Bei der Delegiertentagung des Schützengaus Amberg stand eine Persönlichkeit im Mittelpunkt, die den Gau über Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat: Heinrich Fraunholz von der FSG Amberg wurde für seine herausragenden Verdienste zum Gauehrenschützenmeister ernannt. Die Auszeichnung würdigt sein außergewöhnliches Engagement sowohl im Schützengau Amberg als auch im Oberpfälzer Schützenbund. Fraunholz lenkte seit 2011 als Gauschützenmeister die Geschicke des mitgliederstärksten Gaus der Oberpfalz und war parallel dazu 13 Jahre lang als Gausportleiter tätig. Insgesamt gehört er der Gauvorstandschaft seit beeindruckenden 42 Jahren an. Seine Verbundenheit zum Schützenwesen zeigt sich auch in seiner 45-jährigen Mitgliedschaft im OSB sowie seiner Zugehörigkeit zu gleich fünf Schützenvereinen. Der neue Gauschützenmeister Stephan Koller würdigte in seiner Ansprache das Wirken seines Vorgängers in höchsten Tönen. Fraunholz habe in all den Jahren die Höhen und Tiefen des Verbandsgeschehens souverän gemeistert und sei stets ein verlässlicher Ansprechpartner für die Vereine gewesen. „Er war immer da, wenn man ihn brauchte“, betonte Koller. Besonders hob er die hohe Fachkompetenz Fraunholzs im Schießsport und im Vereinswesen hervor. Mit großem Einsatz habe Fraunholz die Schützenidee kontinuierlich vorangebracht und sich als Garant für solide und nachhaltige Arbeit erwiesen. Sein unermüdliches Engagement habe den Schützengau Amberg entscheidend geprägt und weiterentwickelt. Mit der Ernennung zum Gauehrenschützenmeister findet diese jahrzehntelange Leistung nun eine besondere und verdiente Anerkennung.