Mit viel Freude und Elan wurde in diesen Tagen die Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins Tirschenreuth im Hörmann-Saal installiert. Mitgeholfen haben auch die beiden Vorsitzenden Petra Schicker und Kerstin Rumswinkel (im Bild v.l. mit Künstler Bert Flor beim Aufbau).  (Bild: Ulla Britta Baumer)

20 Künstlerinnen und Künstler zeigen 57 ihrer schönsten Kunstwerke aus dem Jahr 2026

Nach dem New Yorker Weltkünstler James Rizzi folgt im Museumsquartier heimische Kunst: Die bunte Welt der schönen Muse, auf Leinwand gebannt, präsentiert ab Freitag der Kunstverein Tirschenreuth im Museumsquartier. Zur Jahresgemeinschaftsausstellung zeigen 20 Künstlerinnen und Künstler 57 Arbeiten. Zur Vernissage am Freitag, 4. September um 19 Uhr im Hörmann-Saal werden unter musikalischer Begleitung von Klavierspielerin Carol Bischoff zahlreiche Ehrengäste erwartet. Gezeigt werden Gemälde und Objekte in jeder erdenklichen Stilrichtung, darunter Ölmalereien ebenso wie Aquarelle, Mischtechniken, Keramik sowie anderes. Ebenso vielfältig sind die Themenbereich, die von stilvoll edel oder landschaftsgeprägt über surrealistisch modern bis hin zu gesellschaftspoitisch kritisch reichen. Ein schönes Lob an den Verein im Vergeich mit dem weltberühmten James Rizzi gab es während des Aufbaus. Ein Kunstliebhaber meinte, die Rizzi-Ausstellung habe ihm natürlich gefallen. Er findet jedoch als Betrachter die Vielfalt der nun ausgestellten heimischen Werken wesentlich interessanter. Wer Interesse an einem Kunstwerk hat, sei es als Geschenk oder für sich selbst, kann sich mit einer Anfrage dazu an den Verein oder ans MQ wenden. Mitaussteller ist das Sonderpädagogische Förderzentrum mit Bildern von Schulkindern, die in Zusammenarbeit mit dem KV Tirschenreuth im Rahmen eines Jugendarbeit-Projekts entstanden sind. Besichtigt werden kann die Ausstellung ab 5. September bis 18. Oktober zu den Öffnungszeiten des MQ, teilweise (ohne Stellwände) auch während der Museumsnacht.


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Gut gefüllt war die Aula im BRK-Seniorenzentrum „Haus Mühlbühl” beim Singkreis, der jeden Dienstag stattfindet. (Bild: Thomas Schrems)

Bekannte Melodien erfüllen das „Haus Mühlbühl”

Dienstagnachmittag, 15 Uhr: Im „Haus Mühlbühl” ist das längst ein fester Termin. Dann treffen sich die Bewohnerinnen und Bewohner in der Aula zum gemeinsamen Singkreis. Für eine Stunde stehen bekannte Melodien, gemeinsames Singen und vor allem die Freude an der Musik im Mittelpunkt. Dass dieses Angebot Woche für Woche stattfinden kann, ist vor allem dem großen Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Sie nehmen sich regelmäßig Zeit, bereiten den Singkreis vor und kümmern sich liebevoll darum, dass möglichst viele Bewohner daran teilnehmen können. Dazu gehört auch, die Seniorinnen und Senioren persönlich auf den Wohnbereichen abzuholen und sie in die Aula zu begleiten. So füllt sich der Raum nach und nach - und spätestens mit den ersten Tönen ist die Vorfreude deutlich zu spüren. Gesungen werden vor allem altbekannte Lieder, bei denen viele Bewohner nicht lange überlegen müssen. Kaum erklingen die ersten Zeilen, stimmen zahlreiche Stimmen mit ein. Manches Lied sitzt auch nach vielen Jahrzehnten noch erstaunlich sicher. Häufig sorgt zusätzlich eine Gitarrenbegleitung für die passende musikalische Untermalung und schafft eine besonders gemütliche Atmosphäre. Dabei geht es beim Singkreis um weit mehr als nur darum, gemeinsam eine Stunde Musik zu machen. Bekannte Lieder wecken Erinnerungen, sorgen für Gesprächsstoff und bringen die Menschen zusammen. Der eine singt kräftig mit, der andere summt die Melodie - und manchmal reicht schon ein Lächeln, um zu sehen, wie viel Freude die vertrauten Klänge bereiten. Nach einer Stunde endet der musikalische Dienstagnachmittag schließlich. Was bleibt, sind viele bekannte Melodien im Ohr und die Vorfreude auf die nächste Woche. Ein herzliches Dankeschön gilt dabei den Ehrenamtlichen, die mit ihrem regelmäßigen Einsatz dafür sorgen, dass der Singkreis zu einem festen und beliebten Bestandteil des Alltags im „Haus Mühlbühl” geworden ist.
Demenz-Screening-Tag in Tirschenreuth. (Bild: Lucas Westermann)

Kostenfreier Demenz-Screeningtag in Tirschenreuth

Ein kostenfreier Gedächtnistest steht beim Demenz-Screeningtag in Tirschenreuth im Mittelpunkt. Am Mittwoch, 23. September, können Bürger aus Stadt und Landkreis Tirschenreuth ihre Gedächtnisleistung von 10 bis 16 Uhr im Landratsamt Tirschenreuth, Dienstgebäude I-Anbau, Mähringer Straße 7, überprüfen lassen. Das Angebot richtet sich besonders an Menschen ab 65 Jahren, die Veränderungen ihrer Gedächtnisleistung wahrnehmen oder bei denen Angehörige ein Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit festgestellt haben. Der wissenschaftliche Kurztest dauert mit einer kurzen Beratung etwa 15 bis 20 Minuten und wird in einem geschützten Raum durchgeführt. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose, kann aber erste Hinweise darauf geben, ob eine weiterführende medizinische Abklärung sinnvoll ist. Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung bei Anja Dubrowski oder Jonas Horn von der Seniorenfachstelle Tirschenreuth unter 09631/88-466 beziehungsweise 09631/88-281 oder per E-Mail an seniorenfachstelle@tirschenreuth.de erforderlich. Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen sollen ihre Hilfsmittel zum Termin mitbringen. Veranstalter sind digiDEM Bayern – Digitales Demenzregister Bayern gemeinsam mit der Seniorenfachstelle Tirschenreuth und dem Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Nordoberpfalz. Parkplätze sind vorhanden, der Zugang ist barrierefrei. Weitere Informationen gibt es unter https://digidem-bayern.de.
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