Unvergessliche Reise: Unter dem Motto „Abitour“ feierten Schulfamilie und Gäste mit einer bewegenden Abiturfeier den ersten Abschlussjahrgang im erneuerten G9. Alle 39 Prüflinge hatten das Ziel ihrer Schulreise erreicht.
Beim Abiturgottesdienst im Kongregationssaal wurde der Regenbogen zunächst als Symbol der Verbindung zwischen Himmel und Erde, Vielfalt und Einheit, Gegenwart und Zukunft reflektiert. Später spannte sich der Bogen einer Schullaufbahn, indem Fünftklässler selbstgebastelte Regenbogen-Lesezeichen an die Abiturienten verschenkten.
Nach der Eröffnung der Abiturfeier durch StD Christoph Matz legte Oberbürgermeister Michael Fritz – ehemaliger MRG-Schüler – den nun Aufbrechenden die Anziehungskraft Ambergs für künftige Heimatbesuche ans Herz. Emotionale Momente prägten die Grußworte von Gerda Krusche vom Elternbeirat und Alexander Dehnert vom „Verein der Freunde“: Auch aus Mutter- bzw. Vatersicht blickten sie auf die elterliche Gefühlsklaviatur an ausgewählten schulischen Stationen ihrer Kinder zurück. In der musisch-ästhetischen Bildung am MRG erkannten beide eine werthaltige Basis für den weiteren Lebensweg der Sprösslinge. Deren Selbstwirksamkeit in KI-Zeiten erhoffte sich Prof. Dr. Maximilian Kock, der auch den Preis der OTH Amberg-Weiden an Rong Rong verlieh. Während mit dem Schulpreis – gestiftet vom MRG-Absolvent Joachim Ringer – die W-Seminararbeit von Xinyao Qian gewürdigt wurde, beleuchtete OStR Tobias Kober mit dem Preis des Fördervereins besonderes Engagement für die Schulgemeinschaft: Fenja Grünwald – erfolgreich bei „Jugend debattiert“ – kümmerte sich als Schülersprecherin um das „Drehmoment des Herzens“. Im Team lenkte Stufensprecher Pius Geitner tatkräftig den Q13-Aktions-Tourbus Richtung Ziel. Gemeinsam mit Mara Stepper, Xaver Müller und Luiz-Lionel Schaller ließ er prägende Etappen der eigenen Schullaufbahn auch mit manch augenzwinkernden Anspielungen Revue passieren. Entwicklungsschritte einer Abiturrede zeichnete Schulleiter OStD Georg Meyer samt einbezogenen Filmklassikern nach und betonte die Bedeutung des Prozesscharakters von Leistungen im Kontext einer neuen Prüfungskultur. Schließlich hieß es: Zeugnisübergabe zu selbstgewählten Klängen auf großer Bühne – gleichzeitig als Schlussakkord und Ouvertüre eines Wiedersehens am MRG.