Im Rahmen seiner Oberpfalztour besuchte der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Tobias Gotthardt, auf Einladung der Freien Wähler Schmidmühlen auch den Markt Schmidmühlen. Ziel des Besuchs war es, sich vor Ort ein Bild von der wirtschaftlichen Entwicklung sowie von getätigten Investitionen in der Region zu machen.
Schmidmühlen steht seit vielen Jahren für Fortschritt und Entwicklung. Die lange Tradition als Unternehmer- und Handwerksort spiegelt sich bereits im Ortsnamen wider, der auf Schmieden und Mühlen zurückzuführen ist. Hinzu kommt die verkehrsgünstige Lage an der Schnittstelle mehrerer Landkreise und Regionen.
Stellvertretend für die zahlreichen mittelständischen Betriebe vor Ort besuchte die Delegation die LBU Lobenhofer Bau und Umwelt GmbH. Firmeninhaber Michael Lobenhofer begrüßte den Staatssekretär sowie Mitglieder der Freie-Wähler-Fraktion und der örtlichen Gruppierung. Das Unternehmen wurde 2015 gegründet und hat sich auf den Bau und die Sanierung von Rohrleitungen in der Deponie- und Umwelttechnik spezialisiert. Insbesondere die Sanierung von Rohrleitungen und Schächten in alten Hausmülldeponien aus den 1970er- bis 1990er-Jahren zählt zu den Kernkompetenzen der Firma. Heute gilt die LBU GmbH als eines der führenden Unternehmen im Bereich der Deponiesanierung und hat sich vor zwei Jahren bewusst für den Standort Schmidmühlen entschieden.
Diese Entscheidung bezeichnete Michael Lobenhofer als richtig: Das Umfeld passe sowohl wirtschaftlich als auch infrastrukturell. Der Gewerbepark Schmidmühlen ist überwiegend für nicht erheblich lärmintensive Betriebe vorgesehen. Dazu zählen unter anderem Geschäfts-, Büro- und Verwaltungsgebäude, Lagerhäuser sowie öffentliche Einrichtungen – ein Konzept, das Wirtschaftsentwicklung und Lebensqualität miteinander verbindet.