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Das Erasmus+-Team feiert gemeinsam mit allen Teilnehmenden die erfolgreiche Durchführung der verschiedenen Praktika im Ausland.  (Bild: Sabrina Geisler)

Internationale Erfahrungen und gelebte Vielfalt am BSZ Sulzbach-Rosenberg

Am 23. Juli 2026 fand an der Berufsschule die feierliche Abschlussveranstaltung des Erasmus+-Programms statt. Zahlreiche Schülerinnen, Schüler, Studierende sowie Lehrkräfte blickten gemeinsam auf ein ereignisreiches Jahr mit internationalen Begegnungen zurück. Den Auftakt gestaltete Sabrina Geisler aus dem Erasmus+-Team mit einer herzlichen Begrüßung. Begleitet von einem abwechslungsreichen Häppchenbuffet bot ein interaktives „Get Together“-Bingo den Teilnehmenden eine lockere Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen. Im weiteren Verlauf führte Franz Rubenbauer, ebenfalls Mitglied des Erasmus+-Teams, durch das Programm. Im Mittelpunkt standen die Präsentationen der einzelnen Mobilitätsteilnehmenden, die eindrucksvoll von ihren Auslandsaufenthalten berichteten. Im Anschluss an jede Vorstellung wurden die Europässe als Anerkennung für das Engagement und die erworbenen Kompetenzen von den beiden Erasmus+-Koordinatorinnen Marianne König und Tatjana Götzinger überreicht. Eine Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik berichtete von ihrem Aufenthalt in Tondern (Dänemark), wo sie in einem deutschen Kindergarten tätig war. Besonders prägend waren für sie Konzepte wie gewaltfreie Kommunikation, Partizipation und eine aktive Alltagsgestaltung. Auch in der Freizeit, etwa am Strand von Rømø, konnte sie das Land erleben. Hervorgehoben wurden vor allem der respektvolle Umgang sowie ein inklusives Verständnis, das Vielfalt als Chance begreift. Insgesamt nahm sie Dänemark als ein Land mit hoher Wertschätzung und entspannter Lebensweise wahr. Eine größere Schülergruppe aus den Fachbereichen Wirtschaft, Elektrotechnik und Kfz absolvierte ihren Aufenthalt an der Schule Rybners in Esbjerg. Neben schulischen Eindrücken – etwa der Größe der Einrichtung – standen auch besondere Erlebnisse wie das Füttern von Rehen oder ein Besuch im Schifffahrtsmuseum im Mittelpunkt. In der zweiten Woche sammelten die Teilnehmenden praktische Erfahrungen in Betrieben, beispielsweise bei NorSea. Besonders betont wurde der starke Zusammenhalt der Gruppe über Fachbereiche hinweg. Ihr Fazit: Erasmus bringt Menschen zusammen. Auch das Schulleitungsteam war mit sechs Personen zu einem Austausch in Esbjerg vor Ort, um internationale Kooperationen weiter auszubauen. Drei Studierende der FakS2 verbrachten ihre Zeit in Asker (Norwegen). Sie berichteten von einer großen Herzlichkeit, einer ausgeprägten Selbstständigkeit der Kinder sowie einer insgesamt sehr positiven und naturverbundenen Lernumgebung. Herausforderungen bestanden vor allem in der sprachlichen Verständigung und im Aufbau von Beziehungen zu den Kindern. Norwegen wurde als offen, gelassen und stark am Wohl der Kinder orientiert beschrieben. Ein begleitendes Video vermittelte eindrucksvolle Einblicke. Auch der Gegenbesuch der dänischen Partnerschule in Sulzbach-Rosenberg wurde vorgestellt. Gemeinsam mit der Klasse WEC 10 entwickelten die Gäste ein Produkt – Schokolade – und setzten dieses gemeinschaftlich in einem Marketingprojekt um. Weitere Einblicke gab es aus dem Kfz-Bereich im dänischen Esbjerg sowie aus Bilbao (Spanien), wo drei Studierende der FakS1 vier Wochen in einem deutschen Kindergarten tätig waren. Dort arbeiteten sie in Krippe und Kindergarten nach einem bedürfnisorientierten Konzept. Besondere pädagogische Ansätze wie ein „offener Freitag“ – angelehnt an die Reggio-Pädagogik – sowie das Tragen von Schuluniformen prägten den Alltag. Auch hier ergänzte ein Video die Präsentation. Den Abschluss der Veranstaltung bildeten ein gemeinsames Gruppenfoto aller Beteiligten sowie ein warmes Catering in der Aula der Berufsschule. Die Veranstaltung machte deutlich, wie wertvoll internationale Erfahrungen für die persönliche und berufliche Entwicklung sind – und wie sehr das Erasmus+-Programm zur europäischen Verständigung beiträgt.
Taubenauflass aus dem Kabi. (Bild: Walter Schlenk )

Letzter Flug für Alttauben der RV Amberg

Die beiden letzten Flüge für die Alttauben der Reisevereinigung Amberg haben stattgefunden. Der 10. Flug fand ab Kaiserslautern mit 309 km Entfernung statt. Um 6.50 Uhr wurden die Klappen des Kabinenexpress geöffnet und die „Rennpferde der Lüfte“ durch die Fahrer auf die Heimreise geschickt. Um 10.42 kam die schnellste Taube der RV Amberg bei Georg Eichenseer in Traßlberg an, sie flog die Strecke mit durchschnittlich 74 km/h. Die 2. und 3. Taube konsttierte Michael Niedermeier in Etzdorf. Um 11.04 Uhr waren die Preise vergeben. Mit 35 % Preisausbeute schnitt Georg Eichenseer am besten ab. Der weiteste Flug der Saison wurde in Rethel/Frankreich gestartet. Die Entfernung betrug 540 km. Um 7.15 Uhr erfolgte der Start und um 13.31 Uhr flog die schnellste Taube bei ihrem Züchter Georg Eichenseer den Schlag an, sie flog mit durchschnittlich 86 km/h nach Hause. 2. und 3. wurde Richard Dötterl in Kümmersbruck. Um 14.11 Uhr war das erforderliche Drittel für die zu vergebenden Preise zurück und der letzte Wettflug beendet. Mit 73 Prozent schnitt Georg Eichenseer am besten ab. Für diesen Flug stellte der Deutsche Brieftaubenverband eine Goldmedaille zur Verfügung. Jeder Teilnehmer konnte 6 seiner Tauben vorbenennen. Georg Eichenseer hatte dafür die glücklichste Hand, seine 3 schnellsten vorbenannten Tauben gewannen diesen Sonderpreis. Der geplante Endflug ab Borg wurde wegen der ungünstigen Witterungsverhältnissen abgesagt, das bedeutete den Abschluss für die Alttauben. Die Gewinner der verschiedenen Meisterschaften stehen damit fest. 1. RV-Meister wurde Michael Niedermeier, 2, Georg Eichenseer und 3. Richard Dötterl. Das beste Männchen gehört Georg Eichenseer mit 10 Preisen, das beste Weibchen mit 10 Preisen flog bei Michael Niedermeier, das beste jährige Männchen flog 6 Preise und gehört Walter Schlenk, das beste jährige Weibchen, 9 Preise, wohnt im Schlag von Michael Niedermeier.
Claudia Schneider hatte nach 6 Durchgängen den niedrigsten Gesamtteiler von allen (36,7 T.) und wurde von Fritz Seegerer und Waldemar Pirner mit einer Urkunde und einem schönen Stück Speck belohnt. (Bild: Peter Domanits )

Siegerehrung beim Rundenwettkampf der Gaue Sulzbach und Amberg

Zur Siegerehrung der 26. Auflage des gemeinsamen Auflage-Rundenwettkampfes der Schützengaue Amberg und Sulzbach-Rosenberg konnte Initiator Waldemar Pirner zahlreiche Teilnehmer sowie Gauschützenmeister (Amberg) Stefan Koller und stv. Gauschützenmeister Fritz Seegerer (Sulzbach-Rosenberg) begrüßen. Neben der Ringwertung wird bei dem Ältestenschießen auch großer Wert auf die Blattlwertung gelegt, wobei es gilt, möglichst genau das Zentrum zu treffen. 1 Teiler bedeutet 1 Hundertstel mm Abweichung von der Mitte. Bei jedem Durchgang zählt der beste Schuss. Die besten Blattlschützen durften sich neben Ihrer Urkunde eine Stück Geräuchertes aussuchen. Da dieses Jahr das Sparschwein besonders gut gemästet war, fielen die Stücke entsprechend groß aus. Bei den Senioren I (51–60 J.) konnte Claudia Schneider (Neumühle, 4,1 T./36,7 Gesamtteiler) am letzten Tag mit dem niedrigsten Gesamtteiler aller Klassen noch Christine Wedel (Großalbershof, 15,2 T./45,8 GT.) an der Spitze abfangen. Vera Dötsch (Neumühle, 55,4 T.), Gerd Kölbel (Betzenberg, 85,8 T) und Elke Übler (Vilseck, 94,2 T) folgen auf den Plätzen 3 bis 5. Albert Hierl (Neumühle, 83,7 T.) siegte bei den Senioren II (61–65 J.) vor Norbert Simon aus Süß (87,9 T.), Christine Rathenow (Obersdorf, 124,8 T.), Harald Merl (Oberleinsiedl, 125,5 T.) und Josef Schmausser (Obersdorf, 126,4 T.). Bei den Senioren III (66–70 J.) konnte Olaf Bracke (Tanzfleck, 57,4 T.) Rudi Möschl (62,6 T.) aus Karmensölden knapp distanzieren. Dritter wurde Johann Götz (Neumühle, 82,8 T.) vor Fritz Seegerer (Vilseck, 102,1 T.) und Rita Kirschner (Obersdorf, 103,2 T.). Den niedrigsten Gesamtteiler bei den Senioren IV (71–75 J.) hatte diesmal der Neumühler Rudi Neumann (58,8 T.) vor Käthe Peteratzinger (D. Hirschau, 78,5 T.) und Helmut Schötz (Betzenberg, 101,0 T.). Auch Manfred Lehner (Neumühle, 116,1 T.) und Ludwig Krieger (Lauterhofen, 119,2 T.) bekamen noch ein schönes Stück Schinken ab. Die Blattlwertung bei den Senioren V (76–80 J.) gewann der Obersdorfer Xaver Wolfsteiner (133,1 T.) vor Ernst Lauerer aus Betzenberg (160,8 T.). Die weiteren Gewinner hießen Horst Zinn (Tanzfleck, 163,3 T.), Klaus Staszek (Sulzbach, 171,3 T.) und Peter Knerr (Süß, 181,8 T.). Bei den Senioren VI (über 80 J.) landete Johann Dittrich aus Großalbershof (116,2 T.) vor Waldemar Pirner (Neumühle, 121,9 T.) an der Spitze. Helga Scherupp (Großalbershof, 146,6T.), Theo Heinz (Sulzbach, 171,1 T.) und Heinz Müller (D. Hirschau, 172,4T.) konnten sich ebenfalls ein Stück Schinken aussuchen. Die Besten der Damenwertung ohne Alterseinteilung konnten neben einer Urkunde je einen von der Fa. Christl gestifteten „Edelstein“ entgegennehmen. Auch hier siegte Claudia Schneider (1902,2 R.) vor Christine Wedel (Großalbershof, 1883,5 R.) und der Neumühlerin Andrea Schröther (1883,2 R.). Vierte wurde Annerose Danhauser (Obersdorf 1880,8 R.) vor Elke Übler (Vilseck, 1878,9 R.).
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