v.l nach re Leon Reindl, Barbara Hottner, Raphael Junkers, Thomas Hottner, Anina Pechtl, Sina Schmidt, Christian Schreglmann. (Bild: Leon Reindl)

Neue Übungsleiter verstärken Schwimmschule AquaVitalis

Die Schwimmschule AquaVitalis darf sich über gleich sieben neue Übungsleiterinnen und Übungsleiter freuen. Der 1. Vorsitzende Bernhard Fleischmann zeigt sich begeistert über den engagierten Nachwuchs, der künftig das Team im Schwimmunterricht verstärken wird. Bereits im Vorfeld haben die neuen Kräfte viele Stunden in Unterrichtshospitationen investiert und wertvolle Einblicke in den Trainingsalltag gesammelt. Als Assistenzausbilder von erfahrenen Trainerinnen und Trainern begleitet und schrittweise an die eigenständige Unterrichtsleitung herangeführt. Die Schwimmschule hat sich bewusst für ein zweistufiges Ausbildungssystem entschieden: Die Grundqualifikation zum Übungsleiter C wird beim BLSV erworben, während die spezialisierte Ausbildung für das Schwimmenlernen direkt bei AquaVitalis erfolgt. Insgesamt kommen dadurch mehr als 200 Unterrichtseinheiten zusammen – inklusive verschiedener Prüfungen –, bevor ein Übungsleiter eine Schwimmstunde eigenverantwortlich übernehmen darf. Die Vorstandschaft zeigt sich stolz über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit: Viele der neuen Ausbilder stammen aus den eigenen Reihen und haben selbst bei AquaVitalis das Schwimmen gelernt. Besonders beeindruckt zeigt sich der Verein auch über diejenigen, die bereits mitten im Berufsleben stehen und dennoch die Zeit und Motivation finden, sich für die Schwimmausbildung zu engagieren. Für die Bevölkerung in und rund um Kümmersbruck ist dies ein echter Gewinn. Mit den neuen Übungsleitern bleibt die hohe Qualität der Schwimmausbildung gesichert – und damit auch ein wichtiges Angebot für die Region.
Neue Ministranten in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt. (Bild: Monika Schirdewahn )

Zuwachs für die Erbendorfer Ministranten

11 Kinder aus der 4. Jahrgangsstufe haben sich bereit erklärt, als Ministranten die Gottesdienste in der Erbendorfer Pfarrkirche zu bereichern. Im Rahmen der Sonntagsmesse am 25.01. zogen die Neuen (Elena Lubecki, Milena Mihl, Olivia Mihl, Lara Ulrich, Katharina Reinhardt, Josefa Huber, Theresa Linkel, Lena Forster, Mia Naber, Emilia Heller und Lenny Wissgott) mit ihren Gruppenleitern und vielen weiteren Ministrantinnen und Ministranten in die Pfarrkirche ein. Nach dem Evangelium fragten Gruppenleiter die Neuen und auch ältere und ehemalige Ministranten, die den Gottesdienst mitfeierten, warum sie Ministrant/ Ministrantin geworden sind. Pfarrer Besold schlug den Bogen zum Evangelium des Sonntags, in dem es um die Berufung der ersten Jünger durch Jesus ging. Anschließend wurden die 11 neuen Ministranten per Handschlag und mit Überreichung der Ministrantenplakette von ihren Gruppenleitern, den Oberministranten Magdalena Melzner und Maximilian Schultes und Pfarrer Martin Besold in den Dienst aufgenommen. Im Rahmen des Jugendgottesdienstes, der von Gruppenleitern der Ministranten vorbereitet wurde, wurden auch 2 Ministranten verabschiedet: Max Eder und Sebastian Schöpf, der über 10 Jahre Altardiener war. Die Gruppe „Mitnand”, bei der auch aktive und ehemalige Ministrantinnen mitsingen, gestaltete den Gottesdienst musikalisch. Zum Schluss der Messe kamen auch die Kinder der „Kinderkirche”, zusammen mit dem pädagogischen Personal unseres Kindergartens, um mit den kleinen und großen Messbesuchern den Segen zu empfangen. Nach der Messe boten Gruppenleiter der Ministranten im Kirchenpark selbstgebackenen Kuchen an.
1. Vorsitzender der FREIE WÄHLERKreisvereinigung, Karl Meier (fünfter von links) mit der neugewählten Vorstandschaft (Bild: Karl Lorenz)

FW Kreisvereinigung wählte Vorstandschaft neu

Bei der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung der FREIE WÄHLER Kreisvereinigung Weiden-Neustadt standen unter anderem Neuwahlen auf der Tagesordnung. Vorsitzender Karl Meier konnte im Parksteiner Hof in Parkstein eine Vielzahl FREIER WÄHLER begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht ließ er Themen, Versammlungen und Ereignisse Revue passieren. Eine ganz neue Erfahrung sei der Winterwahlkampf mit Wahlständen zur Bundestagswahl gewesen. Trotz, zum Teil eisiger Temeraturen, seien die FREIEN WÄHLER an den Samstagen gemeinsam mit dem Kandidaten Hubert Schicker aus Waldsassen in Weiden vor dem Alten Rathaus präsent gewesen. Schatzmeister Christoph Franzeck trug den Kassenbericht vor. Regelmäßig muss dieser der Landesgeschäftsstelle in München vorgelegt werden. Nachdem Franzeck eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt wurde, erteilte die Versammlung der gesamten Vorstandschaft die Entlastung. Holger Götz, der zum Wahlleiter bestimmt wurde, leitete zusammen mit Leo Dietrich und Markus Emmerich die Neuwahlen. In geheimer Abstimmung wurde Karl Meier aus Neustadt a. d. Waldnaab zum ersten Vorsitzenden und Gabriela Bäumler aus Etzenricht zu seiner Stellvertreterin gewählt. Markus Emmerich aus Weiden übernimmt die Aufgabe des Schriftführers, Christoph Franzeck aus Pressath ist für die Kasse verantwortlich. Nachdem auf Landes- und Bundesebene einige Veranstaltungen als Delegiertenversammlungen stattfinden, wurden sechs Delegierte sowie sechs Ersatzpersonen bestimmt. Josef Schwab, der die FREIEN WÄHLER im Kreiswahlausschuss vertritt, berichtete aus der Ausschusssitzung: Die FW-Wahlvorschläge waren form- und fristgerecht eingereicht worden. Die Kreistagsliste der FREIEN WÄHLER trägt die Listennummer 2. Meier gab einige Termine bekannt, bevor er die Verammlung, verbunden mit seinem Dank für das Kommen und das Engagement bei den vielfältigen Veranstaltungen, schloss.
Die neue Vorstandschaft des 1. FC Schmidgaden gem. der Neuwahlen an der JHV 2026, zusammen mit der 3. Bürgermeisterin Theresia Dobler.  (Bild: Michael Probst)

Jahreshauptversammlung 2026 des 1. FC Schmidgaden mit Neuwahlen

Erfreulich sind die guten Ergebnisse und die Zusammenarbeit im Juniorenbereich, wie der Vorsitzende Martin Bauer im Rahmen der JHV 2026 des 1. FC Schmidgaden verlautbarte. Aushängeschild, insbesondere in sportlicher Hinsicht, ist aktuell die SG der B-Junioren gem. der Berichterstattung des neuen Vorsitzenden Thomas Rewitzer. Von der G-Jugend bis zu den A-Junioren (U19) werden Spielgemeinschaften gebildet, bei den jüngeren Kindern mit dem SV Trisching-Rottendorf und ab der U13 dann zusätzlich mit der DJK Dürnsricht-Wolfring. Ein herzliches Dankeschön an alle Jugendtrainer. Bei den Alten Herren hingegen steht der gesellschaftliche Aspekt im Vordergrund. Weiterhin berichtete die Trainerin der Fitnessgruppe Rottendorf Anita Polleti und die Leiterin der Turngruppe Schmidgaden Maria Prifling von einem erfolgreichen und schönen Sportjahr. 3. Bürgermeisterin Theresia Dobler erinnerte in ihrer Ansprache an die Bedeutung des FCs für die Gesellschaft und die Jugendarbeit in der Gemeinde und lobte das ehrenamtliche Engagement, insbesondere das der Vorstandschaft. Neben dem Landtechnik Prifling-Jugendcup der SGen der Junioren im Sommer, wurde auch wieder der traditionelle Quadrus-Cup der Herren ausgetragen mit anschließendem Italienischen Abend, bei herrlichem Sommerwetter, Wein und frischen Pizzen aus dem Steinbackofen. Ein gelungenes Jahr aus der Sicht der Vorsitzenden. Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle ehrenamtlich unterstützenden FClerinnen und FCler für ihr Engagement. Gem. des Vortrags des stellvertretenden Kassiers Thomas Zinger ist der Verein nach wie vor schuldenfrei. Der Wahlausschuss für die anstehenden Neuwahlen der Vorstandschaft und des Ausschusses wurde schließlich durch Theresia Dobler, Martin Bauer und Elias Hien gebildet und erbrachte folgendes Ergebnis (Auszug). Vorsitzende: Florian Leitermann, Alexander Schmidl, Manuel Polleti und Thomas Rewitzer. Kassiere: Johannes Barthel und Thomas Zinger. Schriftführer: Martin Bauer und Patrick Neidl. Abteilungsleiter: Simon Böhm und Alexander Spindler. Gesamtjugendleiter: Christian Meier und Lukas Schimmer. Beisitzer: Alexander Schimmer (Sportheim) und Simon Schimmer (Platzunterhalt). Der Ehrenvorsitzende Josef Schimmer dankte der alten Vorstandschaft und wünschte dem neuen Gremium viel Erfolg. Der neue Vorsitzende Florian Leitermann dankte abschließend der Versammlung für ihr Vertrauen, sowie Alexander Schmidl, Martin Bauer und dem Sportheimteam für ihren Einsatz. Er stellte als angedachte Aktivitäten für das Jahr 2026 mitunter die Renovierung der Heimkabine und eine neue FC-Homepage in Aussicht.
Ehrungen der Jubilare an der JHV 2026 des 1. FC Schmidgaden, mit der 3. Bürgermeisterin Theresia Dobler und den FC-Vertretern Florian Leitermann und Martin Bauer.  (Bild: Lukas Schimmer)

Jahreshauptversammlung 2026 des 1. FC Schmidgaden mit Ehrungen

Ein spannendes Jahr 2025 für den 1. FC Schmidgaden. Der mittlerweile 459 Mitglieder zählende Verein in der Gemeinde Schmidgaden hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich, sei es gesellschaftlich, aber auch finanziell. Neben den alljährlichen Veranstaltungen wie Preisschafkopf, Sportheimkirwa, FC-Skifahrt und Preiswatten berichtete der Vorsitzende Alexander Schmidl, nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder, über besondere Ereignisse, die neben der Sportplatzpflege, der Erhaltung des Sportheims und der umfangreichen Jugendarbeit, gestemmt wurden. In elf Vorstandssitzungen, zwei Ausschusssitzungen und fünf Jugendsitzungen wurden mitunter die Weichen für die Installation einer PV-Anlage am Sportheimdach und die Bildung einer Spielgemeinschaft der II. Mannschaften, zusammen mit dem Partnerverein SV Trisching-Rottendorf aus der Gemeinde, gestellt. Auch der Abschluss des neuen beliebten Kinderspielplatzes am FC-Gelände und der Kauf eines Aufsitzmähers wurden also positiv erachtet. Im Herrenbereich nimmt der FC mit seiner I. Mannschaft aktuell einen soliden Platz in der Kreisliga West ein, mit sieben Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. Leider musste man sich schweren Herzens vom Trainer Christopher Neidl trennen, nach einer langen Negativserie in der Hinrunde. Christophers Verdienste um seinen FC und seine Verbundenheit zum Verein gilt es hierbei zu erwähnen. Im Sommer noch konnte man, dankenswerterweise gemeinsam, in der Abstiegsrelegation den Erhalt der Kreisliga sichern. In der SG der II. Mannschaft mit dem SV Trisching-Rottendorf steht aktuell ein erfreulicher 6. Platz in der A-Klasse-Nord zu Buche. Es konnten auch zahlreiche Jubilare für ihre jahrzehntelange Treue zum FC geehrt werden, die der Vorsitzende Manuel Polleti aufrief. Für 25 Jahre Heidi Stengel, Theresa Prifling, Jakob Deichl, Josef Deichl, Nico Lingl und Johannes Lippert. Für 40 Jahre Jochen Lang, Bernhard Lippert, Martin Lippert, Richard Maunz, Stefan Meier, Johannes Prifling und Alexander Schimmer. Für 60 Jahre Alfons Götz und Herbert Schimmer.
Das Kongo Bar Team spendete in diesem Jahr für die Jugendabteilungen des 1. FC Rieden und der Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden. (Bild: Michael Rabenhofer)

Kongo-Bar Team spendet an Narrhalla und FC Rieden

In fröhlichem Gedenken an die legendäre Riedener Kultdisco „Kongo Bar“ bauen seit mehreren Jahren rund 30 Freiwillige des „Kongo Bar Teams“ am Faschingssonntag eine Bar wieder auf. An diesem faschingsverrückten Tag in Rieden lautet dann das Motto vor, während und nach dem Faschingszug bei Vielen: „Auf zur Kongobar …. Und zwar da wo sie schon immer war“, an der Hirschwalder Straße in Rieden.“ An Ort und Stelle, an der schließlich für einen Tag eine rund 20 Meter lange Außenbar aufgebaut wird, befand sich im ehemaligen Stelzerkeller von 1967 bis 2018 zunächst unter dem Namen Kongo Bar die legendäre Disco und Kneipe als Anlaufpunkt für Feierwütige aus der ganzen Region. Zuletzt hieß das Lokal vor dem Abriss „Funny“, welchen den jüngeren Riedener Semestern durchaus noch bekannt sein dürfte. Die ehrenamtlichen Helfer des Kongo Bar Teams lassen den Fasching und das Erinnern an die Riedener Disco eben am Faschingssonntag hochleben. Alles wird für den guten Zweck ausgerichtet und so kommt Jahr für Jahr der gesamte Erlös einem gemeinnützigen Projekt in Rieden und Umgebung zugute. Heuer durften sich jeweils über eine vierstellige Summe die Jugendförderung des 1. FC Rieden und der Kinder- und Jugendbereich der Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden freuen. Die Spendenübergabe fand im Cafe Abseits auf dem Sportgelände des 1. FC Rieden statt. Auch heuer dürfen sich die Freunde des Riedener Gaudiwurms freuen, wenn rund um den Faschingszug am Sonntag, dem 15. Februar es wieder lautstark gerufen wird: Rieden Oho! Dann öffnen wieder etliche bekannte und beliebte Gaststätten in Rieden und natürlich auch die „Revival Kongo Bar“ an der Hirschwalder Straße in Rieden.
Vier der nun sieben aktiven Helfer vor Ort in Rieden, welche zur Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck gehören: Elias Hollweck (v.l.), Christian Brockhoff, Nico Pilz und Samuel Fritz. (Bild: Michael Rabenhofer)

Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck freut sich über neues HvO-Fahrzeug

Im Kümmersbrucker Martin-Schalling-Haus begrüßte der Vorsitzende der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck, Jens Günther, neben den anwesenden Mitgliedern auch Riedens Ersten Bürgermeister Erwin Geitner (CSU), Kümmersbrucks Zweite Bürgermeisterin Elisabeth Gruber (CSU) und Gemeinderätin Lisa Hartinger (SPD) sowie den Kreisgeschäftsführer des BRK Sebastian Schaller. Die Kreiswasserwacht war durch Michael Schmid und Martin Ströhl vertreten. In seinem Jahresrückblick war der Schwerpunkt auf den Jubiläen des Hallenbades K2 sowie des eigenen 50-jährigen Jubiläums mit einem Megaevent im Oktober gesetzt. „Im Nachgang bekamen wir sehr viel Lob von vielen Seiten für unser Jubiläum“, so Günther. Die Übergabe des neuen „Helfer vor Ort“-Fahrzeuges für Rieden und Umgebung war ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Wasserwacht. Die „HvO“ in Rieden sind Teil der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck. Die Beschaffung durch die Kreiswasserwacht innerhalb kurzer Zeit bezeichnete Jens Günther als rekordverdächtig. Zudem sponserte der Markt Rieden für das Fahrzeug ein „LARDIS-Gerät“, dass eine Verbindung zwischen Funkzentrale und Einsatzfahrzeug herstellt. In Bezug auf die Jugend der Ortsgruppe konnte Jugendleiterin Corinna Huber stolz vermelden, dass eine weitere Gruppe von 22 Kindern aufgenommen werden konnte. Insgesamt hat die Wasserwacht-Ortsgruppe 385 Mitglieder, davon 88 Minderjährige. Der Finanzbericht des neuen Kassiers Andre Steinbacher fiel positiv aus. Erwin Geitner lobte die Entwicklungen bei der Wasserwacht und befand die Zusammenarbeit mit dem Markt Rieden bezüglich des hiesigen Freibads als vorbildlich. „BRK, Wasserwacht und Feuerwehren sind für mich eine unwahrscheinlich wichtige Gruppe im Dienst am Nächsten mit sehr hohem Ansehen in der Bevölkerung“, so Geitner. Elisabeth Gruber zeigte sich hocherfreut über den Zuwachs einer weiteren Jugendgruppe. Lisa Hartinger schloss sich ihren Vorrednern an und befand: „Bleibts dran, macht weiter so mit Eurer großartigen Arbeit“.
Der geehrte Stephan Bergler (8.v.l.) mit Kreiswasserwachtchef Michael Schmid (5.v.l.), Ortsgruppenleiter Jens Günther (7.v.l.) und den Ehrengästen und Vorstandsmitgliedern. (Bild: Michael Rabenhofer)

Wasserwacht und BRK ehren engagierten Technischen Leiter Stephan Bergler

Im Rahmen der Hauptversammlung der Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck im hiesigen Martin-Schalling-Haus durfte der Kreiswasserwachtvorsitzende Michael Schmid voller Stolz zwei beachtliche Auszeichnungen an derselben Person vornehmen. Der technische Leiter der Ortsgruppe, Stephan Bergler, wurde zunächst mit der silbernen Ehrennadel des Bayerischen Roten Kreuzes ausgezeichnet für seine treue und selbstlose Tätigkeit im Dienst am Nächsten. Außerdem erhielt er von der Wasserwacht Amberg-Sulzbach die silberne Verdienstnadel für sein herausragendes Engagement sowohl in der Ortsgruppe Vilstal-Kümmersbruck als auch in der Kreiswasserwacht. Bergler ist 1997 der Wasserwacht beigetreten und seit 2007 als Trainer in unterschiedlichsten Gruppen aktiv. Der Wasserwachtaktive hat den Lehrschein Rettungsschwimmen bis Stufe 2 gemacht, dazu eine Sanitätsgrundausbildung, ist Wasserretter und Motorbootführer. Von 2009 bis 2016 war er stellvertretender technischer Leiter der Ortsgruppe, seit 2017 führt er diesen Bereich. Bergler ist zuständig für das Beschaffungswesen, Aus- und Fortbildungen, die Trainingsplanung und kümmert sich auch um organisatorische Dinge bezüglich der Schnelleinsatzgruppe und der Helfer vor Ort. In seinem Bericht in der Jahreshauptversammlung hatte Bergler viel Lob übrig für alle Aktiven und Helfer in der Ortsgruppe. Unter anderem erwähnte Bergler die Zeiten für Einsätze der Schnelleinsatzgruppe, Tauchgängen und Helfer-vor-Ort-Einsätzen. Im Training sowie der Aus- und Fortbildung tat sich 2025 ebenfalls viel. Schwimmkurse in Rieden, Kümmersbruck und Amberg wurden veranstaltet, dazu Erst-Helfer-Kurse, Trainingseinheiten und Blaulichtbelehrungen. Bei den Anschaffungen erhofft man sich laut Bergler demnächst das neue Einsatzfahrzeug für die Wasserwacht in Betrieb nehmen zu können. Weiter sind in Planung die Beschaffung eines neuen Einsatzanhängers und neuer Motoren für das Einsatzboot. Stolz zeigte er sich über die flotte Bereitstellung des ersten Hvo-Fahrzeuges.
Vorsitzender Reinhold Wilterius bei seiner Präsentation  (Bild: Rainer Knoll)

Jahreshauptversammlung Bund Naturschutz Kirchenthumbach

Die gut besuchte Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Biemichl eröffnete der Vorsitzende der Ortsgruppe Bund Naturschutz in Kirchenthumbach, Reinhold Wilterius, und begrüßte ganz besonders auch Bürgermeister Ewald Plößner sowie Gäste, die sich für die Arbeit der OG interessieren. Mit einer umfangreichen Präsentation ließ Wilterius das vergangene, arbeitsreiche Jahr Revue passieren. So war gleich zu Beginn des Jahres 2025 eine dringende Reparatur der Eingangstüre zum Fledermauskeller am Schönsteiner Berg fällig. Die Kosten hat das Staatliche Bauamt übernommen, das auch Eigentümer des Kellers ist. Im Steinbruch Kerschgraben bei Sommerau waren wieder schweißtreibende Arbeiten wie Stockrücknahme und Wiesenmahd nötig, um die drohende Verbuschung zu verhindern. Erfreut berichtete Wilterius, dass für diese Arbeiten die Fördermittel für 2024 bis 2026 doch noch zugesagt wurden, nachdem lange Zeit darüber Ungewissheit bestand. Ob diese unverzichtbaren Fördergelder weiterhin die Kosten ausgleichen werden, bleibt bislang leider im Unklaren, was eine sinnvolle Planung und Beschaffung erheblich und unnötig erschwert. Für die vorbildliche Unterstützung bei der Abfuhr der extrem großen Astmengen bedankte sich Wilterius ausdrücklich bei Jürgen Adelhardt, dem Leiter des Bauhofs. Wilterius berichtete über große Fortschritte beim Umbau des Waldstückes im Steinbruch in Zusammenarbeit mit dem Revierförster Sebastian Höllerer. Bei einer Begehung wurden wertvolle Laubbäume wie Ulme, Wildkirsche, Esche und alle drei Ahornarten gefunden und markiert. Neben den erhaltenswerten Samen- und Biotopbäumen soll eine gelichtete Fläche eingezäunt und dann seltene Bäume wie Elsbeere und Speierling gepflanzt werden. Revierförster Höllerer hat für diese Maßnahme eine Förderung in Aussicht gestellt. Wilterius berichtete den Zuhörern von Ortsterminen mit dem Staatlichen Bauamt (Herr Schwab) und der Unteren Naturschutzbehörde (Frau Wittmann). Ziel war es, umliegende Ausgleichsflächen in das Projekt Steinbruch zu integrieren (siehe Bild 2). Dazu sollen neue Pachtverträge mit dem Bauamt abgeschlossen werden, in denen sich die Pächter verpflichten, vom intensiven Ackerbau und Weidewiesen auf Blühwiesen umzustellen. Dies sei für die seltenen Bodenbrüter wie z. B. das Rebhuhn oder Feldlerche enorm wichtig, so Wilterius, da sie ansonsten keine Winternahrung und Rückzugsgebiete vorfinden würden. Das hierfür nötige und schwer erhältliche Saatgut solle von Biotopwiesen im Truppenübungsplatz gewonnen werden. Mit der Gemeinde wurde eine Zusammenarbeit unter anderem bei der Grünflächenpflege, der ökologischen Grabenräumung und Verbesserungen beim Straßenbegleitgrün vereinbart. Damit beendete Wilterius seine Präsentation nicht ohne auch noch auf die neue BN-Seite auf Instagram (bn_kirchenthumbach) hinzuweisen, mit der die OG auch das Interesse bei Jüngeren wecken möchte.
Tabea Pirner und Julian Müller spielten ein schwerhöriges Brautpaar, das den Standesbeamten Laurenz Brunner zur Weißglut trieb  (Bild: Heidi Kurz)

Heimatabend in Königstein: Mit Ossingermusikanten und Bauerntheater

„Um a Fünferl allerhand“. Unter diesem Motto fand ein Heimatabend im Gasthof zum Hirschen statt. Die Ossingermusikanten Hermann Bruhn auf der Zither, Peter Schertl mit Gitarre, Paul Pesold auf dem Akkordeon und Günter Seibold auf der Mundharmonika umrahmten den Abend musikalisch. Seibold erinnerte an die Jahrzehnte langen Stammtische in der Ossingerhütte mit eigenem Bürgermeister. Er bedauerte sehr, dass es diese nicht mehr gibt. Als Erinnerung sangen die Ossingermusikanten das selbst gedichtete Ossingerlied. Günter Seibold erzählte: „Früher gab es in Königstein drei Kirchweihen im Mai, im Juli und im Oktober“. Sogar an der Nachkirchweih am Montag arbeiteten die Männer nichts und gingen im Anzug auf die Kirchweih. Nach dem Krieg gab es viele Kirchweihstände entlang des Marktplatzes. Sogar ein Karussell erfreute die Kinder. Es musste allerdings mit Muskelkraft angetrieben werden. Die Kinder mussten aufs Dach klettern und anschieben. Dafür durften sie einmal umsonst fahren oder bekamen fünf Pfennige dafür. Den meisten wurde aber vom Drehen schlecht. Eine große Anziehungskraft hatte der billige Jakob. Bei ihm könnten die Leute Hosenträger, Schuhe und Pantoffel kaufen. Manchmal durften die Jungen auf den Stand aufpassen, wenn er wegmusste. Dafür erhielten sie 10 Pfennige, die sie sogleich in ein Stück Stadtwurst umsetzten, das sie beim Gasthof zur Post im Metzgerladen kauften. Die Jugendgruppe des Bauerntheaters Julian Müller und Tabea Pirner spielten das Stück „Das schwerhörige Brautpaar“, in dem sie den Standesbeamten (Laurenz Brunner) zur Weißglut trieben. Beim Einakter „Im Biergarten“ trafen sich Günter Seibold als Oberpfälzer und Karsten Kniebühler. Erstmals glänzte Karsten Kniebühler in seiner Gastrolle als Urlauber im breitesten sächsischen Dialekt. Es war klar, dass es zu Sprachschwierigkeiten kam. Zum Schluss verstanden sich die beiden dann aber doch. In der Szene „Das Telefongespräch“ wollte Hans-Jürgen Pirner ein Auto kaufen. Leider war die dreijährige Tochter (Tabea Pirner) am Telefon. Hans-Jürgen Pirner bemühte sich, die Eltern ans Telefon zu bekommen, gab aber nach einer Weile völlig entnervt auf. Eine Uraufführung war das Stück „Die Gsotsbergere und der falsche Doktor“. Überzeugend spielte Linda Hirsch eine 50-jährige Bäuerin, die zum ersten Mal – nicht sehr gerne, wie sie meinte – zum Frauenarzt ging. Leider kam es zu vielen Missverständnissen, weil der Doktor kein Frauenarzt, sondern der Zahnarzt (Christian Hirsch) war. Günter Seibold berichtete weiter über den Fremdenverkehr, der Mitte der 1960 Jahren in Königstein florierte und 25 000 Übernachtungen verzeichnete. „Auch ich musste mein Zimmer räumen, weil dort Urlauber untergebracht wurden. Erst im Herbst durfte ich es wieder beziehen“, so Seibold. Ebenfalls gehörte zu jeder gescheiten Kirchweih eine Rauferei, erklärte er. Alle Zuhörer genossen die Aufführungen und Erzählungen und waren sich einig, dass der Heimatabend bald wiederholt werden sollte.
Daniel Straubinger (links) ist der neue Fischerkönig des Fischerstammtischs Waldthurn. Raubfischkönig und Vereinsmeister darf sich Herbert Bäumler (Zweiter von links) nennen. Stammtisch – Vorsitzender Wolfgang Fröhlich (rechts) gratulierte und dankte der Hausherrin Christa Frank. (Bild: Thomas Troidl)

Waldthurner Fischerstammtisch ehrt Gewinner

Bei der Proklamation des Fischerkönigs des Fischerstammtischs Waldthurn in den Räumen von Christa Frank waren Herbert Bäumler und Daniel Straubinger die „königlichen Fischergrößen” der Wertungsfischen des vergangenen Jahres 2025. Vorsitzender Wolfgang Fröhlich nahm die entsprechenden Ehrungen vor. Die Fischen fanden am Trausnitzer Stausee, am Rottenbürger Weiher bei Tirschenreuth, in der Kiesgrube Mantel sowie beim Raubfischangeln in der Naab bei Pfreimd statt. Der Vorsitzende dankte den Fischerfrauen für ihr Verständnis und überreichte der Hausherrin Christa Frank einen Blumenstrauß. Zudem wurde des im März 2025 verstorbenen Fischerfreundes Max Schuierer gedacht. Schließlich schritt Fröhlich zur mit Spannung erwarteten Königsproklamation, wobei Daniel Straubinger aus Altenstadt/Voh. der diesjährige Fischerkönig des Fischerstammtischs Waldthurn ist. Er zog einen Karpfen mit einem Gewicht von 5.595 Gramm an Land. Raubfischkönig ist der Waldthurner Herbert Bäumler, der einen Hecht aus der Naab bei Pfreimd angelte. Herbert Bäumler ist gleichzeitig auch Vereinsmeister, da er bei allen Veranstaltungen das höchste Gesamtgewicht an Fischen (13.260 Gramm) erzielte. Er gewann die Vereinsmeisterschaft vor seinem Sohn Kevin Bäumler, der 200 Gramm weniger vorweisen konnte. Selbstverständlich wurden die geangelten Fische schmackhaft zubereitet und verzehrt. „Der Fischerstammtisch Waldthurn wird in diesem Jahr 50 Jahre alt”, ergänzte Vorsitzender Wolfgang Fröhlich. Man wolle dieses Jubiläum voraussichtlich im September 2026 feiern. Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.
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