Klassentreffen des Jahrgang 1950/51. (Bild: Anton Benkhardt)

Klassentreffen des Jahrgang 1950/51

Am „Tag der Deutschen Einheit” trafen sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Volksschule Grafenwöhr anlässlich ihres 75. Geburtstages in ihrer ehemaligen Heimatstadt. Das Organisationsteam hatte sich Mühe gegeben, ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Das Treffen begann im Hotel Post bei Kaffee und Kuchen, der von einigen Mitschülerinnen selbst gebacken wurde. Nach der Kaffeepause versammelte sich die Gruppe am Rathaus, wo Frau Marianne Gottschalk vom Heimatverein schon wartete, um die Gruppe zu einer historischen Stadtführung durch die Altstadt von Grafenwöhr zu führen. Wie immer verstand sie es in hervorragender Weise, die Geschichte von Grafenwöhr den Teilnehmern zu vermitteln. Besonders die Auswärtigen zeigten sich interessiert an der Geschichte Grafenwöhrs. Nach dem Fototermin versammelte sich die Gruppe in der Friedhofskirche zum Gedenken an die nahezu 35 verstorbenen Lehrkräfte und Mitschüler. Marga Boese verstand es ausgezeichnet in besinnlich vorgetragenen Worten der verstorben Klassenkameradinnen und Kameraden sowie den Lehrkräften zu gedenken. „Ein Blumengesteck soll an sie erinnern” so Boese. Der Abend war ganz dem geselligen Beisammensein und dem Austausch von Erinnerungen gewidmet. Manch Anekdote aus der Schulzeit wurde aus der „Gedächtniskiste” hervorgekramt und zur Freude der Anwesenden zum Besten gegeben. Schon jetzt wurde ein Wiedersehen in fünf Jahren vereinbart. Dank ging an das Organisationsteam Marga Boese, Roswitha Brunner und Toni Benkhardt.
Zweite Vorsitzende Vivian Woods (links) mit der kleinen Delegation der Kolpingsfamilie Grafenwöhr in Freising (Bild: Vivian Woods)

Kolpingsfamilie Grafenwöhr mit leichtem Gepäck unterwegs

Am 03. Oktober fand die Landeswallfahrt in Freising unter dem Motto „Unterwegs mit leichtem Gepäck” statt. Eine kleine Delegation der Kolpingsfamilie Grafenwöhr nutzte den Feiertag um mit Interesse und Freude daran teilzunehmen. Die Reise begann am frühen Morgen mit dem Bus, den Roland Hoffmann, Bezirksvorsitzender des Kolping-Bezirksverbandes WeidenNeustadt/WN, organisiert hatte. Neben Grafenwöhr nahmen auf Bezirksebene auch Mitglieder der Kolpingsfamilien Mantel, Neustadt/WN und Neunkirchen teil. Die Fahrtzeit wurde gemeinsam genutzt im Bus verschiedene Texte, Gebete und Lieder zu sprechen und zu hören um sich auf die anstehende Wallfahrt mental vorzubereiten. Gut gestärkt nach einem Aufenthalt im „Freisinger Augustiner” machte sich die Pilgergruppe samt mitgebrachten Bannern auf den Weg zum Marienplatz, wo rund 60 Minuten lang bunt und vielseitig auf das Thema der Wallfahrt musikalisch und textlich eingegangen wurde. Nun folgte die Prozession auf den Domberg begleitet mit Liedern, Psalmen und Anrufungen, Kolpingbruder Willi Buchfelder trug das Banner für Grafenwöhr. Oben am Freisinger Mariendom angekommen, erlebten Hunderte von gläubigen „Kolpingern” einen schönen Festgottesdienst, der von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx zelebriert wurde. Das Schlusslied „Wir sind Kolping” verstärkte eindrücklich den Zusammenhalt und die gemeinsamen Glaubenswerte der teilnehmenden Kolpingsfamilien. Danach gab es noch ausreichend Gelegenheit mit Getränken und Laugengebäck für gemeinsame Begegnungen und Gespräche unter den Kolpingmitgliedern aus ganz Bayern bevor die Rückfahrt mit vielen nachhaltigen Eindrücken angetreten wurde.
Mit mehr als 50 Zuhörern diskutierten Eric Gellert (Wasserwirtschaftsamt Weiden), Reinhold Wilterius (Bund Naturschutz), MdL Laura Weber und PFAS-Experte Klaus Erlmeier (von rechts).  (Bild: Gabi Eichl)

PFAS-Belastung im Truppenübungsplatz: Kritik an Informationspolitik der US Army

Wie sehr die Menschen in und um Grafenwöhr das Thema PFAS (sogenannte „Ewigkeitschemikalien”) in ihrem Wasser umtreibt, wie groß die Verunsicherung ist, hat eine Informationsveranstaltung des Grünen-Kreisverbandes Neustadt/WN zusammen mit der Grünen-Landtagsabgeordneten Laura Weber gezeigt. Mehr als 50 Zuhörerinnen und Zuhörer diskutierten mit Experten unter anderem des Wasserwirtschaftsamtes Weiden. Der kleine Saal des katholischen Jugendheims war voll. Kritisiert wurde an dem Abend mehrfach die Informationspolitik der US Army, die bisher über das Angelverbot im Truppenübungsplatz hinaus keine weiteren Angaben zum genauen Ort und Umfang der PFAS-Belastung mache. Sicher sei aktuell nur, dass die Ursache jahrzehntelang verwendete Löschschäume mit PFOS seien, eine der Ewigkeitschemikalien aus der Gruppe der PFAS. Die Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes, Eric Gellert und Helmut Jahn, hätten sich eigenem Bekunden nach auch eine offenere Kommunikation gewünscht, baten angesichts der aktuellen geopolitischen Lage aber auch um Verständnis für die Haltung des US-Militärs. Dem Amt seien alle Daten bekannt, es liefen bereits Voruntersuchungen und erste Sanierungsuntersuchungen an den Eintragsquellen; die Sanierung sei jedoch technisch extrem komplex, ein messbarer Erfolg im Abstrom des Grundwassers könne Jahre dauern. Dem Vorsitzenden der BN-Ortsgruppe Kirchenthumbach, Reinhold Wilterius, versicherte Gellert, der Bund Naturschutz werde Antworten auf seine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz bekommen, möglicherweise noch Ende des Monats.


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Viele Informationen gab es bei der Sommerradtour der CSU, in Hütten erläuterte Bürgermeister Edgar Knobloch die Erschließung des Baugebiets Steinfelser Straße.  (Bild: Gerald Morgenstern)

Viele Informationen bei der Radtour der CSU

Radeln, Geselliges und jede Menge Informationen standen bei der CSU auf der Tagesordnung. Der CSU-Ortsverband und die CSU-Stadtratsfraktion hatten zur „Info-Sommerradtour“ mit Bürgermeister Edgar Knobloch eingeladen. Vom Rathaus führte die Strecke über die Neue Amberger Straße ins Gewerbegebiet am Flugplatz. Bürgermeister Edgar Knobloch und Fraktionssprecher Gerald Morgenstern wiesen auf die Markierungen auf den Radwegen hin, in allen Kurvenbereichen wurden mittlerweile Trennlinien mit Richtungspfeilen angebracht. Nachbesserungsbedarf bestehe noch an der Ausfahrt bei McDonald’s, um den Vorrang der Radfahrer zu verdeutlichen. Am Gründerzentrum regte Stadtrat Jürgen Wegmann eine Markierung zur Abgrenzung des Radwegs von der verbreiterten Fahrbahn an. In Augenschein genommen wurden die Erweiterungsflächen der Firma SMT Sondermaschinentechnik. In Gmünd führte der Weg zur Espanbrücke. Aufgrund der jüngsten Brückenprüfung musste die Tonnage zur Befahrbarkeit der Brücke reduziert werden. Bürgermeister Edgar Knobloch erläuterte, dass die Furt durch die Haidenaab am Gmünder Feuerwehrhaus nun ertüchtigt wurde und insbesondere die Landwirte darüber informiert sind. Erfreulich sei im Industriegebiet Hütten, dass nach der Insolvenz in der Ziegler-Group das Holzfaserplattendämmwerk Naturheld weiter produziere und auch die Arbeitsplätze gehalten werden konnten. Das Werk gehöre nun zur JRS-Gruppe mit Sitz in Rosenberg bei Ellwangen. Begrüßt wurde auch der Bau von Collela’s Catering an der Einfahrt zum Industriegebiet. Ziel der Radltour war das neu ausgewiesene Baugebiet Steinfelser Straße. Nach der Rückkehr in Grafenwöhr wurde in Stichn’s Biergarten eingekehrt. Bei Bier und Brotzeit wurde ein guter Austausch gepflegt und weitere Anregungen aufgenommen.
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