Stolz erzählten die zwei fleißigen Entdecker von ihren Wanderungen auf den interessanten Strecken, welche neun Ortsgruppen des Fichtelgebirgsvereins speziell für junge Wanderer ausgeschildert und gestaltet haben. Zuerst wurde natürlich mit Mama und Oma Angelika der Ebnather „Fichtelgeisterweg” begangen, wo sich in der tiefen Hohlgasse und am „Fuchsenfelsen” viele sonderbare Waldwesen versteckt haben. Und dort versteckten die Kinder auch ihren eigenen selbst gebastelten Fichtelgeist. Der Neusorger Weg führte sie bis zum großen Granitdenkmal der Schlacht von 1504. Spannend war auch die Strecke in Pullenreuth, wo an der Glasschleif die Wasserräder stehen und dann gings noch durch den Geisterweg. Weiter ging es auf dem „Sticklweg” um Brand mit herrlichen Blicken zur Kösseine, dem Schneeberg und dem Fichtelberg. In Kemnath konnten sie den „Phantastischen Karpfenweg” erkunden. Ein Erlebnis war auch der „Alpakaweg” in Waldershof. In Marktredwitz entdeckten sie ein Indianerzelt und sie kühlten ihre Füße im Kneipp-Becken ab. Der Friedenfelser Weg führte sie zum Strudelbach und zum sagenumwobenen Felsen „Riesenschüssel”. Am spannendsten für sie waren aber die eindrucksvollen Felsformationen am Weg des FGV Nagel. So bestiegen sie den „Prinzenfelsen”, krochen durch die „Girgelhöhle”, trafen noch auf den „Napoleonshut” und die „Weltkugel”, bevor sie noch am unheimlichen „Totenkopf” vorbeikamen. An all diesen Wegen stehen grüne Stationen, bei denen man sich einen Stempel in den Wanderpass stempeln kann. Die ersten Ebnather Kinder, welche alle 9 Wege geschafft haben, sind Elias und Johannes Jungnickl. Belohnt wurden die beiden fleißigen Wanderer mit einer Urkunde und der Goldmedaille, welche ihnen Martin Exner im Namen des Fichtelgebirgsvereins Ebnath überreichte.