Gustav Grassy (rechts im Bild) wurde vom 1. Vors. Martin Fischer (links im Bild) zum Ehrenmitglied ernannt. (Bild: Martin Fischer)

Jahreshauptversammlung des Imkerverein Tirschenreuth und Umgebung

Am Sonntag den 19. April 2026 kamen die Mitglieder des Imkervereins Tirschenreuth und Umgebung zur jährlichen Mitgliederversammlung im FC-Sportheim in Tirschenreuth zusammen. Der erste Vorsitzende Martin Fischer hieß alle Anwesenden recht herzlich willkommen. Er teilte mit, dass der Verein aktuell aus 54 Mitgliedern besteht die insgesamt 391 Bienenvölker betreuen. In seinen Tätigkeitsbericht stellte er das vergangene Jahr anschaulich dar. Die Bienenvölker haben den Winter von 2024 auf 2025 gut überstanden. Die Völker entwickelten sich sehr gut, brachten im Sommer eine gute Blüten- und Waldhonigernte ein. Zum Teil haben sich die Völker dabei durch Schwärme so stark vermehrt, dass die Imker zum Teil keine Bienenkästen mehr hatten um diese unterzubringen. Den vergangenen Winter 2025 auf 2026 haben die Bienen sehr gut überstanden obwohl es sehr kalt war. Im Zuge der Versammlung wurden Ehrungen durchgeführt. Für 15 Jahre treue Mitgliedschaft wurde Simon Bäuml (nicht anwesend) geehrt. Des Weiteren wurde Gustav Grassy zum Ehrenmitglied ernannt. Seit über 54 Jahren ist er treues Mitglied des Imkerverein Tirschenreuth und Umgebung. Der Vorsitzende würdigte in diesen Zusammenhang sein stets kollegiales und vorbildliches Verhalten. Der Vorsitzende bedanke sich auch bei allen Helferinnen und Helfer die Öffentlichkeitsarbeiten in Schulen und Kindergärten durchgeführt haben. Der 1. Vorsitzende wünschte zum Abschluss den anwesenden Imkern ein gutes Bienenjahr mit randvollen Honigtöpfen.
Die Schülerinnen und Schüler der drei besten Projektgruppen zusammen mit ihren Klassenleiterinnen und der Schulleitung. (Bild: Tobias Neubert)

Best-of-Projektpräsentationen an der Lobkowitz-Realschule Neustadt zum Thema „Nachhaltigkeit“

Alljährlich findet an der Lobkowitz-Realschule die Woche der Projektpräsentationen statt: die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe zeigen anhand eines schulintern ausgewählten Oberthemas ihre Präsentationskompetenzen, die sie seit der 5. Jahrgangsstufe sukzessive erworben und professionalisiert haben. In diesem Schuljahr stand das Oberthema unter dem Motto „Ziele für nachhaltige Entwicklung“, d.h. die Jugendlichen beschäftigten sich vier Wochen lang intensiv mit den gesellschaftlichen Herausforderungen „bezahlbare und saubere Energie“, „menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, „nachhaltige Städte und Gemeinden“ etc. Die besten Präsentationen wurden vor kurzem in einer Best-of-Präsentation vor allen achten Klassen sowie einer Jury präsentiert und mit Preisen durch den Förderverein ausgezeichnet. Den dritten Platz gab es für die Projektgruppe von Anna Kraus, Leni Amsel, Toni Bodensteiner und Max Ermer für ihre Arbeit mit dem Thema „300 Jahre Waldnutzung in Deutschland“, den zweiten Platz belegten Mia Schulze, Alexander Staff und Luisa Rittner mit ihrem Thema „Dünger – Fluch oder Segen?“ und schließlich konnten sich Isabella Schönberger, Luisa Gaßner und Sophia Neugirg über den ersten Platz für ihr Thema „Abfallwirtschaft im Landkreis“ freuen. Der Förderverein, die Schulleitung und betreuende Lehrkräfte gratulierten den erfolgreichen Präsentationsteams zu ihren wirklich beeindruckenden Leistungen.


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Die Revierjagdmeister Gerhard Schwaninger und Jacob Keller (2. und 3. von links) zusammen mit den Azubis.  (Bild: Fabian Polster)

Revierjäger-Nachwuchs zu Gast im Landkreis Tirschenreuth

17 angehende Revierjägerinnen und Revierjäger waren gemeinsam mit Revierjagmeister Gerhard Schwaninger zu Gast im Landkreis Tirschenreuth, um sich vor Ort ein Bild von verschiedenen Aufgabenfeldern des modernen Wildtier- und Naturmanagements zu machen. Ein Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Arbeit von Revierjagdmeister Jacob Keller, der als Gebietsbetreuer im Landkreis Tirschenreuth angestellt ist. Im Rahmen einer Exkursion erhielten die Auszubildenden Einblicke in die Betreuung sensibler Lebensräume in der Waldnaabaue. Themen waren unter anderem Biberbiotope, der Umgang mit Kormoran und Fischotter sowie die damit verbundenen Herausforderungen für Natur- und Artenschutz, Landwirtschaft und Fischerei. „Gerade im ländlichen Raum ist eine gut ausgebildete Jägerschaft unverzichtbar – für den Schutz unserer Kulturlandschaft, für das Wildtiermanagement und für ein gutes Miteinander von Mensch und Natur”, betonte Jacob Keller. Im Anschluss stand eine Betriebsführung bei Alfred Stier auf dem Programm, der die Gruppe zudem zu einem gemeinsamen Mittagessen einlud. Dafür sprachen die Verantwortlichen ihren herzlichen Dank aus. Zum Abschluss wurden mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch aktuelle Fragestellungen rund um invasive Arten behandelt. Der Besuch machte deutlich, wie vielfältig und praxisnah die Ausbildung im Revierjägerberuf ist – und wie wichtig der fachliche Austausch zwischen Ausbildung, Jagdpraxis und Naturschutz bleibt.
Yvette Eckstein begeisterte ihr Publikum bei der Lesung aus ihrem Heimatkrimi „Bärnauer Schatten“. (Bild: Michaela Kunz)

Fesselnde Lesung von Yvette Eckstein am Stiftland-Gymnasium

Schüler zum Lesen zu motivieren, ist eine Kernaufgabe des Deutschunterrichts. Oberstudienrätin Michaela Kunz gelang es, für die 10. Jahrgangsstufe eine renommierte Krimiautorin an das Stiftland-Gymnasium zu holen. Yvette Eckstein lebt mit ihrer Familie in den westlichen Wäldern von Augsburg und verbringt viel Zeit auf dem Bauernhof der Schwiegereltern in der nördlichen Oberpfalz. Sie absolvierte unter anderem ein Studium an der Schule des Schreibens. Ihr Heimatkrimi „Bärnauer Schatten“, aus dem die Autorin sehr fesselnd vorlas, spielt während des mittelalterlichen Marktspectaculums zu Bärnau, in dessen buntem Treiben eine Leiche entdeckt wird. Hauptkommissar Johann Kranzfelder und seine Kollegin Klara Stern nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf eine lange Liste von Verdächtigen. Das ungleiche Ermittlerpaar stellt sich in „Wen die Specht holt“ und „Der Tod spielt auf der Luisenburg“ weiteren gemeinsamen Fällen. Der regionale Bezug der Krimireihe half dem interessierten Publikum, schnell in die Thematik einzusteigen. Durch ihre sympathische, offene und schülerorientierte Art schaffte es Frau Eckstein, die Zuhörer zur Auseinandersetzung mit Literatur zu motivieren. Durch die Darstellung ihres eigenen, äußerst vielseitigen Lebenslaufes wurden die Sonnenseiten und Schattenseiten des Autorenberufes eindrucksvoll beleuchtet. Auch konnte die Schriftstellerin durch ihre Biografie zeigen, wie wichtig es ist, an sich und seine Träume zu glauben, sodass die Autorenlesung für die anwesenden Schüler und Schülerinnen ein sehr gewinnbringendes Erlebnis war.
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