Teilnehmer der Hutzabankerl-Wanderung am Rathausparkplatz in Moosbach (Bild: Kathrin Kaiser)

OWV besucht Hutzabankerla in Moosbach

Im Jahre 2025 wurden - aufgrund einer Landkreis weiten Initiative - in der Gemeinde Moosbach von Privatleuten 33 Hutzabankerla angeschafft und vor ihren Häusern aufgestellt. In einem Workshop der Besitzer mit dem Tourismusbüro entstand die Idee, die Bankerla zu besuchen. Diese Idee griff der OWV Moosbach gerne auf und organsierte, in Abstimmung mit der Tourismusbüro-Chefin Claudia Rieß, am Sonntag, 19. April eine Hutzabankerl-Wanderung in Moosbach. 11 Bankerlbesitzer boten sich spontan als Haltepunkt für die 25 Wanderlustigen an. Unter die Wanderer mischte sich auch Pfarrer Udo Klösel, der noch zusätzlich für jedes Bankerl eine „Gebrauchsanweisung“ dabei hatte. Wanderwartin Julia Gatz und Vorstand Josef Enslein führten die Wanderer von Bankerl zu Bankerl, wobei die Besitzer jeweils bei der Ankunft mit einem schönen Spruch vom OWV begrüßt wurden. Bei jedem Bankerl gab es dann für die Teilnehmer eine kleine Überraschung, ob ein musikalischer Ohrenschmaus oder ein lustiges Gesellschaftsspiel und natürlich reichlich für das leibliche Wohl, so dass man bei jedem Bankerl gerne länger „hutza“ geblieben wäre. Mit einem Danke-Spruch „Bei euch zu sein, des hot uns g`freit, aber jetzt müss´ ma weiter, denn aits wird´s Zeit“ verabschiedeten sich die Wanderer und zogen zum nächsten Bankerl weiter. Am Ende der Wanderung, beim letzten Bankerl, gab es dann keine Eile mehr und die begeisterten Wanderer und Bankerlbesitzer blieben gerne noch lange sitzen, um miteinander zu ratschn, zu singen und noch ein Gläschen zu trinken. So fand diese besondere Wanderung einen wunderschönen Abschluss. Vorstand Enslein danke am Schluss allen Bankerlnbesitzer für ihre Gastfreundschaft und die super Bewirtung. Der Erlös von freiwilligen Teilnehmer-Spenden soll für die neue Kirchenorgel verwendet werden. In einer weiteren Veranstaltung wird der OWV am Pfingstmontag mit einer Radltour einige Hutzabankerla in den Dörfern rund um Moosbach besuchen.
Mit großer Begeisterung durften die Kinder bei der Firma Hierold selbst in einem echten Bagger Platz nehmen und gemeinsam mit einem Baggerfahrer im Sand schaufeln. (Bild: Claudia Landgraf)

Gelungener Auftakt der Vorlesestunden-Reihe „Wenn ich groß bin, werde ich …” der Gemeinde- und Pfarrbücherei Moosbach

Mit großem Erfolg startete die neue Vorlesestunden-Reihe „Wenn ich groß bin, werde ich …” der Gemeinde- und Pfarrbücherei Moosbach. Die erste Veranstaltung stand unter dem Motto „Bagger-fahrer:in” und fand bei der Firma Hierold im Gewerbegebiet Schießtrath statt. Insgesamt 19 Kinder nahmen gemeinsam mit ihren Eltern an der besonderen Vorlesestunde teil. Zu Beginn las Heidi Wittmann die Geschichte von „Bagger Ben” vor. Die Kinder verfolgten die Erlebnisse des kleinen Baggers aufmerksam und mit großer Begeisterung. Im Anschluss an die Geschichte ging es hinaus auf das Firmengelände. Dort wartete bereits das Highlight des Nachmittags auf die Kinder: Sie durften in einem echten Bagger Platz nehmen und gemeinsam mit einem Baggerfahrer im Sand schaufeln. Mit viel Freude und Staunen probierten die Kinder aus, wie ein Bagger funktioniert und wie geschickt man mit der großen Schaufel arbeiten muss. Auch das Wetter meinte es gut. Der angekündigte Regen blieb glücklicherweise aus, sodass die Kinder die Zeit auf dem Firmengelände in vollen Zügen genießen konnten. Die Gemeindebücherei bedankt sich herzlich bei der Firma Hierold, die diesen Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat. Die Veranstaltungsreihe wird in den kommenden Wochen mit weiteren spannenden Berufen fortgesetzt. Am 24. April 2026 findet um 16 Uhr in der Bücherei eine Vorlesestunde zum Beruf Rettungssanitäter:in mit Marco Rappl statt. Am 5. Mai 2026 folgt um 17 Uhr die Vorlesestunde „Feuerwehrmann/-frau” mit Lisa Strigl in der Bücherei. Den Abschluss bildet am 13. Mai 2026 um 17 Uhr die Vorlesestunde „Polizist:in” mit Stefan Rappl, ebenfalls in der Bücherei. Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung in der Gäste-Information unter der Telefonnummer 09656/920217 erforderlich. Die Gemeinde- und Pfarrbücherei freut sich auf viele interessierte Kinder und spannende Begegnungen mit den verschiedenen Berufen
Mitglieder des Pfarrgemeinderates wurden aus dem Gremium durch Pfarrer Udo Klösel (rechts) und der neuen Sprecherin Julia Weiß (links) verabschiedet. Ein großes Dankschön und Beifall war ihnen sicher.  (Bild: Peter Garreiss)

Pfarrgemeinderäte verabschiedet

Zum Pfarrfamilien-Nachmittag im Pfarrheim begrüßte Pfarrer Udo Klösel die Besucher. Es wurden die ausgeschiedenen Pfarrgemeinderats-Mitglieder verabschiedet. Die nach 12 Jahren scheidende PGR-Sprecherin Elisabeth Völkl, hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Sie hielt Rückschau und bedankte sich bei den Kollegen/innen im PGR und bei allen die noch weiter machen und besonders bei denen die mit ihr ausscheiden. Dank galt ihrer Stellvertreterin Christine Ring sowie Angelika Hierold, die 12 Jahre mit ihr gemeinsam durch dick und dünn gegangen sind, alles gemeinsam unterstützten und immer da waren, wenn sie gebraucht wurden. Bei Hermann Ach der sich acht Jahre sich einbrachte und mithalf und stets für gute Laune sorgte sowie bei Stephan Völkl für ebenfalls acht Jahre. Ihr Dank gilt auch den Jüngeren, die die letzten vier Jahre dabei waren und mitgemacht haben, damit die Pfarrei lebendig bleibt. Völkl ließ die 12 Jahre Revue passieren und erinnerte auch an die Zusammenlegung der Pfarreien Eslarn und Moosbach zur Pfarreiengemeinschaft. Dank sagte sie auch den Kollegen/innen der Kirchenverwaltung für die stets gute Zusammenarbeit. Gemeinsam haben sie einiges angepackt und durchgeführt. Sie dachte dabei wie an das Saubermachen des Wieskirchenturms, des Pfarrhauses und Pfarrgartens auch bei der Renovierung der Pfarrkirche und vieles mehr. Ihr Dank galt auch Diakon Herbert Sturm und ihrem Chef Pfarrer Udo Klösel, der sich jetzt schon fünfeinhalb Jahre in Moosbach befindet. Gemeinsam wurde viel geplant und durchgeführt. Er war stets Ansprechpartner auf Augenhöhe.


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