Die Turnerinnen der TG Tirschenreuth beim Bayernpokal Gauentscheid des Turngau Oberpfalz-Nord in Tirschenreuth. (Bild: Julia Ritter)

Turnerinnen der Turngemeinschaft erfolgreich bei Bayernpokal

Am Samstag, dem 17.10.26, waren die Turnerinnen der Turngemeinschaft Tirschenreuth beim Bayernpokal Gauentscheid im Gerätturnen in Tirschenreuth am Start. Die TG stellte mit 10 Teams die meisten Mannschaften bei diesem Qualifikationswettkampf. Unter 10 Vereinen des Turngau Oberpfalz-Nord war es das Ziel, eine Qualifikation zum Regionalfinale zu erreichen. Mit drei Plätzen auf dem Podest in den WK 11 (1. und 2. Platz) und WK 15 (Platz 3) konnten die TG-Turnerinnen zufrieden sein. Vor allem über die erreichte Qualifikation zum Regionalentscheid war die Freude sehr groß, die zwei Teams in der WK11, 18 Jahre und älter, dürfen nach Neumarkt zum Regionalentscheid fahren. Hier wird in einer hochrangigen Konkurrenz aus den Turngauen Oberpfalz-Süd, Oberpfalz-Nord, Nürnberg-Fürth-Erlangen, Ansbach und Mittelfranken-Süd die Qualifikation zum Landesfinale im Bayernpokal entschieden. Folgende Mannschaften erreichten die Qualifikation zum Regionalentscheid: WK11 1. Mannschaft: Julia Burkhard, Viona Zimmert, Lucy Frötschl, Alina Hinrichsmeyer, Marie Klarner sowie WK11 2. Mannschaft: Johanna Kopp, Anna Schramm, Anni Kraus, Alisha Höfler. Bei den Nachwuchs-Talenten in der WK15 Jg. 2017-2019 konnte die Mannschaft bestehend aus Greta Scharnagl, Lena Staufer, Theresa Döllinger und Franziska den dritten Rang erreichen. In den Jugend-Wettkampfklassen WK12 (Jg.2009-2012) konnten ein 6. und ein 8. Rang, WK13 (Jg. 2013-2014) ein vierter, sechster und 10. Rang sowie im WK14 (Jg. 2015-2016) ein fünfter und 9. Rang erreicht werden. Alisha Höfler (TG Tirschenreuth) erzielte die Tageshöchstwertung und somit den Tagessieg.


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Erst die Arbeit, dann der Genuss: Kartoffelfest im „Haus Mühlbühl”

Was wäre der Herbst ohne seine kulinarischen Klassiker? Im BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl drehte sich diesmal alles um eine unscheinbare, aber äußerst vielseitige Knolle: die Kartoffel. Beim gemeinsamen Kartoffelfest im Foyer standen Geselligkeit, Musik und natürlich jede Menge Kartoffeln auf dem Programm. Doch bevor die Bewohnerinnen und Bewohner die leckeren Spezialitäten genießen konnten, hieß es zunächst einmal: Ärmel hochkrempeln und ran an die Kartoffeln. Schließlich kommen diese bekanntlich nicht von alleine geschält auf den Teller. Zahlreiche fleißige Hände machten sich deshalb ans Werk. Mit Schälmessern ausgestattet, rückten die Senioren den Kartoffeln zu Leibe und bewiesen dabei, dass sie auch nach vielen Jahren nichts von ihrer Fingerfertigkeit verloren haben. Während die Schalen nach und nach verschwanden, blieb natürlich auch genügend Zeit für das eine oder andere Gespräch. Für die passende Unterhaltung war ebenfalls gesorgt. Gemeinsam wurden bekannte Lieder angestimmt, bei denen viele Bewohner begeistert mitsangen. So entwickelte sich das Kartoffelschälen schnell zu einer geselligen Runde, in der neben der Arbeit vor allem die Freude am gemeinsamen Tun im Mittelpunkt stand. Anschließend übernahm die Küche das Kommando. Küchenleiterin Jennifer König zauberte aus den vorbereiteten Kartoffeln leckeren Dotsch - eine traditionelle oberpfälzische Spezialität, die bei vielen Bewohnern schon im Vorfeld große Vorfreude geweckt hatte. Natürlich ließen sich die Bewohner die Köstlichkeiten anschließend ausgiebig schmecken.
Die am Lehrgang anwesenden Aikidoka. In der Mitte sitzend die italienische Großmeisterin Donatella Lagorio (siebte von rechts). (Bild: Margret Schels)

Donatella Lagorio (7. Dan, Shihan) begeistert Teilnehmer aus Deutschland und Tschechien beim Lehrgang des Verbands Stiftland Aikido

Tirschenreuth. Internationales Flair, intensive Trainingseinheiten und ein herzliches Miteinander prägten am 10. und 11. Oktober den Aikido-Lehrgang des Stiftland Aikido in Tirschenreuth. Als besonderen Gast begrüßte der 1. Vorstand des Verbandes, Dergah Durmaz-Ott, die italienische Großmeisterin Donatella Lagorio aus Trento (7. Dan, Shihan, Aikikai Italien), die mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer mitreißenden Art die Teilnehmer für die japanische Friedenskunst begeisterte. Aikidoka aus Schweinfurt, Bamberg, Chemnitz, Tachov in Tschechien, Kulmbach, Passau, Feilitzsch, Kemnath, Erlangen, München und Hegenberg in Baden-Württemberg waren angereist, um gemeinsam zu trainieren und ihre Kenntnisse zu vertiefen. Auch Roland Hofmann (7. Dan Aikikai), Präsident des Aikikai Deutschland und Vizepräsident des Fachverbands für Aikido in Bayern (FAB), nahm am Lehrgang teil. Für Lagorio war das Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern eine große Freude. Durch ihre regelmäßigen Besuche sind in nun bereits 19 Jahren freundschaftliche Verbindungen gewachsen. Mit viel Schwung, Humor und Fröhlichkeit leitete sie die Trainingseinheiten und sorgte für eine entspannte, harmonische Atmosphäre. Inhaltlich standen grundlegende Bewegungsformen im Mittelpunkt. Besonderes Augenmerk legte Lagorio auf die Kaiten-Drehung, bei der Körper und Blick um 180 Grad gedreht werden. Sie bildet eine wichtige Grundlage vieler Aikido-Techniken und verlangt ein gutes Zusammenspiel von Körperhaltung, Orientierung und Bewegung. Ein weiteres zentrales Thema war das Einüben der korrekten Distanz durch bewusstes Schaffen von Raum mittels geschickter Schrittfolgen und Drehungen. Abschließend bedankte sich die Leiterin von Aikido Tirschenreuth, Margret Schels (6. Dan, Aikido Stiftland), bei der italienischen Meisterin für wertvolle technische Impulse. Sie hob dabei die beispielhafte Verbindung innerhalb der Aikido-Gemeinschaft hervor, die mit solchen Lehrgängen über regionale und nationale Grenzen hinweg erfolge. Der Besuch von Donatella Lagorio sei für das Stiftland Aikido einmal mehr eine fachliche wie menschliche Bereicherung gewesen.
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