von links - BBV Landestrainer Gabi Ionescu, die bayerischen Meister: David Ionescu, Teo Kasumovic, Noel Petrovic und Paul Kreutzmeier  (Bild: Michael Kreutzmeier)

3x3-U18-bayerische Meisterschaft – Oberpfalz-Hunters holen Titel

Nürnberg: Am 11. Juli fand in der Sporthalle des Bertolt-Brecht-Gymnasiums, seines Zeichens Eliteschule des Sports, die Meisterschaft der U18 männlich in der olympischen Disziplin 3x3 statt. Eine Auswahl aus drei „Oberpfalz Hunters“-Spielern und einem Spieler aus München, der das Team „Bayern“ ergänzte, konnte sich den Bayerischen Meistertitel schnappen. In Summe waren an diesem heißen Tag leider nur sechs Mannschaften am Start. Wegen der Hitze wurde das Turnier kurzfristig in die neue Sporthalle verlegt. Zusätzlich wurde die Meisterschaft für die Damen und Herren ausgetragen. Am späten Samstagnachmittag wurde in zwei Gruppen gestartet, wobei die Oberpfälzer Jungs sich als ausgeschlafen erwiesen und gleich das erste Spiel souverän mit 19:10 gegen eine Nürnberger Auswahlmannschaft mit überwiegend NBBL-Spielern für sich entscheiden konnten. Auch das zweite Spiel wurde dann gegen eine weitere Nürnberger Mannschaft vor Ablauf der zehn Minuten Spielzeit deutlich mit 21:8 gewonnen. Damit war das Team gleich für das Halbfinale qualifiziert. Hier wurde dann wieder gegen die Mannschaft vom Vormittag gespielt, die sich über ein Viertelfinale gegen eine unterfränkische Mannschaft durchsetzte. In diesem Spiel machten die Jungs kurzen Prozess und gewannen wieder vor Ablauf der Zeit mit 22:13. Somit konnte man sich auf das Finale vorbereiten, welches gegen eine Mannschaft aus Bayreuther und Nürnberger Spielern ausgetragen wurde. Auch das Finale wurde von den vier Jungs, die das erste Mal in dieser Konstellation zusammenspielten, souverän gewonnen und so sicherten sie sich die bayerische Meisterschaft mit einem 18:12. In allen Spielen wechselten die Spieler gut durch und bestachen durch eine aggressive Defense und in der Offense mit teilweise spektakulären Spielzügen. Alleine im Finale konnten die Zuschauer unter anderem fünf Dunks und viele Zweier bestaunen. Im 3x3 zählt ein Wurf jenseits der Dreierlinie nur zwei Punkte, aber ist immer sehr wichtig für das Spiel. Am Ende wurden vom noch 3x3-BBV-Trainer Gabi Ionescu Urkunden, Trinkflaschen, Medaillen und ein neuer Ball überreicht. Das bayerische Meister-Team setzte sich zusammen aus den Oberpfalz Hunters: David Ionescu (Regensburg), Noel Petrovic (Ingolstadt) sowie Paul Kreutzmeier (TB Weiden), aufgefüllt durch Teo Kasumovic (Jahn München). Damit sicherten sich die Oberpfalz Hunters ebenfalls den U18-Titel, nachdem Paul Kreutzmeier schon im Mai mit der U17 den Bayerischen Meistertitel gewinnen konnte. Die U17 tritt dann Ende August in Bad Vilbel (Hessen) bei den deutschen Meisterschaften (U18) an. Es wird sich zeigen, ob die Oberpfälzer hier auch wieder ein Ausrufezeichen setzen können.


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Über 60 Karateka aus allen Winkeln Bayerns bereiteten sich auf Ihre Schwarzgurtprüfungen vor (Bild: Groetsch Martin)

Ziel im Blick: Karateka bereiten sich in Vohenstrauß auf Meisterprüfungen vor

An diesem sonnigen Samstag versammelte sich die Karate-Elite erneut in der Pfalzgrafenstadt: Das Karate-Dojo Vohenstrauß im TV hatte zum traditionellen Vorbereitungsseminar geladen. Über 60 Karateka aus allen Teilen Bayerns folgten dem Ruf, um sich intensiv auf ihre erste oder nächste Dan-Prüfung (Meistergrad) vorzubereiten. Als Referenten dieser seit mehreren Jahren erfolgreichen Lehrgangsreihe fungierten wieder Helmut Körber (8. Dan), Vizepräsident und Prüferreferent des Bayerischen Karatebundes (BKB), sowie Marcel Bieber (3. Dan Shotokan), Dojoleiter in Vohenstrauß und Bezirksvorsitzender der Oberpfalz im bayerischen Karatebundes (BKB). Nach einer kurzen Begrüßung startete die erste Trainingseinheit: Kihon (Grundschule). Helmut Sensei legte hierbei größten Wert auf den gezielten Einsatz der Hüfte sowie die korrekte Ausführung von Stellungen und Techniken. „Man muss den Abschluss der Technik finden; die Bewegungen dürfen nicht überhastet werden“, gab der erfahrene Meister den Teilnehmern als Leitlinie vor. Da Basistechniken niemals vernachlässigt werden dürfen, wurden diese bis ins kleinste Detail trainiert – bis hin zu komplexen Kombinationen für die hohen Dan-Prüfungen. Zum Abschluss der Einheit demonstrierten die Anwärter ab dem 3. Dan ihre eigens kreierten Kombinationen und zeigten eindrucksvoll ihre individuellen Stärken.Nach einer kurzen Pause ging es mit Kata (Formenlauf) weiter. Die Teilnehmer genossen die Luxussituation, in 2 Gruppen aufgeteilt von beiden Referenten gleichzeitig geschult zu werden. So kamen die Karateka in den Genuss verschiedenster Ansichten und tiefer Einblicke in das Bunkai (die praktische Anwendung). Auf dem Programm standen unter anderem die Kata Gojushiho Dai, Jion, Hangetsu, Bassai Dai, Tekki Shodan und Sochin. Nach einer weiteren Pause, in der die Teilnehmer die Frühlingssonne über Vohenstrauß genießen konnten, folgte die Abschlusseinheit zum Thema Kumite (Partnerkampf). Hier wurde das zuvor erlernte Wissen rund um den Hüfteinsatz und den korrekten Technik-Abschluss direkt am Partner angewendet. „Keine halbherzigen Techniken!“ – Volle Konzentration und der unbedingte Wille standen im Vordergrund. In verschiedensten Konstellationen und Übungen zeigte Helmut Sensei auf, worauf es beim Kumite in einer Prüfungssituation wirklich ankommt. Am Ende des Lehrgangs waren sich alle einig: Die intensive Vorbereitung hat sich gelohnt. Die Teilnehmer blicken nun mit gestärktem Selbstvertrauen und wertvollen Tipps der Meister auf ihre bevorstehenden Prüfungen entgegen.
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Abrechnungsmöglichkeiten mit der Kasse und resilient arbeiten – Oberpfälzer Tag für hauswirtschaftliche Dienstleistungen

Speisen zubereiten, Räume reinigen oder hilfsbedürftige Haushaltsmitglieder begleiten – im Haushalt fallen Tätigkeiten an, die manche nicht mehr ohne Unterstützung bewältigen können. Diesen enorm wachsenden Markt bedienen hauswirtschaftliche Dienstleistungsunternehmen (Hwd). Ein Tätigkeitsfeld, bei dem es menschlich stimmen, aber es sich auch wirtschaftlich rechnen muss. Am Donnerstag, 18. Juni, 9 bis 13 Uhr, lädt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Aelf) Regensburg-Schwandorf alle Oberpfälzer Hwd-Unternehmerinnen mit den beiden Schwerpunktthemen „Möglichkeiten der Abrechnung mit den Kranken- und Pflegekassen“ sowie „Resilient arbeiten“ zum Oberpfälzer Tag für hauswirtschaftliche Dienstleistungen ein. Lydia Rödl gibt den Teilnehmern einen umfassenden Einblick, welche Möglichkeiten sie aktuell haben, ihre Dienstleistungen mit Kranken- und Pflegekassen abzurechnen. Sie erläutert sowohl relevante gesetzliche Grundlagen als auch praktische Aspekte der täglichen Abrechnungspraxis. Rödl hat selbst über lange Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Sprachpädagogin Kathrin Karban-Völkl gibt den Teilnehmern Tipps, wie sie ihre eigene Widerstandskraft stärken, Stress reduzieren und herausfordernde Situationen souverän bewältigen können. Sie stellt auch praktische Übungen für den Alltag vor. Darüber hinaus zeigt sie auf, wie Resilienz im Umgang mit Mitarbeitern sowie mit Kunden gefördert werden kann, um ein gesundes, stabiles und motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Eine Anmeldung ist bis spätestens 11. Juni unter aelf-rs.bayern.de möglich.
Das Team will sich als verschworene Gemeinschaft zeigen (Bild: Christian Tiemann)

JBBL: WITT Oberpfalz Hunters kämpfen in Bonn um Erhalt der JBBL

Die Witt-Oberpfalz-Hunters wollen am kommenden Sonntag um 15.30 Uhr in Bonn die Play-Down-Serie zum Erhalt der Basketball-Jugendbundesliga gegen das Team aus Bonn/Rhöndorf ausgleichen. Nach der bitteren Heimniederlage ist der Nachwuchs aus der Oberpfalz diesmal Außenseiter. Trotzdem müssen sie das Spiel gewinnen, um ein letztes Duell zum Erhalt der JBBL zu erzwingen. Der Coach der Hunters, Gabriel Ionescu, zeigt sich kämpferisch: „Die Mannschaft hat unter der Woche gut trainiert und sich akribisch auf das zweite Spiel unserer Serie vorbereitet. Wir haben viel am Reboundverhalten gearbeitet und versucht, im Angriff gute Ballbewegungen einzustudieren, um die großen Center der Gegner vom Korb wegzubekommen. Auch wenn die erste Niederlage wehgetan hat, haben die Jungs Selbstvertrauen im Training getankt. Wir lassen am Sonntag alles auf dem Feld und werden das Spiel gewinnen.“ Gerade das Reboundverhältnis gab im letzten Spiel den Ausschlag für Bonn. Die Gegner gewannen dieses Duell mit 56:34. Die Oberpfälzer müssen ihre körperliche Unterlegenheit mit viel Einsatz und Engagement ausgleichen. Das kostete im ersten Duell viel Kraft. Trotzdem brauchen die Hunters auch wieder mehr Fastbreaks, um einfache Punkte am Korb zu erzielen. Gerade die Offense braucht mehr Bewegung. Die Hunters waren in dieser Saison immer dann erfolgreich, wenn sie den Ball gut bewegt haben und als Team zusammengespielt haben. In den entscheidenden Spielen der Saison müssen sich die Witt-Oberpfalz-Hunters auf ihren Kampfgeist und ihr Teamplay besinnen. Man darf gespannt sein, ob sich die Hunters ein Endspiel erspielen. Die Fans und Zuschauer werden auch bei dieser weiten Auswärtsfahrt alles auf der Tribüne geben, um die junge Mannschaft aus Leibeskräften zu unterstützen.
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JBBL: WITT Oberpfalz Hunters verlieren erstes Duell in den Play-Downs

Dass man als Tabellendritter der vermeintliche Favorit gegen den Tabellenachten ist, dies aber noch keinen Sieg garantiert, ist den WITT Oberpfalz Hunters am Wochenende sehr deutlich gemacht worden. Musste man sich im ersten Spiel der „best of 3–Serie“ gegen Bonn/Rhöndorf mit 75:68 geschlagen geben. In den letzten Wochen haben sich die Hunters in der Tabelle der Relegationsgruppe 4 stark nach vorne gekämpft, um in den Play-downs einen vermeintlich schwächeren Gegner zu bekommen. Diesen Vorteil konnten die Oberpfälzer leider am Wochenende nicht für sich nutzen. Zeichnete das Team in den letzten Spielen druckvolle Verteidigung und schnelles Umschaltspiel aus, zeigten die Hunters diesmal gegen Bonn etwas zögerliche und abwartende Verteidigungsarbeit. Die Guards der Gegner wurden nur selten unter Druck gesetzt und so wurden immer wieder die großen Spieler der Gegner hervorragend in Szene gesetzt. Ging bei Bonn auch mal ein Wurf daneben, erarbeiteten sich die Gäste zahlreiche neue Wurfchancen, da sie die Bretter nach Belieben dominierten. Die Hunters blockten viel zu schlecht aus. So kamen die Gäste ein ums andere Mal zu leichten Punkten am Korb. Dies spiegelte sich auch im Spielverlauf wider. In jedem Viertel spielte die Gästemannschaft befreit auf. Die Hunters mussten immer wieder einen Rückstand aufholen. Gelang nach dem 1. Viertel noch eine 22:21 Führung, stand es zur Halbzeit 36:34 für Bonn/Rhöndorf. Die Hunters waren trotzdem zuversichtlich, hatte man doch in der 1. Halbzeit kein gutes Spiel gezeigt. Doch die Fans sahen in der 2. Halbzeit das gleiche Bild. Bonn baute bis zur 25. Minute den Vorsprung auf 10 Punkte aus. Die Hunters mussten sich wieder rankämpfen, aber im Endeffekt kostete das zu viel Kraft. In diesem Spiel gelang es dem Team nicht ihre Stärken zu zeigen. Auch Coach Ionescu zeigte sich nach dem Spiel sehr unzufrieden: „Wenn wir es nicht schaffen, dass wir unsere Gegenspieler vom Korb weghalten und sie auszublocken, haben wir keine Chance ein Spiel zu gewinnen. Leider waren wir in dieser Woche in den Trainings zu wenig fokussiert. Jetzt heißt es volle Konzentration, um die nächsten beiden Spiele zu gewinnen.“ Nach dieser Niederlage müssen die WITT Oberpfalz Hunters die kommenden beiden Partien gewinnen, um eine zweite Play-down-Runde und ein mögliches Ausscheiden in der Jugendbundesliga zu verhindern. Das nächste Duell findet bereits kommendes Wochenende in Bonn/Rhöndorf statt. Für einen Sieg in Spiel 2 braucht es mehr zweistellige Scorer. In Spiel 1 scorten nur Noel Petrovic, 23 Punkte, und David Ionescu mit 12 Punkten zweistellig.
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