Die zwei stolzen Entdecker der Fichtelgeisterwege - Elias und Johannes Jungnickl (Bild: Martin Exner)

Hurra!!! Wir haben alle 9 Fichtelgeisterwege entdeckt!

Stolz erzählten die zwei fleißigen Entdecker von ihren Wanderungen auf den interessanten Strecken, welche neun Ortsgruppen des Fichtelgebirgsvereins speziell für junge Wanderer ausgeschildert und gestaltet haben. Zuerst wurde natürlich mit Mama und Oma Angelika der Ebnather „Fichtelgeisterweg” begangen, wo sich in der tiefen Hohlgasse und am „Fuchsenfelsen” viele sonderbare Waldwesen versteckt haben. Und dort versteckten die Kinder auch ihren eigenen selbst gebastelten Fichtelgeist. Der Neusorger Weg führte sie bis zum großen Granitdenkmal der Schlacht von 1504. Spannend war auch die Strecke in Pullenreuth, wo an der Glasschleif die Wasserräder stehen und dann gings noch durch den Geisterweg. Weiter ging es auf dem „Sticklweg” um Brand mit herrlichen Blicken zur Kösseine, dem Schneeberg und dem Fichtelberg. In Kemnath konnten sie den „Phantastischen Karpfenweg” erkunden. Ein Erlebnis war auch der „Alpakaweg” in Waldershof. In Marktredwitz entdeckten sie ein Indianerzelt und sie kühlten ihre Füße im Kneipp-Becken ab. Der Friedenfelser Weg führte sie zum Strudelbach und zum sagenumwobenen Felsen „Riesenschüssel”. Am spannendsten für sie waren aber die eindrucksvollen Felsformationen am Weg des FGV Nagel. So bestiegen sie den „Prinzenfelsen”, krochen durch die „Girgelhöhle”, trafen noch auf den „Napoleonshut” und die „Weltkugel”, bevor sie noch am unheimlichen „Totenkopf” vorbeikamen. An all diesen Wegen stehen grüne Stationen, bei denen man sich einen Stempel in den Wanderpass stempeln kann. Die ersten Ebnather Kinder, welche alle 9 Wege geschafft haben, sind Elias und Johannes Jungnickl. Belohnt wurden die beiden fleißigen Wanderer mit einer Urkunde und der Goldmedaille, welche ihnen Martin Exner im Namen des Fichtelgebirgsvereins Ebnath überreichte.
Die Kinder waren stolz auf ihre Nistkästen. Das Bild zeigt v. r. Michael Würstl, Gerd König, Carolin Gley; zweite v.l. Hanna Schmelber (Bild: Martin Exner)

Fichtelgeister und Kolibris bauen Nistkästen

Beim gemeinsamen Bau von Nistkästen trafen sich die „Kolibris”, die Jugendgruppe der Kolpingsfamilie Ebnath, zusammen mit den „Fichtelgeistern”, der Kindergruppe der Fichtelgebirgsvereine Ebnath und Neusorg, zu einer gelungenen und lehrreichen Aktion in der Natur. Ziel des Projekts war es, heimische Vogelarten zu unterstützen und gleichzeitig das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz zu stärken. Zu Beginn wurden die benötigten Materialien vorbereitet, und unter Anleitung von Gerd König und Michael Würstl entstanden Schritt für Schritt mehrere stabile Nistkästen. Mit großem Engagement und handwerklichem Geschick sägten, hämmerten und schraubten die Teilnehmenden die einzelnen Teile zusammen. Besonders viel Freude bereitete anschließend das kreative Gestalten: Die fertigen Nistkästen wurden bunt bemalt und individuell verziert. Nach Abschluss der Bauarbeiten machte sich die Gruppe gemeinsam mit Carolin Gley, Neusorg, und Sandra Schmelber, Ebnath, auf den Weg zum Fichtelgeisterweg. Dort wurden die Nistkästen an geeigneten Stellen aufgehängt, sodass sie künftig Vögeln als geschützter Brutplatz dienen können. Dabei wurde auch darauf geachtet, die Kästen fachgerecht und naturnah zu platzieren. Die Aktion war nicht nur ein praktischer Beitrag zum Naturschutz, sondern auch ein schönes Gemeinschaftserlebnis. Alle Beteiligten konnten viel Neues lernen und hatten gleichzeitig großen Spaß an der gemeinsamen Arbeit in der Natur. Am Ende überreichte Martin Exner noch Urkunden an die Kinder. Ein ganz besonderer Dank ging an Michael Würstl, der uns seine Werkstatt in Hölzlashof und seine ganzen Werkzeuge zur Verfügung stellte.
north