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Petra Schicker und Kerstin Rumswinkel (im Bild bei einer Feier v. re.) wurden bei den Neuwahlen im Kunstverein Tirschenreuth wieder als die Erste Vorsitzende und die Zweite Vorsitzende für die nächsten drei Jahre bestätigt.  (Bild: Charlotte Baumer)

Petra Schicker und Kerstin Rumswinkel bleiben für die nächsten Jahre die beiden Vorsitzenden des Kunstvereins Tirschenreuth

Viel gab es zu besprechen bei der Jahreshauptversammlung des Kunstvereins Tirschenreuth im Gasthof Kistenpfennig. Zum einen standen Neuwahlen an. Auf weitere drei Jahre erklärten sich Petra Schicker, Erste Vorsitzende, und Kerstin Rumswinkel (Zweite Vorsitzende) bereit, im Amt zu bleiben. Die anwesenden Mitglieder freuten sich über diese Entscheidung sehr. Beide Frauen wurden für weitere drei Jahr einstimmig als Erste und Zweite Vorsitzende bestätigt. Nach den Wahlen der weiteren Vorstandsmitglieder ) Schatzmeisterin Christine Michl, Schriftführerin Angelika Sticht, Beisitzerin Petra Gehring, Beisitzerin und Presse Ulla Britta Baumer, Kassenprüfterin Brigitte Demel und Kassenprüfer Rudi Jäger sowie Aufbauteam Tom Brankovic, Bert Flor, Kerstin Rumswinkel und Ulla Britta Baumer) sowie einen kurzen Rückblick auf Vergangenes wurde intensiv die anstehende Ausstellung des KVT im MAKultur besprochen. Die Vernissage im MAKultur in der Fußgängerzone von Marktredwitz findet am 12. Juni um 19 Uhr statt und ist öffentlich zugänglich. Gezeigt werden zahlreiche Werke bis 31. Juli. Am 13. August wird der KVT wieder am Ferienprogramm der Stadt Tirschenreuth teilnehmen. Diesmal bereits im September findet im Museumsquartier die traditionelle Gemeinschaftsausstellung der Künstlerinnen und Künstler des KVT statt, einen Tag vorher findet die Vernissage um 19 Uhr im MQ wieder im stilvollen und feierlichen Rahmen wie gewohnt statt. Die Ausstellung kann bis 24. Oktober besichtigt werden. Vorsitzende Petra Schicker machte darauf aufmerksam, dass wegen der Museumsnacht am 18. Oktober ein Teil der Exponate im Mittelgang des Hörmann-Saals abgehängt werden müssen. Zum Jahresende folgt die Vernissage im Foyer der Sparkasse Tirschenreuth unter dem Motto „Land-Kreis-Teich”, die bis 18. Dezember während der normalen Öffnungszeiten der Sparkasse angeschaut werden kann.
auf dem Bild sehr man die Kartslalombahn des MSC Tirschenreuth  (Bild: Thomas Zölch)

Jugendkart-Slalom des MSC Tirschenreuth

Der MSC Tirschenreuth durfte bei seinem diesjährigen Heimrennen am 24. Mai zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer aus ganz Nordbayern (und auch aus Südbayern) begrüßen. Bei herrlichem Wetter und besten Bedingungen gingen insgesamt 125 Starterinnen und Starter in den verschiedenen Klassen an den Start. Gefahren wurde in insgesamt fünf Altersklassen mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Alter von sechs bis 18 Jahren. Zusätzlich sorgte auch die K6-Klasse mit den Ü-18-Fahrern für spannende Läufe und tolle Stimmung auf dem Veranstaltungsgelände. Für den MSC Tirschenreuth gingen insgesamt 21 Fahrer an den Start und konnten sich jeweils in den Klassen K2 und K3 den 1. Platz sowie in der K4 den 3. Platz sichern. Die Zuschauer bekamen den ganzen Tag über packenden Motorsport, beeindruckende fahrerische Leistungen und viele emotionale Momente geboten. Besonders erfreulich war die große Fairness auf und neben der Strecke sowie die hervorragende Stimmung unter den Vereinen, Fahrern und Besuchern. Ein solches Rennen wäre ohne die Unterstützung vieler helfender Hände nicht möglich. Deshalb bedankt sich der MSC Tirschenreuth ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern, Streckenposten, Eltern, Unterstützern sowie bei allen Sponsoren, die den Verein und insbesondere die Jugendarbeit unterstützen. Gerade im Hinblick auf die zukünftige Ausrichtung des Jugendkartslaloms steht auch der MSC Tirschenreuth vor der Herausforderung, auf moderne E-Karts umzurüsten. Da die Umstellung seitens des ADAC und der Verbände zunehmend vorangetrieben wird, freut sich der Verein über jede weitere Unterstützung aus der Region. Interessierte Sponsoren und Unterstützer sind jederzeit herzlich willkommen, gemeinsam mit dem MSC Tirschenreuth die Zukunft des Jugendmotorsports aktiv mitzugestalten.
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Stadtradeln im Landkreis Tirschenreuth startet

Der Landkreis Tirschenreuth beteiligt sich wieder am bundesweiten Klimaschutzwettbewerb Stadtradeln und führt in diesem Jahr neue Gewinnkategorien ein. Ziel ist es, die Ergebnisse aus dem Vorjahr zu übertreffen: Nach über 70 000 Gesamtkilometern in den Jahren 2024 und 2025 wurden im vergangenen Jahr 95 000 Kilometer erreicht, wodurch 16 Tonnen CO₂ vermieden wurden. Der Aktionszeitraum läuft am Sonntag, 14. Juni, an und endet am Samstag, 4. Juli. Anmeldungen sind unter www.stadtradeln.de/landkreis-tirschenreuth möglich. Gefahren wird wie üblich in Teams; wer sich keinem Team zuordnen möchte, kann einem offenen Team beitreten. Prämiert werden das Team mit den meisten Gesamtkilometern (Platz 1 bis 3), das Team mit den meisten Pro-Kopf-Kilometern (Platz 1 bis 3), die beste Einzelleistung (meiste Kilometer) sowie die beste Schule oder Schulklasse. Im vergangenen Jahr belegten der Turnverein Waldsassen (16 915 Kilometer), Schott Mitterteich (14 027) und Interliving Gleißner (8798) die Plätze 1 bis 3 und erhielten Einkaufsgutscheine im Wert von 400, 300 und 200 Euro. Zudem wurden Adrian Zwickert für die beste Einzelleistung (1922 Kilometer) und das BSZ Wiesau für die beste Schulleistung ausgezeichnet. Unterstützt wird die Aktion von Cube Bikes, der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG, der Sparkasse Oberpfalz Nord sowie Edeka Legat und Matthias Lenk (Fichteltrails). Fragen beantwortet das Klimaschutzmanagement per E-Mail an klimaschutz@tirschenreuth.de.
Die Teilnehmer der BN Moorführung im Steinwald mit dem Förster Wolfgang Schödel. (Bild: Doris Burger)

Der Bund Naturschutz erkundet die unbekannten Moore im Steinwald

Großes Interesse fand am 17. Mai die Moorführung des BUND Naturschutz im Steinwald. Gemeinsam mit dem Naturpark Steinwald und der Steinwaldia führte Revierförster Wolfgang Schödel von den Bayerischen Staatsforsten die Teilnehmer zu drei unterschiedlichen Moorflächen im Revier Pullenreuth. Teilweise im Gänsemarsch ging es durch nasse und unwegsame Bereiche, bei denen Umsicht und Gleichgewicht gefragt waren. An mehreren Stationen gab er umfassenden Einblick in die Bedeutung der Moore für Natur, Klima und Wasserhaushalt. Dabei wurde deutlich: Obwohl Moore weltweit nur rund drei Prozent der Landfläche bedecken, speichern sie doppelt so viel CO₂ wie alle Wälder der Erde zusammen. Knapp vier Prozent der Fläche der Bayerischen Staatsforsten bestehen aus Mooren, im Revier Pullenreuth sind es etwa 100 Hektar. Gleichzeitig gelten 99 Prozent der Moore in Deutschland durch Entwässerung als degradiert. Rund 5,1 Prozent der deutschen CO₂-Emissionen stammen laut Schödel aus entwässerten Mooren – nach dem Energiesektor die zweitgrößte Treibhausgasquelle des Landes. Anschaulich erklärte der Förster, wie Moore entstehen und weshalb sie früher mit immensem körperlichem Aufwand entwässert wurden. Bereits in den 1990er Jahren begann im Steinwald unter einem früheren Revierleiter, Norbert Reger, die Renaturierung. Ausschlaggebend waren vor allem Naturschutzaspekte: Moore bieten als kalte, nasse und saure Lebensräume seltenen Arten wie Rauschbeere, Wollgras, Aufrechte-Moorspirke, zahlreichen Insekten, Spinnen, Kreuzottern oder dem Auerwild wichtige Rückzugsorte. Zudem übernehmen die Moore eine bedeutende Schwammfunktion und speichern Wasser. Gerade im Steinwald sei dies wichtig für die Wasserversorgung von der Gemeinde Pullenreuth. Vorgestellt wurden auch Maßnahmen der Wiedervernässung, etwa das Verfüllen kleinerer Gräben oder das Setzen sogenannter Plomben in größeren Entwässerungsgräben. Durch die stärkere Verdunstung entstehe im Sommer zudem ein spürbarer Kühleffekt für die umliegenden Waldflächen. Die große Teilnehmergruppe zeigte sich beeindruckt vom Fachwissen des Referenten und von Landschaften, die viele im Steinwald so nicht erwartet hätten.
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