In früheren Jahren war man als Maschkera unterwegs, heute geht man zum Faschingsball. Und wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, dann ist der Seniorenfasching die richtige Wahl. Egal wie es dem auch sei, die Schmidmühlener Senioren nutzten recht ausgiebig die Einladung des Faschingskomitees Schmidmühlen um ihren Vorsitzenden Fabian Simon für einen Besuch im „Faschings-Stodl”. Früher war man beim Kappenabend unterwegs, um die Faschingszeit hochleben zu lassen. Mit den Erinnerungen an die damaligen Tanzlokale beim Espach und im dem Meiersaal verbinden die Schmidmühlener auch heute noch ihre Erinnerungen an die Faschingszeit, wie es damals gewesen sein. Sechzig Jahre sind es heuer her, dass es in Schmidmühlen das Faschingskomitee gibt, und dieses Faschings-Revival war die gerne wahrgenommene Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und sich an eine schöne Jugendzeit zu erinnern, wo man an jedem Faschingswochenende aus mehreren Veranstaltungen mit Life-Musik auswählen konnte. Dieses breite Angebot hat man ausgenutzt und oft an einem Abend bei mehreren Faschingsveranstaltungen vorbeigeschaut. In den Mittelpunkt für Veranstaltungen ist dafür der Schloss-Stadl gerückt und das nutzten sie Senioren kräftig aus, um mit ein paar Stunden dem Schmidmühlener Fasching zu frönen. Eine tolle Visitenkarte gaben die Bambini- und die Kindergarde mit ihrem Gardetanz ab. Dazu gesellte sich die Jugendgarde, die mit ihrem Garde- und mit ihrem Showtanz unter dem Motto „We will Rock You” für Furore sorgte. Eine Klasse für sich war der Gardetanz der Prinzengarde und als besonderes Zuckerl bekamen die jung gebliebenen Schmidmühlener den Showtanz der Garde unter dem Motto „Oktoberfestival” zu sehen. Eine Spitzenleistung zeigte zum Abschluss der Gardetänze das Männerballett mit ihrem Showtanz „1000 und eine Nacht”, um sich bei einer Tasse Mokka auf dem hölzernen „Diwan” genussvoll zurücklehnen konnte und Herrschaften des Elferrates bei ihrem Harems-Tanz in der ersten Reihe frönen durfte.