die neue Gauvorstandschaft kann auf bewährte Vorstandsmitglieder bauen  (Bild: Josef Popp)

Stefan Koller folgt auf Heinrich Fraunholz als Gauschützenmeister

Beim Gaudelegiertentag des Schützengaus Amberg standen Neuwahlen, Rückblicke und Ehrungen im Mittelpunkt. Eine bedeutende personelle Veränderung gab es an der Spitze: Stefan Koller (SG Neumühle) wurde zum neuen 1. Gauschützenmeister gewählt und löst damit Heinrich Fraunholz (FSG Amberg) ab. Fraunholz hatte den Gau über viele Jahre hinweg geprägt und erhielt für seine langjährige Führungstätigkeit großen Dank und Anerkennung. Die Gauvorstandschaft wurde im Wesentlichen bestätigt, was das Vertrauen der Delegierten in die bewährte Führungsmannschaft unterstreicht. Die Wahlen verliefen reibungslos. In ihrem Grußwort dankte OSB-Vizepräsidentin Herta Feiler der bisherigen Führung und gratulierte zu der erfolgreichen Arbeit im Gau. In seinem letzten Bericht als Gauschützenmeister blickte Heinrich Fraunholz auf die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre zurück. Die Zahl der Vereine sank von 32 auf aktuell 27 – vor allem durch Fusionen und Auflösungen. Positiv entwickelte sich hingegen der Mitgliederstand, der mit rund 3.800 Schützinnen und Schützen wieder leicht angestiegen ist. Die mitgliederstärksten Vereine sind die FSG Amberg mit 540 sowie Diana Hirschau mit 390 Mitgliedern. Mit einem Moment des Gedenkens wurde an 52 verstorbene Mitglieder erinnert. Stellvertretend nannte Fraunholz das Ehrenmitglied des Oberpfälzer Schützenbundes und Gau-Ehrenmitglied Josef Lotter (SG Haselmühl). Zudem ließ er zahlreiche Veranstaltungen und Jubiläen der vergangenen Jahre Revue passieren. Gaujugendleiterin Stefanie Zach berichtete über vielfältige Aktivitäten, darunter den gut besuchten Gaujugendcup. Sie informierte auch über personelle Veränderungen bei der Jugendleitertagung und betonte die Bedeutung eines funktionierenden Jugendschutzkonzepts in den Vereinen. Erfolgreich verlief die Saison im Bogensport: Gausportleiter Bogen Peter Zach meldete zahlreiche Spitzenplatzierungen bei Gau- und Landesmeisterschaften, darunter insgesamt 29 erste Plätze. Gesamtgausportleiter Stefan Koller informierte über die Gaumeisterschaft und nahm die Siegerehrung des Rundenwettkampfes vor.
V.l Stefan Koller, Heinrich Fraunholz, OSB - Vizepräsidentin Herta Zeiler. (Bild: Josef Popp)

Heinrich Fraunholz nun Gauehrenschützenmeister

Bei der Delegiertentagung des Schützengaus Amberg stand eine Persönlichkeit im Mittelpunkt, die den Gau über Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat: Heinrich Fraunholz von der FSG Amberg wurde für seine herausragenden Verdienste zum Gauehrenschützenmeister ernannt. Die Auszeichnung würdigt sein außergewöhnliches Engagement sowohl im Schützengau Amberg als auch im Oberpfälzer Schützenbund. Fraunholz lenkte seit 2011 als Gauschützenmeister die Geschicke des mitgliederstärksten Gaus der Oberpfalz und war parallel dazu 13 Jahre lang als Gausportleiter tätig. Insgesamt gehört er der Gauvorstandschaft seit beeindruckenden 42 Jahren an. Seine Verbundenheit zum Schützenwesen zeigt sich auch in seiner 45-jährigen Mitgliedschaft im OSB sowie seiner Zugehörigkeit zu gleich fünf Schützenvereinen. Der neue Gauschützenmeister Stephan Koller würdigte in seiner Ansprache das Wirken seines Vorgängers in höchsten Tönen. Fraunholz habe in all den Jahren die Höhen und Tiefen des Verbandsgeschehens souverän gemeistert und sei stets ein verlässlicher Ansprechpartner für die Vereine gewesen. „Er war immer da, wenn man ihn brauchte“, betonte Koller. Besonders hob er die hohe Fachkompetenz Fraunholzs im Schießsport und im Vereinswesen hervor. Mit großem Einsatz habe Fraunholz die Schützenidee kontinuierlich vorangebracht und sich als Garant für solide und nachhaltige Arbeit erwiesen. Sein unermüdliches Engagement habe den Schützengau Amberg entscheidend geprägt und weiterentwickelt. Mit der Ernennung zum Gauehrenschützenmeister findet diese jahrzehntelange Leistung nun eine besondere und verdiente Anerkennung.
Die geehrten Mitglieder links OSB Vizepräsidentin Herta Zeiler. (Bild: Josef Popp)

Hohe Auszeichnungen für große Verdienste im Schützengau Amberg

Nicht nur Rechenschaftsberichte standen im Mittelpunkt der jüngsten Zusammenkunft des Schützengaus Amberg. Die Veranstaltung bot auch den würdigen Rahmen, um langjährigen Einsatz zu würdigen, Dank auszusprechen und verdiente Schützinnen und Schützen auszuzeichnen. Insgesamt sieben Persönlichkeiten aus verschiedenen Vereinen wurden dabei mit der Gauehrennadel in Gold geehrt – einer der höchsten Auszeichnungen auf Gauebene. Diese Ehrung wird nicht automatisch für langjährige Mitgliedschaft verliehen, sondern setzt außergewöhnliches Engagement und besondere Verdienste um das Schützenwesen voraus. In der Regel geht ihr eine langjährige Ehrenlaufbahn voraus, die über Auszeichnungen auf Vereins-, Bezirks- und Verbandsebene führt. Entsprechend groß war die Anerkennung für die Geehrten. Mit der Gauehrenmedaille in Gold wurden ausgezeichnet: Josef Popp aus Schmidmühlen, der über 33 Jahre als Schützenmeister wirkte und sich zudem zwei Jahrzehnte als Gaupressewart engagierte. Gisela Hüttner zählt zu den erfolgreichsten Luftpistolenschützinnen im Gau mit zahlreichen Titeln bis hin zur Deutschen Meisterschaft. Peter Hüttner wurde für seine langjährige Tätigkeit als stellvertretender Schützenmeister und Gausportleiter geehrt.Von Diana Hirschau wurden Stefanie Zach, die als Gaujugendleiterin neue Impulse setzte, sowie Peter Zach, langjähriger Leiter des Bogensports, ausgezeichnet. Leopold Sassin (SG Amberg) und Doris Koller-Dockter (FSG Amberg) komplettierten die Reihe der Geehrten. Eine seltene Auszeichnung erhielten Richard Drick und Johann Hollweck aus Wolfsbach mit der Großen Verdienstauszeichnung in Silber des Oberpfälzer Schützenbundes. Beide prägten ihren Verein über Jahre hinweg als Schützenmeister. Die Ehrungen nahmen Gauschützenmeister Heinrich Fraunholz und Vizepräsidentin Herta Zeiler vor und würdigten das große ehrenamtliche Engagement.
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Königsschießen und Jahresabschluss der Sportschützen

Mit dem traditionellen Königsschießen und der Proklamation des Schützenkönigs haben die Sportschützen Schmidmühlen das Vereinsjahr abgeschlossen. Der Jahresabschluss bot Anlass, auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurückzublicken, in dem sowohl sportlich als auch gesellschaftlich viel geleistet wurde. In seinem Rückblick stellte Schützenmeister Torsten Flieder heraus, dass die Sportschützen Schmidmühlen im abgelaufenen Jahr auf allen Ebenen aktiv waren. Sportlich sind gleich drei Mannschaften im Rundenwettkampf am Start. Die erste Mannschaft befindet sich aktuell in der Bezirksliga West auf einem hervorragenden ersten Tabellenplatz. Auch die zweite Mannschaft rangiert in der Gauliga A auf Platz zwei, während die dritte Mannschaft in der Gauliga E einen guten dritten Platz belegt. Darüber hinaus nahmen die Schützen an zahlreichen Meisterschaften teil. Auf Gau-, Landkreis- und auf Landesverbandsebene waren die Sportschützen vertreten und konnten dabei ihr Können unter Beweis stellen. Ein besonderer Höhepunkt war erneut die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft. Mit Anna Haderer stellte der Verein in der Schülerklasse Luftgewehr auch in diesem Jahr wieder eine Starterin auf Bundesebene. Sie qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft und belegte dort einen respektablen Platz im Mittelfeld. Damit setzte sich eine erfreuliche Serie fort: In den vergangenen drei Jahren waren die Sportschützen Schmidmühlen jedes Jahr mit Schützinnen bei den Deutschen Meisterschaften vertreten. Neben Anna Haderer waren dies zuvor Gisela Hüttner in der Disziplin Luftpistole sowie Antonia Heimler, die gleich zweimal in der Schülerklasse Luftgewehr an den Start ging. Diese Erfolge sind ein deutlicher Beleg für die nachhaltige Nachwuchs- und Leistungsarbeit im Verein. Ferner richteten die Sportschützen den Raiffeisenjugend – Cup und die Landkreismeisterschaft aus.

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