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Die Kommunionkinder mit ihren Wegbegleitern, v. l. Pfarrer Dominik Mitterer, GR Regina Probst, Klassleitung Ulrike Amann, Schulleitung Nina Schmidt, Klassleitung Muna Koecer. (Bild: Julian Probst )

Freundschaft mit Jesus trägt durchs Leben

26 Erstkommunionkinder der Pfarrei St. Michael Poppenricht durften am Weißen Sonntag zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Lange haben sich die Kinder auf diesen Tag vorbereitet. In den Schülermessen, Sonntagsgottesdiensten, Gruppenstunden und im Religionsunterricht wurde das Motto: „Ihr seid meine Freunde“ aufgegriffen. Alle Angebote nur ein Ziel: die Freundschaft mit Jesus zu vertiefen. Die Rosenkranzperlen, die die Kinder dabei gesammelt haben, ergaben am Ende einen selbst gebastelten Rosenkranz, den sie am Erstkommuniontag stolz trugen. In einem Freundebuch schrieben die Kinder während der Vorbereitungszeit, was ihnen die Freundschaft mit Jesus bedeutet. Pfarrer Dominik Mitterer ging in seiner Predigt auf die Antworten im Freundebuch ein und stellte mit den Kindern fest: Eine Freundschaft muss gepflegt werden, um einen Freund muss man sich kümmern. Eine einseitige Freundschaft verkümmert und geht zu Bruch. Er lud die Eltern ein, ihre Kinder weiterhin auf ihrem Glaubensweg zu begleiten und zu unterstützen. Die Kommunionkinder waren aktiv in die Gestaltung des Gottesdienstes mit eingebunden, z. B. durch das Lesen der Kyrierufe und der Fürbitten, die mit Eltern und den Klassleitungen der 3. Klassen Muna Koecer und Ulrike Amann im Wechsel vorgetragen wurden. Auch Schulleitung Nina Schmidt zeigte ihre Wertschätzung und trug die Lesung vor. Für stimmungsvolle musikalische Gestaltung sorgte der Kinder- und Jugendchor unter Leitung von GR Regina Probst. Birgitta Englhard und ihre Flötenschülerinnen sowie Gabriele Biehler an der Orgel gaben der Feier einen festlichen Rahmen. Am Ende bekamen alle Kinder für ihre Feier noch ein Tischgebet und eine kleine Scheibe Brot zum Teilen mit. Pfarrer Mitterer bedankte sich bei allen, die die Kinder auf diesen großen Tag vorbereitet haben. Vor allem dankte er den Kommunionkindern, die die Vorbereitung so ernst genommen haben und mit Freude dabei waren. „Die Zeit, die man in die Freundschaft mit Jesus investiert, zahlt sich aus in Hoffnung, Halt und Zuversicht – das trägt ein Leben lang.“ Der festliche Tag wurde abends mit einer Dankandacht zum Abschluss gebracht. Dort wurden die Andachtsgegenstände der Kommunionkinder gesegnet.
Festlicher Auszug des liturgischen Dienstes (Bild: Robert Flierl)

Ostern ist das Fest des Neubeginns

Die Osternacht in der Pfarrei St. Michael Poppenricht hat alle Gottesdienstbesucher mit Hoffnung und Zuversicht erfüllt. Die über 50 Ministranten gaben ein imposantes Bild ab, als sie mit der brennenden Osterkerze und dem liturgischen Dienst in die überfüllte, dunkle Pfarrkirche einzogen. Da die Gewänder nicht reichten, wurden von der Nachbarpfarrei St. Marien Sulzbach-Rosenberg Ministrantengewänder ausgeliehen. Beim „Lumen Christi“ gaben die Ministranten das Licht an die Gläubigen weiter, bis GR Regina Probst das große Osterlob, das Exsultet, anstimmte. Beim festlichen Gloria, begleitet von Trompeten- und Orgelklängen von Florian Füger und Gabriele Biehler, läuteten alle Glocken und die Auferstehung Jesu wurde durch das Hellwerden der Pfarrkirche sichtbar und erlebbar gemacht. Das Oster-Halleluja, wunderbar gesungen vom Projektchor unter Leitung von Anna Liebhäuser, führte zur Verkündigung des Osterevangeliums. Pfarrer Mitterer verglich in seiner Predigt unser Leben mit den Frauen am Grab: Wir blicken hinein in die Gräber unserer Enttäuschungen, geplatzten Träume und Lebensentwürfe und sehen gar nicht, dass schon Neues am Entstehen ist. So wie der Engel den Frauen sagt: Fürchtet euch nicht, Jesus lebt, so sagt er auch zu uns heute: Fürchtet euch nicht! Habt keine Angst in dieser Welt, vor dem, was um uns herum passiert, wir haben eine Hoffnung, die uns trägt, eine Freude, die uns erfüllt. „Auch die Kirche, die manche schon begraben haben, habe eine Zukunft“ – so der Geistliche – er „blicke nur auf die vielen Gottesdienstbesucher, die heute gekommen sind, um Ostern zu feiern, oder auf die zahlreichen Ministranten – so viele, dass die Gewänder nicht ausreichen.“ Wenn wir den Blick auf den Auferstandenen richten, kann Neues entstehen. Ostern ist das Fest des Neubeginns schlechthin. Auch die Kommunionkinder waren an der Gestaltung der Osternacht beteiligt und trugen mit ihren Eltern die Fürbitten vor. Pfarrer Mitterer lud alle Mitfeiernden ein, die Osterfreude in die Welt zu tragen, um zu zeigen: Unser Glauben schenkt Hoffnung, Erfüllung, Sinn und Halt. Die Osterfreude spiegelte sich in den Gesichtern aller Gottesdienstbesucher wider, als sie am Ausgang ein geweihtes Ei und persönliche Ostergrüße vom Pfarrteam entgegennahmen.
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