Viele Informationen gab es bei der Sommerradtour der CSU, in Hütten erläuterte Bürgermeister Edgar Knobloch die Erschließung des Baugebiets Steinfelser Straße.  (Bild: Gerald Morgenstern)

Viele Informationen bei der Radtour der CSU

Radeln, Geselliges und jede Menge Informationen standen bei der CSU auf der Tagesordnung. Der CSU-Ortsverband und die CSU-Stadtratsfraktion hatten zur „Info-Sommerradtour“ mit Bürgermeister Edgar Knobloch eingeladen. Vom Rathaus führte die Strecke über die Neue Amberger Straße ins Gewerbegebiet am Flugplatz. Bürgermeister Edgar Knobloch und Fraktionssprecher Gerald Morgenstern wiesen auf die Markierungen auf den Radwegen hin, in allen Kurvenbereichen wurden mittlerweile Trennlinien mit Richtungspfeilen angebracht. Nachbesserungsbedarf bestehe noch an der Ausfahrt bei McDonald’s, um den Vorrang der Radfahrer zu verdeutlichen. Am Gründerzentrum regte Stadtrat Jürgen Wegmann eine Markierung zur Abgrenzung des Radwegs von der verbreiterten Fahrbahn an. In Augenschein genommen wurden die Erweiterungsflächen der Firma SMT Sondermaschinentechnik. In Gmünd führte der Weg zur Espanbrücke. Aufgrund der jüngsten Brückenprüfung musste die Tonnage zur Befahrbarkeit der Brücke reduziert werden. Bürgermeister Edgar Knobloch erläuterte, dass die Furt durch die Haidenaab am Gmünder Feuerwehrhaus nun ertüchtigt wurde und insbesondere die Landwirte darüber informiert sind. Erfreulich sei im Industriegebiet Hütten, dass nach der Insolvenz in der Ziegler-Group das Holzfaserplattendämmwerk Naturheld weiter produziere und auch die Arbeitsplätze gehalten werden konnten. Das Werk gehöre nun zur JRS-Gruppe mit Sitz in Rosenberg bei Ellwangen. Begrüßt wurde auch der Bau von Collela’s Catering an der Einfahrt zum Industriegebiet. Ziel der Radltour war das neu ausgewiesene Baugebiet Steinfelser Straße. Nach der Rückkehr in Grafenwöhr wurde in Stichn’s Biergarten eingekehrt. Bei Bier und Brotzeit wurde ein guter Austausch gepflegt und weitere Anregungen aufgenommen.
Der Grafenwöhrer Frauenbund gut gelaunt bei der Holzkugel. (Bild: Roswitha Heining)

Der Grafenwöhrer Frauenbund war unterirdisch und hoch oben unterwegs

Bei bestem Wetter machte sich Frauen aus Grafenwöhr auf den Weg nach Schwandorf, um die dortigen Felsenkeller zu erkundigen. In zwei Gruppen aufgeteilt, begaben sich die Frauen in das unterirdische Labyrinth der alten Felsenkeller, die per Hand aus dem Fels gehauen wurden zur Lagerung von Bier, das von vielen Kommunbrauern selbst hergestellt wurde. Nachdem die Eigenproduktion von Bier nicht mehr nötig war, wurden die Keller zur Lagerung von Geschäften genützt. Später sind die Keller mit Unrat zugeschüttet worden. Um 2000 herum wurde das unterirdische Labyrinth wieder entdeckt, gereinigt und für die Öffentlichkeit zugängig gemacht. Bei kühler Temperatur um die 8 Grad ist es ratsam, auch bei hohen Temperaturen im Außenbereich eine Jacke mitzunehmen. Die Frauen des katholischen Frauenbunds waren bestens darauf vorbereitet. Nach dieser interessanten Führung ging es mit dem Bus weiter zur Holzkugel am Steinberger See. Dort genoss man erst Kaffee und Kuchen, bevor die Gruppe die Holzkugel erklomm. Durch schöne Aussicht und die Unterhaltung war der Aufstieg kurzweilig und nicht anstrengend. Ein paar mutige Frauen nahmen den kurzen Rückweg über die Rutsche zurück zum Ausgangspunkt. Der Rest spazierte den Weg wieder hinunter. Auf dem Heimweg wurde in Wernberg im B 14 eingekehrt und sich gestärkt. Die Fahrt war bestens organisiert von Rosalinde Hacker und Roswitha Heining.


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