Bild zeigt die Ehrung v.li. Bürgermeister Wolfgang Söllner, KBM Fabian Günther, Kommandant Gerhard Horn, Jubilarin Monika Horn, KBM Michael Knott, stellvertretender Kommandant Daniel Köstler. (Bild: Josef Söllner)

Monika Horn 40 Jahre im aktiven Dienst der Feuerwehr Ebnath

Vor 40 Jahren bei der Jahreshauptversammlung der Ebnather Feuerwehr wurden die ersten Damen in die aktive Wehr aufgenommen. Der damalige Kommandant Rudi Kuhbandner nahm in einer reinen Männerwelt Frauen auf und gründete eine Damenfeuerwehr. Somit war die Ebnather Wehr ein Vorreiter im Landkreis Tirschenreuth bezüglich der Gründung einer Damenfeuerwehr. Monika Horn war bereits damals dabei. Und seit dieser Zeit ist sie aktiv. Deshalb konnte die Jubilarin bei der Jahreshauptversammlung eine ausgewöhnliche Ehrung in Empfang nehmen. Aus den Händen des Kommandanten, Ehemann der Jubilarin, konnte sie als erste Frau der Ebnather Wehr die Ehrenurkunde und Geschenke für 40 Jahre aktiven Dienst in Empfang nehmen. Zu den ersten Gratulanten zählte Bürgermeister Wolfgang Söllner. Er lobte das außergewöhnliche Engagement der Jubilarin über vier Jahrzehnte hinweg. Besonders lobte er ihren Einsatz im Kinder- und Jugendbereich. Sie war in dieser Zeit nicht nur neun Jahre Kassiererin des Feuerwehrvereins, sondern gründete 2012 die Kinderfeuerwehr, die sie bis heute leitet. Weiter gratulierten Vorsitzender Benjamin Markhof, stellvertretender Kommandant Daniel Köstler und die Kreisbrandmeister Michael Knott und Fabian Günther. Unter dem Applaus der anwesenden Gäste und Kameraden nahm „die Moni” ihre Auszeichnung entgegen. Ein sichtlich bewegender Moment für eine Frau, die vier Jahrzehnte nach dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr” lebte.
Die neue Vorstandschaft der KSK Ebnath: v.v.li Manfred Kratzer, Manfred Riedl, Werner Kaden, hi.v.li Bürgermeister Wolfgang Söllner, stellvertretender Kreisvorsitzender Ingo Pürner. (Bild: Josef Söllner)

Neuwahlen bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft Ebnath

Manfred Riedl heißt der alte und neue Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Ebnath. Bei der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus wurde er einstimmig in seinem Amt bestätigt. Als Stellvertreter steht ihm Hans Rochholz zur Seit. Als Kassier fungiert weiter Werner Kaden (Stellvertreter Alexander Schmidt). Die Tätigkeit als Schriftführer hat weiter Manfred Kratzer (Stellvertreter Johannes Pöllath) inne. Als Kassenprüfer wurden Josef Söllner und Peter Pöllath bestimmt. Nach dem Totengedenken gab Vorsitzender Manfred Riedl einen kurzen Rückblick über das abgelaufene Vereinsjahr. So war die Teilnahme an den kirchlichen und gemeindlichen Veranstaltungen wieder eine Selbstverständlichkeit. Einer der Höhepunkte waren die Trauerfeierlichkeiten zum Volkstrauertag in Ebnath, Grünlas und Schurbach. Die Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen ergab einen Betrag von 646,57 Euro, der an den Volksbund weitergeleitet wurde. Laut Manfred Riedl hat die KSK 40 Mitglieder. Bürgermeister Wolfgang Söllner dankte der Krieger- und Soldatenkameradschaft für ihr ehrenamtliches Engagement. Zahlreiche Feierlichkeiten seien ohne das traditionelle Böllerschießen kaum vorstellbar. Besonders bedankte er sich für die Ausrichtung des Volkstrauertages, an dem aller Toten und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht wird. Nach einem positiven Kassenbericht durch Werner Kaden und den Kassenprüfbericht durch Peter Pöllath wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Ingo Pürner überbrachte die Grüße des Kreisverbandes. Bei einer Brotzeit klang die diesjährige Jahreshauptversammlung im Schützenhaus in einer gemütlichen Runde aus.
Franziska Käß und Marco Lang (vorne MItte) freuen sich über ihre Beförderungen. (Bild: Josef Söllner)

Rückblick und Beförderungen

Ein Jahresrückblick und Beförderungen standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ebnath. Vorsitzender Benjamin Markhof konnte dazu zahlreiche Mitglieder begrüßen. Nachdem der verstorbenen Mitglieder gedacht worden war, ließ der Vorsitzende das abgelaufene Vereinsjahr nochmals Revue passieren. So wurden wieder Feuerfeste von benachbarten Wehren und Mitglieder zu runden Geburtstagen besucht. Weitere Highlights waren wieder die Winterwanderung zum Kalvarienberg, die Maibaumaufstellung, der Florianstag mit Heiliger Messe und Kameradschaftsabend, die Baumpflanzchallenge sowie das eigene Feuerwehrfest in der Pelzerhalle. Die Beteiligung an kirchlichen und gemeindlichen Festen war wieder eine Selbstverständlichkeit. Sein Dank galt allen, die das ganze Jahr über wieder viel Freizeit für die Feuerwehr geopfert haben. Kommandant Gerhard Horn ging auf die vielen Aktionen der aktiven Wehr ein. Die Aktiven bestehen zurzeit aus 54 Mitgliedern, darunter neun Jugendliche und 13 Frauen. Bei 55 Einsätzen wurden 646 Stunden Arbeitseinsatz geleistet. Darunter waren unter anderem drei Brandeinsätze, zwei Sicherheitswachen, viermal Einsätze bei Unfällen, zwei Ölspuren und 19 Verkehrsregelungen. Weiter wurden zahlreiche Lehrgänge auf Kreisebene und überregionale Schulungen besucht. Bürgermeister Wolfgang Söllner dankte den Aktiven der Wehr für ihren enormen Einsatz. „Ihr seid immer da, wenn man euch braucht, ob an Weihnachten oder wie kürzlich erst in der Silvesternacht. Der Gemeinderat und ich sind sehr dankbar für euer Engagement!“, so das Gemeindeoberhaupt. Thomas Knott stellte anschließend den kürzlich bestellten Bus MZF, der auch als Einsatzleitfahrzeug genutzt werden kann, in Wort und Bild vor. Es folgten die Berichte des Atemschutzwartes Sebastian Bayer, des Jugendwarts Stefan Wartinger, der Kinderbeauftragten Monika Horn und der Kassenbericht, vorgetragen von Monika Horn für die verhinderte Kassiererin Carola Reger. Nach dem Kassenprüfbericht durch Josef Wartinger wurde die Vorstandschaft entlastet. Die Kreisbrandmeister Michael Knott und Fabian Günther überbrachten die Grüße des Feuerwehrkreisverbandes und lobten übereinstimmend die guten Leistungen, die die Ebnather Wehr immer wieder abliefere. Anschließend wurden Franziska Käß zur Oberfeuerwehrfrau und Marco Lang zum Oberfeuerwehrmann befördert.
Bild zeigt die neue Vorstandschaft zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Söllner (2.v.li) und den beiden Vorsitzenden Josef Bauer und Reinhold Schraml. (Bild: Josef Söllner)

Reinhold Schraml führt weiterhin den Schützenverein Grünlas

Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenvereins „Freischütz Grünlas“. Als Vorsitzender wurde dabei Reinhold Schraml einstimmig in seinem Amt bestätigt. Weiter wurden in der von Josef Söllner geleiteten Wahl folgende Mitglieder in die verschiedenen Ämter gewählt: Josef Bauer senior und Bernd Steinbruckner (stellvertretende Vorsitzende), Bernd Bauer und Sebastian Bauer (Schießleiter), Fabian Lindner, Josef Bauer junior, Hilmar Zaus (Jugendleiter), Michael Heindl, Mehdi Karimzadeh (Bogensportleiter), Roland Bauer, Thomas Schmidt (Kassier), Elisabeth Bauer (Schriftführerin), Maria Bauer (Vereinskoordinatorin), Markus Heindl, Alexander Kellner (Kassenprüfer). Zu den ersten Gratulanten gehörte Bürgermeister Wolfgang Söllner. Er dankte besonders dem alten und neuen Vorsitzenden für seine 45-jährige Tätigkeit an der Spitze des Vereins. In seiner Laudatio erinnerte er unter anderem daran, dass Reinhold Schraml an den zahlreichen, wichtigen Entscheidungen maßgeblich beteiligt war. Dabei nannte er unter anderem den Schützenhausanbau 1985, die Neugestaltung der KK-Anlage 1996 aufgrund erhöhter Sicherheitsanforderungen, den Einbau einer Heizung im Jahre 2000, den weiteren Schützenhausanbau 2004/2005, den Aufbau über mehrere Jahre verteilt der elektronischen Schießanlage, die Erneuerung des Schützenhausdaches und den Bau eines Bogenschießplatzes für die neue Sparte Bogenschießen. „Du hast nicht umsonst schon vor vielen Jahren die Auszeichnung durch die Gemeinde mit der Bürgermedaille erhalten. Deine außergewöhnlichen Leistungen für den Schützenverein sprechen bis zum heutigen Tage für sich!“, so das Gemeindeoberhaupt Wolfgang Söllner. Zuvor hatten der Vorsitzende Reinhold Schraml, Schießleiter Bernd Bauer, Jugendleiter Fabian Lindner und Bogenschießleiter Michael Heindl auf die zahlreichen Aktivitäten im Verein hingewiesen. Nachdem Kassier Roland Bauer den Kassenbericht vorgetragen hatte und Kassenprüfer Markus Heindl eine einwandfreie Kassenführung bestätigt hatte, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Die neuen Schützenkönige: v.v.li. Alexander Fischer, Richard Philbert, Sascha Plannerer<br>hi.v.li. Bürgermeister Wolfgang Söllner, stellvertretender Vorsitzender Hubert Putzer, Sebastian Müller. (Bild: Josef Söllner)

Königsproklamation bei den Ebnather Schützen

Richard Philbert heißt der neue Schützenkönig im Luftgewehrschießen des Schützenvereins „Siebenstern Ebnath e.V.“. Als erster Ritter steht ihm Sascha Plannerer zur Verfügung. Den Titel des Schützenkönigs mit der Luftpistole sicherte sich Alexander Fischer. Sein erster Ritter wurde Sebastian Müller. Aus den Händen des zweiten Vorsitzenden Hubert Putzer erhielten sie die Ehrenzeichen. Zu den ersten Gratulanten zählten Vorjahresschützenkönigin Katja Enders und Bürgermeister Wolfgang Söllner. Zunächst hatte Hubert Putzer, der den verhinderten Vorsitzenden Gerhard Plannerer vertrat, einen kurzen Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr gegeben. Dabei nannte er unter anderem den Kappenabend, das Bratheringessen, den Kirwazoigl, das Helferessen der Pfarrei und den Gauschützenball im Schützenhaus. Weiter fanden in der Vereinsgaststätte mehrere private Feiern und Veranstaltungen anderer Vereine statt. Ebenso hat sich der Verein an der Kindergarteneinweihung und an den Feierlichkeiten zum Volkstrauertag beteiligt. Außerdem wurde die Fassade an der Gaststätte erneuert. Hubert Putzer dankte allen Mitgliedern, die sich aktiv in das Vereinsleben eingebracht haben, besonders Vorsitzenden Gerhard Plannerer für dessen Einsatz für den Verein. Bürgermeister Wolfgang Söllner dankte im Namen der Gemeinde den Verantwortlichen des Vereins für das ehrenamtliche Engagement und für den guten Zusammenhalt im Schützenverein. Nach dem Kassenbericht von Richard Philbert und dem Kassenprüfbericht von Lucia Kratzer wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. In Abwesenheit wurden für langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Josef König (40 Jahre), Josef Schraml, Elfriede Graf (beide 50 Jahre), Werner Hoffmann (60 Jahre).


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30 Mädchen und Buben waren in der Pfarrei Ebnath als Sternsinger unterwegs. (Bild: Josef Söllner)

Sternsinger ziehen von Haus zu Haus

Am vergangenen Sonntag sandte Pfarrer Pater Anish George die Sternsinger aus. Die 30 Buben und Mädchen zogen aus, um die Aktion „Sternsinger 2026“ unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ zu unterstützen. Als Kaspar, Melchior und Balthasar trugen die 10 Kommunionkinder und 20 Ministranten die Friedensbotschaft Christi und den Segen Gottes in die Häuser. Dabei baten sie um eine Spende für die Aktion „Schule statt Fabrik“. Den in die Wohnungen gebrachten Segen dokumentierten die Sternsinger auf dem Türrahmen mit der Inschrift „20C+M+B26“. Unterstützt wurden sie dabei von 13 Betreuern, die die Kinder in die verschiedenen Ortsteile brachten und sie auf dem Weg begleiteten. Zwischendurch durften sich die eifrigen Sternsinger mit einem Mittagessen im Pfarrgemeindehaus etwas stärken. Sandra Schmelber hatte für alle Spaghetti zubereitet. Nachmittags stand ein Besuch bei Bürgermeister Wolfgang Söllner im Rathaus auf dem Programm. Gegen Abend hatten die „Minis“ ihre Mission erfüllt. Müde, aber glücklich über die vielen Spenden kehrten sie wieder ins Pfarrgemeindehaus zurück. Am Vormittag hatten die Sternsinger den Festgottesdienst mitgestaltet, der musikalisch von Markus Dumler an der Orgel umrahmt wurde. Pfarrer Pater Anish George segnete vor der Aussendung die Sternsinger, Weihwasser, Kreide und Weihrauch. Sein Dank galt Daniela Würstl und Sandra Schmelber, die sich um die Organisation gekümmert hatten. Christa Schiener hatte sich wieder um die Gewänder der Sternsinger gekümmert, teilweise neu genäht oder die bisherigen entsprechend hergerichtet. Dafür bekam sie als kleines Dankeschön einen Blumenstrauß überreicht. Besonderer Dank galt natürlich den 30 Sternsingern, die trotz winterlicher Straßenverhältnisse ihre Aufgabe meisterten.
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