Die Kinder waren stolz auf ihre Nistkästen. Das Bild zeigt v. r. Michael Würstl, Gerd König, Carolin Gley; zweite v.l. Hanna Schmelber (Bild: Martin Exner)

Fichtelgeister und Kolibris bauen Nistkästen

Beim gemeinsamen Bau von Nistkästen trafen sich die „Kolibris”, die Jugendgruppe der Kolpingsfamilie Ebnath, zusammen mit den „Fichtelgeistern”, der Kindergruppe der Fichtelgebirgsvereine Ebnath und Neusorg, zu einer gelungenen und lehrreichen Aktion in der Natur. Ziel des Projekts war es, heimische Vogelarten zu unterstützen und gleichzeitig das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz zu stärken. Zu Beginn wurden die benötigten Materialien vorbereitet, und unter Anleitung von Gerd König und Michael Würstl entstanden Schritt für Schritt mehrere stabile Nistkästen. Mit großem Engagement und handwerklichem Geschick sägten, hämmerten und schraubten die Teilnehmenden die einzelnen Teile zusammen. Besonders viel Freude bereitete anschließend das kreative Gestalten: Die fertigen Nistkästen wurden bunt bemalt und individuell verziert. Nach Abschluss der Bauarbeiten machte sich die Gruppe gemeinsam mit Carolin Gley, Neusorg, und Sandra Schmelber, Ebnath, auf den Weg zum Fichtelgeisterweg. Dort wurden die Nistkästen an geeigneten Stellen aufgehängt, sodass sie künftig Vögeln als geschützter Brutplatz dienen können. Dabei wurde auch darauf geachtet, die Kästen fachgerecht und naturnah zu platzieren. Die Aktion war nicht nur ein praktischer Beitrag zum Naturschutz, sondern auch ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Alle Beteiligten konnten viel Neues lernen und hatten gleichzeitig großen Spaß an der gemeinsamen Arbeit in der Natur. Am Ende überreichte Martin Exner noch Urkunden an die Kinder. Ein ganz besonderer Dank ging an Michael Würstl, der uns seine Werkstatt in Hölzlashof und seine ganzen Werkzeuge zur Verfügung stellte.
Dieter Melzner von der Kriminalpolizei Weiden bekommt vom Vorsitzenden Hubert Knott ein kleines Prsent übereicht. (Bild: Josef Söllner)

Kolpingsfamilie Ebnath klärt über Betrugsmethoden auf

Die Kolpingsfamilie Ebnath hatte zu einem Infoabend über Schockanrufe und Betrügereien ins Kolpingheim Ebnath eingeladen. Als Referent konnte Kriminaloberkommissar Dieter Melzner (Kriminalpolizeilicher Fachberater der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf.) gewonnen werden. Das In-teresse der Bürger an diesem Vortrag war als großartig zu bezeichnen. Das Platzangebot musste mit zusätzlichen Stühlen erweitert werden. Dieter Melzner erklärte viele Punkte anhand von Beispielen. Vom Internet-betrug (sicher Einkaufen im Internet), Enkeltrick, Gefahren am Telefon, Schockanrufe, falsche Gewinnversprechen, Kauf von Medikamenten im Internet, Haustürgeschäfte, Gefahren bei Vollmachten, bis hin zum Betteln an der Haustür. Bei manchen Taten, wie den Schockanrufen kann die Schadenssumme schnell im fünfstelligen Bereich liegen, beziehungsweise die Lebensersparnisse verloren gehen. „Deshalb nie von Anrufern hetzen lassen, egal wie schlimm die am Telefon geschilderte Situation ist, son-dern immer in aller Ruhe erst bei den vermeintlich betroffenen Familien-angehörigen nachfragen. Und in Deutschland gibt es keine Kautionen bei Strafverfahren. Deshalb werden echte Polizeibeamte, Staatsanwälte oder Richter auch nie eine Kaution verlangen!”, so der Referent. Anhand von vielen Beispielen hat sich in der anschließenden Diskussion doch klar herausgestellt, dass es auch unter den Besuchern viele Leute gab, die mit solchen Methoden Bekanntschaft gemacht hatten. Mit etwas Vorsicht und gesundem Menschenverstand können viele dieser Betrugs-maschen erkannt werden.

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