Auch die kleinsten des Chores moderieren schon die Lieder an. (Bild: Felix Kleinort)

Sommerkonzert macht Laune

Zum Abschluss des Chorjahres hat der Kinder- und Jugendchor der Pfarrei St. Michael Poppenricht zum Sommerkonzert in die Aula der Grundschule eingeladen. Nicht nur die Familien der Chorkinder sind der Einladung gefolgt, auch Vertreter der politischen Gemeinde, Lehrerkollegium, Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung der Pfarrei, sind gern gekommen, um den rund 50 jungen Musikern die Ehre zu geben. Rückblickend gab es im vergangenen Chorjahr viele Highlights, wie das Zusammenspiel mit der Ammerthaler Blaskapelle, die musikalische Umrahmung des Krippenspiels und das bisher größte Projekt, das Musical „Und er rennt“! „Es ist schon beeindruckend, wie viele musikalische Talente wir hier in der Gemeinde haben.“ – so Chorleitung Regina Probst. Das Publikum konnte sich beim Konzert selbst davon überzeugen: Angefangen von Geige, Blockflöte, Querflöte, über Cajon bis hin zu Klavierspiel, Sologesang und Tanz – die Bandbreite an Musikalität ist groß. Und man muss sich erst einmal trauen, vor so vielen Leuten zu singen und zu musizieren. Auch die Moderation lag komplett in der Hand der Kinder und Jugendlichen. Das Publikum wurde aktiv mit einbezogen, so durfte Lehrerin Monika Schmidt steppen, Schulleitung Nina Schmidt, Pfarrer Dominik Mitterer und BGM Hermann Böhm mittanzen; beim Spiel „Singstar“ wurden zwei Teams gebildet, die gegeneinander antraten. Beim Lied „Gute Laune“ waren alle eingeladen, mit Bewegung mitzusingen. Emotionaler Abschluss war die Diashow vom Chorwochenende. Dazu sang der Chor nach dem Lied „Last Summer“ mit umgedichteten Text: „Unser Herz ist voll, voll Erinnerung, an die schöne Zeit“. Traditionell wurden die Fünftklässler mit einer Chortasse für lange „Singjahre“ geehrt und in den Jugendchor entlassen. Chorleiterin Regina Probst blieb nur noch Danke zu sagen für die großartige Unterstützung und Zusammenarbeit von Schule/politischer Gemeinde/Pfarrgemeinde/Eltern und Familien – nur so sei die Chorarbeit in diesem Umfang möglich! Maßgeblich am Erfolg des Chores beteiligt ist der „Mann am Klavier“ Dominik Schrödl. „Ohne ihn wäre so vieles nicht möglich“ – so die Chorleitung. Alle Kinder bekamen für ihren großartigen Einsatz in diesem Chorjahr einen Eisgutschein! Schulleitung Nina Schmidt, die selbst ein Chorkind hat, überreichte an Regina Probst ein Präsent der Chorfamilien!


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Die Poppenrichter und Ammerthaler Firmlinge mit dem Firmspender Abt em. Hermann-Josef Kugler, Pfarrer Dominik Mitterer und Pfarrer Klaus Hausmann (links), sowie GR Regina Probst und Pfarrsekretärin Monika Fruth (rechts) (Bild: Julian Probst )

Firmung ermutigt: „Euer Herz sei ohne Angst”

„Was macht euch Angst?” Mit dieser Frage startete Abt em. Hermann-Josef Kugler aus Speinshart seine Predigt beim Firmgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael Poppenricht. Den Poppenrichter Firmlingen, die gemeinsam mit den Firmlingen aus Ammerthal zusammengekommen waren, gab der Abt ein Mittel gegen die Angst mit auf den Weg: „Vertrauen! Dieses Vertrauen in einen Größeren soll durch die Firmung, durch die Gabe des Heiligen Geistes, gestärkt werden. Der Heilige Geist ist euer Beistand und Helfer. Er ist eure innere Stärke und Kraft.” Weiter ermutigte der Firmspender die Jugendlichen: „Lasst euch also nicht aus der Fassung bringen. Euer Herz sei ohne Angst. Macht Euch fest in Gott! Findet Euren tragenden Grund in ihm! Es gilt aus dem Geist Jesu heraus bewusster, achtsamer, dankbarer und auch mutiger zu leben.” So gestärkt widersagten die Firmlinge allem Bösen und bekannten sich zu ihrem Glauben, bevor sie das Sakrament der Firmung empfingen. Begleitet von ihren Paten traten die Firmlinge vor den Firmspender und bekräftigten ihr JA zum Glauben mit einem „Amen”. Firmlinge, Eltern und Paten durften den Gottesdienst aktiv mitgestalten. Die selbst gestalteten Firmkreuze sowie die Firmkerzen zierten den Altarraum. Für stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgten Organistin Gabriele Biehler, Regina Probst und die Flötistinnen Anna Ebner und Birgitta Englhard. Auch wenn sich die Hitze der vergangenen Tage in der Kirche gestaut hatte, tat das der festlichen Stimmung keinen Abbruch. Beschenkt vom heiligen Geist und mit dem Segen Gottes wurden die Firmlinge entlassen, um mit ihren Firmpaten und Familien diesen Tag zu feiern. Abt Hermann-Josef Kugler gab den Firmlingen noch mit auf dem Weg: „Mitfühlen, Rücksicht nehmen, solidarisch sein, Geduld haben, helfen, wo Hilfe nötig ist, sich einsetzen für Menschen, denen Unrecht geschieht. Das wären meines Erachtens hoffnungsvolle Ziele, für die es sich zu leben lohnt.” Nicht nur für die Firmlinge, sondern für jeden Menschen!
Aufnahme in die Wölflingsstufe. (Bild: Regina Probst)

Johannisfeuer - Halbzeit des Jahres

Aufgrund der großen Hitze fiel das Johannisfeuer der DPSG Poppenricht heuer etwas kleiner aus. Trotzdem gestalteten die Pfadfinder das Johannisfeuer wie gewohnt mit einem kleinen Festbetrieb und einer Andacht mit Feuersegnung am Traßlberger Sportplatz. Die Stammesvorsitzende Sophia Lang begrüßte alle Anwesenden und freute sich, dass so viele gekommen waren. Pfarrer Mitterer griff das Bild der Halbzeit auf: Wie im Fußball markiere das Johannisfeuer die Halbzeit des Jahres: „Ab Johanni werden die Nächte wieder länger und die Tage kürzer.” Kuratin Regina Probst ging in ihrer Predigt auf die christlichen Werte ein, die nicht nur die Pfadfinder oder - passend zur WM, Fußballspieler - sondern auch eine Gesellschaft zusammenhalten: Respekt, Anstand, Glauben, Liebe, Vergebung, Hoffnung, Zusammenhalt. Darin „sollten wir Erwachsenen Vorbilder für die Kinder sein.” Für Pfadfinder sind diese Werte „Programm” - danach gestaltet sich das ganze Pfadfindersein. Symbolisch rollten die Pfadfinder die „Wertepapiere” zusammen und steckten sie in das Johannisfeuer, so dass sie mit dem Feuer die Dunkelheit erhellten. Die neuen Wölflinge beteten gemeinsam das Pfadfindergebet und wurden in die Wölflingsstufe aufgenommen. Nach dem Feuersegen und dem traditionellen Pfadfinderlied „Flinke Hände, flinke Füße” blieben alle Besucher noch gerne am Feuer sitzen und genossen die entspannte Atmosphäre bei bester Verpflegung durch die Pfadfinder. Zur Begeisterung aller Kinder durften diese ein Stockbrot über das Feuer halten. Stavo Lea Englhard lud noch zum 50jährigen Bestehen der DPSG Poppenricht ein, an das am Sonntag, 19. Juli im Rahmen der 700jahrfeier Poppenricht gedacht wird.
Zahlreiche ehrenamtlich tätige Bürgrinnen und Bürger waren der Einladung der Gemeidne Poppenricht gefolgt, so daß Bürgermeister Hermann Böhm (l.) „seine” Ehrenamtlichen und das was sie leisten, herausheben konnte. (Bild: Gerhard Franz)

Ehrenamtstag in Poppenricht

Eine Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier im Frühjahr dieses Jahres sei es gewesen, dass die in den Kommunen ehrenamtlich tätigen Bürger, die das Leben in den Dorfgemeinschaften aufrechterhalten, einmal öffentlich herausgehoben und geehrt werden. Beim Ehrenamtstag der Gemeinde Poppenricht in der Aula der Grundschule meinte der Erste Bürgermeister Hermann Böhm, dass „unsere Ehrenamtler die Gemeinde lebenswert machen, dass sie Verantwortung übernehmen, während andere ihre Freizeit genießen, und das alles geschieht ohne großes Aufsehen“. Das Ehrenamt sei das Herzstück der Gemeinde, betonte Böhm, sie lebe von Begegnungen, Zusammenhalt, vor allem davon, dass Menschen füreinander da seien. „Wenn unsere Feuerwehren ausrücken, geschieht das ehrenamtlich, ehrenamtlich werden auch Kinder und Jugendliche in den Sportvereinen oder den kirchlichen Verbänden betreut. Hinter jeder Veranstaltung, hinter jeder Aktion stünden Menschen, die Verantwortung übernehmen, eben die Ehrenamtlichen, die nicht nur einen Beitrag für das Gemeindeleben leisten, sondern auch für den Erhalt der Demokratie.“ Hermann Böhm unterstrich auch, dass Ehrenamt nicht zur Überforderung werden darf, denn während einerseits die Anforderungen immer mehr werden, seien andererseits immer weniger Menschen bereit, Verantwortung zu übernehmen. Auch die Mitglieder des Gemeinderates seien ehrenamtlich tätig, und ihre Tätigkeit erledigen sie größtenteils in ihrer Freizeit. Neben langjährigen Mitgliedern gehören seit den letzten Kommunalwahlen die „Neuen“ Simone Luttenberger, Sarah Dehling, Michaela Kredler, Anna Heigl, Roger Hoffmann und Johannes Ambros an. Ihnen obliege es, in den nächsten Jahren die Herausforderungen anzupacken, unter anderem Schule und Kindergärten, Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. „Mit meinem neuen Gemeinderat werden wir all diese Herausforderungen meistern“, so Böhm, und lud abschließend zu angeregten Gesprächen und zur Brotzeit ein.
Kinder- und Jugendchor St. Michael Poppenricht auf dem Chorwochenende in Ensdorf (Bild: Regina Probst)

Chorwochenende in Ensdorf: Musik, Kreativität und Gemeinschaft erleben

56 Kinder und Jugendliche erlebten im „Haus der Begegnung“ in Ensdorf musikalische Tage voll Spaß, Kreativität und Zusammenhalt. Das Chorwochenende ist DAS Highlight in jedem Chorjahr, auf das alle lange hinfiebern. Nicht nur das Vorbereitungsteam mit Regina Probst, Kathrin Schrödl, Uschi Biegerl, Evi Beck, Andrea Wiesnet und Daniela Heindl suchten im Vorfeld passende Lieder, Bastelideen und Spiele aus, auch die Kinder bereiten bereits zu Hause den „bunten Abend“ vor und brachten Kostüme, Lieder, Instrumente Ideen mit zum Chorwochenende. Start war am Freitagabend mit Spiele und Musik und einem stimmungsvollen Abendlob im „Raum der Stille“. Am Samstag durchlief der Chor - eingeteilt in drei Gruppen - jeweils für eine Stunde vormittags und nachmittags die Programmpunkte Musik, Basteln und Spiele. Dazwischen kam auch die Freizeit nicht zu kurz. Am bunten Abend durften die Kinder ihr Können unter Beweis stellen: Tanzen, Schauspielen, Sologesang, Instrumentalstück - die Bandbreite ist groß! Die Jury- bestehend aus dem Jugendchor – übernahm die Bewertung und Siegerehrung. Schon traditionell ging der Jugendchor an beiden Abenden durch die Zimmer und sang für die Kinder das „Gute-Nacht-Lied“. Am Sonntag übernahm der Poppenrichter Chor die musikalische Gestaltung der heiligen Messe in der Kirche St. Jakobus in Ensdorf. Für den Chor ein krönender Abschluss eines tollen Wochenendes, für die Gottesdienstbesucher ein besonderer Gottesdienst!
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