Schmidmühlen (bjo). Pfarrer Norbert Große feierte am Faschingssonntag einen Familiengottesdienst, zu dem die Kinder maskiert kommen konnten. Die gesangliche Umrahmung erfolgte durch die Kinderschola.
Die Scholakinder, Kinder- und Jugendgarde und Faschingskomitee versammelten sich zum Beginn des Gottesdienstes im hinteren Bereich der Kirche zum gemeinsamen Einzug. „Ich freue mich dass viele Kinder sich heute zum Familiengottesdienst maskiert haben“, betonte Pfarrer Norbert Große zum Beginn. „Viele Menschen verkleiden sich gerne im Fasching. Die Kinderschola wird unseren Gottesdienst mit frohen Lieder zum Lob Gottes mitgestalten“. Kinder lasen auch die Kyrie-Rufe und Fürbitten vor. Anstatt der Predigt wurde ein Rollenspiel aufgeführt. Der Geistliche sagte dazu „Was Jesus im heutigen Evangelium sagt, das klingt in den Ohren von vielen Menschen ein bisschen verrückt: wenn dich einer auf die Wange schlägt, dann schlage nicht zurück, sondern halte ihm die andere Wange hin. Was wir jetzt sehen und hören, was einige Kinder jetzt vorspielen, das kann uns helfen die Worte von Jesus besser zu verstehen“. Drei Gardemädels standen dabei vor dem Altar und ein Clown betrat den Altarraum. „Schau mal wer da kommt, ein Clown“. Dieser pustete Luftschlangen auf und warf Kindern einen Ball zu. Dabei stupste er einen Buben am Arm. Dieser sprang auf und sagte „hey, der hat mich einfach angestupst, Was soll das? Und jetzt grinst er auch noch. Na warte, das wird dir gleich vergehen, wenn ich dir eine Watschn geb’“. Der Bub meinte der Clown wird bestimmt gleich zurück schlagen, aber es kam anders. Der Clown stand auf und zeigte lächelnd auf seine Wange, bildete mit den Fingern ein Herz und malte den Buben ein Herz auf die Wange. Die drei Gardemädels fragten sich wer war wirklich der Starke? So ein Narr möchte ich auch werden“. Der Clown malte auch den drei Mädeln ein Herz auf die Wange und erwiderte „diese Ideen habe ich von Jesus“. Pfarrer Norbert Große betonte „Ja es lohnt sich immer neu aufmerksam auf die Wort von Jesus zu hören. Er zeigt uns Wege des Friedens und der Versöhnung“. Gemeinsam wurde auch das Vater unser gesungen, unter Gitarrenbegleitung von Pfarrer Norbert Große. Zum Schluss dankte der Geistliche allen Beteiligten am Gottesdienst und wünschte allen noch einen vergnüglichen Faschingsendspurt.