<br>14 Kinder waren mit Begeisterung bei den Ponys am Remmererhof. Sie machten mit ihnen und der Reitpädagogin und Reittherapeutin Andrea Stefinger und unterstützt von Helferinnen, viele Aktionen.<br> (Bild: Peter Garreiss)

Alles Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde – Beim Lagefeuer mit Ponys

Begeistert waren die Mädchen und Buben von ihren Lieblingen, den Pferden bzw. Ponys. Es war ein besonderes Erlebnis für 14 Kinder, im Rahmen des Ferienprogramm des Markt Moosbach, auf dem Ponyhof beim „Remmerer“ in Moosbach. Für zweieinhalb Tage quartierten sie sich ein. Die Kinder schliefen in den Pferdeboxen. Ihre Ausstattung und Ausrüstung hatten sie selbst mitgebracht. Natürlich mussten sie auch die gutmütigen Ponys versorgen und Stallarbeit machen. Gemeinsam wurde von den Kindern mit Hilfe der Reitpädagogin und Reittherapeutin Andrea Stefinger ein Programm zusammen gestellt. Ihr Thema hieß „Circus“. Ein Lagerfeuer wurde mit den Ponys gemacht. Gemeinsam wurde auch gegessen. Mit den Vierbeinern wurde eine Nachtwanderung unternommen. Unterstützt wurden sie von Helferinnen. Unter Anleitung von Maria wurden Kostüme für die Pferde genäht und sie konnten ihren Kreativitäten freien Lauf lassen. Wie üblich beim Circus waren sie als Clowns, Akrobaten und Artisten unterwegs, dazu wurde auch geübt. Auch Spiel und Spaß durfte nicht fehlen. Ein weißes T-Shirt durften sie bei dieser Aktion bemalen. Zum Finale am Sonntag waren Eltern und Großeltern und Gäste gekommen. Sie zeigten mit den Ponys verschiedene Aufführungen wie Pippi Langstrumpf, Ballett mit den Pferden. Pippo und Peppo die beiden Clowns waren natürlich immer mit den Pferden beschäftigt. Bändertanz mit den Ponys wurde gemacht. Turnen auf den Pferden wurde von den aktiven Kindern, ob alleine, zu zweit oder gar zu dritt auf den Pferden vorgeführt. Die gelenkigen und sportlichen Kids schlugen Purzelbäume, drehten Räder und zeigten verschiedene Figuren. Für alle Aufführungen erhielten sie immer wieder großen Applaus. Für ihre Darbietungen konnten sie stolz sein.


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Grundschüler und Naturparkranger beim Beobachten und Bestimmen der Lebewesen aus dem Gewässer. (Bild: Diana Troidl)

Lernort Gewässer

Kurz vor den Sommerferien tauschten die Kinder der dritten und vierten Klassen der Trautwein-Grundschule Moosbach ihre Schultaschen gegen Rucksäcke und ihre Federmäppchen gegen Becherlupen und Eimer ein. Mit dem Naturpark-Ranger des nördlichen Oberpfälzer Waldes, Manuel Thelen, machten die Mädchen und Buben einen kurzen Fußmarsch nach Gröbenstädt. Rechts von ihnen ein Teich – links ein Bach: So ließen sich stehende und fließende Gewässer sehr gut vergleichen. Die neugierigen Forscher bemerkten schnell, dass sich im Bach mehr Tiere tummelten als im Teich. Angeleitet durch den Experten zogen sie fachliche Rückschlüsse auf die Ursachen dafür und lernten, dass sowohl die Temperatur, der pH-Wert als auch der Sauerstoffgehalt im Wasser ausschlaggebend sind. Spannend waren zunächst vor allem die Signalkrebse. Die Begeisterung machte jedoch schnell Platz für etwas Sorge, als der Naturpark-Ranger die Hintergründe zu dieser invasiven Krebsart erklärte. Das Augenmerk galt auch Lebewesen, die sonst eher übersehen werden und trotzdem viel zu bieten haben, so beispielsweise der Köcherfliegenlarve, die in ihrem selbst gebauten Köcher perfekt getarnt ist, oder der roten Mückenlarve, bei der der auch im menschlichen Blut vorhandene Stoff Hämoglobin dafür sorgt, dass die Larve auch an sauerstoffärmeren Plätzen gut leben kann. Mit Rucksäcken, die nun nicht nur mit nassen Becherlupen gefüllt waren, sondern auch mit reichlich neuen Informationen, traten die Entdecker den Rückweg an.
<br>„Gott lässt sein Reich mit uns wachsen“. Unter diesem Thema stand der Familiengottesdienst. Zum Vaterunser stellten sich die Mädchen und Buben mit Pfarrer Klösel und dem Gemeindereferenten Eckert mit um den Altar. (Bild: Peter Garreiss)

Wie Weizen bzw. Senfkorn soll der Glaube wachsen

„Gott lässt sein Reich mit uns wachsen“, unter diesem Thema stand der Familiengottesdienst, den Pfarrer Udo Klösel in der Pfarrkirche hielt. Eltern und Großeltern waren mit dem Nachwuchs gekommen. Gemeindereferent Benedikt Eckert begrüßte dazu. Ein Kind zeigte dazu Körner in einer Schale. Daraus kann was Großes wachsen, erklärte Eckert. Zum Kyrie begrüßten einige Kinder. Pfarrer Klösel trug das Evangelium vor in dem berichtet wird wie der Weizen mit dem Unkraut wächst. „Da sagte der Herr, wir warten bis zur Ernte“. Am Schluss wurde das Unkraut gebündelt und verbrannt. Den Weizen sollen sie in seine Scheune bringen. Der Gemeindereferent ging auf das Gleichnis von Jesus mit dem Senfkorn ein und erklärte es den Kindern. Das Reich Gottes ist so klein und kann immer größer wachsen. Dazu brachten einige Kinder und Mütter Gedanken vor. Nach Jesus soll es wachsen durch Freude, Liebe, Hoffnung, Friede und Glaube. Dazu hatten die Kinder gemalte Plakate in den Händen, die darauf hinwiesen. Diese wurden dann an den kleinen Strauch gehängt. Gemeinsam wurde gebetet und gesungen sowie auch Solo durch Talina Winter mit Orgelbegleitung. Die Fürbitten wurden von den Kindern vorgetragen, mit der Antwort der Gläubigen, „Dein Reich komme“. Zum gemeinsamen Vaterunser versammelten sich die Kinder um den Altar mit Pfarrer Udo Klösel und den Gemeindereferenten Benedikt Eckert. Den Familiengottesdienst hatten einige Mütter mit dem Gemeindereferenten Benedikt Eckert vorbereitet.
Kinder der Kombiklasse 3/4a bei ihrer Jonglageaufführung (Bild: Rita Flierl)

Schule und Verein – Hand in Hand

Bei herrlichstem Sommerwetter verwandelte sich der Pausenhof der Grundschule Moosbach in einen lebendigen Treffpunkt für Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie zahlreiche Gäste. Unter dem Motto „Schule und Verein – Hand in Hand“ feierte die Schulfamilie ihr diesjähriges Schulfest und stellte dabei die enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Elternhaus und den örtlichen Vereinen in den Mittelpunkt. Stellvertretende Schulleiterin Maria Neubauer begrüßte die zahlreichen Besucher herzlich. Unter den Ehrengästen befanden sich Schulamtsdirektorin Margit Walter, 1. Bürgermeister Armin Bulenda sowie 3. Bürgermeisterin Ulrike Guttenberger. Für einen schwungvollen Auftakt sorgten die Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufe mit zwei mitreißenden Jonglageaufführungen. Anschließend erfreuten die Kinder der 1. und 2. Klasse das Publikum mit einem fröhlichen Liedbeitrag. In einer kurzen Ansprache blickte Schulleiterin Birgit Enders auf die besonderen Ereignisse des vergangenen Schuljahres zurück. Dabei sprach sie allen ihren Dank aus, die das Schulleben in vielfältiger Weise bereichern. Besonders würdigte sie das Engagement der ehrenamtlichen Lesepatinnen, der Leiterin der Gemeindebücherei, der Vertreter der örtlichen Vereine sowie des Elternbeirats für ihre tatkräftige Unterstützung. Im Anschluss begann das große Kinderfest. Während sich der Elternbeirat um die Bewirtung mit Speisen und Getränken sowie um die beliebte Tombola mit rund 1.000 Preisen kümmerte, sorgten zahlreiche örtliche Vereine für ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm. An insgesamt 13 Stationen konnten die Kinder nach Herzenslust aktiv werden. Mit dabei waren der Tennisverein, die Kegler, die Spielvereinigung, die Freiwillige Feuerwehr, der Oberpfälzer Waldverein, der Naturparkranger, die Jägerschaft, die Imker, die Oldtimerfreunde, der Storm-Clan, die Schützen, die Kolping-Theatergruppe sowie die Mittagsbetreuung. Die vielfältigen Angebote luden zum Ausprobieren, Entdecken und Mitmachen ein und machten das Schulfest zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Ein besonderes Wiedersehen ermöglichte zudem ein Stammtisch, an dem sich ehemalige langjährige Lehrkräfte der Grundschule trafen und gemeinsam Erinnerungen austauschten. Das große Engagement aller Beteiligten machte den Nachmittag zu einem rundum gelungenen Fest, das den Gemeinschaftssinn in Moosbach einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellte.
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