmunzeln oder staunende Blicke. Der Nachmittag zeigte erneut, wie viel Kraft in kreativem Tun steckt – und wie positiv sich solche Angebote auf das Wohlbefinden der Bewohnerinnen und Bewohner auswirken. Das „Haus Mühlbühl” freut sich daher schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Rudolf Schoepke, der mit seinem Wissen und seiner herzlichen Ausstrahlung einmal mehr ein Stück farbenfrohe Lebensfreude ins Haus brachte.
Hoher Besuch: Der Nikolaus war mit Knecht Ruprecht im BRK-Seniorenzentrum „Haus Mühlbühl” (Bild: Thomas Schrems)

Nikolaus besucht das „Haus Mühlbühl” – Festliche Überraschung beim Singkreis

Ein besonderer vorweihnachtlicher Höhepunkt erwartete die Bewohnerinnen und Bewohner des Haus Mühlbühl in dieser Woche: Der Nikolaus, begleitet von Knecht Ruprecht, machte während des regelmäßig am Dienstag stattfindenden Singkreises seinen traditionellen Besuch in der Einrichtung. Die wöchentlichen Singstunden, die von unseren unersetzlichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern liebevoll gestaltet werden, sind ohnehin ein fester Bestandteil des Hauses – doch dieses Mal lag ein ganz besonderer Zauber in der Luft. Schon zuvor hatte die Küche für köstliche Plätzchen gesorgt, die gemeinsam mit warmem Punsch für die richtige Stimmung sorgten. Als dann das Lied „Lasst uns froh und munter sein” erklang, öffnete sich die Tür und der Nikolaus trat in seinem prachtvollen Gewand ein – an seiner Seite der eindrucksvolle Knecht Ruprecht mit seiner Rute. Die Überraschung bei den Seniorinnen und Senioren war groß, und es gab viele lachende Gesichter. Der Nikolaus trug ein Gedicht vor und nutzte die Gelegenheit, um an Werte wie Gemeinschaft, Rücksichtnahme und Miteinander zu appellieren – ein sanfter Hinweis auf das „Wir“ statt Egoismus. Für einen Moment wurde es ganz still im Raum, bevor wieder fröhliches Lachen und Applaus die Atmosphäre erfüllten. Eine besondere Rolle hatte in diesem Jahr Verwaltungskraft Melanie Gmeiner, die den Stab des Nikolauses halten durfte – sehr zur Freude der Bewohner, die diese kleine humorvolle Szene sichtlich genossen. Wie immer mit dabei war auch Frau Häring, die mit beeindruckenden 101 Jahren regelmäßig den Singkreis besucht und diesen adventlichen Nachmittag ebenso freudig miterlebte. Ihr Lächeln spiegelte die Stimmung wider, die im ganzen Raum zu spüren war: Wärme, Gemeinschaft und die Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Der Besuch des Nikolauses war ein schönes Zeichen dafür, wie wichtig solche gemeinsamen Momente für den Alltag der Seniorinnen und Senioren sind. Ein Nachmittag, der Herzen berührte und uns alle daran erinnerte, wie wertvoll kleine Traditionen sein können.
Unter neugierigen Blicken der Bewohnerinnen und Bewohner des BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl wurden 150 Kilogramm Äpfel zu Apfelsaft verarbeitet. (Bild: Thomas Schrems)

Goldener Herbstduft im „Haus Mühlbühl” – 150 Kilogramm Äpfel verarbeitet

Wenn es im Foyer nach frischen Äpfeln, süßem Saft und einem Hauch von Herbst duftet, dann ist klar: Die Apfelpresse war wieder da. Am Mittwoch, den 22. Oktober 2025, verwandelte sich das BRK-Seniorenzentrum „Haus Mühlbühl” in Tirschenreuth in eine kleine Saftmanufaktur – und zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner waren hautnah dabei, als aus knackigen Äpfeln goldener Apfelsaft wurde. Schon am Vormittag herrschte geschäftiges Treiben: Körbeweise wurden Äpfel angeliefert, die aus den Gärten von Angehörigen, Nachbarn und Mitarbeitenden stammten. Insgesamt rund drei Zentner – also stolze 150 Kilogramm – kamen an diesem Tag zusammen. Gemeinsam wurde zunächst begutachtet, welche Sorten sich in den Kisten befanden. Die Vielfalt konnte sich sehen lassen, und so mancher Bewohner erinnerte sich dabei an frühere Erntezeiten im eigenen Garten. Bevor die Maschinen anliefen, wurde anschaulich erklärt, welche unterschiedlichen Methoden es gibt, um Apfelsaft herzustellen und haltbar zu machen. Pasteurisation, Abfüllung, Lagerung – alles wurde verständlich und mit einem Augenzwinkern erläutert. Dann ging es ans Werk: Die Äpfel wurden gewaschen, sortiert, grob zerkleinert und schließlich in die Presse gefüllt. Mit kräftigem Druck floss der erste goldgelbe Saft in die Auffangbehälter – begleitet von staunenden Blicken und anerkennendem Nicken der Zuschauer. Immer wieder wurde probiert, gerochen und kommentiert. Der frische, naturtrübe Saft schmeckte so, wie man ihn nur selten bekommt: intensiv und unverfälscht. Natürlich durfte jeder ein Glas kosten. Am Ende des Tages standen zahlreiche gefüllte Kanister und Flaschen bereit – ein sichtbares Ergebnis gemeinsamer Arbeit und herbstlicher Freude. Der frisch gepresste Saft soll in den kommenden Wochen bei Nachmittagsrunden oder besonderen Anlässen serviert werden – als köstliche Erinnerung an einen Tag, an dem das Haus Mühlbühl den Herbst mit allen Sinnen genießen konnte. Ein echtes Erlebnis, das nach Wiederholung ruft – denn wenn das Leben, beziehungsweise der eigene Garten einem Äpfel schenkt, dann macht man im Haus Mühlbühl einfach Saft daraus.

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