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Kirwagemeinschaft blickte auf eine erfolgreiche Kirwa zurück

Die Kirwagemeinschaft hatte zu seiner Jahreshauptversammlung in das Trachtenheim geladen, dabei wurde Resümee über das abgelaufene Vereinsjahr gehalten. Die Jubiläums-Kirwa 2026 endete wieder mit einem Megaerfolg. In seinem Rückblick berichtete Vorsitzender Louis Weigert von einer sehr gelungenen Jubiläums-Kirwa 2026. „Es hat alles super gepasst, wobei der Montag nicht so gut war. Das Zelt war größer wegen dem durchgeführten Bremswagenziehen. Am Sonntag tanzten 73 Paare, das sind 146 Tänzer, um den Kirwabaum”. Sein Dank galt allen Helfern für die Unterstützung. Von einem Megaerfolg sprach der Vorsitzende auch beim durchgeführten Bremswagenziehen am Kirchweihsamstag. Hierzu waren 15 Sitzungen zur Planung erforderlich. Das abgelaufene Vereinsjahr begann mit einem Bierpongturnier mit 16 Teams und die Teilnahme am Adventsmarkt. Die Weihnachtsfeier wurde mit 60 Personen gefeiert und das „Lederhosenwedelfinale” mit 47 Personen unternommen. „Das sogenannte Kennenlernfest, organisiert vom Oberkirwapaar, war ein voller Erfolg mit tollen Spielen”, betonte Weigert. Das Kreuzbergfest wurde wegen der schlechten Witterung abgesagt. Doch das Festzelt der Blaskapelle stand schon und so konnte man die bereits bestellten Getränke und Bratwürste verkaufen. Am Marktfest habe man am Sonntag wieder den Burgerstand übernommen. Gut angenommen von den Vereinsmitgliedern war eine Fahrt zum Gäubodenfest nach Straubing. Bei der Vorkirwa habe man bereits mit den G'stanzeln schreiben für das Baumaustanzen begonnen. Als Vorschau gab der Vorsitzende bekannt, geplant ist am 7. November ein Bing-Bong-Turnier und am ersten Adventwochenende die Teilnahme am Adventmarkt in Schmidmühlen, die Weihnachtsfeier des Vereins findet am 12. Dezember statt. Eingebunden sind am 3. April die „Lederhosenwedelparty”, Kennenlernfest am 24. April, Kreuzbergfest ist am 23. Mai, Teilnahme am Marktfest und Ausrichtung der Kirwa vom 4. bis 6. September 2026. Die Kirwagemeinschaft habe derzeit 222 Mitglieder. Einen ausführlichen Bericht über die Ausgaben und Einnahmen des Vereins gab Kassier Fabian Stadlbauer. Als Einnahmen steht vor allem der gute Verlauf der Kirwa 2026 zu Buche und an Ausgaben der Kauf von Hemden und eine Skifahrt. Die Grüße der Gemeinde überbrachte 3. Bürgermeister Thomas Wagner. „Schwer beeindruckt wie sich die Kirwagemeinschaft entwickelt hat. Allen Respekt was ihr alles leistet. Junge Leute engagieren sich und erhalten die Kultur in Schmidmühlen”. Die Gemeinde ist stolz über seine Kirwagemeinschaft. Oberkirwamodl Felicitas Conrad informierte, dass mit den Tanzproben wieder rechtzeitig begonnen wird und das Oberkirwapaar freue sich schon auf die Kirwa 2027.
Ein reichlich bestückter Erntedankaltar (Bild: Johann Bauer)

Kleine Hände, große Dankbarkeit beim Erntedank

Schmidmühlen (bjo). „Herein, herein, wir laden alle ein“ – mit diesem fröhlichen Lied begrüßten die Kindergartenkinder die Besucher des Erntedankgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Ägidius. Und tatsächlich war die Einladung nicht nur gesungen, sondern auch spürbar: Die Kinder brachten mit ihren Liedern, Fürbitten und ihrer kindlichen Sicht auf das Thema Erntedank viel Leben und Freude in den Gottesdienst. Für Pfarrer Dunstan Assimwe stand die Feier ganz im Zeichen der Dankbarkeit für die Gaben der Natur. Vor der Predigt gestalteten die Kindergartenkinder ein kleines Spiel, im Mittelpunkt stand dabei ein kleiner Kürbissamen. Damit aus diesem unscheinbaren Samenkorn eine kräftige Pflanze und schließlich ein Kürbis wachsen kann, braucht es vieles: die wärmende Sonne, ausreichend Regen, gute Erde – und die helfende Hand des Bauern. Was für Kinder leicht verständlich ist, brachte zugleich eine wichtige Botschaft für die Erwachsenen mit sich. Pfarrer Dunstan Assimwe griff das Beispiel in seiner Predigt auf und erinnerte daran, wie selbstverständlich Lebensmittel für viele Menschen geworden sind. Brot, Obst, Gemüse und andere Lebensmittel stehen täglich auf unseren Tischen. Dabei wird leicht vergessen, wie viel Arbeit, Zeit und Mühe dahinterstecken – und dass eine gute Ernte keineswegs selbstverständlich ist. Gerade deshalb sei es wichtig, dankbar zu sein und bewusster mit den Lebensmitteln umzugehen. Viel zu oft werde Nahrung achtlos behandelt oder sogar weggeworfen. Der Erntedanktag könne dazu anregen, den Wert dessen, was uns täglich zur Verfügung steht, wieder neu zu entdecken und sorgsamer damit umzugehen. Nicht nur der Gottesdienst, auch der Erntedankaltar zeigte eindrucksvoll die Vielfalt der Gaben. Wie bereits in den vergangenen Jahren hatten der Pfarrgemeinderat und der Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein den Altar gemeinsam gestaltet. Obst, Gemüse, Getreide und weitere Erntegaben machten den Altar zu einem farbenfrohen Zeichen der Dankbarkeit. Dabei war die Gestaltung in diesem Jahr angesichts des trockenen und heißen Sommers keine Selbstverständlichkeit. Umso größer war die Freude über die zahlreichen Gaben, die unter anderem von ehemaligen Landvolkmitgliedern zur Verfügung gestellt wurden. Auch Georg Grosser ließ es sich nicht nehmen, einen wunderschön gestalteten Brotlaib zu spenden. Das kunstvoll verzierte Brot wurde zu einem besonderen Blickfang am Erntedankaltar und erinnerte zugleich an das tägliche Brot, für das die Menschen seit jeher dankbar sind. Der Gottesdienst war sehr gut besucht. Groß und Klein feierten gemeinsam Erntedank und machten dabei deutlich: Dankbarkeit beginnt manchmal mit etwas ganz Kleinem – einem Samenkorn, aus dem mit Sonne, Regen, guter Erde und viel Pflege etwas Wertvolles wachsen kann.


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