Volltreffer für die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft (FSG) 1434 Amberg: Sie hat nach rund zweijährigem Leerstand wieder einen Wirt für ihr Schützenheim gefunden. Der Mann heißt Stefan Sinmihaian und wurde durch die Brauerei Bruckmüller in die Gaststätte am Kugelfang vermittelt.
Das gab Schützenpräsident Peter Hüttner bei der Jahreshauptversammlung stolz bekannt, die natürlich im eigenen Lokal stattfand, diesmal wieder mit Bewirtung durch den neuen Pächter, der sich seinerseits über den guten Besuch freute. Letzteres wird laut Hüttner auch künftig nötig sein, damit „sich im kommenden Frühjahr und Sommer durch den Terrassenbetrieb eine wirtschaftlich tragfähige Situation für unseren Wirt einstellt”. Dafür machte der neue Schützenpräsident – seit einem Jahr im Amt in der Nachfolge von Hanns Peter Oechsner – schon mal Reklame, wie er natürlich insgesamt für seine FSG warb.
Einen Grund dazu gaben ihm stetig wachsende Mitgliederzahlen. Während andere Vereine oft mit Verlusten und wenig Neuzugängen zu kämpfen haben, zählen die Feuerschützen nach Auskunft von Schriftführerin Vera Dötsch immer noch 536 Männer und Frauen, die verschiedene Altersklassen von sechs bis 98 Jahren abdecken. „Wir wachsen, wir sprechen alle Altersgruppen an und wir haben Menschen, die viel erlebet haben ebenso wie solche, die Neues einbringen”, bilanzierte Dötsch.
Ein ebenso positives Fazit zog ihr Ehemann im Amt des Sportleiters, der von fünf FSG-Mannschaften im Rundenwettkampf und reger Beteiligung an den gesellschaftlichen Schießen berichtete. Gleichermaßen freute sich Michael Dötsch über einen FSG-Bogenschützen bei der Deutschen Meisterschaft und Ehrungen in sechs weiteren Lang- und Kurzwaffendisziplinen. Mahnend appellierte er wie Hüttner an die Schützen, ihre Aufsichtsdienste wahrzunehmen, weil nur so die regelmäßigen Trainingszeiten drei Mal die Woche an den insgesamt 60 Ständen aufrechterhalten werden könnten.