Mit einer starken Gesamtleistung sicherte sich Kerstin Hagerer vom CIS Amberg bei den Deutschen Meisterschaften über die Olympische Distanz im Rahmen des Rothsee-Triathlons den 3. Platz in der Altersklasse 45. Die extremen Bedingungen verlangten den Athleten alles ab. Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad wurde vor allem der abschließende Lauf zur großen Herausforderung.
Geschwommen wurde im Rothsee – aufgrund der Temperaturen ohne Neoprenanzug. Nach dem Schwimmen lag Hagerer als Dritte ihrer Altersklasse aussichtsreich im Rennen. Mit der schnellsten Radzeit ihrer Altersklasse und einem Schnitt von knapp 35 km/h kämpfte sie sich einen Platz nach vorne und wechselt als Zweite zum Laufen. Auf der staubtrockenen Strecke am Rothsee entlang standen regelmäßiges Kühlen und ausreichendes Trinken im Fokus. Der berüchtigte „Memmert Hill“ mit seiner 10-prozentigen Steigung verlangte den Athleten auf der Laufstrecke gleich zweimal alles ab. Hier konnte Hagerer das hohe Tempo ihrer beiden Konkurrentinnen nicht mehr mitgehen.
Nach 02:38:51 h überquerte sie als Dritte ihrer Altersklasse die Ziellinie.
„Ich wusste bereits im Vorfeld, dass meine Konkurrentinnen läuferisch sehr stark sind“, erklärte Hagerer nach dem Rennen. Umso größer war die Freude, das selbst gesteckte Ziel zu erreichen: „Ich hatte mir Platz drei vorgenommen und bin überglücklich, dass ich das geschafft habe.“
Den Sieg in der Altersklasse 45 sicherte sich Renate Forster (TSV 1860 Rosenheim) vor Iris Güldenpenning (TSVE 1890 Bielefeld).