<br>„Gott lässt sein Reich mit uns wachsen“. Unter diesem Thema stand der Familiengottesdienst. Zum Vaterunser stellten sich die Mädchen und Buben mit Pfarrer Klösel und dem Gemeindereferenten Eckert mit um den Altar. (Bild: Peter Garreiss)

Wie Weizen bzw. Senfkorn soll der Glaube wachsen

„Gott lässt sein Reich mit uns wachsen“, unter diesem Thema stand der Familiengottesdienst, den Pfarrer Udo Klösel in der Pfarrkirche hielt. Eltern und Großeltern waren mit dem Nachwuchs gekommen. Gemeindereferent Benedikt Eckert begrüßte dazu. Ein Kind zeigte dazu Körner in einer Schale. Daraus kann was Großes wachsen, erklärte Eckert. Zum Kyrie begrüßten einige Kinder. Pfarrer Klösel trug das Evangelium vor in dem berichtet wird wie der Weizen mit dem Unkraut wächst. „Da sagte der Herr, wir warten bis zur Ernte“. Am Schluss wurde das Unkraut gebündelt und verbrannt. Den Weizen sollen sie in seine Scheune bringen. Der Gemeindereferent ging auf das Gleichnis von Jesus mit dem Senfkorn ein und erklärte es den Kindern. Das Reich Gottes ist so klein und kann immer größer wachsen. Dazu brachten einige Kinder und Mütter Gedanken vor. Nach Jesus soll es wachsen durch Freude, Liebe, Hoffnung, Friede und Glaube. Dazu hatten die Kinder gemalte Plakate in den Händen, die darauf hinwiesen. Diese wurden dann an den kleinen Strauch gehängt. Gemeinsam wurde gebetet und gesungen sowie auch Solo durch Talina Winter mit Orgelbegleitung. Die Fürbitten wurden von den Kindern vorgetragen, mit der Antwort der Gläubigen, „Dein Reich komme“. Zum gemeinsamen Vaterunser versammelten sich die Kinder um den Altar mit Pfarrer Udo Klösel und den Gemeindereferenten Benedikt Eckert. Den Familiengottesdienst hatten einige Mütter mit dem Gemeindereferenten Benedikt Eckert vorbereitet.
Anschaulich und mit viel Hintergrundwissen erläuterte Pfarrer Udo Klösel den Teilnehmern die Figuren, Altäre und die Geschichte der Wieskirche bei Grub. (Bild: Claudia Rieß)

Spannende Einblicke in die Geschichte der Wieskirche bei Grub/Moosbach

Im Rahmen der Moosbacher Erlebnistouren führte Pfarrer Udo Klösel Interessierte durch die Wieskirche bei Grub und vermittelte dabei interessante Einblicke in deren Geschichte und Bedeutung. Zu Beginn erläuterte er die Entstehungsgeschichte der Kirche und ging auf die Hintergründe ihrer Errichtung ein. Anschließend erklärte er die Figuren und Darstellungen im Kirchenraum und zeigte deren religiöse und historische Bedeutung auf. Besonders anschaulich erläuterte Pfarrer Klösel die Figuren und Altäre der Wieskirche. Im Mittelpunkt steht das Gnadenbild des gegeißelten Heilands, das einst die Wallfahrt nach Grub begründete. Auch die Darstellungen der Gottesmutter Maria, des heiligen Franz von Assisi sowie weiterer Heiliger erklärte er und zeigte deren Bedeutung für den christlichen Glauben und die Wallfahrtstradition auf. Ein weiterer Schwerpunkt der Führung war die frühere Wallfahrt zur Wieskirche. Pfarrer Klösel berichtete von den zahlreichen Pilgern, die einst nach Grub kamen, und stellte die Votivtafeln sowie verschiedene Votivgaben vor. Diese gespendeten Gegenstände zeugen bis heute von den Anliegen, Hoffnungen und dem Dank der Gläubigen und geben einen eindrucksvollen Einblick in die Frömmigkeit vergangener Zeiten. Pfarrer Klösel spannte dabei auch den Bogen von der einst bedeutenden Wallfahrt zur heutigen Nutzung der Wieskirche. Auch wenn die großen Pilgerströme vergangener Zeiten ausbleiben, pilgern bis heute einzelne Wallfahrtsgruppen zur Wieskirche und halten die Tradition lebendig. Darüber hinaus werden von Mai bis Mitte Oktober jeweils montags Gottesdienste gefeiert. So bleibt die Wieskirche auch heute ein besonderer Ort des Glaubens, der Begegnung und der Besinnung. Die Teilnehmer verfolgten die Ausführungen mit großem Interesse und nutzten die Gelegenheit, Fragen zur Geschichte der Kirche und zur früheren Wallfahrt zu stellen. Die Führung bot einen abwechslungsreichen Einblick in die religiöse und kulturelle Bedeutung der Wieskirche bei Grub und stellte einen gelungenen Programmpunkt der Moosbacher Erlebnistouren dar.
Eine große Teilnahme an der Fronleichnams-Prozession in Moosbach mit den Vereinen und der Bevölkerung unter den Klängen der Moosbacher Musikanten. (Bild: Peter Garreiss)

Fronleichnam war eine Demonstration des Glaubens

Bei idealem Wetter wurde heuer das Fronleichnamsfest in der Pfarrei Moosbach gefeiert. Durch die große Teilnahme war es wieder eine Demonstration des Glaubens. Bereits am Vorabend spielten die Moosbacher Musikanten zum Zapfenstreich und am Fronleichnam ab 6 Uhr zum Weckruf. Überfüllt war die Pfarrkirche beim Festgottesdienst in der Pfarrkirche. Zehn Fahnenabordnungen der Vereine nahmen an der Seite Aufstellung. Den Gottesdienst zum Hochfest im Kirchenjahr hielten Pfarrer Udo Klösel und Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega. Mit am Altar Diakon Herbert Sturm und Gemeindereferent Benedikt Eckert. Der Kirchenchor unter Leitung von Lena Putzer gestaltete die Feier musikalisch mit. In der Predigt ging Pfarrer Klösel auf das Fronleichnamsfest ein. Der Ursprung dieses Festes folgte am Gründonnerstag mit der Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus beim letzten Abendmahl. Nach dem Festgottesdienst setzte sich eine lange Fronleichnams-Prozession unter den Klängen der Moosbacher Musikanten in Bewegung. Nach den Vereinen mit ihren Fahnen, der Musik und den Erstkommunionkindern sowie den Ministranten folgte der Himmel, der von vier jungen Männern getragen wurde. Die Geistlichen trugen abwechselnd das Allerheiligste in der Monstranz durch den Ort. Unter den Teilnehmern waren auch die kirchlichen und weltlichen Gremien mit Bürgermeister Armin Bulenda. An den vier wunderschön mit Blumenteppichen geschmückten Altären bei den Familien Bernhard und Gall, der Einmündung der Saubersriether Straße in die Hauptstraße und bei der Kirche am Marktplatz wurde halt gemacht. Dort wurde von Diakon Herbert Sturm das Evangelium verkündet. Der Gemeindereferent Benedikt Eckert sowie die Lektorinnen trugen die Fürbitten vor. Der Segen wurde abwechselnd von Pfarrer Udo Klösel und Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega an den Altären erteilt. Beim Umzug fungierte Elisabeth Völkl als Vorbeterin. Der Abschluss fand an der Kirche bzw. am Marktplatz statt. Nach dem Segen wurde zum „Großen Gott“, begleitet von den Musikanten eingestimmt. Die Böllerschützen kündeten anfangs das Ereignis an und machten auch den Schlusspunkt.
27 Kinder, 12 Mädchen und 15 Buben, traten zum ersten Mal an den Tisch des Herrn in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Moosbach.  (Bild: Peter Garreiss)

27 Kinder empfingen die Erstkommunion

„Ihr seid meine Freunde!“ so lautete das Motto der diesjährigen Erstkommunion. Feierlich zogen die 27 Kinder, 12 Mädchen und 15 Buben, mit Pfarrer Udo Klösel, dem Gemeindereferenten Benedikt Eckert und den Ministranten in die festlich geschmückte und überfüllte Moosbacher Pfarrkirche St. Peter und Paul ein. „Komm herein und nimm dir Zeit für mich“ stimmte der Kirchenchor begleitet von Lena Putzer an der Orgel ein. Pfarrer Klösel begrüßte die Erstkommunikanten mit ihren Eltern und Angehörigen zu diesem besonderen Festtag. Mit dabei waren auch ihre Lehrkräfte Diana Troidl und Miriam Höcherl, sie trug die Lesung vor. Die Kinder waren aktiv beim Gottesdienst dabei, sprachen Kyrierufe, Fürbitten und Meditationstexte. Vier Kinder machten eine Prozession und brachten die Gaben zum Altar. Die Kommunionkerzen wurden zuvor an der Osterkerze entzündet. In der Predigt band Pfarrer Klösel die Kinder im Hinblick auf das Thema was gute Freunde ausmachen mit ein. „Ihr seid meine Freunde!“, dieses Wort führt uns hinein in den Abendmahlsaal, so der Geistliche. Hier bricht Jesus mit seinen Freunden, den Aposteln, das Brot, hier reicht er ihnen den Becher mit Wein. „Das ist mein Leib, das ist mein Blut!“ Er erinnerte die Kinder an die Freundschaft, die Jesus ihnen schenken möchte. Zeichen dafür ist das Heilige Mahl der Eucharistie, zu dem sie zum ersten Mal treten dürfen. Dabei wies er auf das Gebot der Liebe zu Gott und zum Nächsten sowie die Fußwaschung vor dem Letzten Abendmahl. Der Priester nahm den Kindern das Taufversprechen ab. „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ wurde eingestimmt. Im großen Kreis um den Altar erhielten die Mädchen und Buben nach dem „Vater unser“ die erste heilige Kommunion aus den Händen von Pfarrer Udo Klösel. Gemeinsam wurde das Dankgebet gesprochen. Der Chor sang das Mottolied. Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ endete die kirchliche Feier. Zuvor wurden noch die Gebetbücher, Rosenkränze und weitere Gestände der Kinder gesegnet. Vorbereitet auf die Hl. Kommunion wurden sie von Pfarrer Klösel und dem Gemeindereferenten Eckert.
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