Über die Spende freut sich SV Jugendleiter Tobias Guttenberger und dankte vl Yvonne Reiser, Jasmin Dost und Maike Spies-Leuthmetzer<br><br>  (Bild: Mathias Huger (Ehrenamtsbeauftragter SV Eintracht Schmidmühlen))

1000 Euro Spende des Basarteams

Der Sportverein Eintracht Schmidmühlen ist seit jeher bekannt für seine hervorragende Jugendarbeit, die mit Fug und Recht das Prädikat „besonders wertvoll“ verdient. Der Verein ist dabei breit aufgestellt, offen für neue Entwicklungen und passt seine Angebote stets den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen an. Es vergeht kaum eine Saison, in der nicht mindestens eine Jugendmannschaft einen Meistertitel erringt – ein sichtbarer Beweis für die kontinuierliche und engagierte Nachwuchsarbeit. Doch die Jugendarbeit bringt nicht nur Freude und sportliche Erfolge mit sich, sondern stellt die Verantwortlichen auch vor große organisatorische und finanzielle Herausforderungen. Aktuell betreut der Verein sieben Jugendmannschaften mit insgesamt 67 Kindern, wie Jugendleiter Tobias Guttenberger bei einer Spendenübergabe berichtet. Hinzu kommen weitere Angebote wie die Ballgewöhnung für die Kleinsten mit rund 40 Kindern, das Mutter-Kind-Turnen sowie Kids Dance. Um dieses vielfältige Programm aufrechtzuerhalten, sind über 20 ehrenamtliche Trainerinnen, Trainer und Betreuer im Einsatz – ein Einsatz, der alles andere als selbstverständlich ist. Neben dem hohen zeitlichen Engagement ist auch der materielle Aufwand beträchtlich. Jede Altersstufe benötigt unterschiedliche Ballgrößen und Ballgewichte, was eine umfangreiche Ausstattung erforderlich macht. Zusätzlich bringt der neue Mini-Fußball weitere Kosten mit sich: Mindestens acht Minitore werden benötigt, die pro Stück etwa 300 Euro kosten. Hinzu kommt, dass die Netze oft nicht einmal eine komplette Saison überdauern. „Da tut jede finanzielle Unterstützung gut“, betonte Guttenberger.
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Bockbierfest der Stammtischfreunde Winbuch

Der neu gegründete Verein Stammtischfreunde Winbuch lädt am Samstag, 28. Februar 2026, erstmals zu einem Bockbierfest ein. Veranstaltungsort ist der Schlossstodl in Schmidmühlen, der für diesen Anlass in eine zünftige Festlocation verwandelt wird. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr. Die Besucher dürfen sich auf einen geselligen Abend mit traditioneller Atmosphäre und kräftigem Bockbier der Schlossbrauerei Naabecker freuen. Für die passende musikalische Umrahmung sorgt die Wüde Tanzlmusi, die mit schwungvoller bayerischer Volksmusik für beste Stimmung sorgen wird. Die Stammtischfreunde Winbuch sind eine Gruppe junger Erwachsener aus der Region, die sich dazu entschlossen haben, einen Stammtischverein zu gründen, um Gemeinschaft, Tradition und Geselligkeit zu pflegen. Bei der Gründungsversammlung mit insgesamt 21 Mitgliedern wurden Louis Weigert zum 1. Vorstand, Paul Haas zum 2. Vorstand, Timo Respondek zum Kassier und Christina Wiesner zur Schriftführerin gewählt. Mit dem Bockbierfest möchten die Stammtischfreunde Winbuch nicht nur ihre Vereinsgründung gebührend feiern, sondern auch das gesellschaftliche Leben in der Region aktiv bereichern. Die Veranstaltung soll der Auftakt für weitere gemeinsame Aktivitäten und traditionelle Veranstaltungen sein. Alle Freunde der bayerischen Tradition, der guten Musik und der Geselligkeit sind herzlich eingeladen, gemeinsam einen stimmungsvollen Abend zu verbringen.
Es geht schon auf Mitternacht zu, wenn zum Ende des Fischzuges in Schmidmühlen am Aschermittwoch der Geldbeutel ins Kirwabaumloch am Hammerplatz gelegt wird, damit er sich wieder erhole. Diese Ehre gebührt immer dem Faschingsprinzen der zu Ende gegangenen Faschingszeit. (Bild: Paul Böhm)

Die Schmidmühlener Fischzugteilnehmer begraben ihren abgemagerten Geldbeutel, „den Hundsbazi, den Zaundürren” im Kirwabaumloch.

Es ist immer ein besonderes Schauspiel, wenn die Schmidmühlener Fischzügler zum Ende der Faschingszeit ihren abgemagerten Geldbeutel „den Hunds-Bazi, den zaundürren” in Kirwabaumloch legen, damit er dort wieder gut erhole. Dieses mitternächtliche Schauspiel des Gelbeutel-Eingrabens zum Ende der Faschingszeit ist ein althergebrachtes Brauchtum, dass nur am Ascher-Mittwoch gegen Mitternacht von den Fischzugteilnehmer zelebriert wird. Um 13.00 Uhr Mittags, also um „Oans” Schmidmühlener Ortszeit, sind heuer etwa 50 Fischzugteilnehmer im schwarzen Anzug und Zylinder losgezogen und erst gegen Mitternacht ging ihr Trauerzug am Aschermittwoch zu Ende. Den ganzen Tag über standen Einkehrstationen in den Wirtshäusern auf dem Plan. Zu Essen gibt es dazu nur Fisch und Brot bei jeder Einkehrstation. Der letzte Akt des Schmidmühlener Fischzuges führte dann kurz vor Mitternacht noch zum Kirwabaum-Loch am Hammerplatz. Zeremonienmeister Thomas Wagner trug im Schein von einer durch einen Bierdeckel gedrückten Weihnachtskerze die Geldbeutellitanei vor, so wie sie früher verwendet wurde. Unter Weinen und Wehklagen war es zum Ende der „Geldbeutel-Andacht” dem Faschingsprinzen beibehalten, das Portemonnaie ins Kirwabaum-Loch zu legen – damit ist dann die Faschingszeit in Schmidmühlen endgültig vorbei. Man wartete noch ein paar Minuten den mitternächtlichen Glockenschlag von St. Ägidius ab und dann gab es zur Stärkung im Schoss-Stadl noch eine deftige Brotzeit für alle Teilnehmer. Zuvor hatte Zeremonienmeister Thomas Wagner nach althergebrachter Überlieferung den abgemagerten Geldbeutel „den Hunds-Bazi, den zaundürrren”, beklagt. Er erinnerte an abgeschaffte Steuern, wie der Baunotstandssteuer, die Gewinnzuwachssteuer und die Notopfersteuer und bat letztendlich um Erlösung von einem Übel, wie die Einkommensteuer. Viele der vorgetragenen Steuerarten erinnern an die Zeit vor mehr als 100 Jahre, als der Fischzug in Leben gerufen worden war.
Ein Höhepunkt des Frauenbundfaschings war der Auftritt der Badenixen (bjo) (Bild: Johann Bauer)

Frauenbundfasching mit Badenixen

Der Katholische Frauenbund-Fasching feierte am Donnerstag seinen Weiberfasching im Schlossstodl. Es war wieder ein High Light im Gemeindebereich. Dafür verantwortlich zeigten sich der Auftritt des Frauenbundes, viele wunderbare Kostüme und nicht zuletzt das Faschingskomitee Schmidmühlen mit gesamtem Hofstaat. Der Schlossstodl war gefüllt mit vielen maskierten, faschingsbegeisterten Frauen. Die sehr tanzfreudigen Frauen fühlten sich sehr wohl und eine immer gut gefüllte Tanzfläche zeigte dies. Ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm bot der Frauenbund seinen Besuchern. Nach der ersten Tanzrunde erfolgte die Einlage des Frauenbundes. Zu den Höhepunkten gehörte der Auftritt der Badenixen in der fünften Jahreszeit. Mit Bademantel, blauem Rock und Schuppen-Shirt machten sie sich unter dem Trillerpfeifen-Kommando von Barbara Hierl auf um ihre Kunststücke zu zeigen. Im Anschluss daran wurde von den Besuchern, die sich fantasievolle Kostüme ausgesucht hatten, das Tanzbein geschwungen. Ob Modern oder Bayrisch, eine sehr gefüllte Tanzfläche zeigte, dass es den Frauen sichtlich Spaß machte. Zum Höhepunkt des Frauenbundfaschings zog das Schmidmühlner Faschingskomitee mit dem Prinzenpaar und dem gesamten Hofstaat und den Garden in den Schlossstodl ein. Mit viel Beifall und dem Schlachtruf „Schmidmühlen - Oho” wurde die große Garde begrüßt. Zur späteren Stunde hatte das Männerballett ihren Auftritt und auch sie konnten nur unter der Zugabe die Tanzfläche verlassen.


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Bei 1000 und einer Nacht waren die Seniorinnen und Senioren mit dem Männerballett des Elferrates im Harem unterwegs gewesen. (Bild: Paul Böhm)

Mit den Senioren in Schmidmühlen beim Oktoberfestival und im Harem bei 1000 und einer Nacht unterwegs

In früheren Jahren war man als Maschkera unterwegs, heute geht man zum Faschingsball. Und wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, dann ist der Seniorenfasching die richtige Wahl. Egal wie es dem auch sei, die Schmidmühlener Senioren nutzten recht ausgiebig die Einladung des Faschingskomitees Schmidmühlen um ihren Vorsitzenden Fabian Simon für einen Besuch im „Faschings-Stodl”. Früher war man beim Kappenabend unterwegs, um die Faschingszeit hochleben zu lassen. Mit den Erinnerungen an die damaligen Tanzlokale beim Espach und im dem Meiersaal verbinden die Schmidmühlener auch heute noch ihre Erinnerungen an die Faschingszeit, wie es damals gewesen sein. Sechzig Jahre sind es heuer her, dass es in Schmidmühlen das Faschingskomitee gibt, und dieses Faschings-Revival war die gerne wahrgenommene Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und sich an eine schöne Jugendzeit zu erinnern, wo man an jedem Faschingswochenende aus mehreren Veranstaltungen mit Life-Musik auswählen konnte. Dieses breite Angebot hat man ausgenutzt und oft an einem Abend bei mehreren Faschingsveranstaltungen vorbeigeschaut. In den Mittelpunkt für Veranstaltungen ist dafür der Schloss-Stadl gerückt und das nutzten sie Senioren kräftig aus, um mit ein paar Stunden dem Schmidmühlener Fasching zu frönen. Eine tolle Visitenkarte gaben die Bambini- und die Kindergarde mit ihrem Gardetanz ab. Dazu gesellte sich die Jugendgarde, die mit ihrem Garde- und mit ihrem Showtanz unter dem Motto „We will Rock You” für Furore sorgte. Eine Klasse für sich war der Gardetanz der Prinzengarde und als besonderes Zuckerl bekamen die jung gebliebenen Schmidmühlener den Showtanz der Garde unter dem Motto „Oktoberfestival” zu sehen. Eine Spitzenleistung zeigte zum Abschluss der Gardetänze das Männerballett mit ihrem Showtanz „1000 und eine Nacht”, um sich bei einer Tasse Mokka auf dem hölzernen „Diwan” genussvoll zurücklehnen konnte und Herrschaften des Elferrates bei ihrem Harems-Tanz in der ersten Reihe frönen durfte.
Am Sonntag, 15. März 2026 feiern die Mitglieder des Zunftvereins der Maurer und Zimmerer in Schmidmühlen den 120. Jahrestag ihrer Gründung, verbunden mit der Josefi-Feier zusammen mit dem Patenverein aus Amberg und den Brudervereinen aus Regenstauf, Regensburg Straubing und Deggendorf. (Bild: Paul Böhm)

Heuer feiert der Zunftverein der Maurer und Zimmerer seinen 120. Jahrestag

Der Zunftverein der Maurer und Zimmerer in Schmidmühlen ist der einzige seiner Art im Landkreis Amberg-Sulzbach, aber auch bei ihm sind neue Mitglieder rar geworden. Wie Vorsitzender Günther Bauer sagte, sucht der Verein neue Mitglieder aus handwerklichen Berufen, wie Schreiner, Zimmerer und artverwandte Berufsbilder, um mittelbis langfristig die Tradition des Vereins fortführen zu können. Bei der Jahreshauptversammlung im Trachtenheim, die traditionell am letzten Januar-Sonntag stattfindet, berichtete er von der aktuellen Mitgliederzahl von 55 mit dem Ziel, weiter sinkenden Mitgliederzahlen entgegenzuwirken. Der 120. Jahrestag der Gründung des Zunftverein der Maurer und Zimmerer wird heuer am 15. März 2026 im Schloss-Stadl zusammen mit dem Patenverein, dem Zunftverein der Schreiner und Zimmerer aus Amberg und den Brudervereinen aus Regenstauf, Regensburg, Deggendorf und Straubing gefeiert. Dazu gehört um 9.30 Uhr der Kirchgang mit der Blaskapelle St. Ägidius und Josefi-Feier im Schloss-Stadl. Am Sonntag, 22. März 2026 sind die Mitglieder des Zunftverein beim Patenverein in Amberg zu Gast. Über die Vereinstermine informierte Schriftführer Norbert Fischer die Mitgliederversammlung. Dazu gehörten die Teilnahme am Marktfestzug und der Besuch der Jahrestage der Brudervereine in Deggendorf und Straubing. Über Vereinsfinanzen informierte Kassenwart Reimund Fischer. Auf einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung wurde der Mitgliedsbeitrag von derzeit fünf Euro auf zehn Euro mit Wirkung ab 1.1.2026 angehoben. Die letzte Anpassung der Mitgliedsbeiträge war 1982 gewesen. Wie Bürgermeister Peter Braun sagte, wird er auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt Ende April 2026 dem Zunftverein die Treue halten. „Für mich ist die Feier des Jahrestages immer ein besonderer Festtag gewesen”. Danke sagte der den Mitgliedern des Zunftverein für ihren Einsatz beim Bau des Vereinsstadels, bei dem der Verein federführend tätig gewesen ist.
Die geehrten langjährigen Aktiven mit KBI Daubenmerkl und Bürgermeister Peter Braun. (Bild: Mathias Huger)

Aktives Engagement bei Feuerwehr gewürdigt

Im Rahmen der Dienstversammlung der aktiven Feuerwehr konnte Kommandant Christian Renghart auf ein ereignisreiches und arbeitsintensives Jahr zurückblicken. In seinem Bericht informierte er die anwesenden Mitglieder über aktuelle Entwicklungen, personelle Veränderungen sowie über Ehrungen und Beförderungen innerhalb der Wehr. Derzeit leisten insgesamt 59 aktive Feuerwehrdienstleistende ihren Dienst, darunter elf Frauen. Zusätzlich engagieren sich elf Jugendliche in der Nachwuchsarbeit und sichern damit langfristig die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Im Jahr 2025 wurde die Wehr zu insgesamt 183 Alarmierungen gerufen. Davon entfielen 139 Einsätze auf die Tätigkeit der First Responder. Besonders prägend waren mehrere schwere Brände sowie Verkehrsunfälle, die den Einsatzkräften ein hohes Maß an Fachwissen, Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit abverlangten. Der einsatzstärkste Monat war der Juni. Ein wichtiger Schwerpunkt lag auch im Bereich Ausbildung. An der modularen Truppmannausbildung bei der Feuerwehr Adertshausen nahmen Alexandra Weigand, Timo Gürtler und Thomas Leitz erfolgreich teil. Weitere Lehrgänge und Qualifikationen konnten ebenfalls abgeschlossen werden: Max Heimler absolvierte die Ausbildung zum Gruppenführer, Patric Neumann und Timo Wartha wurden im Bereich Atemschutz geschult. Den Lehrgang zum Gerätewart absolvierte Johann Wein. Eine personelle Änderung ergab sich im Bereich Atemschutz: Lukas Ehrnsberger übernahm das Amt des Atemschutzwarts und löste damit Reinhard Götz ab. Kommandant Renghart dankte Reinhard Götz ausdrücklich für seine langjährige, gewissenhafte Arbeit und wünschte seinem Nachfolger viel Erfolg bei der neuen Aufgabe. Auch in der Jugendarbeit steht ein Wechsel an. Jugendleiterin Anna Manglberger legt ihr Amt nieder. Die Nachfolge ist bereits geregelt, sodass eine nahtlose Weiterführung der erfolgreichen Jugendarbeit gewährleistet ist. Für ihr großes Engagement zum Wohle des Feuerwehrnachwuchses wurde ihr herzlich gedankt. Im Rahmen der Versammlung wurden zudem verdiente Mitglieder für ihre langjährige Dienstzeit geehrt. Für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Sandra Renghart eine Auszeichnung. Für jeweils zehn Jahre aktiven Dienst wurden Aileen Planer und Stefan Planer geehrt. Zahlreiche Beförderungen spiegelten den Ausbildungsstand und das Engagement der Mitglieder wider. Zu Feuerwehrmännern beziehungsweise Feuerwehrfrauen wurden Alexandra Weigand, Timo Gürtler, Thomas Leitz und Noah Schneider ernannt. Pit Rogga wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Den Dienstgrad Hauptfeuerwehrmann erhielten Klaus Grosch und Lukas Ehrnsberger. Daniel Ehrnsberger wurde zum Löschmeister befördert. Abschließend sprach Kommandant Renghart seinen Dank an die Familien Schoierer und Hofmann aus, die die Feuerwehr tatkräftig bei der Durchführung des Johannisfeuers unterstützt hatten. Ebenso galt sein Dank allen Mitgliedern sowie deren Familien für die stete Unterstützung und das Verständnis für den zeitintensiven ehrenamtlichen Dienst.
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