Die Wandergruppe vor dem Tor vom Schloss Burgtreswitz mit Burgführer Peter Garreiss (rechts). (Bild: Josef Enslein)

Wandergruppe aus der Pfalz besuchte die Oberpfalz und OWV Moosbach

Die diesjährige Wochen-Ausflugsfahrt des Pfälzerwald-Vereins Theisbergstegen-Godelhausen führte in die Oberpfalz. Der Reiseleiter Bernhard Backe hatte dazu schon vor längerer Zeit beim Oberpfälzer Waldverein Moosbach wegen einer geführten Wanderung angefragt. OWV-Vorstand Josef Enslein übernahm gerne die Organisation eines Tagesprogramms für Mittwoch, den 24. Juni. Bei einem Kennenlern-Abend vorab im Quartier der Gruppe in Tännesberg wurde das Tagesprogramm nochmals besprochen. Am Mittwochvormittag besuchte Enslein mit der Gruppe das Schloss Burgtreswitz. Die beiden Schlossführer Peter Garreiss und Helene Rolle führten durch die gesamte Anlage und informierten die sichtlich erstaunten 46 Gäste über die Geschichte und die enormen Renovierungsmaßnahmen des alten Gemäuers. Den anschließenden Frühschoppen mit Getränken und Brezen genoss die Gruppe in der Schloss-Wirtsstube. Trotz hoher Temperaturen schloss sich eine Wanderung auf dem Glasschleifererweg von Moosbach in Richtung Pleystein an. Unter Führung von Josef Enslein und Unterstützung der OWV-Vorstandsmitglieder Diana Hochholzer und Julia Gatz nahm die Gruppe die Wanderung in Angriff. An mehreren Stationen erfuhren die Gäste viel Interessantes zu den früheren Schleifen entlang der Wanderroute. Wenn auch ein Teil der Wanderung durch etwas kühlere Waldgebiete führte, setzte die Hitze den älteren Wanderern kräftig zu. Da kam eine Pause auf halber Strecke in Lohma mit vom OWV organisierten kühlen Getränken gerade recht. Ein kleiner Teil der Gäste entschloss sich dennoch mit den drei Moosbachern den Rest der Strecke nach Pleystein zu wandern. Die übrigen Teilnehmer fuhren aufgrund der Hitze mit dem Bus direkt nach Pleystein weiter, wo sie der Pleysteiner Altbürgermeister Hans Walbrunn erwartete und zu einer kleinen Stadtführung einlud. Zum Ausklang traf sich dann die gesamte Gruppe wieder im Café Enslein bei einem kühlen Getränk oder Kaffee und Kuchen. Nach der Rückfahrt mit dem Bus bedankte sich Reiseleiter Backe ganz herzlich bei den OWV-lern für die gute Organisation und Begleitung. OWV-Vorstand Enslein verabschiedete die Gruppe, wünschte noch ein paar schöne Tage in der Oberpfalz und eine gute Heimreise.
Radlergruppe vor der Burgruine Weißenstein (Bild: Melanie Höfer)

Kultur-Radltour des OWV Moosbach im Steinwald

Zu einer besonderen Tages-Radtour hatte der OWV Moosbach am Sonntag, 7. Juni eingeladen. Zusammen mit Hans Lenk und Melanie Höfer vom Tourismusteam Friedenfels erkundeten die Radler den Naturpark Steinwald. Die beiden Friedenfelser Rad-Guides führten die Radgruppe ab Friedenfels bei gutem Radlwetter zu vielen Sehenswürdigkeiten des Steinwalds. Teufelstein, Räuberfelsen, Lichtkreuz, Infostelle Flussperlmuschel, Ruine Weißenstein und Kiebitzstein waren Haltepunkte, an denen die Guides viel Interessantes zur jeweiligen Geschichte zu berichten wussten. Bei der Infostelle Flussperlmuschel hatte sich die zuständige Geschäftsführerin extra Zeit genommen, um die Moosbacher über diese besondere Muschelart und die Züchtung zu informieren. Zur Mittagspause kehrte man im Waldhaus ein. Ein weiterer Höhepunkt der Tour war der Oberpfalzturm. Wer die über 160 Stufen Aufstieg gemeistert hatte, wurde mit einem grandiosen, Kilometer weiten Rundblick belohnt. Die teils anspruchsvollen Steigungen und Abfahrten erforderten von den Radlern gute Radbeherrschung. Über den Schusterberg und entlang an alten „Kreuzweg-Säulen“ führte der Weg zurück nach Friedenfels. Dort ließ man die Tour bei einem gemütlichen Beisammensein im Biergarten ausklingen. OWV-Vorstand Enslein bedankte sich mit Gutscheinen vom Friedenfelser Dorfladen bei den beiden Guides für die wunderschöne Routenplanung und die sehr gute Organisation und Begleitung. Mit vielen neuen Eindrücken und sichtlich begeistert von dieser Steinwald-Radtour traten die Moosbacher den Heimweg an. Die Tour war ein weiterer Mosaikstein in der freundschaftlichen Verbundenheit der beiden Naturerlebnisdörfer Friedenfels und Moosbach.
Die Teilnehmer der ARGE-Wanderung mit Organisator Josef Enslein (links) in Ödpielmannsberg (Bild: Sandra Liegl)

Gemeinschaftswanderung der OWV-ARGE, verbunden mit Vortrag “Entwicklung und Geschichte unserer Oberpfälzer Heimat“

Seit 30 Jahren sind 8 OWV Zweigvereine im Altlandkreis Vohenstrauß in einer Arbeitsgemeinschaft (OWV-ARGE) freundschaftlich mit einander verbunden. Durch gemeinsame Besprechungen und Aktivitäten profitieren die jeweiligen Ortsvereinen von einander und so entstand über die Jahre eine enge Freundschaft. In diesem Jahr hatte der OWV Moosbach zu einer Gemeinschaftswanderung, verbunden mit einem Vortrag nach Moosbach eingeladen. Am Sonntag, 31. Mai, machten sich 20 Wanderlustige auf zur Wanderung von Moosbach nach Etzgersrieth. Vorstandsmitglied Sandra Liegl begleitete die Wanderer mit einem Shuttle-Bus. Bei einem Zwischenstopp auf halber Strecke konnten sich die Teilnehmer mit einem Schnapserl oder alkoholfreiem Getränk stärken, bevor der Anstieg hinauf nach Etzgersrieth angegangen wurde. Nach 2 Stunden war das Ziel erreicht. Im Gasthaus Ach duftete schon das vorbereitete Mittagessen, das sich dann alle schmecken ließen. Anschließend lauschten die Wanderer dem Vortrag von Richard Reger zum Thema „Entwicklung und Geschichte unserer Oberpfälzer Heimat“. Reger erzählte, ergänzt durch Bilder und Berichte, über die Entwicklung unserer Heimat von den Urzeiten bis zur Gegenwart. Großen Raum nahm die damalige Blütezeit der Oberpfalz im 18. und 19. Jahrhundert ein. In der Eisenbearbeitung, erst manuell und später mit den Eisenhämmern war die Oberpfalz damals führend in ganz Europa. Später gehörte unsere Heimat mit den Glasschleifen zu den TOP-Wirtschaftszweigen und ernährte viele Familien. Reger veranschaulichte die damaligen mühsamen Arbeiten mit Holz-Modellen, die er selbst angefertigt hatte. Mit großem Beifall dankten die Zuhörer für den sehr interessanten Vortrag. Nun hieß es wieder Abschied nehmen vom Wirtshaus. Einige nutzten den Shuttle-Bus zurück nach Moosbach und ein Teil der Gruppe wanderte zurück nach Moosbach. Dort ließ man den gemeinsamen Wandertag im Cafe Eger bei einem gemütlichen Beisammensein ausklingen.
Eine Gruppe Musiker mit dem ehemaligen Leiter der Musikschule Moosbach am Landschaftskino Strehberg in Moosbach (Bild: Josef Enslein)

Musikalische Mai-Wanderung um Moosbach

Zu einer musikalischen Wanderung hatten der OWV Moosbach und die Musikschule Moosbach am Sonntag, 17. Mai eingeladen. Zahlreiche Wander- und Musikfreunde fanden sich zur Veranstaltung ein und wurden von Musikschulleiter Benedikt Scheidler und OWV Vorstand Josef Enslein herzlich begrüßt. Von der Musikschule aus führte die Wanderung zum Landschaftskino am Strehberg. Dort spielte die Steirische Gruppe flott auf, während die Teilnehmer den herrlichen Ausblick auf Moosbach genießen konnten. Weiter ging die Wanderung in das Dorf Grub, wo die Wanderer von weiteren Musikschülern in Besetzung Steirische mit Gitarren musikalisch empfangen wurden. Zur Stärkung hatte der OWV zusätzlich Getränke bereitgestellt. Im Anschluss zogen die musikverliebten Wanderer durch den wunderschönen Generationenpark zur Wieskirche. Dort wurde es festlich und die Teilnehmer konnten sich ein Bild machen vom breiten Ausbildungsangebot der Musikschule bei ruhigen Stücken, vorgetragen mit Orgel, Querflöten-Duo, E-Piano und Gitarren-Ensemble. Schließlich führte der Weg wieder zurück zur Musikschule. Dort lud der Förderverein der Musikschule Moosbach zu Kaffee und Kuchen ein. Für musikalischen Abschluss sorgte dort noch die Rockband der Musikschule. Gerne blieben die begeisterten Teilnehmer noch ein wenig sitzen. Schulleiter Scheidler bedankte bei allen Lehrern und Schülern der Musikschule, sowie bei allen Helfern von Förderverein und OWV, die zum Gelingen dieser musikalischen Wanderung beigetragen hatten.
Teilnehmer der Hutzabankerl-Wanderung am Rathausparkplatz in Moosbach (Bild: Kathrin Kaiser)

OWV besucht Hutzabankerla in Moosbach

Im Jahre 2025 wurden - aufgrund einer Landkreis weiten Initiative - in der Gemeinde Moosbach von Privatleuten 33 Hutzabankerla angeschafft und vor ihren Häusern aufgestellt. In einem Workshop der Besitzer mit dem Tourismusbüro entstand die Idee, die Bankerla zu besuchen. Diese Idee griff der OWV Moosbach gerne auf und organsierte, in Abstimmung mit der Tourismusbüro-Chefin Claudia Rieß, am Sonntag, 19. April eine Hutzabankerl-Wanderung in Moosbach. 11 Bankerlbesitzer boten sich spontan als Haltepunkt für die 25 Wanderlustigen an. Unter die Wanderer mischte sich auch Pfarrer Udo Klösel, der noch zusätzlich für jedes Bankerl eine „Gebrauchsanweisung“ dabei hatte. Wanderwartin Julia Gatz und Vorstand Josef Enslein führten die Wanderer von Bankerl zu Bankerl, wobei die Besitzer jeweils bei der Ankunft mit einem schönen Spruch vom OWV begrüßt wurden. Bei jedem Bankerl gab es dann für die Teilnehmer eine kleine Überraschung, ob ein musikalischer Ohrenschmaus oder ein lustiges Gesellschaftsspiel und natürlich reichlich für das leibliche Wohl, so dass man bei jedem Bankerl gerne länger „hutza“ geblieben wäre. Mit einem Danke-Spruch „Bei euch zu sein, des hot uns g`freit, aber jetzt müss´ ma weiter, denn aits wird´s Zeit“ verabschiedeten sich die Wanderer und zogen zum nächsten Bankerl weiter. Am Ende der Wanderung, beim letzten Bankerl, gab es dann keine Eile mehr und die begeisterten Wanderer und Bankerlbesitzer blieben gerne noch lange sitzen, um miteinander zu ratschn, zu singen und noch ein Gläschen zu trinken. So fand diese besondere Wanderung einen wunderschönen Abschluss. Vorstand Enslein danke am Schluss allen Bankerlnbesitzer für ihre Gastfreundschaft und die super Bewirtung. Der Erlös von freiwilligen Teilnehmer-Spenden soll für die neue Kirchenorgel verwendet werden. In einer weiteren Veranstaltung wird der OWV am Pfingstmontag mit einer Radltour einige Hutzabankerla in den Dörfern rund um Moosbach besuchen.
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