Florian Gröninger und GröGötzWeißBir gratulierten mit einer langen Partynacht zum 50-jährigen Bestehen der Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen (Bild: Paul Böhm)

Mit einem großartigen Partyabend gratulierte „GröGötzWeißBir” der Blaskapelle St. Ägidius zum 50-jährigen Bestehen.

Schmidmühlen (bö) Mit einem mitreißenden Partyabend hat auch die Band GrögötzWeißBir der Blaskapelle St. Ägiduis in Schmidmühlen zum ihrem 50-jährigen Jubiläum gratuliert. Seit über zehn Jahren ist der Tuba-Spieler der Brettlspitzen des Bayerischen Rundfunks Florian Gröninger aus Ensdorf mit seiner Band im „Geschäft” – jetzt war in Schmidmühlen zum 50-jährigen Bestehen der Blaskapelle zu Gast, um mit einer Partynacht gebührend zu gratulieren. Sozusagen ein Heimspiel, wie Florian Gröninger sagte. Die einstmals von den vier Musikfreunden GRÖninger, GÖTZ, WEIß und BIRner gegründete Band spielte zusammen mit Frontfrau Katharina im Festzelt an der Mühlwiese zünftig auf. Ob zünftig bairisch, hip-hop durchsetzt bis hin zu Schlager-Medleys aus der guten alten Zeit - man fühlte sich zurückversetzt bis in die Zeit, als die Blaskapelle St. Ägidius vor 50 Jahren gegründet worden ist. Für den wohl derzeit bekanntesten Ensdorfer Musiker Florian Gröninger und seine Mannschaft war es eine großartige Sache, mit seiner Band im Festzelt an der Mühlwiese aufzutreten. Seit fast 20 Jahren ist er nämlich auch der Faschingszeit Hexenmusikant am Hexenfreitag in Schmidmühlen und von daher bei den Schmidmühlnern in bester Erinnerung. Es war die Heimatverbundenheit seiner Musik, aber auch der Schlager und Hits der großen weiten Welt, mit denen er die Gäste mit seiner „Mannschaft” zu begeistern wusste. Die Schmidmühlener Partynacht an der Mühlwiese mit GröGötzWeißBir wird den Schmidmühlener und ihren Gästen sicherlich noch lange in Erinnerung als ein besonderes Geburtstagsgeschenk für die Blaskapelle St. Ägidius bleiben.
Die Blaskapelle St. Ägidius feiert ihr 50-jähriges Bestehen vom Donnerstag, 4. Juni bis zum Sonntag 7. Juni 2026. 14 Musikkapellen erweisen der Jubelkapelle ihre Referenz beim Sternmarsch und einem Gemeinschaftschor aller Musikapellen.  (Bild: Paul Böhm)

Jubiläum der Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen

Beim Jubiläum der Blaskapelle St. Ägidius in Schmidmühlen wird im Festzelt an der Mühlwiese gefeiert. Am Donnerstag, 4. Juni, findet nach der Fronleichnamsprozession ein Bratwürstl-Fest statt. Ab 20 Uhr folgt der Kommersabend zur Ehrung langjähriger Mitglieder mit Unterhaltungsmusik. Am Freitag, 5. Juni, gibt es einen Partyabend mit der Band GröGötzWeißbir, der Festbetrieb startet um 18 Uhr. Am Samstag, 6. Juni, tritt das Trio Schleudergang mit dem Programm „Koch und Buntwäsche 90 Grad“ auf. Einlass ist ab 18.30 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Am Sonntag, 7. Juni, findet das Kreismusikfest des Nordbayerischen Musikbundes statt. Um 9.30 Uhr beginnt der Festgottesdienst mit anschließendem Frühschoppen. Um 14 Uhr folgen ein Sternmarsch und der Gemeinschaftschor aller 14 teilnehmenden Musikkapellen am Kirchplatz, bevor der Marsch zum Festzelt führt. Dort spielen im Stundentakt verschiedene Kapellen zur Unterhaltung auf. Mit dabei sind unter anderem die Partnerkapelle Jung St. Marien aus Österreich, die Musikkapelle St. Vitus Burglengenfeld, die Ammerthaler Blaskapelle, die Jurablaskapelle Pilsheim, die Trachtenkapelle Hohenburg, die Werkvolkkapelle Schlicht, der Musikverein Vilseck, die Hahnbacher Marktbläser, die Kolping-Jugendkapelle Hohenfels, die Blasmusik Gebenbach, der Musikverein Haselmühl-Kümmersbruck, die Blaskapelle St. Georg Rieden und die Blaskapelle Dietldorf.
die Seigereiche Mannschaft aus Schnaittenbach / Hirschau mit Sponsor Anton Bruckmüller 2.v.r und Turnierleiter Christian Humml 2. v.l.  (Bild: pop)

SG Schnaittenbach/Hirschau triumphiert beim 15. Bruckmüller-Cup

Mittlerweile zum 15. Mal wurde der traditionsreiche Bruckmüller-Cup der AH-Fußballer ausgetragen. Gastgeber war diesmal der SV Schmidmühlen. Unter der Leitung von Christian Humml war die Veranstaltung bestens vorbereitet, sodass der gesamte Turniertag tadellos und reibungslos verlief. Bei bestem Fußballwetter kämpften insgesamt zehn AH-Mannschaften aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach sowie der Stadt Amberg um den begehrten Wanderpokal. Unterstützt wurde das Turnier erneut durch das großzügige Sponsoring der Brauerei Bruckmüller. Die Zuschauer bekamen spannende und abwechslungsreiche Begegnungen zu sehen. Die Seniorenfußballer bewiesen eindrucksvoll, dass auch im AH-Bereich noch attraktiver und technisch ansprechender Fußball geboten werden kann. Besonders spannend verlief die Entscheidung um den Turniersieg. Erst im Elfmeterschießen fiel die endgültige Entscheidung. Dabei setzte sich die Spielgemeinschaft Schnaittenbach/Hirschau gegen Germania Amberg mit 3:1 durch und durfte schließlich den Turniersieg bejubeln. Auch das Spiel um Platz drei bot Spannung bis zum Schluss. Gastgeber Schmidmühlen I musste sich dabei der Mannschaft aus Hahnbach nur knapp mit 0:1 geschlagen geben. Im Rahmen der Siegerehrung bedankte sich Turnierleiter Christian Humml bei allen teilnehmenden Mannschaften für den fairen und kameradschaftlichen Verlauf des Turniers. Sein besonderer Dank galt Sponsor Anton Bruckmüller für die langjährige Unterstützung sowie den vielen Helferinnen und Helfern des SV Schmidmühlen. Anton Bruckmüller betonte bei der Siegerehrung, dass er das Turnier gerne bereits zum 15. Mal unterstütze. Gerade der Breitensport habe einen hohen gesellschaftlichen Wert und verdiene entsprechende Förderung.
Mit einem kleinen Vorspielkonzert ist bei der Blaskapelle St. Ägidius das Ausbildungsjahr abgeschlossen worden. Dafür bedankte sich 2. Vorsitzender Alexander Böhm (hi. re.) bei Ilona Reheis Li) als Ausbildungsleiterin der Flötengruppe als auch bei den Kindern mit Urkunden, Eis und einem kleinen Geschenk.  (Bild: Paul Böhm)

Vorspielkonzert zum Ende des Ausbildungsjahres bei der Blaskapelle St. Ägidius und Freude auf das Jubiläumsfest

Bei der Blaskapelle St. Ägidius hat rechtzeitig vor dem Fest zum 50-jährigen Bestehen mit einem Vorspielkonzert die Musikausbildung der Flötengruppe des Ausbildungs-Jahres abschließen können. Gekommen waren die Familien der Kinder, Opa und Oma, sowie die Bevölkerung, um sich beim Vorspielkonzert ein Bild über den Leistungsstand der Musikausbildung zu machen. Ilona Reheis hat die Kinder das Jahr über in Sachen Musikausbildung begleitet. Gespielt wurden Solostücke und im Team. Man hörte Musikstücke vom Kuscheltier, Hänsel und Gretel, Bibi und Tina, Atemlos und dicht im Flieger, schon als kleiner Vorgriff auf die nahende Ferienzeit. Gemeinsam wurde mit dem Lied „Oben gute Laune – Unten gute Laune, gute Laune überall“ von der Bühne aus zum Mitmachen aufgerufen. Zwischen den Musikstücken der Kinder hatte Matt Ambati mit seinem Saxofon-Spiel unterhalten. Für die Kinder gab es eine Urkunde und das obligate Eis samt einem kleinen Geschenk. Wie Ilona Reheis sagte, spekuliere sie darauf, dass viele Kinder auf ein Instrument umsteigen. „Mit Querflöte, Saxofon, Klarinette, Posaune, Tenorhorn, Tuba und Schlagzeug wird eine breite Auswahl von Instrumentenausbildung bei der Blaskapelle angeboten“. Anmelden für eine Ausbildung kann man sich auf der Homepage der Blaskapelle oder mit einer Kontaktaufnahme bei den Vorstandsmitgliedern. 2. Vorsitzender Alexander Böhm bedankte sich bei Ilona Reheis für die Ausbildungsleitung und auch bei den Kindern und Eltern für ihre Unterstützung. „Jetzt können wir auch beruhigt unser 50-jähriges Gründungsfest der Blaskapelle St. Ägidius gemeinsam feiern“. An Fronleichnam ist zum Bratwürstlfest und zum Kommersabend eingeladen. Am Freitag, 5. Juni 2026 spielt Grögötz Weißbier zum Partyabend auf und am Samstag, 6. Juni ist das Trio Schleudergang ab 20 Uhr im Festzelt an der Mühlwiese zu Gast. Am Sonntag, 7. Juni 2026 Kreismusikfest mit 14 Musikkapellen aus der Region mit einem Sternmarsch und Gemeinschaftschor. Beginn 14.00 Uhr.
Inmitten einer stillen Landschaft auf dem Gebiet des Truppenübungsplatzes Hohenfels steht auf dem Kreuzberg die Dreifaltigkeitskirche. (Bild: bjo)

Traditionelle Wallfahrt zur Dreifaltigkeitskirche

Der Dreifaltigkeitssonntag wird auch in diesem Jahr wieder Anlass für die Pfarrgemeinde Schmidmühlen sein, zur Dreifaltigkeitskirche auf dem Kreuzberg zu pilgern, unbestritten das Wahrzeichen des Marktes. Der Kreuzberg mit seiner Kirche offenbart sich nicht nur als Kleinod Schmidmühlner Geschichte, sondern zeigt auch noch Reste vorchristlicher Besiedlung. Wirft man einen Blick in die Chronik, so kann man eine belebte Vergangenheit des Kreuzbergkirchleins herauslesen. Die erste Kapelle wurde 1697 auf dem Kreuzberg erbaut. Die Kreuzbergkirche verdankt ihre Entstehung einem Gelübde der Marktbürger und der Bauern der umliegenden Ortschaften. Ursache für dieses Gelübde dürfte die um die damalige Zeit herrschende Viehseuche gewesen sein. Das Kirchlein wurde im barocken Stil erbaut. Das in die Erbauungszeit fallende Pestjahr 1713 (von der Seuche blieb Schmidmühlen verschont) soll keine Beziehung zu dem Erbauungsgrund haben, wie vielfach angenommen wurde; vielmehr führte man als Motiv die damals wütende Maul- und Klauenseuche an. Viele Votivtafeln erzählen von der kulturellen und geschichtlichen Bedeutung des Berges und der Kirche. 1703 wird erstmals ein am Kreuzberg wohnender Mesner genannt. Die Lourdesgrotte war ursprünglich eine Marienkapelle mit Muttergottes und Jesuskind. Diese Statue findet sich jetzt in der Pfarrkirche. Die Kirche ist der Hl. Dreifaltigkeit geweiht, deren plastische Gruppe den Altar ziert. Zur Seite stehen die Figuren des Hl. Augustinus und eines anderen Bischofs. Dass die Kreuzbergkirche ein viel und gern besuchter Wallfahrtsort war, zeugen zahlreiche Votivbilder. Die meisten und die schönsten Votivbilder sind leider seit der Ablösung und durch Kirchendiebstähle verschwunden. Die Kirchendiebstähle waren auch der Grund, dass alle wertvollen Bilder und Heiligenfiguren in der Pfarrkirche bzw. im Pfarrheim gelagert werden. Einmal im Jahr, am Hl. Dreifaltigkeits-Sonntag, wird auf dem Kreuzberg im größeren Rahmen die Hl. Messe gefeiert. Grund genug für viele auswärts wohnende Schmidmühlner Bürger, ihre alte Heimat zu besuchen. Waren die Kreuzbergfeste schon in früheren Jahren ein starker Anziehungspunkt, so erst die Jahrhundertfeste. 1797 dauerte das Fest drei Tage, 5000 Menschen sollen kommuniziert haben. 1897 wird von einer unübersehbaren Menschenmasse gesprochen, sechs Tage dauerte das Fest. Auch 1997 feierte man im großen Rahmen das Fest am Kreuzberg. Es war sogar ein Festzelt aufgebaut. Der die Bergkuppe umgebene Ringwall geht auf eine keltische Siedlung in der Zeit um 800 v. Chr. zurück. Es wird angenommen, dass der Kreuzberg etwa 600 n. Chr. bei der Christianisierung der heidnischen Bayern seinen Namen erhielt. In dem noch erhaltenen Ringwall einer keltischen Fliehburg soll eine heidnische Kultstätte gestanden haben, welche dann dem christlichen Kreuz wich. Erst in späterer Zeit erreichte der Kreuzberg sein Ansehen mit der Wallfahrtskirche, die 1697 inmitten des Ringwalls erbaut wurde. Fremdenverkehrsattraktion ist der Kreuzberg, seit der frühere Geistliche Rat Gillitzer das Kreuzberggebiet aus dem Truppenübungsplatz Hohenfels zurückerstanden hat. Seither kann jeder Besucher den Blick ins Vils- und Lauterachtal genießen. Um 9 Uhr findet der Festgottesdienst vor der Grotte am Kreuzberg statt. Die Prozession zur Kreuzbergkirche beginnt um 8.30 Uhr vor der Pfarrkirche. Bei Regenwetter findet der Gottesdienst ebenfalls bereits um 9 Uhr in der Pfarrkirche statt. Eine Auffahrt zum Kreuzberg ist mit Privat-Pkw ab 8 Uhr möglich, alle Personen müssen ihren Personalausweis mitnehmen. Die musikalische Gestaltung erfolgt durch die Blaskapelle „St. Ägidius“. Die Verköstigung hat wieder die Kirwagemeinschaft übernommen.


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