Bereits um 2 Uhr morgens machten sich 58 Pilgerinnen und Pilger der Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn am ersten Bergfestsonntag auf den traditionellen Fußweg zum Mariahilfberg nach Amberg. Die diesjährige Wallfahrt stand dabei unter einem besonderen Zeichen: Erstmals waren die Gläubigen im Sinne einer gelebten Pfarreiengemeinschaft gemeinsam unterwegs.
Bei sehr lauen Temperaturen begann die Wallfahrt in Freihung. Singend und betend führte der Weg zunächst durch Wald und Flur nach Großschönbrunn und weiter nach Krickelsdorf und Gebenbach, über den Mausberg bis nach Amberg.
Besonders erfreulich war, dass sich unter den Wallfahrern auch mehrere Kinder und Jugendliche befanden. Dies unterstreicht eindrucksvoll, dass die Tradition des Pilgerns und des gemeinsamen Glaubenslebens auch bei der jüngeren Generation lebendig ist.
Für eine willkommene Stärkung sorgte die Pause bei Mausdorf. Dort wurde die Pilgergruppe von Frank Graf bereits mit aufgestellten Sitzgelegenheiten sowie Kaffee und Kuchen erwartet, sodass sich alle für die weitere Wegstrecke frisch stärken konnten.
Die Organisation der Wallfahrt war bestens vorbereitet. Als Vorbeter und Vorsänger führten Karin Amann und Josef Regler die Gruppe durch die Nacht und den frühen Morgen. Für die Sicherheit der Wallfahrer sorgte ein Begleitfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr.
Um 8.30 Uhr feierten die Pilger gemeinsam mit zahlreichen weiteren Wallfahrtsgruppen und Gläubigen den Wallfahrergottesdienst auf dem Mariahilfberg. Die feierliche Messe wurde von Dekan Thomas Helm zelebriert. Als Konzelebranten wirkten unter anderem auch Pfarrer Benny, der dieses Jahr zum ersten Mal mitpilgerte, und weitere Geistliche mit.
Nach dem festlichen Gottesdienst ging man vom gemeinsamen Beten zur wohlverdienten Stärkung über. Bei Bier und Bratwürsten ließen die Teilnehmer die gelungene Wallfahrt in geselliger Runde ausklingen.
Die Verantwortlichen zeigten sich erfreut über die große Beteiligung und die gelebte Gemeinschaft, die diese Wallfahrt in besonderer Weise geprägt hat.