Bild 1: Volles Haus beim Kinderfasching des TB Jahn Wiesau (Bild: Susanne Weiser)

Spiel und Spaß beim Kinderfasching des TB Jahn Wiesau

Über ein volles Haus freute sich der TB Jahn Wiesau bei seinem alljährlichen Kinderfasching. Im großen Saal im Pfarrzentrum Wiesau durften über 300 Besucher einen unterhaltsamen Nachmittag mit Spielen, Spass und tollen Aufführungen erleben. Eröffnet wurde der Faschingsnachmittag mit dem beeindruckenden Einzug der Tanzgruppen des TB Jahn Wiesau - mehr als 60 Tänzerinnen in ihren wunderschönen Kostümen erstaunten das Publikum. Den anwesenden Gästen wurde ein wahres Tanz-Feuerwerk geboten, angefangen mit unserer Kindertanzgruppe „Next Generation”, die mit fetzigen Beats, strahlenden Gesichtern und ganz viel Spaß und Energie eine Reise durch die glitzernde Disco-Welt präsentierte. Nach einer Tanzrunde für die Kinder mit buntem Bonbon-Regen folgten die Mädchen der Jugend-Tanzgruppe „Emotion”, die mit tänzerischer Leidenschaft und Akrobatikeinlagen zeigten, was passiert, wenn die Elemente Luft, Feuer, Wasser und Erde auf die Tanzfläche treffen. Unsere Jugendtanzgruppe „Passion” entführte die Besucher auf eine Reise in die Unterwelt mit einer feurigen Tanzshow mit dem Teufel. Höhepunkte waren die Auftritte unserer Showtanzgruppe „Temptation”, die die Zuschauer mit Anmut, Kraft und atemberaubender Akrobatik bei ihren Tänzen „Liebe” und „ Hexen” begeisterte. Unsere Freunde von der Faschingsgesellschaft Weiß-Blau Wiesau beehrten uns mit ihrer Kindergarde, die mit einem tollen Gardetanz ganz viel Applaus erhielt. „DJ Martin” heizte den Besuchern wieder mit stimmungsvollen Faschingshits ein und das Moderatoren-Duo Reimund und Susie sorgten für Spaß und Stimmung bei den Kindern mit lustigen Spielen, wie Luftballon-Tanzen, Schaumkuss-Wettessen und Mumienwickeln mit Toilettenpapier. Es gab wieder viele, wunderschöne Masken zu sehen, wie z.B. eine Imkerfamlie mit ihren Bienenköniginnen, Cruella De Vil und ihre Dalmatiner, ein süßes Bonbon, die Hexe Malificent und viele mehr. Die schönsten Masken wurden bei der Maskenprämierung mit einem kleinen Preis belohnt. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben alkoholfreien Getränken, Kaffee und Pommes, ließ ein phantastisches Kuchenbüffet keine Wünsche offen. Es war ein großartiger und unterhaltsamer Nachmittag mit vielen, schönen Momenten. Das alles wäre jedoch nicht möglich ohne unsere zahlreichen, ehrenamtlichen Helfer*innen und die fleißigen Kuchenbäcker*innen. An euch alle ein von Herzen kommendes Dankeschön. Wir freuen uns, wenn wir uns nächstes Jahr wieder sehen beim Kinderfasching des TB Jahn Wiesau.
Höhepunkt des Tages: die Besichtigung der weltberühmten Brauerei Pilsner Urquell. Das Bier wird nur in Pilsen gebraut und in über 50 Länder weltweit exportiert. (Bild: Markus Schäffler)

Tischtennis-Asse auf Abwegen – Vereinsausflug nach Pilsen

Wenn die Punktspiele ruhen, schlägt die Stunde der Geselligkeit: 15 Tischtennisspieler des TB Jahn Wiesau machten sich mit zwei Gemeindemobilen auf den Weg ins tschechische Pilsen. Routiniert hatte Spartenleiter Markus Schäffler die Tagestour organisiert – und sorgte dafür, dass alles reibungslos lief. Erster Programmpunkt war eine aufschlussreiche Altstadtführung. In eineinhalb Stunden erfuhren die Sportler Spannendes und Unterhaltsames über Geschichte, Architektur und Kultur der Stadt. Besonders beeindruckend: der Platz der Republik, einer der größten Stadtplätze Europas, mit der mächtigen St.-Bartholomäus-Kathedrale und den drei goldenen Brunnen, die mittlerweile zum Wahrzeichen Pilsens geworden sind. Dazu passte der wöchentliche Bauernmarkt, der mit Ständen, Vorführungen und mittelalterlichem Handwerk die Spieler in eine andere Zeit versetzte. Die Einblicke in das harte Alltagsleben früherer Jahrhunderte sorgten für reichlich Gesprächsstoff – und auch ein paar schmunzelnde Gesichter. Nach einem kleinen Mittagsimbiss ging es zum Höhepunkt des Tages: die Besichtigung der weltberühmten Brauerei Pilsner Urquell. Die Spieler erfuhren alles über die Geburtsstunde des ersten Pilsner Lagers im Jahr 1842, staunten über die gigantische Abfüllanlage mit 120.000 Flaschen pro Stunde und durchwanderten Sudhäuser aus drei Jahrhunderten. Im historischen Keller wartete schließlich die verdiente Belohnung: ein frisch gezapftes, unfiltriertes Pilsner Urquell – für die Tischtennistruppe eindeutig besser bekömmlich als ein Fünfsatzkrimi. Zum Abschluss stärkten sich die Wiesauer Herren noch mit böhmischen Spezialitäten, bevor es am Abend gut gelaunt zurück in die Heimat ging.
Wehrüberquerung und Stromschnellen erforderten einiges Geschick bei der Kanutour der Sparte Tischtennis des TB Jahn Wiesau auf der Eger in Tschechien. (Bild: Markus Schäffler)

Mit dem Paddel durchs Ferienabenteuer – Tischtennissparte auf Kanu-Tour

Was macht die Sparte Tischtennis des TB Jahn Wiesau, wenn sie mal nicht am Tisch steht? Richtig – sie tauscht den Schläger gegen das Paddel! Mitte August wagten sich acht Erwachsene und sechs Schüler aufs Wasser: Die Kanu-Tour 2025 führte von Nebanice bis Sabina auf der Eger in Tschechien. Bei bestem Sommerwetter und angenehmer Wassertemperatur warteten 17 abwechslungsreiche Kilometer. Flotte Strömung, kleine Stromschnellen und die Überquerung eines Wehrs verlangten volle Konzentration – und sorgten zugleich für jede Menge Spaß. Routiniert begleitet wurden die Wiesauer von Kanu-Guide und Rettungsschwimmer Thomas Mauersberger, der nicht nur die Boote stellte, sondern auch wertvolle Tipps für Technik und Routenführung parat hatte. Besonderer Wert wurde auf Sicherheit gelegt: Jeder der sechs Schüler fuhr gemeinsam mit einem Erwachsenen im Boot. Spartenleiter Markus Schäffler unterstützte die Tour als Rettungsschwimmer und Mitorganisator. Wie es sich inzwischen als „Klassiker” etabliert hat, durfte auch dieses Mal ein unfreiwilliges Bad nicht fehlen: Ein Dreier-Kanu kenterte zur allgemeinen Belustigung. Doch dank Schwimmwesten und helfender Hände blieb alles bei einem erfrischenden Erlebnis. Am Ende kamen alle 14 Teilnehmer zufrieden und trocken (zumindest die meisten) am Ziel in Sabina an – und ließen den Tag bei einer gemütlichen Einkehr ausklingen. Die Natur am Fluss bot zudem eindrucksvolle Erlebnisse. Eine Schildkröte sonnte sich seelenruhig am Ufer und ließ die Boote unbeeindruckt vorbeiziehen. Spannender wurde es, als ein männlicher Schwan mit erhobenen Flügeln sein Revier und seine Familie verteidigte. Für die Paddler ein kurzer Moment voller Respekt – und ein weiteres Stück Abenteuer, das die Tour unvergesslich machte. Das Fazit: Gemeinschaft, Natur und Abenteuer – eine perfekte Mischung! Oder wie es ein Schüler nach der Tour zusammenfasste: „Das war fast wie Tischtennis – nur mit mehr Wellen!”

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